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Liveticker

Spitex schlägt Alarm +++ Höchste Corona-Warnstufe für London



Liveticker: Corona National+International 14.12.

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Team watson
Petar Marjanović
22:27
Über 300'000 Corona-Tote in den USA
Seit Beginn der Corona-Pandemie in den USA sind mehr als 300'000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Das ging am Montag (Ortszeit) aus den Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervor.
epa08502353 People wearing masks wait to enter the Hialeah Hospital in Hialeah, Florida, USA, 22 June 2020. The state of Florida is now up to 100,217 total confirmed cases and 3,173 deaths associated with COVID-19, according to the latest data released by the health department and it becomes the seventh state to pass 100,000 coronavirus cases, after New York, California, New Jersey, Illinois, Texas and Massachusetts.  EPA/CRISTOBAL HERRERA
Die Marke wurde am selben Tag überschritten, an dem in den USA die Impfungen gegen Covid-19 begonnen haben. In keinem anderen Land der Welt sind - in absoluten Zahlen – so viele Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus bekannt. Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Opfer in Italien, Spanien, Grossbritannien und Argentinien höher als in den USA, wo rund 330 Millionen Menschen leben.

Die USA sind auch das Land mit den meisten nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Erreger Sars-CoV-2, betrachtet man die absoluten Zahlen. Der JHU zufolge sind es mehr als 16,3 Millionen, in Indien sind 9,8 Millionen und in Brasilien mehr als 6,9 Millionen Infektionen erfasst worden. (sda/dpa)
22:20
Explodierende Zahlen: Südafrika verschärft Corona-Restriktion
Angesichts einer steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen verschärft Südafrika zum Auftakt seiner Urlaubssaison ab Mitternacht seine Restriktionen. Dazu gehören strenge Maskenkontrollen in der Öffentlichkeit, aber auch in Bussen und Bahnen oder Büros, gab Präsident Cyril Ramaphosa am Montagabend in einer TV-Rede bekannt. Bei Zuwiderhandlungen drohen bis zu sechs Monate Haft.
FILE - In this May 16, 2020, file photo, a billboard is installed on an apartment building encouraging people to wear face masks in Cape Town, South Africa, on the 51st day of a strict government lockdown in a bid to curb the spread of the coronavirus. The pandemic has fractured global relationships as governments act in the interest of their citizens, but John Nkengasong, Africa's top public health official, has helped to steer the continent's 54 countries into an alliance praised as responding better than some richer nations. (AP Photo/Nardus Engelbrecht, File)
Strände und Parks in Hotspot-Gebieten wie etwa der Garden Route oder der Ostkap-Provinz werden zwischen dem 16. Dezember und dem 3. Januar vorübergehend geschlossen. Zwischen 23.00 und 04.00 Uhr morgens gelte ein landesweites Ausgehverbot, Restaurants müssen um 2200 Uhr schliessen. Das gelte auch für Silvester oder Weihnachten. Zudem wird Alkoholverkauf wieder zeitlich begrenzt.

Der Kap-Staat hat innerhalb der vergangenen Woche einen Anstieg der täglichen Infektionszahlen um 74 Prozent verzeichnet, die Zahl der Toten sei um fast 50 Prozent von über 100 auf nun über 150 pro Tag gestiegen. Als besonders gefährdet gelten junge Menschen. In Südafrika haben die Schulferien begonnen – auf der Südhalbkugel ist nun Sommer und viele Jugendliche starteten mit Feiern in die Ferien. (sda/dpa)
22:04
Ständerat heisst neue Gelder für Corona-Härtefälle gut
Der Ständerat hat die zusätzlichen 1,5 Milliarden Franken, die der Bundesrat für Härtefälle im Kampf gegen die Corona-Krise zur Verfügung stellen will, gutgeheissen. Zudem sollen nicht nur Kulturunternehmen, sondern auch wieder Kulturschaffende unterstützt werden.
Maya Graf, GP-BL, Roberto Zanetti, SP-SO, und Hansjoerg Knecht, SVP-AG, von links, sprechen and der Seite von Thomas Minder, Parteilos-SH, rechts, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 14. Dezember 2020 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Der Bundesrat hat am Freitag entschieden, weitere 750 Millionen Franken den besonders von der Krise getroffenen Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Die Kantone sollen 33 Prozent beisteuern. Weitere 750 Millionen Franken soll der Bund nötigenfalls als Zusatzbeiträge an die kantonalen Härtefallmassnahmen einschiessen können, ohne dass die Kantone sich finanziell beteiligen.

Ursprünglich waren im Covid-19-Gesetz 600 Millionen Franken für Härtefälle vorgesehen. Mit der Erhöhung um 400 Millionen im November und den am Freitag gesprochenen 1,5 Milliarden sind mittlerweile insgesamt 2,5 Milliarden Franken vorgesehen. (sda)
21:14
Schärfere Corona-Beschränkungen für London – höchste Corona-Warnstufe
In London werden ab Mittwoch wieder schärfere Corona-Beschränkungen gelten. Angesichts drastisch steigender Fallzahlen müsse die Hauptstadt in die höchste Corona-Warnstufe eingruppiert werden, wie Gesundheitsminister Matt Hancock am Montag im Londoner Unterhaus erklärte. Restaurants und Pubs, Kinos und Theater müssen wieder schliessen, ausserdem gelten strengere Kontaktbeschränkungen – so darf man sich etwa nicht mehr in Innenräumen treffen. Auch Fans werden wieder aus den Stadien verbannt. Reisen sollen vermieden werden.
People wearing face masks to protect against coronavirus as they walk past a pub in Soho, London, Monday, Dec. 14, 2020. London and its surrounding areas will be placed under Britain's highest level of coronavirus restrictions beginning Wednesday as infections rise rapidly in the capital, the health secretary said Monday, adding that a new variant of the virus may be to blame for the spread.  (AP Photo/Alberto Pezzali)
Seit dem Ende des Teil-Lockdowns gilt in England wieder ein Stufensystem, in dem je nach Infektionslage unterschiedlich strenge Regeln gelten. In der mittleren Stufe, in der London bislang war, durften sich etwa bis zu sechs Personen in den Aussenbereichen von Pubs treffen und Angehörige eines Haushalts Restaurants besuchen.

Für die hohen Fallzahlen könne unter anderem eine neue Variante des Virus verantwortlich sein, die «in Verbindung mit der schnelleren Ausbreitung im Süden von England» in Verbindung stehen könne, sagte Hancock. Man habe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) informiert. (sda/dpa)
19:50
Niederlande verhängen härtesten Lockdown seit Beginn der Pandemie
Angesichts dramatisch steigender Infektionszahlen haben die Niederlande den bisher härtesten Lockdown für ihr Land verhängt. Die strengen Massnahmen treten ab Mitternacht in Kraft und sollen bis zum 19. Januar dauern, kündigte Premier Mark Rutte am Montagabend in einer TV-Ansprache an. «Die Niederlande werden für fünf Wochen abgeriegelt.» Zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie müssen auch Geschäfte – ausser für den täglichen Bedarf – schliessen.
epa08883955 People do shopping ahead of Christmas holidays in the center of Eindhoven, The Netherlands, 14 December 2020. In efforts to put an end to the sharp rise in the number of new corona infections, the Dutch cabinet wants to close shops, schools and contact professionals.  EPA/ROB ENGELAAR
Das Land reagiert damit auch auf den harten Shutdown im Nachbarland Deutschland. Viele Kommunen fürchteten, dass Deutsche nach den strengen Massnahmen in ihrem Land ab Mittwoch zu Weihnachtseinkäufen über die Grenze fahren könnten.

Ab Montagnacht müssen auch Kinos, Theater und Museen schliessen sowie Friseure, Fitnessstudios und Schwimmbäder. Bürger dürfen sich pro Tag nur noch mit zwei anderen Personen treffen. Zu Weihnachten dürfen es drei Gäste sein. Ab Mittwoch werden auch die Schulen und Kitas geschlossen. Von Auslandsreisen wird bis Mitte März dringend abgeraten. (sda/dpa)
19:31
Corona-Massentests in Österreich: Zwei Millionen Tests = 4200 Fälle
An den Corona-Massentests in Österreich haben laut Regierung rund zwei Millionen Menschen teilgenommen. Von ihnen seien rund 4200 Menschen auch bei einem Zweittest positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden, teilte Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Montag mit.

Die 4200 symptomlosen Infizierten seien entdeckt worden, bevor sie weitere Menschen hätten anstecken können, was der Sinn der Tests gewesen sei, betonte Anschober. Da Antigen-Schnelltests auch falsch positiv ausfallen können, wurden alle positiven Fälle im Labor auf Virus-Erbgut nachgetestet.
People line up in front of a shop after the stores reopen after a lock down in Vienna, Austria, Monday Dec. 7, 2020., 2020. The Austrian government has moved to restrict freedom of movement for people, in an effort to slow the onset of the COVID-19 coronavirus. (AP Photo/Ronald Zak)
Österreichs Regierung hatte die umstrittene Massnahme, landesweit Massentests mittels Antigen-Schnelltests durchzuführen, zum Ende des dreiwöchigen Lockdowns im Land Anfang Dezember angekündigt. Wie Kanzler Sebastian Kurz damals betonte, orientierte man sich an dem Vorbild der Slowakei, das die meisten seiner 5,5 Millionen Einwohner hatte testen lassen – allerdings unter strengen Auflagen für alle, die anschliessend keinen negativen Test vorweisen konnten. (sda/dpa)
19:15
Türkei erlässt mehrtägige Ausgangssperre an Silvester und Neujahr
Die Türkei erlässt über Silvester und Neujahr eine mehrtägige Ausgangssperre. Sie beginne am 31. Dezember um 21:00 Uhr und ende am 4. Januar morgens um 5 Uhr, kündigte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Montag an. In der Türkei gelten bereits Ausgangsbeschränkungen an Wochenenden und werktags ab 21 Uhr. Supermärkte sind dabei zu bestimmten Zeiten geöffnet.
epa08881586 Tourists visit the Hagia Sophia Grand Mosque during lockdown in Istanbul, Turkey, 13 December 2020. Turkey imposed curfews on weekdays after 9 pm and full weekend lockdowns with the exception of tourists, to combat the spread of coronavirus, after a recent spike in COVID-19 infections and related deaths. The Turkish government in November 2020 has signed a contract to buy 50 million doses of Chinese manufacturer Sinovac's coronavirus vaccine 'CoronaVac', to be delivered in batches between December 2020 and February 2021. Turkey is also in talks to increase the amount of coronavirus vaccines from the Pfizer and BioNTech companies, from initial one million doses. Healthcare workers, people aged 65 and older, disabled people, people who stay in shelters and those living in crowded places will be vaccinated in the first stage, the Turkish Health Ministry said.  EPA/TOLGA BOZOGLU
Die Türkei registrierte am Montag einen neuen Höchststand an täglichen Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus – 229 Menschen seien innerhalb von 24 Stunden gestorben, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca mit. Zudem seien am Montag 29'617 Neuinfektionen registriert worden.

Die Corona-Situation im Land ist laut Ärztevereinigung besorgniserregend. Intensivstationen in staatlichen Krankenhäusern seien überfüllt und das Gesundheitspersonal sei überlastet. Die Regierung hatte erst Ende November wieder begonnen, täglich die vollständigen Fallzahlen zu veröffentlichen. (sda/dpa)
18:47
Mallorca verschärft zu Weihnachten Massnahmen gegen Corona
Wegen wieder anziehender Corona-Zahlen hat die Regionalregierung Mallorcas die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 über Weihnachten verschärft. Für die beliebte Urlauberinsel gilt damit ab Dienstag wieder die höchste Stufe des insgesamt fünfstufigen Corona-Protokolls, wie die Regierungschefin der Balearen, Francina Armengol, am Montag mitteilte. Die Einschränkungen sollten zunächst bis zum 28. Dezember gelten.
epa08579168 People enjoy a sunny day at Cala Santandria in Menorca Balearic Islands, Spain, 01 August 2020. Authorities issued an orange alert for temperatures up to 39 Celsius degrees in central and southern Mallorca, Balearic Isladns.  EPA/David Arquimbau Sintes
Wer aus dem Ausland und dem Rest Spaniens auf die Balearen reist, muss einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Kinder unter sechs Jahren sind ausgenommen; das Testergebnis kann auch auf Deutsch abgefasst sein.

Auf Mallorca, wo sich das Gros der Hotels und Ferienwohnungen befindet, sind nun über die Festtage nur noch Treffen von maximal sechs Personen erlaubt. In geschlossenen Räumen dürfen sich zudem nur Personen aus zwei Haushalten zusammenfinden. Das ist strenger als im Rest Spaniens, wo die Obergrenze meist bei zehn Personen aus maximal zwei Haushalten liegt. (sda/dpa)
17:09
EMA: Zulassung von Corona-Impfstoff so schnell wie möglich
Das Zulassungsverfahren für einen Corona-Impfstoff ist nach Angaben der Europäischen Arzneimittel-Behörde EMA kaum zu beschleunigen.

Spätestens am 29. Dezember werde das Gutachten des Expertenausschusses vorliegen, erklärte die Direktorin der EMA, Emer Cooke, am Montag in Amsterdam. «Wir arbeiten rund um die Uhr für die Zulassung des ersten Covid-19-Impfstoffes». Die Fristen würden allerdings im Laufe des Prüfverfahrens «ständig neu bewertet».
Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn hatte eine Beschleunigung des Verfahrens gefordert. Der Impfstoff der Unternehmen Pfizer und Biontech ist bereits in Grossbritannien, Kanada und den USA mit einer Notzulassung auf dem Markt. Die EMA-Chefin betonte, dass es keine Abstriche bei der Sicherheit geben werde. «Die europäischen Bürger haben uns gesagt, dass sie eine schnelle Zustimmung wollen, aber viel wichtiger, sie wollen eine gründliche Überprüfung von Nutzen und Risiken des Impfstoffes, so dass sie überzeugt sind, es ist sicher, wirksam und von hoher Qualität.»

Im Gegensatz zu den USA, Kanada und Grossbritannien erteilt die EU keine Notzulassung. Die bedingte Marktzulassung stelle sicher, so die EMA-Chefin, dass die Covid-19-Impfstoffe die EU-Standards für alle Impfstoffe und Arzneimittel erfüllten. (sda/dpa)
16:59
Erste Amerikanerin offiziell geimpft
In den USA wurde soeben die erste Amerikanerin, nicht im Rahmen einer Studie, geimpft. Es handelt sich die Krankenschwester Sandra Lindsay des Jüdsichen Medizinischen Zentrums von Long Island in Queens.

16:14
Corona-Massentests in Österreich: Zwei Millionen Tests, 4200 Fälle
An den Corona-Massentests in Österreich haben laut Regierung rund zwei Millionen Menschen teilgenommen.

Von ihnen seien rund 4200 Menschen auch bei einem Zweittest positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden, teilte Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Montag mit. Die 4200 symptomlosen Infizierten seien entdeckt worden, bevor sie weitere Menschen hätten anstecken können, was der Sinn der Tests gewesen sei, betonte Anschober.
epa08783721 Austrian Minister for Social Affairs, Health, Care and Consumer Protection, Rudolf Anschober during a press conference at the Austrian Chancellery in Vienna, Austria, 29 October 2020. Austrian government will introduce new measures for an attempt to stop the spreading of the coronavirus Covid-19 next weekend.  EPA/CHRISTIAN BRUNA
Da Antigen-Schnelltests auch falsch positiv ausfallen können, wurden alle positiven Fälle im Labor auf Virus-Erbgut nachgetestet.

Ziel der in Österreich freiwilligen Testaktion mit Hilfe der Armee war es, rechtzeitig vor Weihnachten unentdeckte Fälle herauszufinden. Wegen des verhaltenen Interesses warben Spitzenpolitiker mehrfach für die Tests und liessen sich medienöffentlich selbst testen.

Die Infektionszahl in den vergangenen sieben Tagen lag am Montag bei 217,5 pro 100 000 Einwohner. Seit dem Vortag wurden 2588 Neuinfektionen gemeldet. Rund 3500 Corona-Patienten lagen österreichweit im Krankenhaus, davon etwa 600 auf Intensivstationen. (sda/dpa)
15:55
Fast hundert Millionen für Startups mit Engpässen wegen Corona
359 Kredite mit einem Volumen von 98,7 Millionen Franken verbürgt hat der Bund an «aussichtsreiche Startups mit Corona-bedingten Liquiditätsengpässen». Das teilte am Montag das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mit.

Das besondere Bürgschaftsverfahren hatte der Bundesrat im Frühjahr 2020 beschlossen. 21 Kantone nahmen am Bundesprogramm teil. Die fünf Kantone Appenzell Innerrhoden, Nidwalden, Obwalden, Thurgau und Zürich beteiligten sich nicht am Bundesprogramm.
Businessman holding paperwork on the table and analyzing investment chart working in office. Business work concept.
Startups, die einen verbürgten Kredit erhielten, stammen hauptsächlich von drei Branchen. Allein in der Informations- und Kommunikationsbranche beanspruchten Startups 36,5 Prozent der Anzahl gewährter Kredite. Erbringer von wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen beanspruchten 32 Prozent, während Startups aus dem verarbeitenden Gewerbe einen Anteil von 17,8 Prozent der gesamten Startup-Kredite erhielten.

Mehr als die Hälfte der verbürgten Kredite wurden Startups in den Kantonen Waadt (36,5 Prozent), Zug (10,6 Prozent) und Bern (8,9 Prozent) gewährt. Es gab bis zu einer Million Franken pro Startup. (sda)
15:16
Einreise, Quarantäne, Maskenpflicht? EU-App klärt Corona-Fragen
Darf ich nach Frankreich reisen? Muss ich in Italien eine Maske tragen? Gibt es in Österreich eine Corona-App? Bei solchen Fragen soll ab sofort der Griff zum Handy weiterhelfen.

Die «Re-open EU»-App der EU-Kommission bietet aktuelle Informationen etwa zur Gesundheitssituation, Sicherheitsvorkehrungen oder Reisebeschränkungen, und zwar für alle EU-Staaten sowie die Mitglieder des grenzkontrollfreien Schengenraums Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz.

Nutzer können sich auch über nationale Quarantäne- und Test-Regeln sowie Warn- und Nachverfolgungs-Apps informieren, wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte.
Die Corona Warn App zeigt einen neagtiven Befund eines Coronatests auf Sars Cov 2 an. Corona Warn-App *** The Corona Warn App shows a neagtive finding of a corona test on Sars Cov 2 Corona Warn App
Die App kann für Android- und Apple-Geräte heruntergeladen werden und bietet Informationen in den 24 offiziellen Sprachen der EU an.

Bereits im Juni hatte die EU-Kommission die «Re-open EU»-Website gestartet. Der EU-Kommission zufolge ist die Seite bereits mehr als acht Millionen Mal besucht worden. (sda/dpa)
15:06
Niederlande steht vor Shutdown
14:19
Kanton Bern will bis im Sommer die Hälfte der Bevölkerung impfen
Der Berner Regierungspraesident Pierre Alain Schnegg spricht waehrend einer Medienkonferenz ueber die Impfstrategie des Kantons Bern, am Montag, 14. Dezember 2020, im Rathaus in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Der Kanton Bern will ab Mitte Januar mit einer gross angelegten Impfaktion starten können – falls bis dann die Corona-Impfstoffe freigegeben sind. Geimpft werden soll in regional verteilten Impfzentren, in einem kantonalen Impfzentrum in Bern-Wankdorf und mit mobilen Impfteams, wie der Kanton am Montag mitteilte.

Der Kanton richte seine Planung darauf aus, bis Mitte 2021 die Hälfte der Bevölkerung impfen zu können. Impfwillige werden sich online registrieren und einen Termin vereinbaren können. Am Ort der Impfung erfolge eine Kontrolle der Angaben und Personalien, worauf die Impfung durchgeführt und dokumentiert werde.

Beim Contact-Tracing sieht sich der Kanton auf guten Weg: «Es kann seine Aufgaben zeitnah erfüllen.» Im Moment arbeiten 135 Mitarbeitende des Kantons für das kantonale Contact Tracing, dazu kommen 20 Mitarbeitende der Kantonspolizei und 30 Mitarbeitende eines externen Anbieters. (mlu)
13:16
Weshalb werden diese Massnahmen nicht einfach publiziert?
Werden beispielsweise die Skigebiete geschlossen werden?

Berset antwortet, dass einfach Bedingungen fixiert worden seien, wie diese geöffnet bleiben können. Es gebe Kapazitätsbeschränkungen und Schutzkonzepte. Dann liege es an den Kantonen zu kontrollieren, ob diese Bedingungen eingehalten werden und ob die Spitäler genügend Kapazitäten hätten.

Wie sieht die Situation in den Spitälern aus?
Die aktuelle Situation sei sehr anspruchsvoll für das Personal. Dabei gehe es nicht nur um die Betten, sondern auch um die gute Betreuung, so Berset. Relevant sei vor allem die Anzahl an betreuten Betten, betont Mathys.

Die Pressekonferenz ist beendet.
13:14
Wieso führen die Kantone nicht selber strengere Massnahmen ein?
Engelberger antwortet, dass in einigen Kantonen schon strengere Massnahmen gelten. Einheitliche Bundesregeln seien aber einfacher, wenn das Belastungsniveau überall hoch sei.

St. Gallen hat die ausserordentliche Lage gefordert. Haben sich weitere Kantone angeschlossen?
Engelberger verneint.

Können Sie nicht konkreter werden bezüglich der Massnahmen? Wird die ausserordentliche Lage ausgerufen werden?
Die ausserordentliche Lage sei nicht thematisiert worden, so Engelberger. Es sei mehr um die Massnahmen diskutiert worden.
Berset antwortet, dass die Vernehmlassung noch am laufen sei.
13:08
Graubünden über die Massentests: 150 asymptomatische Menschen positiv getestet
Der Kanton Graubünden äussert sich in einer Pressekonferenz über den Stand zu den Corona-Massentests.

So sind die Zahlen:
755 Personen befinden sich zurzeit in Isolation, diese seien in den offiziellen Zahlen aus organisatorischen Gründen nicht miterfasst. Bei ca. 15'000 getesteten Personen wurden ungefähr 150 asymptomatische Menschen positiv getestet –die Positivitätsrate lag somit bei 1 Prozent. Das bedeutet: 1 Prozent der Menschen bleiben unerkannt positiv und tragen das Virus unwissentlich in sich. Weil Schnelltests benutzt wurden, kann es sein, dass es einige falsch negative und auch falsch positive Testergebnisse gibt.

Der Kanton Graubünden möchte somit die Teststrategie anpassen und auch diese asymptomatischen Fälle finden. Darunter gehören unter anderem Ausbruchsuntersuchungen – also dort testen, wo der Virus ausbricht, wie beispielsweise in Heimen oder Schulen. Auch sind sogenannte Screenings angedacht: Also regelmässig in gewissen Gruppen, wie in Heimen, Unternehmen oder Spitälern, zu testen.

Der Kostenrahmen lag bei 5 Millionen. Inwiefern dieses Budget erreicht wurde, könne man noch nicht sagen. Man liege aber bestimmt drunter.
13:06
Gestern gab es Chaos an Bahnhöfen bezüglich Öffnungszeiten
Bei den Bäckereien an Bahnhöfen gab es Unsicherheiten, ob sie nun öffnen können oder nicht. Gibt es unterschiedliche Regelungen in den Kantonen?

Berset bejaht. In einigen Kantonen gelten andere Öffnungszeiten. Es könne auch Ausnahmen geben, aber man müsse jetzt die Entwicklung weiter beobachten.
Bezüglich des Aufrufs zu zivilem Ungehorsam: «Das ist gefährlich.» Als Konsequenz müsste man strengere Massnahmen ergreifen und das wolle ja niemand.
«In umliegenden Ländern sind die Regeln viel strenger und wir versuchen einen Mittelweg zu finden.»

Frage: Die Regeln für Bäcker sind unklar. Die einen haben noch Cafés oder einen Take-Away. Gibt es da nicht Unklarheiten?

Ja, das stimme. Da gäbe es noch Unklarheiten, so Berset. Aber die Situation hätte es eigentlich schon im März gegeben. Die Situation könne schnell gelöst werden.
12:59
Die Resultate der jetzigen Massnahmen sind erst nach Weihnachten ersichtlich?
Die Situation entwickle sich ständig, antwortet Berset. Alles sei absolut neu. Man müsse sich jeden Tag neu anpassen. Die nächste Diskussion wird am Freitag im Bundesrat stattfinden.
Aber es sei korrekt, dass die seit Samstag gültigen Massnahmen noch nicht sofort ersichtlich seien.

Wieso hat die Schweiz noch kein Ampelsystem?
Berset: «Was ist genau ein Ampelsystem? Wir arbeiten seit Beginn der Pandemie mit Kriterien.» Man spreche nicht von einem Ampelsystem, aber es gäbe Kriterien.
Ein wichtiges Kriterium sei beispielsweise der R-Wert. Aber in der Krisensituation sei Flexibilität besser.
Ende November sei die Entwicklung sehr gut gewesen – es gab eine Halbierung der Fallzahlen. Leider hätte es sich aber anders entwickelt und niemand könne genau erklären wieso. Mit dieser Situation müsse man jetzt arbeiten.
12:54
Wieviele Kantone sind gegen verschärfte Massnahmen oder einen Lockdown?
«Ich möchte nicht von einem Lockdown sprechen», antwortet Engelberger. In der Videokonferenz unter der Gesundheitsdirektor*innen gab es einen Konsens, dass mehr Massnahmen nötig seien.

Gibt es Beispiele für zusätzliche Massnahmen?
«Zurzeit laufen die Konsultationen noch», so Engelberger. Aber in der Romandie hätte man gesehen, welche Massnahmen zur Verfügung stehen könnten.
12:51
Befürworten Sie Massentests in anderen Regionen?
Berset antwortet, dass solche Experimente sehr interessant seien. Jetzt müsse man schauen, wie machbar solche Massentests seien.

Patrick Mathys befindet die Resultate aus Südbünden als interessant und vielversprechend. Es sei eventuell möglich einzelne Ausbrüche zu identifizieren.
12:50
Hospitalisationen müssen sinken
«Die Anzahl an Hospitalisationen müssen sinken», führt Engelberger aus. Es sei eindrücklich, was in den Spitälern geleistet werde. Man könne es sich aber nicht leisten die Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens weiter zu strapazieren. Sonst drohe der Kollaps im Januar.
Das sei eine wichtige Ebene. Die andere Ebene betreffe die Impfungen. Noch seien die Zulassungsentscheide noch nicht gefällt, aber die Ambitionen der Kantone sei es, direkt nach der Zulassung mit den Impfungen zu beginnen.
12:46
Verschärfung der Massnahmen notwendig
Lukas Engelberger empfindet die Verschärfung der Massnahmen als notwendig, findet aber dass noch immer Handlungsbedarf besteht.
«Ich habe Verständnis für die Kritik an der Zusammenarbeit zwischen den Kantonen und dem Bund», gesteht Engelberger. Nun wollen sie es besser machen. Ziel sei es möglichst wenige Menschen zu verlieren, möglichst wenige schwererkrankte Menschen zu haben. Aus diesem Grund benötigen sie nun eine klare Linie für die Weihnachten und den Jahreswechsel. Sie sind bereit diese Verantwortung wahrzunehmen. Die GDK fordert und unterstützt rasche und entschlossene Massnahmen auch auf Bundesebene.
12:42
Konzept für die Festtage in Arbeit
Die Situation sei sehr unterschiedlich in der Schweiz, so Berset. In der Westschweiz sinken die Fälle, doch in Zürich (15%) und in der Ostschweiz (13%) seien sie weiter gestiegen.
Berset führt aus, dass es nun bereits einschneidende Massnahmen gäbe mit der Schliessung öffentlicher Einrichtungen um 19 Uhr. Viele Kantone hätten gehandelt. Sie arbeiten aber noch an einem Konzept für die Festtage, welche sie am Freitag bekannt geben werden.
12:39
Das Gesundheitspersonal ist übermüdet
Die Lage im Gesundheitswesen ist angespannt. Die Problematik liege nicht nur bei der Anzahl an Intensivbetten, sondern auch beim Personal. Dieses sei müde, weshalb diese Lage nicht weiter so andauern könne.

Zur Impfung: Die Zulassung läuft zurzeit über Swissmedic. Die Rolle der Kantone besteht darin, die den Impfstoff auf ihrem Gebiet zu verteilen. Der Bund ist nur für die Anlieferung zuständig.
«Ich kann nicht sagen, wie lange Swissmedic noch für die Zulassung braucht», so Berset.
Die Anzahl an Schnelltests werde weiterhin ausgebaut. Man habe bisher gute Erfahrungen gemacht. Berset möchte die Anwendung ausweiten, beispielsweise auf Personen, die ein Altersheim besuchen wollen.
12:34
Pressekonferenz des Bundesrats
Berset sagt, dass er die Regierungsräte, die für die Gesundheit in den Kantonen zuständig seien, von nun an regelmässig treffen werde.
Angesichts der Verschärfung der Situation hatten sie vergangene Woche die Massnahmen verschärft.
Eine Verschlechterung ist nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland, der Niederlande, Schweden und in Grossbritannien zu beobachten.
Man müsse weiter versuchen einen R-Wert von unter 1 zu erreichen. Mit einem R-Wert von 0.8 könne eine Halbierung der Fallzahlen erreicht werden – dies sei in der Westschweiz bereits erreicht worden.
Am Ende der Woche wird informiert, wie während der Festtage weiter verfahren wird.
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«Chropfleerete» zwischen Bund und Kantone – um 12:30 Uhr treten Berset und Engelberger an die Medien
von Petar Marjanović
Um 12.30 Uhr werden Bundesrat Alain Berset und Lukas Engelberger, Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektionen-Konferenz, an die Öffentlichkeit treten. Es soll ein «Krisengipfel» sein, berichtete etwa der «Blick». Ist Feuer unter dem Dach?

Könnte man meinen. Der Unmut bei den Kantonen war vergangene Woche riesig. Der Bundesrat bekam Schelte, als er seine Vorschläge den Kantonen für die neuen Massnahmen letzte Woche präsentierte. In einem internen Dokument heisst es von den Kantonen wörtlich: «Das Vorgehen des Bundesrates wird bei der grossen Mehrzahl der Rückmeldungen als befremdlich angesehen.»

Was in den vergangenen Tagen passierte

Das Treffen heute, das bis 12 Uhr andauert, wird wohl sicher als «Chropfleerete» dienen. Unter vorgehaltener Hand heisst es von informierten Personen, dass die Sitzung nach den Unstimmigkeiten ein «symbolischer Akt» sei, um Bund und Kantone wieder auf die Föderalismus-Linie zu bringen. Die Sitzung wurde jedoch nicht dafür angesetzt – sie war schon lange geplant. Ein Routine-Treffen sozusagen.

Werden Entscheidungen erwartet? Eher nicht. Einmal mehr muss hier gesagt werden, dass eine Video-Konferenz zwischen den Kantonen und dem Bundesrat keine Möglichkeit hat, neue Massnahmen zu beschliessen. Heute wird es deshalb nur um einen Austausch gehen, wie die Politik die Schweiz durch die nächsten (Fest-)Tage führt. Im Fokus werden die Corona-Zahlen stehen: Diese zeigen bei nahezu allen Faktoren gegen oben. Viele Spitäler laufen am Limit. Wir erwarten, dass um 12:30 Uhr vor allem versöhnliche Worte und allfällige Leitplanken für die kommenden Entscheidungen kommuniziert werden.
11:48
10'726 Neuinfektionen übers Wochenende
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Montag 10'726 neue Corona-Fälle in den letzten 72 Stunden. Die Positivitätsrate liegt 14,2 Prozent. 445 Personen wurden hospitalisiert, 193 Menschen starben.


Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte die Zahl der Neuansteckungen laut BAG mit 9809 Fällen 8,5 Prozent tiefer gelegen. In den vergangenen 72 Stunden wurden insgesamt 75'775 Tests durchgeführt. Die Positivitätsrate liegt damit bei 14,15 Prozent.

Weiter meldet das BAG am Montag für das Wochenende 445 neue Hospitalisierungen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung und 193 neue Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Allein im Dezember hat die Coronapandemie damit bereits 942 Todesopfer gefordert. Insgesamt sind seit Februar in der Schweiz und in Liechtenstein bislang 5589 Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.
10:56
Schweizern sitzt vor Festtagen trotz Corona das Portemonnaie locker
Schweizer Konsumenten wollen trotz Corona vor Weihnachten noch ordentlich shoppen. Das geplante Budget für Geschenke beträgt dieses Jahr im Schnitt 327 Franken, wie aus einer am Montag publizierten Umfrage von EY hervorgeht. Das ist so viel wie noch nie in den letzten zehn Jahren.

Der Aufruf des Bundesrates, sich lieber in seine eigenen vier Wände zurückzuziehen und das Shopping aufs Nötigste zu beschränken, scheint bei Herrn und Frau Schweizer also nur begrenzt auf Anklang zu stossen. Das Weihnachtsshopping liessen sie sich auch von der Corona-Pandemie nicht verderben, heisst es denn auch in dem Communiqué.
man gifing a gift to a woman hands only, christmas or new year concept
Der bisherige Höchststand für das durchschnittliche Weihnachtsbudget war 2018 mit 310 Franken verzeichnet worden, so die EY-Berater. Dafür gebe es im Vergleich zu damals eine deutliche Verschiebung zwischen den Geschlechtern: Während Männer dieses Jahr durchschnittlich 65 Franken mehr für Geschenke ausgeben möchten (nämlich 393 Franken), planten Frauen mit 27 Franken weniger (264 Franken).

Unterschiede gebe es auch zwischen den verschiedenen Regionen in der Schweiz. So zeigten sich die befragten Konsumenten aus Zürich 2020 besonders grosszügig. Sie planten mit einem durchschnittlichen Weihnachtsgeschenk-Budget von 356 Franken. Am sparsamsten seien hingegen die Tessiner mit durchschnittlich 150 Franken. (awp/sda)
10:43
Niederlande stehen vor strengem Lockdown
Nach Deutschland steuern auch die benachbarten Niederlande auf einen strengen Lockdown zu. Angesichts dramatisch steigender Infektionszahlen ist die Regierung in Den Haag am Montag zu einer Krisensitzung zusammen gekommen.

Ministerpräsident Mark Rutte sollte sich am Abend in einer TV-Ansprache an die Bevölkerung wenden. Erwartet wird unter anderem eine Schliessung aller Geschäfte, die keine Waren für den täglichen Bedarf verkaufen. Die Niederlande und Deutschland teilen sich fast 580 Kilometer gemeinsame Grenze.

Bisher mussten die Geschäfte im Nachbarstaat noch nie schliessen. Die Behörden fürchten, dass viele Deutsche etwa aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen nach dem Lockdown im eigenen Land zu Weihnachtseinkäufen über die Grenze fahren werden.

«Die Lage ist sehr ernst», sagte Gesundheitsminister Hugo de Jonge vor Beginn der Krisensitzung. Krankenhäuser könnten dem Druck kaum noch standhalten. Zuletzt waren rund 10'000 Neuinfektionen in 24 Stunden gemeldet worden.
epa08876905 Dutch Health Minister Hugo de Jonge attends the Council of Ministers in The Hague, the Netherlands, 11 December 2020. According to de Jonge, the choice to no longer be the party leader for the CDA was one that he 'dreaded' for weeks, and the party did not insist on his resignation as party leader.  EPA/SEM VAN DER WAL
In den Niederlanden leben rund 17,5 Millionen Menschen. Seit etwa Mitte Oktober gilt in den Niederlanden ein Teil-Lockdown. Privatkontakte sind eingeschränkt und Gaststätten geschlossen.
(sda/dpa)
10:05
Fast 300'000 Corona-Tote in den USA – Impfung soll beginnen
Kurz vor Beginn der Impfungen nähert sich die Zahl der Corona-Toten in den USA der Marke von 300'000. Bis einschliesslich Sonntag starben 299'177 Menschen in Verbindung mit dem Virus Sars-CoV-2, wie aus den Zahlen der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore am Montagmorgen (MEZ) hervorgeht.
epa08877897 A handout photo made available by Mount Sinai Hospital showing a pharmacist at a Mount Sinai Health System pharmacy trains to handle Pfizer?s new coronavirus disease (COVID-19) vaccine in the Queens, New York, USA, 10 December 2020. The first vaccine, which requires being stored in extremely low temperatures to maintain its effectiveness, is expected to be distributed in the United States? early next week.  EPA/ANDREW LICHTENSTEIN / MOUNT SINAI HOSPITAL HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
Die Zahl der täglichen Neuinfektionen erreichte demnach am Sonntag binnen 24 Stunden 190'920 nach 219'510 am Samstag. Für Sonntag meldete die JHU zudem 1389 Tote im Zusammenhang mit Corona, am Samstag waren 2352 Todesfälle verzeichnet worden.

In den USA soll heute die Impfung mit dem Corona-Impfstoff des Mainzer Pharma-Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer beginnen. Die US-Arzneimittelbehörde hatte Ende vergangener Woche die Notfallzulassung für das Mittel erteilt. Als erstes sollen Mitarbeiter von Gesundheitseinrichtungen sowie Bewohner von Alten- und Pflegeheimen geimpft werden.

Das Land mit seinen 330 Millionen Einwohnern ist in absoluten Zahlen gemessen der am stärksten von der Pandemie getroffene Staat der Welt. Mehr als 16 Millionen Menschen haben sich nach JHU-Zahlen dort bisher mit dem Virus infiziert.
(sda/dpa)
9:25
Pressekonferenzen heute
- Bundesrat Alain Berset informiert heute um 12:30 Uhr mit GDK-Präsident Engelberger zum weiteren Vorgehen betreffend Coronavirus.
- Um 13:00 Uhr berichtet die Regierung des Kanton Graubündens über die Flächentests in Südbünden.

- Um 14:00 Uhr stellt der Kanton Bern seine Impf-Strategie vor und thematisiert Regelungen für die Skigebiete.
8:54
OECD prangert Egoismus reicher Staaten im Impfstoff-Rennen an
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) prangert an, dass reiche Industrieländer im Rennen um die Corona-Impfstoffe zu egoistisch vorgehen.

«Einige Länder haben viel zu viel Impfstoff, andere haben gar nichts», sagte Generalsekretär Angel Gurría der «Welt» (Montag). «Warum denken wir nicht an die fünf Milliarden Menschen in ärmeren Ländern?», fragte der 69-jährige ehemalige mexikanische Aussen- und Finanzminister.
Gurría kritisierte, dass sich etwa Kanada 300 Millionen Impfdosen gesichert habe – für nur 40 Millionen Einwohner. Dies wäre deutlich zu viel Impfstoff, selbst wenn man einrechnet, dass etwa bei dem neuen Impfstoff der Firmen Biontech und Pfizer pro Person zwei Dosen benötigt werden.

Weiter monierte er, dass die USA 800 Millionen Impfdosen gekauft hätten, für eine Bevölkerung von etwas mehr als 300 Millionen. Auch Deutschland hat dem Bericht zufolge insgesamt mehr Impfstoffe geordert als gebraucht werden, wobei das Missverhältnis geringer sei als in den USA und Kanada.

Der Impfstoff müsse gerechter verteilt sein, forderte der OECD-Chef. «Das wäre klug für alle. Dieses Virus wird erst besiegt sein, wenn es überall auf der Welt besiegt ist.»
(sda/dpa)
8:49
Premierminister von Eswatine stirbt nach Corona-Infektion
An den Folgen einer Corona-Infektion ist der Premierminister von Eswatini (früher: Swasiland) gestorben. Das teilte die Regierung des im Süden Afrikas gelegenen Kleinstaates am späten Sonntagabend mit. Ambrose Dlamini war nach einem positiven Covid-19-Test in ein Krankenhaus im benachbarten Südafrika gebracht worden. Nach den am gleichen Tag veröffentlichten Zahlen des Gesundheitsministeriums hat der Kleinstaat aktuell 6714 Infektionen registriert – 29 mehr als am Vortag. 128 Menschen sind an den Folgen der Infektion gestorben. Eswatini hat knapp 1,2 Millionen Einwohner. (sda/dpa)
RETRANSMISSION TO CORRECT DATE - In this image made from UNTV video, Ambrose Mandvulo Dlamini, Prime Minister of Eswatini, speaks in a pre-recorded message which was played during the 75th session of the United Nations General Assembly, Friday, Sept. 25, 2020, at U.N. Headquarters. (UNTV Via AP )
8:37
Hohe Zahl schwerer Corona-Erkrankungen in Gesundheitsberufen
Die Gefahr einer schweren Covid-19-Erkrankung ist für Ärzte, Pflegekräfte und Rettungssanitäter einer britischen Studie zufolge wesentlich höher als für Menschen in sogenannten nicht-systemrelevanten Berufsgruppen. In Grossbritannien ist die Rate siebenmal so gross, wie Epidemiologen der Universität von Glasgow in einer Studie ermittelt haben.
A COVID-19 patient lies on a bed of the Mexico City Ajusco Medio General Hospital ICU ward, Wednesday, Dec. 2. 2020. Mexico continues to report an increase in the number of coronavirus cases, with Mexico City continuing to report the biggest portion of the surge. (AP Photo/Marco Ugarte)
Die Studie im Fachblatt «Occupational & Environmental Medicine» umfasste gut 120'000 Menschen zwischen 49 und 64 Jahren. Über 35'000 (29 Prozent) Menschen übten dabei einen sogenannten essenziellen Beruf aus: Sie arbeiteten im Gesundheitswesen (9 Prozent), im Sozial- und Erziehungswesen oder in den Bereichen Polizei, Transport und Lebensmittelzubereitung. Insgesamt traten bei den Teilnehmern 271 Covid-19-Fälle mit Klinikaufenthalt oder gar Todesfolge auf.

Angehörige des Gesundheitswesens – Ärzte, Apotheker, medizinisches Hilfspersonal, Pflegekräfte und Rettungssanitäter – hatten der Studie zufolge siebenmal häufiger eine schwere Covid-19-Erkrankung als Vertreter nicht-systemrelevanter Berufe. Beim medizinischen Hilfspersonal war dieses Risiko sogar neunmal höher.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte bereits im September berichtet, dass 14 Prozent aller weltweit gemeldeten Corona-Infektionen auf Menschen in Gesundheitsberufen entfielen. In manchen Ländern liege die Quote gar bei 35 Prozent, obwohl deren Anteil an der Bevölkerung insgesamt in den meisten Ländern bei unter 3 Prozent liege. (sda/dpa)
5:48
Trump dementiert Vorzugsbehandlung bei Corona-Schutzimpfung
US-Präsident Donald Trump hat Medienberichten über eine bevorzugte Behandlung für ihn persönlich bei der Schutzimpfung gegen das Coronavirus widersprochen. Er stehe nicht auf dem Plan für eine Impfung, sehe dem aber zu einer «passenden Zeit» entgegen, twitterte Trump am späten Sonntagabend (Ortszeit). Zuvor hatte die Wirtschaftsagentur Bloomberg berichtet, Trump und andere Angehörige des Weissen Hauses sollten die Schutzimpfung schon ab Montag erhalten.

«Die Angestellten im Weissen Haus sollten die Impfung etwas später in dem Programm erhalten, ausser es ist unbedingt nötig», twitterte Trump weiter. Er habe diese Änderung angeordnet. Trump selbst war bereits Anfang Oktober an Covid-19 erkrankt.

5:00
England beginnt mit Corona-Impfungen in Hausarztpraxen
In England werden von dieser Woche an Corona-Impfungen in Hausarztpraxen im ganzen Land verabreicht. Das teilte der Nationale Gesundheitsdienst NHS mit. An 100 Standorten im Land werden demnach 80-Jährige sowie Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeheimen mit dem kürzlich in dem Land zugelassenen Präparat von Biontech und Pfizer geimpft. Zunächst konnte der Impfstoff wegen der komplizierten Lagerung bei etwa minus 70 Grad nur in Krankenhäusern verabreicht werden.

Auch in den anderen Landesteilen des Vereinigten Königreichs, nämlich Schottland, Wales und Nordirland, seien noch in dieser Woche Impfungen von Pflegeheimbewohnern geplant, hiess es in der Mitteilung. Das Gesundheitssystem liegt in der Zuständigkeit der einzelnen Regionalregierungen.
4:44
Corona-Impfungen in den USA sollen starten
Nurse May Parsons carries a Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine, at University Hospital, Coventry, England, Tuesday Dec. 8, 2020. The United Kingdom, one of the countries hardest hit by the coronavirus, is beginning its vaccination campaign, a key step toward eventually ending the pandemic. (Jacob King/Pool via AP)
Nach der Notfallzulassung des Corona-Impfstoffs des Mainzer Pharma-Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer durch die Arzneimittelbehörde FDA soll es in den USA am Montag mit dem Impfen losgehen. Noch am Montag würden erste Impfungen erwartet, hiess es am Sonntag (Ortszeit) von mehreren zuständigen Behörden. Als erstes sollen Mitarbeiter von Gesundheitseinrichtungen sowie Bewohner von Alten- und Pflegeheimen geimpft werden. Es handelt um die grösste Impfkampagne in der Geschichte des Landes.

Der mit Trockeneis gekühlte Impfstoff war zuvor nach der Erteilung der Notfallzulassung am Freitag über das Wochenende verpackt und ausgeliefert worden. Unterdessen überschritt die Gesamtzahl der Corona-Infektionen in den USA, wo die Pandemie weiterhin ausser Kontrolle ist, die Marke von 16 Millionen.

Nach der Zulassung durch die FDA empfahl auch die US-Gesundheitsbehörde CDC offiziell den Einsatz des Biontech/Pfizer-Impfstoffes, wie CDC-Direktor Rober Redfield am Sonntag mitteilte. Dabei handelt es sich um die letzte Formalität, bevor es mit dem Impfen losgehen kann. Redfield und FDA-Chef Stephen Hahn sagten beide am Sonntag, dass sie erwarteten, dass ab Montag geimpft werden könne. US-Medien berichteten, erste Lastwagen mit mehr als 184'000 Impfstoff-Dosen hätten die Pfizer-Fabrik in Kalamazoo im US-Bundesstaat Michigan am Sonntagmorgen verlassen. (sda/dpa)
22:01
So sieht Weihnachten 2020 aus
Es gibt im Moment nicht sooo viel zu lachen. Der bekannte Schweizer Karikaturist Chapatte gibt Gegensteuer.


21:08: Berset äussert sich zum Hilferuf der Spitäler
Gesundheitsminister Alain Berset hat am Sonntag auf den Hilferuf von fünf Universitätskliniken für eine raschere Eindämmung der Coronavirus-Pandemie reagiert. «Ich denke, dass dies sehr, sehr ernst zu nehmen ist», sagte der Bundesrat im Westschweizer Fernsehen RTS.

«Wir befinden uns zum Anfang des Winters in einer Situation, die uns wirklich beunruhigt», sagte der 48-Jährige am Abend in der Sendung «19.30». Der SP-Bundesrat bekräftigte die Absicht, dass die Landesregierung am Freitag neue Massnahmen ankündigen werde, sollte sich die seit rund zehn Tagen wieder stärker grassierende Pandemie nicht abschwächen.

Fünf Schweizer Universitätsspitäler hatten diese Woche laut der «SonntagsZeitung» dem Bundesrat eine Warnung bezüglich der Situation in den Kliniken wegen des Coronavirus gesendet. In einem Brief hätten sie «grosse Besorgnis zur aktuellen Lage» geäussert. (sda)
Bundesrat Alain Berset spricht waehrend einer Medienkonferenz des Bundesrates zur aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus, am Freitag, 11. Dezember 2020, im Medienzentrum Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
20:54
Deutschland will Firmen bei Lockdown nicht alleine lassen
Deutschland will nach den Worten von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) mit erweiterten Corona-Finanzhilfen Firmen und Jobs schützen. Scholz sagte am Sonntag in Berlin nach den Beratungen von Bund und Ländern, es gehe um Existenzen. Viele hätten sich über viele Jahre ein Geschäft aufgebaut und hätten nun die Sorge, aufgeben zu müssen.

Scholz sprach angesichts des harten Lockdowns von einer umfassenden Unterstützung. Die zusätzlichen Hilfen hätten einen Umfang von rund 11 Milliarden Euro pro Monat. Die Bundesregierung habe Firmen von Beginn der Krise an nicht alleine gelassen, sagte der Vizekanzler. Er nannte die beschlossenen harten Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus erforderlich. «Das Virus macht keine Ferien.» Es gehe um Gesundheit und um das Leben von Bürgern.
18:36
Krisentreffen der kantonalen Gesundheitsdirektoren mit Berset
Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Am Montag treffen sich die kantonalen Gesundheitsdirektoren mit Bundesrat Alain Berset. Thema sind die weitere Verschärfungen der Corona-Massnahmen, um die weitere Überlastung der Spitäler zu verhindern. «Das können wir nicht mehr verantworten», sagte Lukas Engelberger, Chef der kantonalen Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) am Sonntag in einem Interview mit Tamedia. Nach dem Treffen soll die Öffentlichkeit über die weiteren Schritte informiert werden.
Hier geht es zum ganzen Artikel.
Bundesrat Alain Berset, rechts, und Regierungsrat Lukas Engelberger, Regierungsrat (BS) und Praesident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren, sprechen an einer Medienkonferenz, am Donnerstag, 26. November 2020, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)
16:54
Tausend Corona-Skeptiker ziehen an «Rima»-Umzug durch Bern
Hunderte Menschen sind am Sonntagnachmittag in kleinen Gruppen durch die Stadt Bern spaziert. Offenbar handelte es sich um einen Protest gegen die Corona-Massnahmen. Transparente waren aber praktisch keine zu sehen.

Versammelt hatten sich die Teilnehmer der Aktion am frühen Nachmittag auf dem Bundesplatz. Ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA schätzte die Zahl der Anwesenden auf 500 bis 1000. Anschliessend machten sich die Leute in kleinen Gruppen auf den Weg durch die Stadt. Gegen 17.00 Uhr ging die Aktion zu Ende.

Laut Kantonspolizei Bern bestanden die einzelnen Gruppen aus 10 bis 15 Personen. Grossmehrheitlich hätten sich die Personen an die geltenden Schutzmassnahmen gehalten. Auf dem Bundesplatz hatte zuvor kaum jemand eine Maske getragen, wie auf Fotos zu erkennen war.

Es habe sich nicht um eine Kundgebung im eigentlichen Sinn gehandelt, zitierte die «Berner Zeitung» den Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause. Er gehe davon aus, dass die Leute dem Aufruf von Marco Rima und anderen Kritikern der Corona-Massnahmen gefolgt sei.

Rima hatte unter der Woche auf der Videoplattform Youtube angekündigt, er werde am Sonntagnachmittag durch Bern spazieren. Später gab er im Netz bekannt, er habe eine «liebenswürdige Nachricht» der Berner Polizei erhalten. Leider müsse er den Spaziergang absagen. (sda)

16.35
Auslieferung des Impfstoffes beginnt
Nach einer Notzulassung durch die Gesundheitsbehörde FDA läuft die Auslieferung von Corona-Impfstoffen des Mainzer Pharma-Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer in den USA an.

Das Frachtunternehmen FedEx teilte am Sonntag mit, seine Tochter FedEx Express beginne mit dem Transport des mit Trockeneis tiefgekühlten Impfstoffs.

Der FDA-Chef Stephen Hahn nannte die Notfallzulassung einen «bedeutenden Meilenstein im Kampf gegen diese verheerende Pandemie». Biontech-Mitgründer Ugur Sahin sagte, die Zulassung und der anstehende Einsatz des Impfstoffes würden «helfen, Leben überall in den USA zu retten, und die Rückkehr zur Normalität beschleunigen».

15:06
Corona-Skeptiker wollen ins Zürcher Unispital eindringen
Corona-Leugner haben angekündigt, am Sonntagnachmittag in die Notfallstation des Universitätsspitals Zürich (USZ) einzudringen. Man wolle auf der Station nachschauen, wie viele Personen dort tatsächlich liegen, schreiben sie in einem Gruppenchat im Messengerdienst Telegram. Einer der Initianten hat zudem ein Video mit dem Aufruf gepostet. Darüber hat Medinside zuerst berichtet.

In der Telegram-Gruppe wird auch auf einen in der heutigen Ausgabe der «NZZ am Sonntag» erschienen Artikel verwiesen. Dort warnten unter anderem auch USZ-Chefärzte vor einer Überforderung der Spitäler. In der Sonntagszeitung forderte das Unispital darum einen Lockdown.

Auf Nachfrage sagt ein Sprecher des USZ zum Branchen-Onlineportal, man habe vom Aufruf Kenntnis. «Wir nehmen das Ernst.» Der Sicherheitsdienst sei dort vor Ort, wo die Gruppe anscheinend eindringen wolle.
Aussenansicht des Universitaetsspitals Zuerich, aufgenommen am Montag, 19. September 2011. Ein Anaesthesiepfleger des Universitaetsspitals Zuerich ist vor ein paar Tagen verhaftet worden. Ihm wird vorgeworfen, sich an Patieninnen sexuell vergangen zu haben. (KEYSTONE/Walter Bieri)
11:43
Bund und Länder beschliessen harten Lockdown ab dem 16. Dezember
Das öffentliche Leben in Deutschland wird angesichts der sich ausbreitenden Corona-Pandemie schon ab dem kommenden Mittwoch (16. Dezember) drastisch heruntergefahren. Der Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf muss schliessen. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten am Sonntag mit.

An Silvester und Neujahr wird ein bundesweites An- und Versammlungsverbot gelten. Nach einem Beschluss von Bund und Ländern vom Sonntag wird zudem der Verkauf von Feuerwerk vor Silvester grundsätzlich verboten. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten am Sonntag mit. (sda/dpa)
epa08880962 German Chancellor Angela Merkel takes off her face mask before speaking during a press conference after a video conference with German State Premiers about increased anti-coronavirus measures to be implemented on upcoming 16 December, in Berlin, Germany, 13 December 2020.  EPA/RAINER KEUENHOF / POOL
8:33
Polizei löst Party mit 80 Teilnehmenden in Unteriberg SZ auf
In Unteriberg SZ hat die Polizei am Samstagabend eine private Party mit rund 80 Teilnehmenden aufgelöst. Zwei Personen wurden verhaftet, eine wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, die zweite zur Ausnüchterung, wie die Kantonspolizei Schwyz am Sonntag mitteilte.

Eine Polizeipatrouille war gegen 22 Uhr in der Industrie Unteriberg auf die Party aufmerksam geworden. Rund die Hälfte der Teilnehmenden habe sich nicht wegweisen lassen, heisst es in der Mitteilung. Mit den daraufhin aufgebotenen Ordnungsdienstkräften wurde die Party anschliessend aufgelöst und alle Personen kontrolliert.

Sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Party werden wegen des Verstosses gegen die Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verzeigt. (sda)
8:07
12% weniger Beschäftigte in der Gastrobranche
Der Öffentliche Sektor bewahrt die Schweiz laut einer Meldung des «SonntagsBlick» vor einem grösserem Einbruch bei der Beschäftigung. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Analyse der Beschäftigungsstatistik. An der Spitze der traurigen Rangliste rangiere die Gastrobranche. Ende des dritten Quartals 2020 zählten Bars, Cafés und Restaurants in der Schweiz noch 168'200 Beschäftigte - rund 23'000 weniger als im Jahr zuvor. Zu den grossen Verlierern gehöre auch die Hotellerie. Dort seien binnen Jahresfrist 6200 Jobs verschwunden. Spitzenreiter im Personalaufbau sei dagegen das Gesundheits- und Sozialwesen, das mittlerweile 764'300 Beschäftigte zähle. Dies entspreche einem Plus von 17'400 Personen gegenüber dem Vorjahr. Auf den Plätzen zwei und drei beim Personalaufbau folgen die öffentliche Verwaltung mit einem Zuwachs von 7500 Beschäftigen sowie der Bereich Erziehung und Unterricht mit einem Plus von 7300 Beschäftigten.
epa08878104 People eat lunch at the restaurant Orsay  during lunch time in New York, New York, USA, 11 December 2020. New York Governor announced today that the city is suspending indoor dining on Monday 14 December in response to the city?s high hospitalization rates and high rates of Covid-19 positivity  EPA/JUSTIN LANE
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Coronavirus: Was du wissen musst

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