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Liveticker

Drei neue Blutgerinnsel-Fälle nach Astrazeneca-Impfung ++ Briten weiten Einreisesperre aus

29.03.2021, 13:33
Coronavirus-Newsticker ist beendet
Hier geht es zum aktuellen Liveticker mit allen News zur Coronavirus-Situation.
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Freitag 2250 neue Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden. 109 Personen wurden hospitalisiert, 23 Menschen starben. Die Positivitätsrate lag bei 4 Prozent.
  • Vom 22. März bis 28. März sind in der Schweiz 184'555 Impfdosen verabreicht worden – durchschnittlich 26'365 pro Tag. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Impfkadenz um 22 Prozent.
  • Über nächste Lockerungen will der Bundesrat erst nach Ostern, am14. April, entscheiden.
  • Die neuen Virusvarianten machen laut BAG mittlerweile rund 80 Prozent der Infektionen aus.
  • Die SwissCovid-App hilft, Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Sie hat 1,8 Millionen aktive User.

Liveticker: Corona National+International 3.04.2021

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18:36
In Italien werden Kirchen und Museen zu Impfstationen
Italien hat bei seinen ehrgeizigen Plänen zur Beschleunigung der Corona-Impfkampagne auch ungewöhnliche Orte wie Kirchen und Museen eingebunden. Wie die Zeitung «Corriere della Sera» am Sonntag berichtete, würden in Venedig ab Montag Menschen auf einem umgebauten Vaporetto, einem Wassertaxi, geimpft. Es werde an einem bestimmten Ort anlegen, um die über 80-Jährigen zu immunisieren.

In Monza in der Lombardei würden an zwei Wochenenden auch Räumlichkeiten an der Tribüne der Motorsport-Rennstrecke genutzt. Im süditalienischen Neapel wiederum machten mehrere Museen mit, wie es hiess. Die Geimpften hätten die Ruhezeit nach der Spritze dort teilweise zwischen Gemälden verbringen können. Auf der Insel Sizilien lief gerade eine Impfaktion in zahlreichen katholischen Kirchen und Pfarreien. Sizilianer konnten an kirchlichen Ritualen teilnehmen und sich dabei gleich immunisieren lassen. Dafür hatten die Region und Kirchenvertreter extra eine Übereinkunft geschlossen, wie die Nachrichtenagentur Ansa schrieb.

Italien hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Ende des Sommers, also bis September, 80 Prozent der Bevölkerung zu impfen. Bisher wurden in dem Land mit 60 Millionen Einwohnern mehr als 11 Millionen Dosen gespritzt. (sda/dpa)
16:22
Mehr als 90'000 Corona-Neuinfektionen in Indien an einem Tag
Die Anzahl der Coronavirus-Neuinfektionen in Indien hat den höchsten Stand seit mehr als sechs Monaten erreicht. Binnen 24 Stunden seien 93'249 neue Ansteckungen gezählt worden, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Das ist der höchste Wert seit dem 19. September vergangenen Jahres. Premierminister Narendra Modi habe angesichts der Lage ein Treffen mit seinen Corona-Beratern einberufen, meldete der Sender NDTV.
Indien hatte am Donnerstag seine Impfkampagne ausgeweitet, und alle Menschen ab 45 Jahren dürfen sich impfen lassen. Allerdings liegt die Kampagne derzeit noch deutlich hinter dem von der Regierung angestrebten Ziel, bis Sommer 300 Millionen der mehr als 1,3 Milliarden Einwohner des Landes impfen zu lassen. Seit dem Impfstart im Januar wurden rund 75 Millionen Dosen verabreicht. (sda/dpa)
13:20
Deutschland stuft Niederlande als Hochinzidenzgebiet ein
Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen in den Niederlanden stuft die Bundesregierung das Nachbarland nach Ostern als Hochinzidenzgebiet ein. Wer ab Dienstag von dort nach Deutschland einreist, muss einen negativen Corona-Test vorweisen können, wie das Robert Koch-Institut am Sonntag bekannt gab. (sda/dpa)
11:22
Briten wollen Impfnachweise nach israelischem Vorbild einführen
Die britische Regierung will Impfnachweise einführen, damit Stadien, Kinos oder Nachtclubs mit möglichst niedrigem Corona-Risiko wieder für Besucher öffnen können. «Angesichts des Schlags, den das Nachtleben und die Unterhaltungsbranche im vergangenen Jahr hinnehmen mussten, müssen wir über alles nachdenken, was Betrieben helfen könnten, früher zu öffnen», schrieb der britische Staatsminister Michael Gove am Ostersonntag in einem Gastbeitrag im «Sunday Telegraph».
The European Commission Vice President Maros Sefcovic makes a short statement as he arrives at St Pancras railway station in London, Thursday, Feb. 11, 2021, ahead of talks with Michael Gove Chancellor of the Duchy of Lancaster. (AP Photo/Alastair Grant)
Maros Sefcovic
In Israel habe sich mit den sogenannten grünen Pässen gezeigt, wie das öffentliche Leben mit solchen Zertifikaten wieder Fahrt aufnehmen könne, so Gove. Ausserdem verlangten bereits einige Länder bei der Einreise entsprechende Nachweise.

Nutzer sollen per App - oder alternativem Papierdokument - nachweisen können, dass sie entweder gegen Corona geimpft oder negativ getestet sind. Bereits im April und Mai soll das Modell bei ausgewählten Veranstaltungen - etwa den Endspielen des FA Cups im Londoner Wembley-Stadion sowie einer Clubnacht und einem Kinoabend in Liverpool - getestet werden. Bis tatsächlich eine entsprechende App startklar ist, könnte es dem «Telegraph» zufolge jedoch noch Monate dauern. Premierminister Boris Johnson wollte am Ostermontag die Pläne für Impfpässe sowie für internationale Reisen genauer vorstellen.

Die Impfzertifikate sind in Grossbritannien nicht unumstritten: So kritisierten nicht nur Vertreter der Opposition, sondern auch etliche Mitglieder aus Johnsons konservativer Tory-Partei die Pläne als diskriminierend und spaltend. Es gilt als wahrscheinlich, dass das Parlament einer Einführung zustimmen müsste. (sda/dpa)
10:01
Papst Franziskus feiert seinen zweiten Ostersonntag im Corona-Modus
Papst Franziskus hat wegen der Pandemie auch in diesem Jahr seine Messe zum Ostersonntag nur in kleinem Rahmen gefeiert. Normalerweise begeht das katholische Kirchenoberhaupt das Fest der Auferstehung von Jesus Christus vor Zehntausenden Besuchern auf dem Petersplatz. Diesmal wurde der Gottesdienst wie bereits im Vorjahr während der ersten Corona-Welle in den Petersdom verlegt.
dpatopbilder - Papst Franziskus (M) kommt in die Basilika Sankt Peter, um die Christmette zu feiern. Foto: Vincenzo Pinto/AFP POOL/AP/dpa
In der riesigen Basilika im Vatikan durften wegen des Gesundheitsschutzes nur etwa 200 Würdenträger und andere Zuhörer die Zeremonie am Vormittag verfolgen. Gegen 12.00 Uhr stand der für katholische Gläubige wichtigste Papst-Segen «Urbi et Orbi» auf dem Programm. (sda)
6:43
Richter in Brasilien lässt Präsenzgottesdienste zu Ostern zu
Trotz Höchstwerten bei den Corona-Zahlen hat in Brasilien ein Richter am Obersten Gerichtshof den Weg für Präsenzgottesdienste zu Ostern freigemacht. Er erliess am Samstag eine einstweilige Verfügung, der zufolge Bundesstaaten und Gemeinden den Besuch religiöser Feiern wegen der Pandemie nicht komplett untersagen dürfen. Bereits verhängte Verbote erklärte der Richter für ungültig, wie brasilianische Medien berichteten. Gleichwohl gebe es mehrere Auflagen: Die Gotteshäuser dürften nur bis 25 Prozent ihrer Kapazität ausgelastet sein, es müssten Masken getragen und Abstand gehalten werden.

Eine Vereinigung evangelikaler Juristen hatte geklagt, weil die in Teilen des südamerikanischen Landes erlassenen Verbote aus ihrer Sicht gegen das Grundrecht auf Religionsfreiheit und das Prinzip des staatlichen Säkularismus verstiessen. Gerade in schwierigen Zeiten wie jetzt während der Pandemie sei der Trost durch religiöse Aktivitäten unverzichtbar, argumentierte der Richter nun den Berichten zufolge. Die Karwoche sei für ein mehrheitlich christliches Land von grosser Bedeutung.

In keinem anderen Staat werden derzeit täglich mehr Todesfälle infolge einer Covid-19-Erkrankung verzeichnet als in Brasilien, dem mit 210 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten katholischen Land der Welt. Seit Beginn der Pandemie wurden dort mehr als 330 000 Tote registriert - mehr sind es nur in den USA. Am vergangenen Mittwoch meldete Brasiliens Gesundheitsministerium den bisherigen Höchstwert von 3869 Todesfällen innerhalb von 24 Stunden. (sda/dpa)
16:13
Bangladesch geht am Montag in siebentägigen Lockdown
Angesichts deutlich steigender Corona-Infektionszahlen hat die Regierung von Bangladesch einen siebentägigen landesweiten Lockdown beschlossen. Ausgenommen von der am Montag in Kraft tretenden Schliessung seien Rettungsdienste, Mühlen und Fabriken, solange sie die Vorsichtsmassnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie einhielten, sagte Farhad Hossain, der Staatsminister für öffentliche Verwaltung, am Samstag in der Hauptstadt Dhaka.

Das südasiatische Land verzeichnete am Freitag mit 6830 Fällen den bisher höchsten Anstieg an Infektionen an einem Tag seit dem Auftreten des ersten Falles dort im März 2020. Bereits in den Vortagen hatte es täglich mehr als 5000 Neuinfektionen gegeben. Am Donnerstag verhängte die Regierung ein zweiwöchiges Einreiseverbot für Flugreisende aus Europa und zwölf anderen Ländern. Ausserdem wurden wichtige Reiseziele geschlossen.

Bisher hat das Land mit seinen 163 Millionen Einwohnern 624 596 Infektionsfälle und 9155 Tote im Zusammenhang mit dem Corona-Virus registriert. Die geltenden Corona-Regeln werden von vielen ignoriert. (sda/dpa)
14:57
Drei neue Blutgerinnsel-Fälle nach Astrazeneca-Impfung in Frankreich
Frankreichs Medikamentenbehörde hat drei neue Fälle mit Thrombosen an «atypischen» Stellen nach einer Impfung mit dem Covid-Impfstoff von Astrazeneca festgestellt. In der Woche zwischen dem 19. und 25. März seien diese Blutgerinsel-Fälle im Zusammenhang mit dem Impfstoff gemeldet worden, teilte die Behörde ASNM mit.

Seit Beginn der Impfung seien in Frankreich damit zwölf Fälle, darunter vier Todesfälle, aufgetreten. Bei den gemeldeten Fällen traten die Thrombosen meist im Hirn innerhalb von neun Tagen nach der Impfung auf. Betroffen sind hauptsächlich Frauen. In neun Fällen waren die geimpften Personen jünger als 55 Jahre, in drei Fällen älter.

Frankreichs oberste Gesundheitsbehörde empfiehlt die Impfung mit Astrazeneca bereits nach dem kurzzeitigen Impfstopp Mitte März nur noch für Menschen über 55 Jahre. Bis zum 25. März wurde das Präparat von Astrazeneca in Frankreich gut 1,9 Millionen Mal gespritzt.

Bis Freitag haben in Frankreich mehr als neun Millionen Menschen mindestens eine erste Impfung erhalten. Das entspricht etwa 13,6 Prozent der Gesamtbevölkerung. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte zuletzt angekündigt, dass sich ab Mitte April alle Menschen über 60 Jahre gegen Covid-19 impfen lassen können. Ab Mitte Mai sollen über 50-Jährige folgen. Bis Ende des Sommers sollen alle über 18-Jährigen, die sich impfen lassen wollen, eine Impfung bekommen. (sda/dpa)
13:53
Grossbritannien weitet Reisesperre aus
Grossbritannien nimmt weitere Länder auf die sogenannte «Rote Liste». Einreisen aus diesen Ländern sind nur noch britischen oder irischen Staatsbürgern gestattet. Diese müssen am Flughafen aber einen Test machen und für zehn Tage auf eigene Kosten in ein staatlich überprüftes Quarantänehotel.

Aus Sorgen vor neuer Virus-Mutationen werden ab dem 9. April neu die Länder Bangladesch, Kenya, Pakistan und die Philippinen auf die Rote Liste genommen. Auf der Roten Liste befinden sich dann 39 Länder. Darunter auch Brasilien und Südafrika, wo ebenfalls gefährliche Virus-Mutationen weit verbreitet sind. (cma)
epa08966493 A plane flies over a hotel near Heathrow Airport near London, Britain, 26 January 2021. The British government is expected to approve a plan to require UK citizens to quarantine in a hotel if they arrive in England from high-risk countries.  EPA/NEIL HALL
12:52
70'000 Neuinfektionen in den USA
In den USA haben die Behörden am Freitag 69'822 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden im selben Zeitraum von 24 Stunden 967 Tote im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion registriert, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore am Samstagvormittag (MEZ) hervorging. Die bisherigen Höchstwerte wurden am 2. Januar mit 300 295 Neuinfektionen sowie am 12. Januar mit 4476 Toten verzeichnet.

Bislang haben landesweit knapp 102 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten, fast 58 Millionen haben den vollen Impfschutz, wie aus Zahlen der Gesundheitsbehörde CDC am Samstag hervorging. (sda/dpa)
epa09084085 Workers of the Jackson Health System attend to an event, to commemorate the first anniversary of the COVID-19 outbreak, at Jackson Memorial Hospital Alamo Park in Miami, Florida, USA, 19 March 2021. On 19 March 2020 the Jackson Health System confirmed its first COVID-19 patient and has since treated thousands of people suffering from the virus at its three main hospitals. A moving memorial of blue and white flags has been planted at Jackson Memorial's Alamo Park, featuring 5,360 blue flags symbolizing Jackson's COVID-19 survivors to date and 977 white flags honoring the COVID-positive patients whose died at Jackson since last March.  EPA/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH
10:19
Britische Behörde meldet sieben Tote nach Blutgerinnseln
Nach mehr als 18 Millionen Impfungen mit Astrazeneca hat es in Grossbritannien nach Angaben der Arzneimittelbehörde sieben Todesfälle wegen seltener Blutgerinnsel gegeben. Es sei jedoch nicht klar, ob diese Nebenwirkungen des Impfstoffs oder durch Zufall zeitnah aufgetreten seien, sagte die Chefin der britischen Behörde, June Raine, der BBC. «Die Vorteile, eine Covid-19-Infektion und ihre Komplikationen zu verhindern, überwiegen weiterhin jegliche Risiken und jeder sollte sich impfen lassen, wenn er eingeladen wird.»

Zuvor hatte die Behörde bei denn 30 Fälle seltener Blutgerinnseln bei den 18,1 Millionen Astrazeneca-Impfungen (Stand: 24. März) gemeldet. (sda/dpa)
7:05
Grossbritannien zählt 30 Thrombose-Fälle nach Astrazeneca-Impfung
In Grossbritannien sind landesweit bisher 30 Fälle von gefährlichen Blutgerinnseln nach einer Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca registriert worden. Gemessen an den mehr als 18 Millionen Impfungen sei das Risiko einer solchen Erkrankung damit sehr gering, erklärte am Freitag die britische Arzneimittelbehörde (MHRA).

Die MHRA rief alle Briten auf, weiter zum Impfen zu gehen. Das Impfen sei das einzige effiziente Mittel, um Todesfälle und schwere Erkrankungen aufgrund einer Corona-Infektion zu vermeiden, betonte die Behörde.

Frankreich meldete derweil drei neue Fälle von Blutgerinnseln und zwei weitere Todesfälle nach Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca. Insgesamt seien damit nun zwölf Fälle und vier Tote im zeitlichen Zusammenhang mit der Verabreichung des Impfstoffs verzeichnet worden, erklärte die Arzneimittelbehörde ANSM.

Wie zuvor bereits Deutschland entschieden sich die Niederlande am Freitag, Menschen im Alter von unter 60 Jahren vorerst nicht mehr mit dem Vakzin von AstraZeneca zu impfen. Es seien fünf neue Fälle von gefährlichen Blutgerinnseln gemeldet worden, teilte Gesundheitsminister Hugo de Jonge mit. Betroffen seien Frauen im Alter von 25 bis 65 Jahren, eine von ihnen sei gestorben. (sda/afp)
6:47
Argentiniens Präsident positiv auf Corona getestet - trotz Impfung
Argentiniens Präsident Alberto Fernández ist nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden, obwohl ihm bereits vor Wochen der russische Impfstoff Sputnik V gespritzt wurde. Der ernüchternde Testbefund habe ihn ausgerechnet an seinem 62. Geburtstag ereilt, schrieb der Staatschef in der Nacht zu Samstag auf Twitter. Aufgrund seiner Kopfschmerzen und erhöhten Temperatur von 37,3 Grad habe er sich zunächst einem Antigen-Test unterzogen und nach dem positiven Ergebnis in Quarantäne begeben. Zur Bestätigung habe er einen genaueren PCR-Test vornehmen lassen, dessen Resultat noch ausstehe. (sda/dpa)
epa09032969 President of Argentina, Alberto Fernandez, gestures during his visit to the Senate of the Republic in Mexico City, Mexico, 23 February 2021. Fernandez made statements on the inequalities between societies and countries that have been revealed by the aggressiveness of the COVID-19 pandemic, during his participation in a session in the Mexican Senate.  EPA/Mario Guzman
6:30
Neuer landesweiter Lockdown in Frankreich
In Frankreich tritt (heute) Samstag zum dritten Mal ein landesweiter Lockdown in Kraft. Angesichts der dritten Corona-Welle werden die bereits in 19 Verwaltungsbezirken geltenden Beschränkungen für vier Wochen auf das ganze Land ausgeweitet.

Damit gilt in ganz Frankreich unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre ab 19.00 Uhr. Die meisten Geschäfte müssen geschlossen bleiben.

Kindergärten und Schulen sollen für drei Wochen schliessen, Hochschulen und Gymnasien für vier Wochen. Zwei Wochen davon sind jedoch ohnehin Ferien.

Es besteht zudem für alle Bürger ein begrenzter Bewegungsradius von zehn Kilometern. Für Reisen über Ostern soll allerdings ein «Kulanzzeitraum» gelten, der am Montagabend endet. (sda/afp)
22:11
Jugendliche attackieren Polizei in St. Gallen - Gummischroteinsatz
In der St. Galler Innenstadt haben Jugendliche am Freitagabend die Polizei attackiert. Sie bewarfen die Einsatzkräfte gegen 21 Uhr mit Gegenständen, diese wiederum antworteten mit Gummischrot und führten Personenkontrollen durch. Nach Polizeiangaben besammelten sich auf und um den Roten Platz 300 bis 350 Jugendliche.
Polizisten nehmen einen Jugendlichen fest, am Freitag, 2. April 2021, in St. Gallen. In der St. Galler Innenstadt haben Jugendliche am Freitagabend die Polizei attackiert. Sie bewarfen die Einsatzkraefte gegen 21 Uhr mit Gegenstaenden, diese wiederum antworteten mit Gummischrot und fuehrten Personenkontrollen durch. Nach Polizeiangaben besammelten sich auf und um den Roten Platz 300 bis 350 Jugendliche. (KEYSTONE/Michel Canonica)
Die Situation sei gegen 21 Uhr eskaliert, sagte Stapo-Sprecher Klaus-Dieter Mennel gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Laut Polizei haben einige Jugendliche Molotow-Cocktails gegen die Polizei geworfen.
Polizisten beobachten die Situation beim Roten Platz wo sich mehrere hundert Jugendliche besammelt haben, am Freitag, 2. April 2021, in St. Gallen. In der St. Galler Innenstadt haben Jugendliche am Freitagabend die Polizei attackiert. Sie bewarfen die Einsatzkraefte gegen 21 Uhr mit Gegenstaenden, diese wiederum antworteten mit Gummischrot und fuehrten Personenkontrollen durch. Nach Polizeiangaben besammelten sich auf und um den Roten Platz 300 bis 350 Jugendliche. (KEYSTONE/Michel Canonica)
Der Rote Platz sei traditionell ein Treffpunkt junger Leute. Eine politische Botschaft sei nicht zu erkennen gewesen. Die Polizei habe die jungen Menschen aber auf die Corona-Pandemie-bedingten Sicherheitsabstände hingewiesen. (sda)
Polizisten beobachten die Situation beim Roten Platz wo sich mehrere hundert Jugendliche besammelt haben, am Freitag, 2. April 2021, in St. Gallen. In der St. Galler Innenstadt haben Jugendliche am Freitagabend die Polizei attackiert. Sie bewarfen die Einsatzkraefte gegen 21 Uhr mit Gegenstaenden, diese wiederum antworteten mit Gummischrot und fuehrten Personenkontrollen durch. Nach Polizeiangaben besammelten sich auf und um den Roten Platz 300 bis 350 Jugendliche. (KEYSTONE/Michel Canonica)
20:38
Mehr als 100 Millionen Menschen in den USA mit erster Corona-Impfung
epa09107055 People queue in a line to get the COVID-19 Vaccine at the FEMA Vaccination site opened in Miami-Dade College in Miami, Florida, USA, 30 March 2021. With state partners, the Federal Emergency Management Agency (FEMA) opened a COVID-19 vaccination center in Miami-Dade County. The center is expected to vaccinate 3,000 individuals a day, according to FEMA.  EPA/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH
In den USA haben bereits mehr als 100 Millionen Menschen mindestens die erste Corona-Impfung erhalten. Das entspricht fast einem Drittel der Gesamtbevölkerung von rund 330 Millionen Menschen. Daten der Gesundheitsbehörde CDC vom Freitag zeigten, dass die Zahl der erstmals Geimpften auf 101,8 Millionen gestiegen ist. Rund 58 Millionen Menschen sind bereits vollständig geimpft.

In den USA werden drei Impfstoffe genutzt: Die Präparate von Moderna und Biontech/Pfizer, bei denen jeweils zwei Dosen gespritzt werden, und die Impfung von Johnson & Johnson, die bereits nach einer Dosis ihre volle Wirkung entfaltet.

Derzeit werden in den USA im Schnitt pro Tag rund drei Millionen Impfungen verabreicht. Insgesamt wurden bislang fast 158 Millionen Dosen verimpft. In der besonders gefährdeten Altersgruppe über 65 haben dem CDC zufolge bereits drei Viertel aller Amerikaner eine Impfung erhalten, rund 54 Prozent gelten als vollständig geimpft.

Die US-Regierung hat angekündigt, bis Ende Mai genügend Impfstoff für alle rund 260 Millionen Erwachsenen in den USA zu haben. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer darf in den USA ab 16 Jahren eingesetzt werden. Für jüngere Teenager und Kinder gibt es noch keine Impfung.

US-Präsident Joe Biden hatte vor seinem Amtsantritt am 20. Januar versprochen, dass in seinen ersten 100 Tagen im Amt mindestens 100 Millionen Impfungen verabreicht werden sollten. Das Ziel wurde bereits nach knapp 60 Tagen im Amt erreicht. Inzwischen hat Biden sein Ursprungsziel verdoppelt: Bis zum Ablauf seiner ersten 100 Tage als Präsident Ende April sollen nun insgesamt 200 Millionen Impfungen verabreicht werden. (sda/dpa)
20:17
Falscher Heilpraktiker wegen Corona-Arznei-Betrugs angezeigt
Die Polizei in Italien ist einem Mann auf die Schliche gekommen, der sich als Heilpraktiker ausgegeben und Menschen vermeintliche Arznei gegen Corona verkauft haben soll. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass der Verdächtige seinen Kunden ein Pulver auf Kräuterbasis verkauft habe, das angeblich auch gegen die Krankheit Covid-19 helfen sollte, teilte die Finanzpolizei der Stadt Rimini an der Adriaküste am Freitag mit. Bei einer Razzia beschlagnahmten die Ermittler die Präparate. Anhand von Dokumenten gingen sie einer ersten Schätzung zufolge von mehreren Tausend Euro an Einnahmen je Monat aus.

Der Verdächtige konnte laut Polizei keine Bescheinigung oder einen Abschluss für seinen Beruf vorweisen. Der Fall wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, die nun wegen Betrugs und der missbräuchlichen Ausübung des Heilberufes ermittelt. (sda/dpa)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

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