DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
1 / 19
Die F/A-18 der Schweizer Luftwaffe
quelle: keystone / christian brun
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Nach F/A-18-Crash: Heikle Manöver sind ab sofort verboten 



Warum ist der F/A-18-Zweisitzer am Montag über dem französischen Jura abgestürzt? Es lag wohl an mindestens einem der beiden Triebwerke, schreibt die «Zentralschweiz am Sonntag» in Berufung auf Pilotenkreise.

Anscheinend sei der Kampfjet ein langsames Manöver mit grossem Anstellwinkel geflogen. Bei solchen Manövern zeigt die Nase des Flugzeuges steil nach oben, während es sich horizontal vorwärtsbewegt, heisst es weiter. Ein grosser Teil des Auftriebs werde dabei von den Triebwerken und nur ein kleiner Teil von den Tragflächen erzeugt.

Steile Winkel vorerst tabu 

Wenn in einer solchen Situation ein Triebwerk wegen eines technischen Defekts oder ungenügender Luftzufuhr abstelle, könne die Maschine durch den plötzlichen einseitigen Leistungsabfall abkippen und an Höhe verlieren, schreibt die «Zentralschweiz am Sonntag».

A French Gendarmerie officer walks next to the crash scene with pieces of a wreckage of a Swiss Army F/A-18 jet, in Glamondans, near Besancon, in France, Wednesday, 14 October 2015. An F/A-18 jet fighter belonging to the Swiss Air Force crashed on Wednesday morning during a training exercise in eastern France. The one-seater aircraft crashed into an uninhabited area. The pilot, who ejected to safety, has been injured. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

An der Absturzstelle in Besancon.
Bild: KEYSTONE

Bei tiefen Flughöhen habe der Pilot keine Zeit mehr, um in einem Sinkflug Geschwindigkeit aufzunehmen. «Die Luftwaffe hat die Weisung erlassen, dass nicht mehr mit grossen Anstellwinkeln geflogen werden darf, bis man mehr weiss», heisst es in dem Bericht. Die laufenden Einsätze der Luftwaffe seien dadurch aber nicht beeinträchtigt. (dwi)

Dir gefällt diese Story? Dann teile sie bitte auf Facebook. Dankeschön!👍💕🐥

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Boeings Unglücksjet 737 Max ist wieder heiss begehrt

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat nach Wiederzulassung seines Unglücksjets 737 Max einen weiteren Grossauftrag hereingeholt. Die US-Billigfluggesellschaft Southwest Airlines habe weitere 100 Mittelstreckenjets der 737-Max-Reihe bestellt, teilte Boeing am Montag mit.

Zudem habe sich die Airline Kaufoptionen für 155 Maschinen gesichert, heisst es weiter. Damit hat Southwest bei Boeing jetzt 180 «Max»-Jets in der Standardversion 737-8 und 200 Exemplare der kleineren Version 737-7 geordert. Davon …

Artikel lesen
Link zum Artikel