Schweiz
Leben

Inhaberin will Güggeli-Express retten – Péclard zeigt sich interessiert

Güggeli Express
Der Zürcher Güggeli-Express ist pleite.Bild: https://www.gueggeliexpress.ch/

Inhaberin will Güggeli-Express retten – Péclard zeigt sich interessiert

13.02.2026, 14:3313.02.2026, 14:57

Der Zürcher Kultgrill Güggeli-Express ist pleite. Vor wenigen Tagen erklärte Inhaberin Karin Suter, wie es dazu kam: Nach einem Arbeitsunfall konnte sie die Buchhaltung nicht mehr konstant auf dem Laufenden halten. Auch zuvor sei die finanzielle Lage schon angespannt gewesen, weshalb sie alle Betriebe rund um Zürich schliessen musste.

Doch in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» sprach Suter aber von einem Hoffnungsschimmer: Ein Investor oder ein Crowdfunding könnten ihr Geschäft noch retten. Und tatsächlich: Der Zürcher Promi-Gastronom Michel Péclard zeigt sich interessiert – und könnte als Investor in Frage kommen.

Michel Peclard
Der Zürcher Gastronom Michel Péclard ist offen für Gespräche.Bild: zvg

Gegenüber «20 Minuten» zeigt sich Péclard betroffen darüber, dass der Kultgrill in Zukunft keine Güggeli mehr verkaufen könne. Er sei selbst ein grosser Fan und sagt:

«Ich finde es sehr schade, dass der Grill Konkurs gegangen ist – auch ich oder meine Söhne haben schon einige Male ein grosses Poulet genossen.»

Der Gastronom finde es löblich, dass die Inhaberin Karin Suter so um den Erhalt ihres Familienbetriebs kämpfe. Er nehme sich gerne Zeit für einen solchen Kultgrill. «Frau Suter kann sich jederzeit an mich wenden, ich wäre offen für Gespräche», sagt er gegenüber «20 Minuten».

Beim Güggeli-Express handle es sich um ein Stück Zürich, das man erhalten solle. Er könnte sich auch eine Neuausrichtung vorstellen und habe bereits Ideen für eine «moderne, gesündere Basis im Produkt». (hkl)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«Geld stinkt» – Das ist das teuerste, was Gastro-König Péclard jemals gegessen hat
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Selbstbedienungsladen Ruag: So liefen die Geschäfte mit den Leopard-Panzern
Millionenschäden, dubiose Deals und jahrelanges Kontrollversagen: Ein neuer Untersuchungsbericht zeigt das Ausmass der Ruag-Panzeraffäre – und legt weitere Machenschaften offen.
Fast drei Jahre lang lief die externe Untersuchung durch eine Anwaltskanzlei, welche die Ruag auf Druck der damaligen Verteidigungsministerin Viola Amherd eingeleitet hatte. Am Freitag wurden die Karten zum Panzerskandal des bundeseigenen Rüstungsbetriebs auf den Tisch gelegt. Von «schwerwiegenden Verfehlungen, die dem Vertrauen der Öffentlichkeit in das Unternehmen schaden», sprach der aktuelle Verteidigungsminister Martin Pfister, der am Freitagnachmittag, 30. Oktober, vor die Medien trat.
Zur Story