Schweiz
Medien

Bei CH Media fallen 140 Stellen weg – Abbau leicht reduziert

Bei CH Media fallen 140 Stellen weg – Abbau leicht reduziert

Das Medienunternehmen CH Media, zu dem auch watson gehört, hält aufgrund des erheblichen Umsatzrückganges am Stellenabbau fest. Das Unternehmen reduziert den Abbau jedoch von 150 auf 140 Vollzeitstellen. Es ist mit circa 80 Kündigungen zu rechnen, vom Abbau sind alle Bereiche betroffen. Dies ist das Resultat des nun abgeschlossenen Konsultationsverfahrens.
14.12.2023, 18:1214.12.2023, 18:12

Das Medienunternehmen CH Media, zu dem auch watson gehört, hat mit der Kommunikation des Stellenabbaus Anfang November das Konsultationsverfahren eröffnet. In diesem Verfahren hatte die Personalkommission die Möglichkeit, Ideen und Vorschläge zur Verhinderung oder zur Reduktion der Anzahl möglicher Kündigungen einzubringen. Hintergrund ist der geplante Abbau von insgesamt 150 Stellen über alle Bereiche in der Deutschschweiz, wo knapp 2000 Mitarbeitende beschäftigt sind. Die Personalkommission hat aktiv im Konsultationsverfahren mitgewirkt.

Reduzierter Stellenabbau

Die Unternehmensleitung von CH Media hat die Vorschläge der Personalkommission umfassend auf ihre Wirksamkeit und Machbarkeit geprüft. Aufgrund der Konsultation mit der Personalkommission fällt der geplante Stellenabbau etwas tiefer aus. «Das ausserordentliche Engagement unserer Personalkommission und den fairen Dialog schätzen wir sehr», sagt Michael Wanner, CEO von CH Media. «Mit verschiedenen Massnahmen können wir den Abbau um 10 Stellen reduzieren. Der Stellenabbau bei CH Media ist aber weiterhin dringlich und für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens unvermeidbar.»

Oberstes Ziel von CH Media bleibt es, so wenig Kündigungen wie möglich auszusprechen und den Stellenabbau so weit wie möglich über natürliche Fluktuation zu vollziehen. Die Kündigungen werden frühestens im Januar 2024 ausgesprochen. Für die betroffenen Mitarbeitenden kommt der Sozialplan zur Anwendung.

(hah)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Mafia: Ein Mord ohne Leiche – und die Spur führt in die Schweiz
Der Fall des verschwundenen italienischen Unternehmers Lamberti wird zum Mordfall. Nicht nur Geldspuren führen ins Schweizer Mafia-Milieu.
Am 3. Juli 2021 verschwand der damals 68-jährige Unternehmer Pasquale Lamberti spurlos. Bevor er mitten in der Nacht zu einem mysteriösen Treffen aufbrach, hinterliess er in seiner Wohnung in Norditalien einen Zettel. Darauf stand: «Mein Leben ist in Gefahr.» Auf seinem Handy hinterliess er zudem eine Notiz, in der er fünf Personen nannte, die für sein allfälliges Verschwinden verantwortlich seien.
Zur Story