Inhaberin will Güggeli-Express retten – Péclard zeigt sich interessiert
Der Zürcher Kultgrill Güggeli-Express ist pleite. Vor wenigen Tagen erklärte Inhaberin Karin Suter, wie es dazu kam: Nach einem Arbeitsunfall konnte sie die Buchhaltung nicht mehr konstant auf dem Laufenden halten. Auch zuvor sei die finanzielle Lage schon angespannt gewesen, weshalb sie alle Betriebe rund um Zürich schliessen musste.
Doch in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» sprach Suter aber von einem Hoffnungsschimmer: Ein Investor oder ein Crowdfunding könnten ihr Geschäft noch retten. Und tatsächlich: Der Zürcher Promi-Gastronom Michel Péclard zeigt sich interessiert – und könnte als Investor in Frage kommen.
Gegenüber «20 Minuten» zeigt sich Péclard betroffen darüber, dass der Kultgrill in Zukunft keine Güggeli mehr verkaufen könne. Er sei selbst ein grosser Fan und sagt:
Der Gastronom finde es löblich, dass die Inhaberin Karin Suter so um den Erhalt ihres Familienbetriebs kämpfe. Er nehme sich gerne Zeit für einen solchen Kultgrill. «Frau Suter kann sich jederzeit an mich wenden, ich wäre offen für Gespräche», sagt er gegenüber «20 Minuten».
Beim Güggeli-Express handle es sich um ein Stück Zürich, das man erhalten solle. Er könnte sich auch eine Neuausrichtung vorstellen und habe bereits Ideen für eine «moderne, gesündere Basis im Produkt». (hkl)
