Alter Rekord pulverisiert: So oft wurde der Magic Pass im ersten Monat verkauft
341'000 Mal wurde der Magic Pass für die neue Saison im ersten Monat verkauft. Das ist eine Zunahme von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Schon damals erreichte der Westschweizer Bergbahnen-Tarifverbund mit einer Zunahme von 63 Prozent einen Rekord.
Verwunderlich ist die Zunahme wenig. Das Abo wurde in den letzten Jahren bekannter und konnte auch auf die neue Saison hin unter anderem mit der Klewenalp Stockhütte und Sattel-Hochstuckli neue Gebiete aufnehmen.
Ziele werden nach oben korrigiert
Aufgrund dieser Dynamik passt die Genossenschaft ihre Jahresprognosen an. Das ursprünglich auf 330'000 Magic-Pässe für das Geschäftsjahr 2026/2027 gesetzte Ziel wird nach oben korrigiert. Neu wird mit 390'000 bis 400'000 verkauften Abonnements gerechnet, was einem Umsatz von über 155 Millionen Franken entspricht.
Starkes Wachstum in der Deutschschweiz
Auch wenig überraschend: Das Wachstum geschieht insbesondere in der Deutschschweiz (+40 Prozent). Hier wurden in den letzten Jahren auch einige Regionen integriert.
Die grössten Zuwächse gab es in Bern (+24 Prozent), Luzern (+74 Prozent), Nidwalden (+248 Prozent) und Obwalden (+34 Prozent). Insbesondere die Zunahmen in Luzern und Nidwalden sind sicherlich der Klewenalp Stockhütte geschuldet. In der Romandie stiegen die Verkäufe um 8 Prozent.
Stadtbewohner schlagen zu
Die Agglomerationen Aarau und Zürich verzeichnen Wachstumsraten von 55 Prozent beziehungsweise 43 Prozent. Die Stadtbewohnerinnen und -bewohner überzeugte vielleicht auch das Argument mit den neu fünf Tageskarten im Winter für den öffentlichen Verkehr.
Ab heute kostet der Magic Pass nicht mehr 419 Franken, sondern 450 Franken. Diese zweite Phase dauert bis am 5. Mai um 12 Uhr, dann geht der Preis weiter nach oben. Danach steigen die Preise monatlich oder nach Verkaufsvolumen weiter an. Mit dem Start der Hochsaison im November/Dezember wird der Preis bei rund 900 Franken liegen.
Die allermeisten Verkäufe werden beim Magic Pass normalerweise in der jetzt zu Ende gegangenen ersten Phase erreicht (letztes Jahr rund 270'000 von 321'000).
