Schweiz
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Zwei Wochen Vaterschaftsurlaub sind zu wenig, findet die eidg. Familienkommission



ZUM THEMA VATERSCHAFTSURLAUB STELLEN WIR IHNEN HEUTE, MITTWOCH, 25. OKTOBER 2017, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A father sits on the sofa with his five-month-old daughter, pictured in Kilchberg, Canton of Zurich, Switzerland, on September 21, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Vater sitzt mit seiner fuenf Monate alten Tochter auf dem Sofa, aufgenommen am 21. September 2017 in Kilchberg. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Für die Eidgenössische Kommission für Familienfragen (EKFF) ist ein zweiwöchiger Vaterschaftsurlaub nur ein «winziger Schritt in die richtige Richtung». Wichtig sei, dass rasch eine Verbesserung erzielt werde.

Das schreibt die EKFF in einer Mitteilung vom Dienstag. Zwei Wochen Vaterschaftsurlaub verlangt ein indirekter Gegenvorschlag der ständerätlichen Sozialkommission zu einer Volksinitiative. Dieser befindet sich derzeit in der Vernehmlassung. Die Vaterschaftsurlaubs-Initiative fordert vier Wochen. Die EKFF würde diese Lösung vorziehen und unterstützt daher auch die Initiative.

4 Wochen Vaterschaftsurlaub?

Selber hatte sie sich im August 2018 für die Einführung einer 38-wöchigen Elternzeit ausgesprochen. Sie zeigte sich überzeugt, dass eine Elternzeit für Familien und Gesellschaft sowie auch für Wirtschaft und Unternehmen Vorteile bringt. Der indirekte Gegenvorschlag sei ein äusserst bescheidener Schritt, heisst es in der Mitteilung.

Es sei angezeigt, den Vätern einen längeren Urlaub zu gewähren, damit insbesondere die Vater-Kind-Beziehung längerfristig gestärkt werden könne. In ihrer Stellungnahme zur Vernehmlassung fordert die EKFF ausserdem, in den Monaten, in denen die Väter den Vaterschaftsurlaub beziehen können, einen Kündigungsschutz vorzusehen. (aeg/sda)

Vier Wochen Vaterschaftsurlaub – bald Realität in Neuenburg

Video: srf

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