DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Obwohl Valora den Verkauf stoppte – schon wieder Nazi-Magazin in Kiosk aufgetaucht



Keine drei Wochen ist es her, dass Coop das Magazin «Schwerterträger» notfallmässig aus dem Zeitschriftenregal in der Filiale Letzipark entfernte. «Dieses Magazin gehört sicher nicht in unser Sortiment!», entschuldigte sich ein Sprecher in mehreren Medien, nachdem ein Kunde auf Twitter seinem Ärger über das «Nazimagazin» Luft gemacht hatte.

Anderswo wird das Heft, das auf seiner Titelseite einen Waffen-SS-Mann in Szene setzt, aber weiterhin verkauft, wie Twitter-User Christian Althaus feststellen musste: «Da will man Panini-Bilder für die Kinder kaufen und findet dieses Heft beim @kkiosk Schmiede Wiedikon. WTF!?»

Kioskbetreiberin Valora bestätigt auf Anfrage von watson, man habe die Zeitschrift in rund 50 von über 1000 Verkaufsstellen im Sortiment gehabt. «Mitte Oktober haben wir sofort veranlasst, dass der Verkauf umgehend gestoppt und alle Exemplare dieser Zeitschrift aus unseren Verkaufsstellen entfernt werden.» Das «Nachfassen bei der entsprechenden Verkaufsstelle» sei bereits im Gang.

Dass das Heft überhaupt in den Regalen landen konnte, erklären sowohl Valora als auch Coop mit einem externen Lieferanten, der die Kioske mit Zeitschriften versorgt.

Das Magazin «Schwerterträger» erscheint vierteljährlich. Es präsentiert regelmässig Offiziere aus dem Zweiten Weltkrieg im besten Licht.

(jbu)

Mit Liebe und Humor gegen Nazi-Schmierereien

Video: srf

Sieg Fail: So doof sind Nazis

1 / 14
Sieg Fail: So doof sind Nazis
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schluss mit Plastikmüll! Schweizer Start-up will den Coffee to go nachhaltiger machen

Von den SBB, über «Caffè Spettacolo» bis hin zu «Vicafé» und der Zürcher Kantonalbank: Eine Schweizer Jungfirma kooperiert mit namhaften Partnern, um den Abfallberg von Einwegbechern zu verkleinern. Doch reicht das?

Für viele Pendlerinnen und Pendler geht es nicht ohne: den Kaffee für unterwegs. Täglich werden Zehntausende Koffeingetränke an den Schweizer Bahnhöfen gekauft. Das mag den Aufweckkick am Morgen garantieren, doch der Effekt auf die Umwelt ist alles andere als positiv. Denn der Kaffee-Boom mit Einwegbechern aus Karton und Deckeln aus Plastik sorgt für einen riesigen Müllberg.

Das geht auch anders, glaubt das Zürcher Start-up CEBS mit seiner Marke Kooky, das erst Anfang Jahr von Torge Barkholtz …

Artikel lesen
Link zum Artikel