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Polo Hofer, Mitte, mit dem  Award als Schweizer des Jahres und Moderator Sven Epiney, links, und Claudia Rigozzi, rechts, bei der Swiss Award Galashow im Zuercher Hallenstadion am Samstag, 9. Januar 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri )

Grosse Ehre für «Polo National»: Der Berner Mundartsänger nahm den «SwissAward» sichtlich überrascht entgegen.
Bild: KEYSTONE

Polo Hofer ist der (vorerst) letzte «Schweizer des Jahres»

Polo Hofer ist der «Schweizer des Jahres» 2015. Das TV-Publikum hat den legendären Mundartrocker aus Interlaken in der Fernsehshow «SwissAward» am Samstagabend mit einem deutlichen Ergebnis gewählt: Er erhielt 31 Prozent der Stimmen.



Hofer war nominiert, weil ihn die Zuschauer bereits Anfang Dezember zum Publikumsliebling erkoren hatten. Er setzte sich gegen 18 weitere Persönlichkeiten durch. Auf Platz 2 landete Chirurgin Katrin Hagen mit gut 14 Prozent, auf Platz 3 Tennis-Star Stan Wawrinka mit fast 10 Prozent.

Hofer feierte 2015 seinen 70. Geburtstag und ging auf Abschiedstournee. «Ich glaube es ja nicht,» sagte Hofer, der von seiner Wahl zum «Schweizer des Jahres» sichtlich überrascht war.

Sein Name wird nun, wie die Namen der früheren Preisträger, auf einer Ehrentafel auf der Älggi-Alp im Kanton Obwalden, am geografischen Mittelpunkt der Schweiz, eingraviert. Hier sind unter anderem auch Fussballtrainer Köbi Kuhn, die Tennisspieler Stan Wawrinka und Roger Federer, sowie die Politiker Eveline Widmer-Schlumpf und Didier Burkhalter verewigt. Burkhalter war «Schweizer des Jahres» 2014.

Bruno Ganz ausgezeichnet für sein Lebenswerk

ZUR VERLEIHUNG DER GOLDENEN KAMERA AN DEN SCHWEIZER SCHAUSPIELER BRUNO GANZ STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Swiss actor Bruno Ganz smiles after receiving a Golden Leopard award for his career, before the movie

Schauspieler Bruno Ganz erhielt die Auszeichnung für sein Lebenswerk.
Bild: KEYSTONE

Der Lifetime Award ging an Schauspieler Bruno Ganz, einen «Virtuosen der Verwandlung», der seit über 50 Jahren die Zuschauer in seinen Bann zieht. Weil er sich gerade in Argentinien aufhält, bedankte sich Ganz per Video mit einer kurzen Lesung für die «grosse Ehre».

In der Fernsehshow am Samstagabend wurden ausserdem die SwissAwards in den fünf Kategorien Politik, Wirtschaft, Kultur, Show und Gesellschaft verliehen. Bestimmt wurden die Sieger von einer «Academy», die aus wichtigen Persönlichkeiten aus allen Landesteilen besteht.

Durch den «SwissAward», die grösste Liveshow der Schweiz führten Christa Rigozzi und Sven Epiney. Das Schweizer Radio und Fernsehen SRF vergab die SwissAwards zum 14. und letzten Mal. Weil gespart werden muss, wird der die Show aus dem Programm gestrichen. (trs/dsc/sda)

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