Ebikon und Stadt Luzern prüfen mit Studie möglichen Zusammenschluss
Die Stadtluzerner Vorortsgemeinde Ebikon und die Stadt Luzern lassen die Vor- und Nachteile einer Gemeindefusion prüfen. Die Grundlagenstudie soll bis Ende des Jahres vorliegen.
Der Planungsbericht soll die finanziellen und weiteren Auswirkungen eines möglichen Zusammenschlusses aufzeigen und als Grundlage für die politische Diskussion sowie für allfällige Verhandlungen dienen, teilten die Gemeinden am Montag in einem gemeinsamen Communiqué mit.
Auslöser des Planungsberichts sind Vorstösse, die beide Parlamente im Herbst 2025 erheblich erklärt haben.
Eine externe Co-Leitung erarbeitet die Grundlagenstudie. Beauftragt wurden die Beratungsunternehmen BDO AG und Interface Politikstudien Forschung Beratung AG.
Die Studie kostet rund 309'000 Franken, wie es weiter hiess. Der Kanton Luzern beteiligt sich laut Mitteilung mit 75'000 Franken. Den Rest tragen Ebikon und Luzern entsprechend ihrer Bevölkerungszahl. Dafür beantragt Ebikon einen Nachtragskredit von 34'000 Franken, Luzern einen solchen von 200'000 Franken zum Budget 2026.
Die Stadt Luzern fusionierte 2010 mit der damaligen Vorortsgemeinde Littau. Auch mit Ebikon gab es Fusionspläne. Dort lehnten die Stimmberechtigten 2011 einen Zusammenschluss jedoch mit einem Nein-Anteil von 70 Prozent deutlich ab.
Ebenso sagten Kriens, Adligenswil und Emmen in den Jahren 2011 und 2012 Nein zu einer Fusion mit Luzern. (dab/sda)
