Schweiz
Leben

Yves Bossart: Moderator verlässt die Sternstunde Philosophie

People-News

Philosoph und Moderator Yves Bossart verlässt die «Sternstunde Philosophie»

16.04.2026, 12:0916.04.2026, 13:18

Yves Bossart wird voraussichtlich im Juni seine letzte «Sternstunde Philosophie» moderieren. Er will seine Tätigkeit als freischaffender Philosoph und Gymnasiallehrer weiter ausbauen.

Yves Bossart
Yves Bossart ist Philosoph und Moderator.screenshot instagram

Der Moderator und Philosoph unterrichtet bereits neben seiner Tätigkeit beim Fernsehen. Künftig werde er selbstständig auch als Experte, Autor und Moderator tätig sein, hiess es in einer Mitteilung von Schweizer Radio und Fernsehen SRF vom Donnerstag.

Für SRF ist Bossart noch bis Sommer 2026 tätig. Seit 2013 ist er beim Format «Sternstunde Philosophie» Redaktor und Produzent. In der wöchentlich ausgestrahlten Sendung werden Gespräche mit Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Politik geführt und Fragen unserer Zeit behandelt. Seit 2017 moderiert er diese auch.

Auch andere SRF-Formate gestaltete Yves Bossart mit, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Dazu gehört etwa das Onlineformat «Bleisch&Bossart», das Audioformat «Giiget's?», in dem aktuelle Themen aus dem Alltag diskutiert werden, oder der SRF-Talk «Focus».

Der Entscheid falle ihm nicht leicht, lässt sich der Moderator in der Mitteilung zitieren. «Ich durfte der Philosophie ein Gesicht geben und sie zu den Menschen bringen.» Nun beginne ein neues Kapitel, «mit einigen Ungewissheiten. Aber die gehören zum Leben dazu.»

Die Nachfolge von Yves Bossart steht noch nicht fest. Die Stelle werde in den nächsten Tagen ausgeschrieben, so SRF. (hkl/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
WC-Poesie vom Feinsten! #sodeep
1 / 34
WC-Poesie vom Feinsten! #sodeep
Tauchen wir ab in die Tiefen der Toiletten-Poesie. Los geht's!Bild: pinterest
Auf Facebook teilenAuf X teilen
12 sexistische «Perlen» aus dem SRF-Archiv
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
So protestiert die Schweiz fürs Klima – die besten Plakate
Tausende Menschen demonstrierten am Freitag in mehreren Schweizer Städten für mehr Klimaschutz. Unter dem Motto «Keine 50-Grad-Sommer» fordern die Organisierenden einen grundlegenden Kurswechsel in Politik und Wirtschaft.
In vielen Schweizer Städten gingen am frühen Freitagabend tausende Menschen für mehr Klimaschutz auf die Strasse. Zu den Kundgebungen aufgerufen hatte die Allianz «Keine 50-Grad-Sommer», hinter der mehr als 100 Organisationen stehen wie die Klima-Allianz, Klimastreik, Greenpeace, Pro Velo, VCS sowie verschieden politische Parteien aus dem linksgrünen Spektrum.
Zur Story