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Die Aare sorgt während dieser Tage für eine kühle Erfrischung.
Die Aare sorgt während dieser Tage für eine kühle Erfrischung.Bild: keystone
Liveticker

Nach etwas kühlerer Nacht wird es wieder heiss – gegen Abend werden Gewitter erwartet

21.06.2022, 08:0021.06.2022, 08:35

Die Schweiz schwitzt. Seit Mittwoch ist es in der Schweiz hochsommerlich heiss. Der bisherige schweizweite Juni-Rekord vom 27. Juni 1947 in Basel (36,9 Grad) wurde am Wochenende geknackt.

Den Überblick über die Hitzetage behältst du im Liveticker:

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12:38
Wasserentnahmeverbot bereits für vierzehn Aargauer Bäche
Prangins VD hat nach Meinung des Heimatschutzes Naherholungsgebiete erhalten. Die Parkanlage hinter dem Schloss Prangins (l), Sitz des Schweizerischen Nationalmuseums in der Romandie, mit einem freigelegten Bach entlang des Gehwegs. Archivbild)
Bild: sda
Wegen der aktuellen Trockenheit erteilt der Kanton Aargau bereits für vierzehn Bäche keine Wasserentnahmebewilligungen mehr. Besonders betroffen ist die Region Villmergen-Wohlen-Muri.

Dort gibt es laut einer auf der Internetseite des Kantons Aargau publizierten Liste keine Bewilligungen mehr für den Dorfbach Dintikon in Villmergen, ebenso wenig für den Holzbach in den Gemeinden Dottikon, Villmergen und Wohlen und für die Bünz oberhalb der Einmündung des Holzbachs.

Ebenfalls keine Bewilligungen mehr für Wasserentnahmen erteilt der Kanton Aargau für den Katzbach in Muri, den Dorfbach in Meisterschwanden, den Wissenbach in Merenschwand, den Aabach, die Sissle oberhalb der Einmündung des Staffeleggbachs sowie den Effingerbach in Böztal.

Dasselbe gilt für den Krebsbach in Ammerswil, den Teuftalbach ebenfalls in Ammerswil, den Staffeleggbach in Frick, den Chräbsbach in Künten und den Wissenbach in Boswil.

Genau mit Blick auf das immer wieder austrocknende Bachbett startete der Kanton Aargau Anfang Juni zwischen Frick und dem Rhein das Projekt «Sissle 2030». Geplant ist, diesem Bach ein naturnahes Gerinne mit einer strukturreichen Sohle zurückzugeben und ein Niederwassergerinne einzurichten.

Bei niedrigen Abflüssen soll das Wasser also nicht mehr wie heute auf der gesamten Breite, sondern nur noch in diesem Gerinne fliessen. Teil eines Vorprojekts ist eine Messstrecke in Oeschgen AG zum Testen von Massnahmen gegen die Versicherung, Verdunstung und Erwärmung, wie das Departement Bau, Verkehr und Umwelt Anfang Juni mitteilte. (sda)
7:56
Am Dienstag wird es wieder heiss – lokale Unwetter zu erwarten
Nach zuletzt andauernder Hitze war es in der Nacht auf Dienstag in der ganzen Schweiz wieder etwas kühler – an den meisten Orten sank das Thermometer unter 20 Grad. Im Laufe des Tages dürfte es allerdings wieder heiss werden: Wie MeteoNews Schweiz schreibt, sind vielerorts Temperaturen von über 30 Grad zu erwarten, im Wallis gar bis 34. Am Nachmittag und Abend dürfte das Wetter dann aber kippen. Es sind lokal unwetterartige Gewitter mit Sturmböen und Hagel zu erwarten. (dab)
3:20
Mindestens ein Toter bei schwerem Unwetter in Bayern
Im deutschen Bundesland Bayern ist bei einem schweren Unwetter mindestens ein Mensch gestorben. Wie das Landratsamt im oberbayerischen Freising am Montagabend auf Facebook mitteilte, wurde ein Mensch zudem schwer verletzt, ein weiterer werde vermisst.

Der Raum um das 60 Kilometer nordöstlich von München gelegene Moosburg sei zeitweise «flächendeckend» ohne Strom gewesen, da zahlreiche Leitungen zerstört worden seien.

Laut einer Sprecherin der für das Gebiet zuständigen Stadtwerke München waren zunächst rund 13'000 Haushalte ohne Strom, nachdem am Montagnachmittag nahe Moosburg mehrere Hochspannungsleitungen durch einen Gewittersturm beschädigt worden waren. Um 22.00 Uhr sei Moosburg wieder an das Hochspannungsnetz angeschlossen worden, nun würden Kunden nach und nach wieder Strom erhalten.

Das Landratsamt Freising rechnet aber damit, dass die Stromausfälle teilweise «voraussichtlich noch bis in die Nacht» andauern werden. Laut dem Landratsamt Freising ist das Technische Hilfswerk (THW) mit Notstromaggregaten im Einsatz und versorgt vom Stromausfall betroffene Altenheime. Die Feuerwehr könne in Moosburg im Notfall «über die Sirenen-Auslösung am Gerätehaus/Rathaus» alarmiert werden. Die betroffene Bevölkerung solle ihren Stromverbrauch über Akkus und Batterien «auf das Nötigste» reduzieren.

Heftige Unwetter betrafen laut Bayerischem Rundfunk auch Niederbayern. Auf dem Gebiet des Regierungsbezirks sei nach Polizeiangaben ein Dutzend Bäume eingestürzt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am späten Montagabend für die Nacht auf Dienstag noch vor starken Gewittern in Teilen Südbayerns. (sda/afp)
12:28
Rega und Air Zermatt fliegen über 100 Einsätze
Un helicoptere Airbus Helicopters H145, HB-ZQJ, de la Garde aerienne suisse, Rega, photographie lors de son atterisage avant la conference de presse bilan 2021 ce jeudi 14 avril 2022 a la base Rega de l'aeroport de la Blecherette a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Bild: keystone
Die Rettungshelikopter von Rega und Air Zermatt sind über das Hitzewochenende zu über hundert Rettungsflügen aufgestiegen. In St. Niklaus VS holte die Air Zermatt sieben Passagiere aus zwei blockierten Seilbahn-Gondeln.

Diese waren am Samstag zwischen St. Niklaus und Jungen steckengeblieben, weil sich das Zugseil überschlagen hatte. Wie die Air Zermatt am Montag mitteilte, holte ein Rettungsspezialist die Passagiere aus den beiden Gondeln und der Helikopter flog sie auf die Alpe Jungen. Anschliessend flog ein Helikopter sie ins Tal nach St. Niklaus.

Am Samstagabend barg die Air Zermatt in einem Nachteinsatz eine am Zinalrothorn abgestürzte Frau und flog sie nach Visp ins Spital. Später machten ihre schweren Verlegungen eine Verlegung ans Inselspital mit dem Helikopter nötig.

Am Sonntagmittag rückte die Firma zu einer Spaltenrettung von zwei Alpinisten beim Weissmies aus. Diese befreiten sich selbst aus der Spalte und die Air Zermatt flog sie ins Tal. Insgesamt hatte die Air Zermatt seit Fronleichnam 29 Einsätze.

Die Rega flog am Wochenende über 100 Einsätze, wie sie am Montag bilanzierte. Diese deckten den Angaben zufolge das ganze Spektrum der Reise- und Freizeitaktivitäten ab.

Am Samstagabend rettete die Rega in einer Windenaktion zwei Bergsteiger, die sich in der Eiger-Nordwand verstiegen hatten. Derartige Nachteinsätze sind für die Crews schwierig, weil es schwerer fällt, nachts Distanzen einzuschätzen. (sda)
4:56
Föhn sorgt für weitere besonders warme Nacht in der Schweiz
An vielen Orten in der Schweiz ist die Temperatur nach der grossen Hitze am Sonntag auch in der Nacht auf Montag nicht unter 20 Grad gesunken. Um 3.30 Uhr zeigte das Thermometer in den Alpentälern wie etwa in Altdorf UR oder Vaduz (FL) dank Föhn noch um 27 Grad an.

Die höchste Temperatur nach Mitternacht wurde mit 28,6 Grad in Gersau SZ gemessen, wie der private Wetterdienst Meteonews am Montag mitteilte. Meteorologen sprechen von einer Tropennacht, wenn die Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken. Etwas kühler war es in der Nacht zum Beispiel mit 23,9 Grad in Vevey VD und mit 22,5 Grad in Lugano TI.

Am Montag soll es mit bis zu 34 Grad weiter heiss bleiben. Etwas Abkühlung ist laut den Meteorologen ab Mittwoch in Sicht. Es bleibe aber schwül-warm. (sda)
19:12
Badetoter am Neuenburgersee
Am späten Sonntagnachmittag starb ein 85-jähriger Mann bei Grandson VD, nachdem er bewusstlos aus dem Neuenburgersee gezogen worden war. Trotz schneller Hilfe konnte der in der Region wohnhafte Schweizer nicht mehr gerettet werden.
17:19
Beznau AG egalisiert den bisher heissesten Juni-Tag der Schweiz
Am Sonntag hat die Hitzewelle an verschiedenen Orten der Schweiz ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. In Beznau AG wurde mit 36,9 Grad der bisherige Junirekord aus dem Jahr 1947 egalisiert. Auch in Payerne VD war es mit 34,9 Grad laut dem Wetterdienst Meteonews im Juni noch nie so heiss.


Obschon sich die Messtechniken geändert haben, galt der 27. Juni 1947 bis anhin als Rekordtag. Damals war es in Basel 36,9 Grad warm, wie SRF Meteo mitteilte. Am Sonntag war es folglich auch in Beznau AG so warm. Nah am Rekord war auch Neuenburg mit 36,5 Grad, wie Meteonews via den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte.

Kurz vor 15.00 Uhr war es an vier Messstationen - Genf, Gösgen SO, Leibstadt AG und Sitten VS - aber bereits 35 Grad warm, wie Meteonews mitteilte. Am wärmsten war es um diese Uhrzeit in Genf mit 35,5 Grad. Bereits am Sonntagvormittag war demnach an mehreren Orten die 30-Grad-Marke geknackt worden.

Grund für die hohen Temperaturen war laut SRF Meteo die Tropennacht von Samstag auf Sonntag. In Basel und Genf war es beispielsweise am Samstagabend gegen 22.00 Uhr noch fast 30 Grad warm. Betrage die Frühtemperatur mehr als 20 Grad, werden am Nachmittag automatisch höhere Temperaturen erreicht, hiess es bei SRF Meteo. (sda)
15:51
17-jähriger nach Badeunfall in Nussbaumen TG ins Spital geflogen
17-jähriger nach Badeunfall in Nussbaumen TG ins Spital geflogen
Ein 17-Jähriger hat am Sonntag bei einem Badeunfall in Nussbaumen TG unbestimmte Verletzungen erlitten. Er wurde von der Rettungsflugwacht ins Spital geflogen.

Der junge Mann war gemäss ersten Erkenntnissen kurz nach 13.15 Uhr beim Nussbaumersee kopfvoran ins Wasser gesprungen, wie die Thurgauer Kantonspolizei mitteilte. Dabei habe er unbestimmte Verletzungen erlitten. Die Polizei klärt die genauen Umstände des Unfalls ab. (sda)
14:54
59-jähriger Schwimmer in der Aare tödlich verunglückt
In der Aare in Bern ist am Samstagabend ein 59-jähriger Schwimmer tödlich verunglückt. Er verstarb trotz Wiederbelebungsmassnahmen noch vor Ort.

Die Polizei war kurz vor 18.45 Uhr über den Badeunfall informiert worden, wie aus einer Mitteilung vom Sonntag hervorgeht. Ein Mann und drei Frauen hatten sich demnach beim Bärengraben zum Schwimmen ins Wasser begeben. Wenig später sei der Mann in Schwierigkeiten geraten und in der Folge leblos den Fluss hinuntergetrieben.

Drittpersonen, die auf das Geschehen und auf die Hilferufe der Begleiterinnen aufmerksam geworden seien, hätten den leblosen Mann nahe des Altenbergstegs an Land bringen und aus dem Wasser bergen können.

Trotz der durchgeführten Reanimation durch zufällig anwesende medizinische Fachpersonen und später durch die Rettungskräfte, sei der Mann noch vor Ort gestorben. Beim Opfer handelt es sich um einen 59-jährigen im Kanton Bern wohnhaft gewesenen Mann. Gestützt auf die Untersuchungen schliesst die Polizei nicht aus, dass dem Unfall ein medizinisches Problem vorausgegangen ist. (sda)
13:17
Regionen fordern nationalen Ausnahmezustand wegen Dürre in Italien
In Italien spitzt sich die Lage wegen der anhaltenden Dürre weiter zu. Einige Regionen im Norden fordern von der Regierung in Rom bereits die Ausrufung des Notstandes. Landwirtschaftsminister Stefano Patuanelli sagte am Wochenende laut Nachrichtenagentur Ansa: «Ich glaube, es ist unvermeidlich, einen Krisenzustand zu verhängen wegen der Trockenheit.» In dieser Woche ist ein Spitzentreffen der Regionen und der Regierung in Rom geplant.

In diversen Gegenden des Mittelmeerlandes hat es seit rund vier Monaten nicht mehr geregnet, der Fluss Po weist den niedrigsten Pegelstand seit 70 Jahren auf. Die Wasserknappheit gefährdet etwa in den Regionen Piemont, Lombardei und Emilia-Romagna etliche Ernten. Vielerorts sind die Wasserspeicher leer und kommen Tanklaster zum Einsatz, in einigen Gemeinden darf Wasser nur zum Trinken oder für andere wichtige Bereiche des Alltags verwendet werden. Im Piemont geht man davon aus, dass Anfang Juli viele Ernten zerstört sein dürften, wenn bis dahin keine Sondermassnahmen erfolgen.

Der Agrarverband Coldiretti berichtete, dass in manchen Gegenden des Landes die landwirtschaftlichen Erträge um die Hälfte zurückgegangen seien. Betroffen davon sei auch die Milchwirtschaft: Wegen der teils ungewohnten Hitze und zugleich der Futterknappheit aufgrund der Dürre geben die Kühe bis zu 10 Prozent weniger Milch aus gewöhnlich. (sda/dpa)
13:06
Mindestens fünf Badetote in Schweizer Bädern und Gewässern
Bei Badeunfällen in Schweizer Bädern und Gewässern sind gemäss den Polizeistellen seit Donnerstag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Weiterhin vermisst wurde zudem ein Badender im Genfersee. Im Gartenbad Reinach BL musste ein Knabe reanimiert werden, der bewusstlos auf dem Wasser geborgen worden war.

Eine am vergangenen Freitag bei Chevroux NE bewusstlos aus dem Neuenburgersee geborgene 65-jährige Frau ist am Samstagabend im Lausanner Universitätsspital Chuv gestorben.

Ein 78-jähriger Franzose ist am Samstagmittag bei Caslano TI tot aus dem Luganersee geborgen worden. Im Familienbad Dreilinden in St. Gallen ist am Freitagabend ein 46-jähriger Mann gestorben. Ein 14-Jähriger ist am Freitagnachmittag nach einem Badeunfall in der Maggia bei Tegna in der Gemeinde Terre di Pedemonte verstorben. Er war in den Fluss gesprungen und nicht mehr aufgetaucht.

Ein seit Donnerstagabend im Sarnersee bei Sachseln OW vermisster 23-jähriger Mann ist am Freitagmittag von Polizeitauchern tot geborgen worden.

Vermisster Mann und reanimierter Knabe
Noch vermisst wurde vorerst ein 74-jähriger Mann, der am Freitag auf der Höhe von Villeneuve im Genfersee verschwunden ist. Der Schweizer mit Wohnort im Wallis sei von seinem Schiff aus schwimmen gegangen und plötzlich untergetaucht.

Zu einem weiteren Badeunfall kam es am Samstagmittag im Gartenbad in Reinach BL. Ein siebenjähriger Knabe wurde bewusstlos im Wasser entdeckt und geborgen. Ein Bademeister leitete die Reanimation des Kindes ein, bevor es mit der Ambulanz ins Spital gefahren wurde. (sda)
Abk
Bild: sda
12:20
Am Sonntag erneut Temperaturen über 30 Grad am Vormittag
Die Schweiz hat am Wochenende geschwitzt. Am Sonntag war es an mehreren Orten um 11.00 Uhr über 30 Grad warm. In Altdorf UR war es um diese Zeit mit 32,3 Grad am wärmsten.

Im Verlaufe des Sonntags waren weitere Höchstwerte zu erwarten gewesen. Laut Meteo Schweiz sollte es in Basel, Sion und Genf 36 Grad warm werden.

In Basel und Genf war es auch am Samstagabend gegen 22.00 Uhr noch fast 30 Grad warm. Darauf folgte in der Schweiz eine Tropennacht. Es kam zu einem lokalen Rekordwert: In Salen-Reutenen TG war seit Messbeginn vor 51 Jahren keine Nacht wärmer, wie Meteo News mitteilte.

Ab Mitte nächster Woche sollen die Temperaturen laut SRF Meteo allmählich sinken. Es bleibe aber schwül-warm mit Höchstwerten zunächst um 29 Grad, am Samstag um 25 Grad. Im Süden rechnet SRF mit vermehrt Gewittern bei 26 bis 30 Grad. (sda)
11:55
Im Neuenburgersee verunfallte Frau ist gestorben
Die am vergangenen Freitag bei Chevroux NE bewusstlos aus dem Neuenburgersee geborgene Frau ist tot. Sie verstarb im Verlauf des Samstagabends im Lausanner Universitätsspital Chuv, wie die Waadtländer Kantonspolizei am Sonntag mitteilte.

Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 65-jährige Schweizerin, wohnhaft gewesen im Kanton Bern. Sie war von anderen Badenden am Freitagnachmittag gegen 15.20 Uhr bewusstlos aus dem Wasser des Neuenburgersees geborgen worden. (sda)
11:52
Schweizer Freibäder «zum Bersten voll»
Die Hitze hat am Samstag viele Menschen ins Wasser gelockt. Das Freibad Marzili in Bern verzeichnete 15'000 Besucherinnen und Besucher. Für Sonntag dürfte die Bilanz ähnlich ausfallen.

Das Marzili in der Stadt Bern zählte die Besucherinnen und Besucher erstmals mit Zugangssensoren, wie Anlagenchef Beat Wüthrich zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Für Sonntag rechnete er mit ähnlich vielen Menschen. Nur würden sie wohl nicht so lange verweilen wegen des Werktags darauf.

Das Strandbad Mythenquai am Zürichsee war am Samstag «zum Bersten voll», sagte ein Verantwortlicher. Aufgrund eines neuen Kassensystems lagen ihm die aktuellsten Zahlen nicht vor. Er schätzte, dass am Samstag 9000 bis 10'000 Personen im Mythenquai schwimmen gingen.

Die Badis seien überall voll, sagte ein Verantwortlicher des Zürcher Flussbads Unterer Letten. Die Anzahl Gäste würden sie nicht mehr publizieren. Ob Unterer oder Oberer Letten – es sei schwierig, den Überblick zu bewahren, da die Menschen überall in den Fluss springen würden. Wenn es heiss sei, seien die Badis am Anschlag, schlussfolgerte er. (sda)
Sonnenschutz ist nicht nur in der Badi oder am Strand angezeigt: Blick auf das Marzili-Bad in Bern. (Themenbild)
Bild: KEYSTONE
9:33
Am Sonntag wird es wieder heiss
Nach einer Tropennacht ist es in der Schweiz derzeit wieder etwas kühler. Gemäss MeteoNews beträgt die Temperatur am Morgen je nach Region zwischen 17 und 21 Grad. Im Laufe des Tages wird es dann aber wieder richtig heiss: MeteoNews schreibt von Temperaturen bis zu 36 Grad, SRF Meteo gar bis zu 37 Grad. In den Voralpen und Alpen sind am Abend Gewitter möglich.
7:21
Kitesurfer stirbt bei Unwetter in Frankreich – Suche nach Vermisstem
Nach der Hitzewelle in Frankreich ist bei einem Unwetter an der Küste der Normandie am Samstagabend ein Kitesurfer ums Leben gekommen, drei weitere wurden verletzt. Nach einer im Meer vermissten Person wurde mit einem Hubschrauber gesucht, wie der Sender France Info unter Verweis auf die Präfektur berichtete. Der extrem heftige Sturm habe etwa 20 Minuten gedauert und den Ort Villers-sur-Mer getroffen. Der 31 Jahre alte Kitesurfer wurde demnach von einem kräftigen Windstoss erfasst, durch die Luft gegen die Fassade eines Restaurants gewirbelt und getötet. Tische und Stühle von Cafés wurden von dem Sturm herumgewirbelt und verletzten drei Besucher eines Kasinos.

Die Präfektur richtete einen psychologischen Krisenstab ein. Nach einer in Deauville im Meer vermissten Person suchten Retter per Boot und Hubschrauber. Ein in Deauville organisierter grosser Triathlon musste abgebrochen werden, da die Zelte des Sportlerdorfs weggeweht wurden. Den Teilnehmern wurden Quartiere im Ort angeboten.

Ab der Nacht zum Sonntag wird in Frankreich von der Atlantikküste kommend mit Unwettern gerechnet, die später weitere Landesteile erfassen dürften. Örtlich könnten diese Unwetter von heftigen Windböen und starken Gewittern begleitet werden. Die Hitzewelle wiederum dürfte lediglich in Ostfrankreich Richtung deutscher Grenze noch länger dauern. (sda/dpa)
5:29
Extrem hohe Temperaturen in der Schweiz während der Nacht
Die Schweiz hat eine Tropennacht hinter sich. Laut SRF Meteo war die Nacht extrem warm, namentlich in den Föhnregionen. Von einer Tropennacht spricht man, wenn das Thermometer nicht unter 20 Grad fällt. Die wärmste Nacht gab es in Gersau (SZ), wo das Thermometer um 04.20 Uhr in der Nacht 28,0 Grad anzeigte, wie SRF Meteo auf Twitter schreibt. In Altdorf UR waren es 27,3 Grad, in Vaduz 26,9 Grad, in Oberriet/Kriessern (SG) 26,3 Grad und in Evionnaz (VS) 26,2 Grad.

Bereits am Samstagabend waren gegen 22.00 Uhr extrem hohe Temperaturen in der Schweiz gemessen worden. In Genf und Basel zeigte das Thermometer zu diesem Zeitpunkt knapp 30 Grad an, wie MeteoNews auf Twitter bekanntgab.

Die erste richtig heisse Phase des Sommers 2022 habe begonnen, schreibt MeteoNews in ihrem Blog. In den nächsten Tagen dürften die Höchstwerte jeden Tag um oder über 30 Grad liegen. Es werde mehrere Hitzetage geben.

An diesem Wochenende wird laut SRF Meteo der Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle erreicht. Schon vor dem Wochenende zeigte das Thermometer tagsüber in Basel 35,5 Grad. Das ist die bisher höchste Temperatur in diesem Jahr nördlich der Alpen. In Biasca TI klettere das Thermometer gar auf 36,6 Grad. Das stellt eine absolute Höchstmarke für die Alpensüdseite im Juni dar. (sda)
22:06
Laut Meteo News war der heutige Samstag «in Neuenburg und Fahy im Jura der heisseste Tag seit Aufzeichnungsbeginn». Die Höchstwerte in Neuenburg lagen bei 34,7 Grad und damit 0.6 Grad über dem bisherigen Junirekord. Am Sonntag werde es aber «noch etwas heisser als heute, dies besonders im Norden».
In der Schweiz erreichten die Temperaturen am Samstag an vielen Orten Höchstwerte zwischen 30 und 36 Grad.
21:57
42,9 Grad in Frankreich
Frankreich bricht schon Mitte Juni fast alle bisherigen Temperaturrekorde: Meteo News schreibt: «Die Temperaturen haben heute Samstag in Frankreich viele Rekorde für den Monat Juni gebrochen, manchmal sogar jährliche Hitzerekorde wie in Biarritz, dort wurden 42,9 Grad gemessen. Auch in Biscarrosse mit 41,7 Grad und Angers mit 40,8 Grad wurden bisherige Jahresrekorde überschritten! Cazaux liegt mit 41,9 Grad ganz nah am Jahresrekord, gegenüber 42 Grad im August 2003.»
In Frankreich bewegen sich die Temperaturen zwischen 30 und 42 Grad.
19:23
Ende der Hitze nicht absehbar
Nach Einschätzung von Meteoschweiz (Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie) ist das Ende der Hitzewelle noch ungewiss. Zurzeit gilt für die Niederungen der Alpensüdseite, das Zentralwallis sowie für die West- und Nordwestschweiz eine Hitzewarnung der Stufe 3 bis Dienstagabend. Im Laufe des Montags dürfte vorübergehend etwas kühlere Luft einfliessen, am Dienstag ist aber bereits wieder wärmere Luft zu erwarten, so Meteoschweiz.

Der Grund für die Hitze ist laut SRF Meteo ein Tiefdruckgebiet vor der portugiesischen Atlantikküste. Dieses befindet sich seit Tagen dort, wo das klassische Azorenhoch zu diesem Zeitpunkt sein sollte. Die Folge davon ist, dass sich von Spanien bis zu den Alpen in den vergangenen Wochen immer wieder Südströmungen einstellen konnten. Diese sorgten schon vor rund einem Monat für die ersten Hitzetage in der Schweiz. (sda)
18:46
Am Sonntag bis 37 Grad möglich
Am Samstag hat die Schweiz den vierten Tag der aktuellen Hitzewelle erlebt. In Basel zeigte das Thermometer 35,5 Grad. Das war der bisher höchste Wert nördlich der Alpen in diesem Jahr. Sehr heiss war es auch in Visp im Wallis mit 35,4 Grad und in Delsberg im Jura mit 35,0 Grad.

Es ist laut SRF Meteo am Sonntagnachmittag nicht ausgeschlossen, dass die 37 Gradmarke erreicht wird. Dies würde für die Schweiz ein neuer Rekord für den Monat Juni sein.

Auch zu Beginn der kommenden Woche geht es mit Temperaturen von mehr als 30 Grad weiter. Für absolute Höchstwerte dürfte es aber knapp nicht mehr reichen. (sda)
17:44
Juni-Rekorde bereits heute gebrochen
Am heissesten war es heute Samstag in der Region Basel mit über 35 Grad.
An einigen Orten fielen die Juni-Rekorde schon heute. «Die Höchstwerte in Neuenburg lagen bei 34.7 Grad und damit 0.6 Grad über dem bisherigen Junirekord. Auch in Delsberg war es am Nachmittag rekordverdächtig heiss, hier wurde der Rekordwert von 35 Grad eingestellt», schreibt Meteo News. Morgen dürften weitere Rekorde purzeln.
17:30
Die bisherigen Juni-Temperaturrekorde im Überblick
An diesem Wochenende wird der Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle erwartet. «Es wird mit Höchstwerten zwischen 32 und 36 Grad gerechnet, aber selbst ein neuer Junirekord von 37 Grad ist nicht ausgeschlossen», schreibt SRF Meteo.

Die aktuelle Hitze-Prognose und die bisherigen Temperaturrekorde im Juni im Vergleich:
Die bisherigen Juni-Rekorde betrugen in Basel 36,9 Grad (im Jahr 1947), in Koppigen BE 36,5 Grad (2019) und in Sitten VS und Genf je 36,4 Grad (2019 beziehungsweise 1950).

Mit Nordföhn-Unterstützung wurde am Freitagnachmittag in Biasca 36,6 Grad gemessen. «Das war ein absoluter Juni-Höchstwert für die Alpensüdseite», schreibt SRF Meteo.
17:08
Deutschland: Nur noch 0.1 Grad unter Juni-Rekord
16:40
Frankreich knackt 40-Grad-Marke
Am Samstag wurde in Frankreich die 40-Grad-Marke bereits um 13:30 Uhr geknackt. Im Laufe des Tages meldeten mehrere Orte in unserem Nachbarland Temperaturen über 40 Grad.
In der Schweiz lagen die Höchstwerte um 16 Uhr zwischen 33 und 35 Grad. Die Messtationen in Basel-Binningen und Visp meldeten exakt 35.0 Grad. «Auch über 1000 Meter über Meer hat es lokal schon über 30 Grad, z. B. in La Chaux-de-Fonds», schreibt MeteoNews.
16:22
Sprung ins kühle Nass endet für drei Personen tödlich
Viele Menschen suchen wegen der Hitze eine Abkühlung im Wasser. Für drei Personen – ein 74-jähriger und ein 78-jähriger Mann sowie ein 14-jähriger Junge – endete dies am Freitag und Samstag in verschiedenen Schweizer Seen und Flüssen tödlich. Eine weitere Frau befindet sich zudem in kritischem Zustand.
16:22
In Sion und Basel ist es am heissesten
MeteoNews hat eine Liste mit den bislang heissesten Schweizer Ortschaften veröffentlicht. Der um 13.30 Uhr heisseste Ort mit einer offiziellen Messstation sei wenig überraschend Sion (VS) mit 33,1 Grad. Dahinter folgen Basel-Binningen und Delémont (JU) mit je 33 Grad. In Neuenburg werden 32,2 Grad und in Würenlingen (AG) 31,9 Grad gemessen. Am Flughafen Zürich sind es immerhin 30,9 Grad, in Chur 30,8 Grad.

Der Wetterdienst vermutet, dass die Messstationen in Sion und Basel-Binningen auch am Ende des Tages mit Höchstwerten von rund 36 Grad auf dem Podest stehen werden, wie es weiter heisst.
11:32
Schon am frühen Samstagmorgen Temperaturen über 30 Grad
In der Schweiz hat das Thermometer vielerorts bereits vor 10.00 Uhr teilweise über 30 Grad angezeigt.

In Birsfelden (BL), Neuenburg (NE), Mathod (VD), Nyon (VD), Sitten (VS) und Stabio (TI) wurden gemäss Webseite von SRF Meteo bereits nach 09.30 Uhr über 30 Grad gemessen.

Der Wetterdienst rechnete damit, dass am Wochenende verbreitet 32 bis 35 Grad erreicht werden könnten. Für den Raum Basel, im unteren Aaretal, im Rhonetal oder im Churer Rheintal wurden gar 36 oder 37 Grad prognostiziert. (sda)
10:55
Hier wird es heute am heissesten – am Sonntag geht es um die Rekorde
Die neusten Prognosekarten des Wetterdiensts MeteoNews zeigen, wo es heute am heissesten wird: In der Region Basel, am Hochrhein, entlang der Aare zwischen Solothurn und der Mündung in den Rhein, im Seeland und im Zentralwallis soll es heute die höchsten Temperaturen geben. Erwartet werden 35 bis 36 Grad.

Noch heisser soll es dann am Sonntag werden – zumindest auf der Alpennordseite. Die erwarteten Höchstwerte liegen gemäss Wetterdienst noch etwa 1 bis 2 Grad höher als am Samstag. «Sie messen sich mit den bisherigen Junirekorden.» (red)
10:25
36,6 Grad: Im Tessin gab es bereits einen Juni-Rekord
Der erste Temperatur-Rekord ist bereits gefallen: Bei der Wetterstation im tessinerischen Biasca wurden am Freitag mit Unterstützung des Nordföhns 36,6 Grad gemessen. Das teilte MeteoSchweiz auf Twitter mit. Dies sei die höchste je registrierte Junitemperatur auf der Alpensüdseite. (red)
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Memes, die das Leben im Sommer perfekt beschreiben

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Affenhitze im Zoo - so kühlen sich die Tiere ab

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194 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Hadock50
18.06.2022 20:45registriert Juli 2020
Vielleicht sollte man sich so langsam Gedanken machen was man gegen die Klimaerwärmung tun könnte und das dann vor allem auch umsetzen sonst wird das ganz böse enden ....
Da werden dann nicht nur die Menschen schaden davon tragen sondern auch die Wirtschaft !
....aber Moment mal es war doch früher schon mal heiß, gell ?
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_andreas
18.06.2022 18:01registriert April 2020
Ich hab ja gerne schönes und warmes wetter aber das ist mir bereits zu heiss
🫠🥵
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NixMussAllesKann
18.06.2022 11:52registriert Dezember 2020
Schrecklich! Mir tun unsere Kinder Leid die dann wegen unseren Fehlern leiden müssen.
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Bandido muss für Schuss auf Hells Angel 8 Jahre hinter Gitter
Im Berner Rockerprozess hat das Gericht am Donnerstag teils lange Freiheitsstrafen verhängt. Der eine Hauptangeklagte wurde zu acht Jahren Freiheitsstrafe wegen versuchter vorsätzlicher Tötung verurteilt.

Bei der Auseinandersetzung verfeindeter Rockerbanden 2019 in Belp BE soll der 37-jährige Schweizer mit einer durchgeladenen Pistole einem Gegner auf den Kopf geschlagen haben. Ein Schuss aus der Pistole verletzte einen weiteren Mann.

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