Schweiz
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Gössi

Petra Gössi machte keinen Hehl daraus, wie wenig sie vom Bedingungslosen Grundeinkommen hält. 
screenshot srf

BGE-«Arena»: Eine Frauenbashing-Orgie und Gössi kopiert die SVP-Rüpel  

Die Debatte um das Bedingungslose Grundeinkommen in der «Arena» hat Bundesrat Alain Berset gefallen, aber jetzt findet er es nicht mehr lustig. Und FDP-Präsidentin Petra Gössi hält Frauen offenbar für erzkapitalistische Wesen. 



Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ein Faszinosum. Niemand weiss, wie es finanziert werden soll. Niemand weiss, wie es die Gesellschaft verändern würde. Und vor allem weiss niemand genau, worum es eigentlich geht. Deshalb hier gleich zu Beginn die kürzeste Erklärung in Form der subversivsten Infografik, die sich je eine Infografik-Abteilung eines Mediums zu machen getraut hat. Man beachte unbedingt den letzten Teil.  

«Sprengt die Ketten»

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In Form einer «Good Cop/Bad Cop»-Paarung vertraten die Präsidentin der Luzerner Jungen Grünen, Irina Studhalter, und der Ökonom und Initiant Daniel Straub das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Auf der Gegnerseite traten FDP-Präsidentin Petra Gössi und SP-Innenminister Alain Berset an. 

Die beiden Grundeinstellungen, entlang derer die Diskussion verlief, sind einfach und ein bisschen simpel:

Gemäss Studhalter und Straub werden die vom Joch der Erwerbsarbeit befreiten Menschen ihr gesamtes Potential ausschöpfen und die Produktivität und Innovationskraft der Schweiz in ungeahnte Höhen schiessen lassen. 

Laut den Gegnern hingegen werden mit dem Tag der Einführung des BGE weite Teile der Bevölkerung den Bürosessel mit dem Liegestuhl tauschen und ab sofort das Bruttosozialprodukt in Grund und Boden faulenzen. 

«Dieses grundlose Einkommen»

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Einen grossen Fehler machte daraufhin einer der Studiogäste bei der nichtrepräsentativen Umfrage von Jonas Projer, wer noch arbeiten gehen würde, gäbe es ein BGE. Der junge Mann streckte die Hand auf, als Projer fragte, wer nicht mehr arbeiten würde. Danach grinste er in die Kamera und hofft wohl bereits bei der nächsten Stellensuche, dass es schon ein BGE gäbe. 

Er würde nicht mehr arbeiten...

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Danach begannen Studhalter und Straub, Gössi und Berset zu bearbeiten. Die Rollenaufteilung funktionierte dabei folgendermassen: Studhalter stellte Berset und Gössi Suggestivfragen wie etwa «Würden Sie denn selber aufhören, zu arbeiten?» oder «Sie finden doch die AHV auch eine gute Sache?» und strich Berset Honig um den Mund, was für ein toller Bundesrat und Sozialminister er sei. Straub hingegen stellte Berset als ignoranten Apparatschik hin, der nur zwei drei Jahre vorausdenke und intellektuell den grossen Herausforderungen der Zukunft nicht gewachsen sei. 

Bundesrat Berset verlegen

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Berset war angesichts der Aussichtslosigkeit der BGE-Initiative fast schon zur Schau getragen unmotiviert und nutzte die Zeit, um Werbung für die Sozialdemokraten und deren Errungenschaften in den Sozialpartnerschaften sowie der Errichtung der Sozialwerke zu machen. Irgendwann hatte er dann aber doch genug von Straubs Lied der geknechteten System-Sklaven und gemahnte die Initianten quasi, mit dem Quatsch aufzuhören, weil es jetzt um die Verfassung gehe und damit langsam zu ernst werde. 

«Debatte interessant, aber jetzt Stopp!»

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Nachdem Berset zum gefühlt neunten Mal danach gefragt hatte, wie denn die Initianten das BGE zu finanzieren gedächten, verlief die Diskussion für kurze Zeit komplett asymmetrisch. Studhalter und Berset verstanden sich in der Mitte bestens und aussen gaben sich Gössi und Straub aufs Dach.  

«Ins Maggiatal, ein Gärtlein anlegen»

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Vom Rest der Sendung blieben vor allem die Statements der Frauen haften, die nach den Sexismusvorwürfen der Juso – sei es zufällig oder nicht – wieder zahlreicher eingeladen worden sind. Leider waren deren Äusserungen eher unvorteilhaft. So packte Gössi einerseits die Sozialtourismus-Keule aus und warnte vor Massen von EU-Ausländern, die in das BGE einwandern würden. Andererseits führte sie aus, die Frauen würden nicht mehr arbeiten gehen, wenn das BGE eingeführt würde.

Erstaunlicherweise wurde sie dabei von der Grünliberalen Nationalrätin Kathrin Bertschy sekundiert. Ausgerechnet die Co-Präsidentin der Alliance F brachte als Hauptargument gegen das BGE vor, die Frauen blieben zu Hause, sobald deren Teilzeitpensen und niedrigen Löhne vom BGE übertroffen würden. Der entstandene Eindruck: Die FDP-Präsidentin und die Co-Präsidentin des grössten Frauenverbandes, gehen a) davon aus, dass Frauen von Natur aus lieber zu Hause blieben, wenn sie das Geld nicht bräuchten und kämpfen b) lieber gegen ein Grundeinkommen, das niedrige Frauenlöhne konkurrenziert, statt für höhere Löhne in Frauenberufen und Teilzeitpensen.

Damit und in Kombination mit der Xenophobie-Keule, genervten Blicken abseits der Kameras und schnoddrigen Antworten auf die differenzierten Ausführungen Straubs, legte Gössi das typische «Arena»-Rüpel-Repertoire der SVP-Exponenten an den Tag. Da ihr Sidekick Berset nur halbherzig gegen Straubs Vision des arbeitsfreien Bürgers protestierte, werden die Stimmen der noch unentschlossenen «Arena»-Zuschauer ans BGE gehen.

Und zwar ziemlich sicher. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • R&B 24.05.2016 21:33
    Highlight Highlight Habe heute die Arena geschaut und war schon überrascht, wie schlecht sich das Initiativkommitee vorbereitet hat und sehr Modellhaft ohne greifbare Beispiele argumentiert hat. Wer das BGE vorher nicht schon studiert hat, wird m.E. das BGE als Spinnerei abtun.
    Gössi und Berset sind sich glaub gar nicht bewusst, dass ⅓ der Schweizer Arbeit verrichten, die ihnen nicht gefällt, weil sie nicht aussuchen können und Löhne erhalten, die kaum Flexibilität erlauben. Gössi hat wohl ein sehr negatives Menschenbild und Frauenbild...
  • R&B 24.05.2016 21:30
    Highlight Highlight Teil IV
    7. Wenn ich heute 6000 Franken verdiene, erhalte ich danach 2500 BGE und 3500 vom Arbeitgeber, weil er die 2500 an den Staat zahlen muss. Jobs mit fairen Löhnen werden nicht teurer. Die Gefahr der Abwanderung von Firmen sehe ich nicht. V.a. da wir eines der produktivsten Länder sind und nur noch Reiche davon profitieren, weil unsere Marktwirtschaft in den letzten 30 Jahren immer mehr zu Gunsten der Reichen umgestaltet wurde.
  • R&B 24.05.2016 21:30
    Highlight Highlight Teil III
    6. Die Lücke von 25 Mia kann sich unsere reiche Schweiz locker leisten. Die Reichen haben in den letzten Jahren immer weniger Steuern bezahlt. Sollen die sich mal wieder sozial verhalten und besteuert werden. Abgesehen von der Zahl auf dem Bankkonto spüren die Reichen gar nicht, wenn sie mehr Steuern zahlen.
  • R&B 24.05.2016 21:30
    Highlight Highlight Teil II
    3. Jobs, die heute unterbezahlt sind, müssen besser bezahlt werden. Andere Jobs, die überbezahlt sind, werden dies hoffentlich begleichen müssen.
    4. 3.) zeigt auf, dass sich der Markt ändern wird. Viele Jobs erhalten dann den wahren Wert.
    5. Weil der Druck arbeiten zu gehen, damit man seine Existenz bestreiten kann, wegfällt, werden wahrscheinlich viele produktiver: andere Jobs ausüben oder selbständig werden.
  • R&B 24.05.2016 21:29
    Highlight Highlight Teil I:
    Bei Gössi und auch anderen Kommentatoren hier stelle ich fest, dass die Diskussion über das BGE eine reflexhafte Abwehrhaltung ist, ohne sich mal wirklich intellektuell mit dem BGE auseinanderzusetzen.
    1. Der Mensch wird weiter arbeiten gehen (jeder von uns sehnt sich nach der Arbeit, wenn er krank ist)
    2. Das BGE ermöglicht es nicht, Ferien zu machen oder ein schönes Leben zu führen. Der Anreiz, mehr zu verdienen ist daher zu 100% da.
  • Utopiot 23.05.2016 08:30
    Highlight Highlight Ich finde die Diskussion über Mamis die teilzeit arbeiten einen WITZ. Selbst wenn einige nicht mehr arbeiten würden, was wäre so schlimm daran? Ist die Arbeit die sie zu Hause mit den Kindern leisten, nicht auch im Interesse der Gesellschaft wie zB. Militärdienst? Die Kinder bleiben ja nicht auf ewig klein, und machen mit den Jahren immer weniger Arbeit (weil sie älter werden). Ich finde den Job "Mami" genau so hart und genau so wichtig wie jeden anderen, und denn dürfte man auch dementsprechend entlöhnen, meinetwegen aus unserem Portmonnaie ;)
    • Martiis 23.05.2016 13:16
      Highlight Highlight Die Diskussion ist lächerlich für Mütter, die gerne Vollzeit zu Hause bleiben. Für Paare, die sich die Kinderbetreuung aufteilen möchten, ist sie es nicht.
      Angenommen der Vater möchte auf 80% reduzieren und die Mutter 20% arbeiten. Der Lohn der Mutter liegt unter dem bGE, bringt also nichts ein und die 20% Pensenreduktion des Vaters geht komplett verloren. Auch dieses Paar betreut seine Kinder selber, hätte aber weniger Einkommen als das Paar, welches das trad. Modell lebt. Aber eben, wenn man selbst gerne das trad. Modell lebt und profitieren würde, ist die Diskussion natürlich lächerlich.
    • TodosSomosSecondos 23.05.2016 15:57
      Highlight Highlight Die Diskussion ist insofern lächerlich, als es etwa so ist, als hätte man schon in der Planungsphase entschieden, den Flughafen Zürich besser nicht zu bauen, weil damals eine Strasse durch das Gelände geführt hat. Die Strasse vermisst heute keiner mehr, Autofahren kann man immer noch. Es wird noch viel zu klären und zu tüfteln geben, bis ein allfälliges BGE irgendwann in 20-30 Jahren soweit gediehen und abgestimmt ist, dass es funktioniert und für alle Seiten: Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Teilzeitarbeitende, den Staat, etc. vorteilhaft umgesetzt sein wird.
  • SJ_California 22.05.2016 10:22
    Highlight Highlight Das BGE könnte nebst seinen Vorteilen üble Folgen haben:
    - mehr Schwarzarbeit (um das Gesamteinkommen möglichst zu optimieren);
    - höhere Löhne bei denen, die trotzdem arbeiten und somit mehr Unternehmen, welche ihre Arbeitsplätze ins Ausland verlegen.
    Ich finde das BGE ist ein interessanter Ansatz, aber die Ungewissheit über die Finanzierung, Ausgestaltung und Folgen für die Gesellschaft wird mich wohl zu einem Nein verleiten.
    • TodosSomosSecondos 22.05.2016 13:56
      Highlight Highlight Ich verstehe alle Leute, die bedenken bez. Details haben. Aber die Initiative beauftragt lediglich, den Gesetztgeber die Umsetzung anzugehen. Realistische Schätzungen gehen davon aus, dass der Start der Auszahlung für alle in ca. 30 Jahren beginnen dürfte.
      - Schwarzarbeit: KK-Obligatorium abschaffen weil es Versicherungsbetrug gibt? Nicht wirklich oder?
      - Dass Leute die (mehr) arbeiten, mehr verdienen, ist schon heute so. Deswegen alleine geht niemand ins Ausland. Je nach Finanzierungsmodell liessen sich die Lohnkosten sogar senken. Was für den Standort Schweiz ein Segen wäre.
    • SJ_California 22.05.2016 16:18
      Highlight Highlight Man stelle sich nur mal vor, alle Teilzeitarbeitnehmer bleiben nun zuhause (da sich arbeiten nicht mehr lohnt): Wer arbeitet dann noch? Speziell die einfacheren Jobs, aber auch viele Bürojobs würden dann wohl nicht mehr besetzt werden können oder nur zu höheren Stundensätzen. Lohnniveau steigt.
      Ich bin der Meinung, dass die Teilzeitarbeit stark unterschätzt wird!
    • TodosSomosSecondos 22.05.2016 18:34
      Highlight Highlight Klar gibt's offene Punkte. Aber es ist ein Generationenprojekt. Demographische und technologische Entwicklungen werden uns vor grosse Herausforderungen stellen. Das politische System der Schweiz ist schwerfällig. Schon jetzt einen Auftrag an den Gesetzgeber zu formulieren, sich damit auseinanderzusetzen, kann nur nützen. Der Initiativtext ist so offen, dass damit selbst in den Worst-Case-Szenarien kein irreversibler volkswirtschaftlicher Schaden angerichtet werden kann. Nein Stimmen bewahrt nur den Status Quo und nützt gar nichts. Ja Stimmen eröffnet eine Chance ohne Risiko.
  • Spooky 21.05.2016 21:20
    Highlight Highlight Ich höre so gar nichts von der Zivilgesellschaft.
    Ist die auch gegen das BGE?
    • Nick Name 22.05.2016 11:42
      Highlight Highlight Echt jetzt? ...
      Wir sind die Zivilgesellschaft. Dafür und dagegen. In welchem Verhältnis: wissen wir bald.
  • pamayer 21.05.2016 20:42
    Highlight Highlight Götti hat nach der panama frage zum 2. mal profil gezeigt: sehr harsch, konservativ und überaus reizbar. das kann noch lustig werden.
  • Greet 21.05.2016 18:54
    Highlight Highlight Das kommt mir vor wie weiland vor der Emanzipation der Frau: Äussert eine mutige Frau eine Meinung, die der Gesinnungspolizei nicht genehm ist, wird sie persönlich angegriffen und runtergemacht.
    • dickmo 21.05.2016 19:16
      Highlight Highlight @Greet: Wir sind nicht die Gesinnungspolizei und es darf auch jeder und jede sagen, was sie/er will, aber es ist doch einfach befremdend, wie bürgerliche Politikerinnen ihre Geschlechtsgenossinnen einfach auf Haustierchen reduzieren, die nur des Geldes wegen, arbeiten gehen. Für keine einzige Frau, die Teilzeit arbeitet und kleine Kinder hat, lohnt sich Erwerbsarbeit. Trotzdem tut es die Mehrheit.
    • Greet 21.05.2016 19:59
      Highlight Highlight @dickmo, es ist genau die Absicht des BGE, dass ein Grundeinkommen da ist, egal was jemand tut, Kinderaufziehen oder gemeinnütziger Arbeit nachgehen oder Arbeiten. Dass du jetzt forderst, dass sich Kinderhaben + Teilzeitarbeiten mehr lohnen soll als nur Kinderhaben ohne Arbeit, entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Im BGE würde sich Teilzeitarbeit + Kinderhaben auch nicht lohnen. Im Gegenteil, noch mehr als heute würden die teilzeitarbeitstätigen Müttern abgestraft.
    • eiSat 21.05.2016 20:44
      Highlight Highlight @greet: bge + teilzeitlohn = abgestraft.... Häää?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maragia 21.05.2016 18:32
    Highlight Highlight Alle reden von Teilzeit arbeiten oder Pensum reduzieren, falls das BGE angenommen wird. Aber niemandem ist klar, dass damit die wirtschaftsleistung sinkt. Weniger Produktivität, höhere Kosten, weniger Steuern. Das System kollabiert.
    • Greet 21.05.2016 20:00
      Highlight Highlight Pensum reduzieren lohnt sich nicht. Das BGE erhält nur, wer nichts verdient. Teilzeitarbeit wird bestraft.
    • Anonymous222 21.05.2016 22:05
      Highlight Highlight Das muss nicht sein. Man kann ja das BGE auch prozentual erhalten? Also 50% teilzeitarbeit ergibt Lohn (ink. 50% bge) + 50% bge für die restliche Zeit. So würde ich das Gesetz gestallten.
    • Turi 22.05.2016 10:16
      Highlight Highlight anonymous, dann ist es aber nicht mehr bedingungslos. mit einem bedingungslosen einkommen kann man keine anreize mehr setzen.
      in deinem beispiel übrigens: wer hundert prozent arbeitet, erhält nichts? und wenn der lohn der arbeit 100% unter 2500 fr ist?...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 21.05.2016 17:31
    Highlight Highlight Eigentlich müssen wir uns doch darauf vorbereiten, wie es mit der BGE-Idee nach dem Nein weitergeht. Ein Achtungserfolg ist die breite, wenn auch nicht tiefe, Diskussion. Da nämlich keine Details zum BGE im Initiativtext stehen, gibt es nichts zu streiten. Trotzdem geht es ideologisch hart zu. Ich wünsche mir nach dem 5. Juni eine sachliche Debatte und Entwicklungsgeist, dass wenn der Systemwechsel zwingend wird, wir über eine konkrete Lösung sprechen.
  • dracului 21.05.2016 15:38
    Highlight Highlight Dieses Thema verkommt immer mehr zu einem Sportanlass. Die Fankurven sind bezogen und es wird mit Monologen scharf geschossen. Früher sagte man, dass in der Schweiz über alles lange debattiert würde, bis endlich ein Kompromiss erreicht werde. Heute packen wir lieber die Heugabeln und suchen die Übeltäter. Ich würde mir wünschen, dass wenigstens im kleinen Watson-Leserkommentar-Universum ein etwas gepflegterer Umgangston und Dialog gelebt würde. Eine Arena pro Woche reicht nämlich.
    • Maett 21.05.2016 17:20
      Highlight Highlight @dracului: die Frage ist, wie man wieder zum alten Zustand zurückkehren könnte... politisch gesehen (das würde das Watson-"Problem" nämlich auch lösen). Die Gründe liegen meines Erachtens nämlich an der schwachen Mitte und den zu starken Polen. Das ist immer schlecht für konstruktive Diskussionen, weil sich die Pole nicht mehr der Mitte unterordnen müssen.
    • rodolofo 21.05.2016 19:00
      Highlight Highlight @ Maett
      Soso, der "Mitte" unterordnen sollen wir uns also...
      Und Du gehörst wahrscheinlich zur "Mitte", nehme ich jetzt einfach mal an.
      Sind das diejenigen die auf einer Strasse präzise über dem Mittelstreifen fahren ?
      Oder sind das die "Mittelmässigen", mit der Durchschnitts-Schulnote 4,5 ?
    • MacB 21.05.2016 22:13
      Highlight Highlight Alles beginnt mit der (was die Arena betrifft) stets einseitigen Berichterstattung von watson. Da muss man ja zur Heugabel greifen und sich genauso wehren, wie man das gegenüber all den rechtspopulistischen Parolen auch muss.

      Mir geht die Polarisierung auf den Keks.
  • rodolofo 21.05.2016 15:06
    Highlight Highlight Interessant, wie besonders diejenigen Leute die Gratisarbeit glorifizieren, die sie nicht machen (müssen)...
    Petra Gössi hält die Gratis-Hausarbeit von Frauen für einen unverzichtbaren Stützpfeiler unserer Gesellschaft.
    In den 50er-Jahren war das "Fraueli" mit einem Dankeschön ihres Ehegatten und einer Duo-Kaffepause zwischendurch noch zufrieden.
    Jetzt fordern die von BGE-InitiantInnen aufgehetzten Hausfrauen und Mütter einen saufrechen, geldgierigen Lohn von sage und schreibe 2'500.- Franken!
    Ja wo kämen wir denn da hin?!
    Zu einer ausgeglicheneren, gerechteren Gesellschaft vielleicht?
  • Hammerschlegel 21.05.2016 14:42
    Highlight Highlight Ich verstehe beim besten Willen den Titel dieses Artikels nicht. Habe die Sendung gesehen und weder Frauen-Bashing festgestellt noch war Frau Gössi SV- rüpelhaft. Was soll das? , oder handelt es sich hier um eine andere Sendung??
  • click 21.05.2016 13:44
    Highlight Highlight apropos: frauenbashing incl. geldgier: ich bin 60 jahre alt und muss folgendes los-werden (#gössi): ich habe mehrere männer in meinem leben kennengelernt und habe NIE finanzielle vorteile daraus gezogen. im gegenteil: die "meisten" männer kosteten mich eine ganze stange geld! ...... und zum grundeinkommen werde ich ein klares JA in die urne legen, dann wird die weiblich-finanzielle-abhängigkeit von männern endlich ein ende finden und unsere (immer-noch-sexistisch-regierte-welt) hoffentlich nach-haltig verändern....
    • Maragia 21.05.2016 18:19
      Highlight Highlight Abhängigkeit von Männern? Hast du denn selber keine Arbeit, oder lässt du dich von Männern zum Haushalt zwingen?
    • Turi 22.05.2016 10:18
      Highlight Highlight click, 95% der frauen kosten die männer viel geld, und nicht umgekehrt. wenn schon propaganda machen willst, dann bitte der realität entsprechend.
  • FrancoL 21.05.2016 13:28
    Highlight Highlight Ich möchte auch nicht auf dem bestehende System beharren, nein das sicher nicht, aber ich möchte eine Lösung zumindest im Modell durchgedacht haben. Und wenn ich heute noch das bGE bei 1200 oder gar bei 2500 angedacht sehe dann frage ich mich sind den 1200 und 2500 das gleiche? für mich ganz und gar nicht. Und dies schon bei der Betrachtung des sich generierten Fehlbetrags nicht.
    Ich gehe davon aus und das gebe ich umumwunden zu dass nur mit einer (moderaten) Umverteilung der Gewinne ein neues System entstehen kann und das bringt das bGE definitiv nicht.
    • rodolofo 21.05.2016 14:50
      Highlight Highlight Die Initiative für ein BGE hat mit rechtsbürgerlichen "Pfusch-Initiativen" etwas gemeinsam:
      Da werden Signale ausgesendet, die auf wunde Punkte und auf Probleme in unserer Gesellschaft hinweisen.
      Die BGE-Initiative sind noch ziemlich "unreif" und überlässt die undankbare Aufgabe ihrer Umsetzung den PolitikerInnen.
      Alain Berset hat sich ironisch bedankt für die Aufgabe, welche ihm die BGE-BefürworterInnen im Falle einer Annahme bald zuschieben könnten...
      Immerhin tun die InitiantInnen des BGE nicht so, als wäre ihre Initiative bereits perfekt.
      Das hebt sie wohltuend ab von den "WutbürgerInnen"!
    • FrancoL 21.05.2016 16:36
      Highlight Highlight Das ist aber ein kleiner Trost! Ich gehe davon aus, dass das Parlament sich sehr schwer tun wird und bei einer Annahme herum eiern wird bis ein wohl eine für die Reichen verträgliche Lösung auf den Tisch kommt.
      Viele werden dann verärgert sein und das Referendum dagegen wird wohl auch noch Tatsache. Was aber sicherlich dazu kommen wird ist dass das Parlament mit der bGE Aufgabe beschäftigt sämtliche nötigen Aufstockungen im Sozialwesen vertagen wird mit der Begründung das bGE sei im Anmarsch.
      Das wird ein schönes Erwachen für alle und vor allem für die bGE Befürworter.
      Für mich keine Lösung
    • rodolofo 21.05.2016 16:51
      Highlight Highlight Ja das ist tatsächlich der "Pferdefuss" an der Sache.
      Von der gegenwärtig tonangebenden rechtsbürgerlichen Mehrheit ist so oder so nichts zu erwarten, was für unsereins erfreulich sein könnte...
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  • Nick Name 21.05.2016 13:09
    Highlight Highlight Warum schiessen sich eigentlich alle so auf die 2500 ein, wenn klar ist, dass die Höhe noch völlig unklar ist?
    Und von wegen alle gehen faulenzen: Nie im Leben. Schon nur, weil die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen ohnehin weiter besteht. Wir müssen essen, trinken, wohnen, die Zeit vertörlen. Das kostet. Und jemand muss das anbieten.
    Aber vielleicht eventuell würde uns endlich wieder ein klein bisschen bewusster, was wirklich wichtig ist?
    Wer weiss.
    Let's try.
    • Maragia 21.05.2016 18:20
      Highlight Highlight Also falls ich 4'000 - 5'000 bge bekomme, gehe ich bestimmt nicht mehr arbeiten!
    • Nick Name 21.05.2016 19:29
      Highlight Highlight Das ist aber gut zu wissen, Maragia.
    • trio 22.05.2016 11:28
      Highlight Highlight @Maragia es könnten genauso auch 1000.- sein. In meinen Augen wird die Initiative völlig falsch verstanden und für den Wahlkampf missbraucht. Es geht nur um einen Wunsch, bezw. Richtung. Von der Umsetzung steht überhaupt nichts im Initiativtext. Man könnte sich doch auch vorstellen die Grundversorgung gratis anzubieten und für den Rest müsste man halt Geld verdienen und arbeiten gehen.
  • Hierundjetzt 21.05.2016 12:21
    Highlight Highlight Hm aber den Befürwortern ist schon bewusst, dass die ihre digitale Transformation der Arbeitswelt noch Jahrzente dauern wird, das BGE hingegen in ca. 2 Jahren eingeführt würde?

    Wie überbrücken wir den diese Zeit? Mit Singen und Klatschen?

    Bsp. aus der Geschichte: sogar mittels Terror (Stalin, Mao) brauchte eine Transformation 20 Jahre -und wir machen das mal ebenso in ein paar Monaten? Jäh so ;)
    • Nick Name 21.05.2016 13:43
      Highlight Highlight Die Eingangsbehauptung ist falsch bzw. hypothetisch. Wir stimmen jetzt weder über den Zeitpunkt der Umsetzung (die ja auch staffelbar wäre) noch die Höhe des BGE noch die Finanzierung ab.
      Zur Erinnerung, in die Bundesverfassung käme:

      Art. 110a (neu) Bedingungsloses Grundeinkommen
      1 Der Bund sorgt für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.
      2 Das Grundeinkommen soll der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen.
      3 Das Gesetz regelt insbesondere die Finanzierung und die Höhe des Grundeinkommens.

      That's all.
    • Abnaxos 21.05.2016 16:32
      Highlight Highlight Die Initianten sind sich sehr wohl dessen bewusst und betonen auch, dass die Einführung eines BGE ein Generationenprojekt darstellt. Das dauert mindestens eine Generation. Niemals hat irgend jemand etwas von 2 Jahren gesagt.
    • Hierundjetzt 21.05.2016 16:34
      Highlight Highlight Gemäss Deiner Argumentation können wir das BGE demnach auch im Jahr 2480 einführen? Oder im 9999?

      Ernsthaft, BV-Artikel müssen zeitnah umgesetzt werden. Nicht am St. Nimmerleinstag. 😊
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  • Lowend 21.05.2016 12:02
    Highlight Highlight Das Bild des Menschen, welches die "Bürgerlichen" hier zeigen, dass wir alles faule Nichtsnutze sind, die nur auf Grund von Existenzangst zum Arbeiten gezwungen werden können und nur durch diese Sklavenarbeit ihren Wert haben, ist echt entlarvend für ihre menschenverachtende Einstellung!
    • Philipp Burri 21.05.2016 15:17
      Highlight Highlight Wie es um die Empathie und Menschlichkeit bei der Gegnerseite steht, siehst Du ja schon an den Diskussionen hier drin. Typisch schweizerisch-bügerlich hat die Wahrung des Status Quo derer, die in der Gesellschaft unter einem stehen, stets oberste Priorität. Das ist so unglaublich ekelhaft und mies und kommt in keinem modenen Industriestaat so krass vor wie hier..
    • Spooky 21.05.2016 16:36
      Highlight Highlight @Lowend
      Ich weiss nicht, wie du das meinst. Das BGE hat ja bei den linken Politikern keine Unterstützung. Siehe auch das Interview mit Rudolf Strahm auf Watson.
    • Hierundjetzt 21.05.2016 16:39
      Highlight Highlight Wie kommst Du auf dieses Zerrbild der Realität. Schlecht aufgestanden?

      Zur Erinnerung, das Rote Kreuz bzw. das IKRK kommt von uns. Schweizer gehören zu denen die weltweit pro Kopf am meisten spenden.

      Opfere lieber mal Deine Ferien, heute beim IKRK an und lerne. Das machen ganz viele Ärzte, Pfleger, Lastwagenfahrer und Adminpersonal so.

      BGE: es gibt Menschen, die jagen rosa Träumen nach und es gibt Menschen, die zuerst Denken, danach stimmen
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  • taisho-corer 21.05.2016 11:42
    Highlight Highlight Finde es witzig wie bei solchen Abstimmungen immer wieder die Finanzierung als das grösste Problem dargestellt wird. Die Lösung ist eigentlich ganz einfach. Man muss nur die Steuern korrekt eintreiben. All das Geld welches durch die Steuerparadiese, Steueroptimierungen etc. dem Fiskus durch die Lappen gehen, könnte so einiges in der Welt finanzieren. Aber das scheint kein einziger Politiker zu interessieren. Da sind zu viele Interessen dahinter. Wir sind noch so dumm und wählen reiche Menschen als unsere Volksvertreter. Das ist das wirkliche Übel was uns momentan beschäftigen soll.
    • demokrit 21.05.2016 12:31
      Highlight Highlight Das System ist nicht statisch: Mehr Steuern bedeuten weniger Kaufkraft und das globale Finanzkapital ist zu mobil für nationale Steuererhöhungen.
    • DerTaran 21.05.2016 13:12
      Highlight Highlight Und viele sind so dumm zu glauben, dass wenn man die 'reichen' Firmen schröpft bis zum geht nicht mehr, dass sie dann im Land bleiben und zahlen, was immer sich der Sozialist so ausdenkt. Wohin das führt, dass zeigt Frankreich seit Jahren mit Bravour. Keine vernünftige Firma schafft dort noch Arbeitsplätze, weil das einfach zu teuer ist und ausländische Unternehmen reduzieren ihre Mitarbeiter auf ein absolutes Minimum.
    • taisho-corer 21.05.2016 13:43
      Highlight Highlight @DerTaran Vielen Dank, du sprichst ja das Problem an. Es beschränkt sich nicht auf einen Staat. Es besteht global! Solange Staaten diese Machenschaften unterstützen wird es nicht möglich sein dem ein Hebel zu setzen. Wir denken genau bis zur Nasenspitze. Anstatt das alle Staaten mitmachen um dies zu bekämpfen, lassen wir es zu, aus Angst. Ich werde mit den Steuern mehr geschröpft als irgendwelche Firmen oder Reiche. Ich habe null Möglichkeiten meine Steuern zu optimieren. Es ist also nur fair. Wenn alle ihre Steuern korrekt abliefern, muss jeder einzelne schlussendlich auch weniger zahlen.
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  • pun 21.05.2016 11:29
    Highlight Highlight Ich mag die watson-Artikel zu den Arenen. Sehr gut zum Einschätzen ob es sich lohnt, einzuschalten (irgendwie fast nie mehr der Fall). Was ich nicht mag ist dieses "die Untentschlossenen werden dafür / dagegen stimmen". People are different!
    • dickmo 21.05.2016 12:26
      Highlight Highlight Ja, ist mir kein Schluss eingefallen. Arena schauen, nicht mehr nötig. Wir bringen alle Szenen, die man gesehen haben muss.
    • MacB 21.05.2016 18:37
      Highlight Highlight @dickmo: aber stark durch die eigene brille gesehen, wenn ich da an die service public arena denke. Da hab ich wohl was anderes gesehen ;)
    • Bene883 21.05.2016 19:02
      Highlight Highlight Das finde ich etwas anmassend @dickmo. Jeder kommentierer soll die Arena schauen oder die kommentiererei sein lassen. "Alle szenen die man gesehen haben muss" ist völlig subjektiv. Bspw. wird in keinem Satz geschrieben, dass ein "arbeitspsychologe" als (pro)Experte da war und nur realitätsfremden Stuss erzählt hat.
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  • teab 21.05.2016 11:26
    Highlight Highlight Schade Frau Gössi dass sie Methoden der SVP übernehmen - aber Argumente die nicht passen werden wohl nach dieser Grundlage gebodigt. - Schade für den Einstand der FDP Präsidentin welcher meiner Meinung nach besser hätte ausfallen können..
    • RETO1 21.05.2016 14:15
      Highlight Highlight ...und ich hatte schon Angst die SVP würde hier nicht erwähnt
      danke teab
  • JoJodeli 21.05.2016 11:18
    Highlight Highlight Hand aufs Herz, ich könnte meine 42h Arbeit locker in 35h erledigen wenn ich mir anschaue welche Zeit wirklich produktiv ist. Ich weiss auch wieviele Bürohengste ihre Arbeitsstunden zum Teil im Internet verdödeln oder beim Kaffee trinken. Nur würde ich die Stelle reduzieren reicht das Einkommen nicht... Mit einem Kompromiss zwischen BGE und Teilzeitstell mit neuer Lohndiskussion würd ich meinen Chef weniger kosten... Bei gleicher Leistung. Nur so Hypothetisch
    • Hierundjetzt 21.05.2016 12:23
      Highlight Highlight Wow hast Du einen langweiligen Job. Aber etwas ändern wollen wir dann dich nicht?

      Schade um die vergeudete Lebenszeit :/
    • JoJodeli 21.05.2016 14:37
      Highlight Highlight Ich habe einen hochinteressanten Job. Ich kann mir die Zeit einfach sehr effizient einteilen. Mein Vorgänger hat wohl die vollen 100% benötigt um mit dem Pensum durchzukommen. Und das ist für mich kein Grund meinen Job zu künden. Ich helfe dann einfach in anderen Abteilungen mit. Und mein Arbeitgeber wird mir deswegen keine Änderungskündigung aussprechen. Aber sowieso will ich mich eigentlich gar nicht rechtfertigen
  • demokrit 21.05.2016 10:38
    Highlight Highlight Die Gegner diskutierten die ganze Sendung unstatthaft unter einer "Ceteris-Paribus"-Kondition auf der Finanzseite (BIP). Also: Unter sonst gleich bleibenden ökonomischen Bedingungen. Sogar bei solcher Unredlichkeit fehlen bereits CHF 25 Milliarden. Zur angeblich populistischen "Sozialtourismus-Keule" konsultiert der Autor vielleicht einmal den Verfassungsartikel: "Art. 110a Abs. 2. Das Grundeinkommen soll der *ganzen Bevölkerung* ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen." Und in Abs. 1 steht ausdrücklich, das Grundeinkommen sei *bedingungslos*.
    • FrancoL 21.05.2016 11:32
      Highlight Highlight Da gehe ich ausnahmsweise mit Dir einig ;-)
    • demokrit 21.05.2016 12:27
      Highlight Highlight Schon wieder. :-)
  • happygoalone 21.05.2016 10:28
    Highlight Highlight Ein Punkt liegt mir sehr am Herzen: Mit dem BGE verschieben sich die vorherrschenden Machtverhältnisse, welche Arbeitgeber zu den Regeln gebenden und Arbeitnehmer zu den Regeln annehmenden im Markt machen. Mit Annahme des BGE hätte ich die Möglichkeit, Bedingungen zu stellen, weil ich nämlich keine Angst vor Jobverlust haben müsste, da ich ja abgesichert bin. Es gäbe endlich den nötigen Druck auf schlecht entlöhnte Branchen, die Lohndiskriminierung zwischen Männern und Frauen und schlechte Arbeitsbedingungen in gewissen Jobs. Dies weil Arbeitnehmer mehr Macht als heute hätten. BGE klar ja!
    • Fricktaler 21.05.2016 10:43
      Highlight Highlight 👏👏👏👏 genau! Wieder einer mehr der es begriffen hat.
      Allez Bge!!!!
    • koks 21.05.2016 10:51
      Highlight Highlight Genau! Und es gäbe den nötigen Druck auf meinen Vermieter, meine Miete zu senken. Und auf die Ex-Frau, die Alimente nicht mehr zu brauchen. Und meine Motorfahrzeugversicherung würde günstiger werden, die Stadt müsste alle Badi-Eintritte gratis machen. Und die Migros müsste endlich ihre hohen Preise um die Hälfte senken, und die Bauern hätten mehr Geld, um die Landschaften naturnah zu pflegen.
      Ich verstehe nicht, wie man da dagegen sein kann.
    • FrancoL 21.05.2016 10:58
      Highlight Highlight Wie hoch möchtest Du den das bGE, um abgesichert zu sein? bei der Annahme von CHF 2'500 (bGE) sind wohl die allermeisten nur zu einem Teil abgesichert, ausser sie verdienen nur gerade 2'500.
      Wenn Du eine Wohnung, KK, etc als Belastung hast dann wirst Du auch mit dem bGE möglichst rasch eine Stelle suchen um deine monatlichen Belastungen decken zu können und der Druck ist dann wo genau geringer?
      Auch kommt dazu dass zB der Arbeitgeber etwas "lockerer" künden kann, er weiss ja dass man das bGE im Rücken hat. Wie siehst Du diese Annahme?
    Weitere Antworten anzeigen
  • JoJodeli 21.05.2016 10:15
    Highlight Highlight Witzig wie sich die Herzen und Blitze sich bei den Kommentaren fast im Gleichgewicht halten. Da bin ich ja auf den 05.06 gespannt
    • LaPaillade #BringBackHansi 21.05.2016 12:19
      Highlight Highlight Ja aber das ist bei Watson. Ich denke, dass sich bei sehr vielen anderen News-Plattformen die Herze und Blitze nicht im Gleichgewicht halten würden.
    • Maett 21.05.2016 17:25
      Highlight Highlight @JoJodeli: da hat LaPaillade Recht. Wenn sich die Herzen und Blitze bei Watson im Gleichgewicht halten, dann ist das Abstimmungsergebnis klar: abgelehnt.

      Aber na gut, wir haben jetzt wenigstens mal darüber diskutiert. Nicht so intensiv, wie man hätte diskutieren können, weil halt wieder mal gleich fünf Abstimmungen gleichzeitig anliegen.

      Und nicht alle sind in der Lage, die Vorteile eines BGE zu sehen. Aber ich denke dennoch, dass nun der Weg für eine Zukunft mit einem BGE geebnet ist, das stimmt mich auf jeden Fall positiv!
    • JoJodeli 21.05.2016 18:03
      Highlight Highlight Ich denke auch das das BGE mit einem Rekord Nein abgelehnt wird... :)
  • JoJodeli 21.05.2016 10:08
    Highlight Highlight Wir beschäftigen sehr viele Teilzeitmütter in der Firma die eigentlich fast ihren ganzen Lohn an die KiTa oder Betreuung abgeben müssen aber eben ihr Standbein im Beruf nicht verlieren wollen. Einen finanziellen Nutzen haben Sie kaum mehr aber den Respekt den sie für ihre Arbeit bekommen ist es Ihnen Wert! Alle emanzipierten Teilzeitmamis sollten eigentlich für das BGE sein. Ich höre von vielen kleineren Firmen dass sie den Müttern trotz BGE den Lohn zusätzlich zahlen würden, denn er ist Teil der Wertschätzung
    • koks 21.05.2016 10:52
      Highlight Highlight "Einen finanziellen Nutzen haben Sie kaum mehr"
      Von was denn? Vom Kinder haben? Muss das wirklich finanziell rentieren?
    • JoJodeli 21.05.2016 11:19
      Highlight Highlight Nein, vom arbeiten. Sie arbeiten nur noch damit sie die Kita bezahlen können. Kinder und Berufsleben sollten sich nicht gegenseitig ausschliessen
    • koks 21.05.2016 14:59
      Highlight Highlight jojodeli, so wie es heute ist, ist es neutral: egal ob krippe oder arbeiten, finanziell ists dasselbe. so soll es doch sein.
      ist übrigens genau wie beim bge: nicht die kosten oder der lohn sollen jemanden motivieren, etwas zu tun, sondern die lust. und nicht die rentabilität. ich hoffe, du siehst den widerspruch in deiner erwartung an die kita und jener an das bge...
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  • JoJodeli 21.05.2016 10:02
    Highlight Highlight Eigentlich macht das BGE den Arbeitsmarkt für Schweizer wieder attraktiver. Ein Arbeitgeber würde doch lieber einen Schweizer anstellen, dem er weniger Lohn auszahlen muss aufgrund des BGE als den vollen Lohn an einen Grenzgänger? Versteht mich nicht falsch, ich bin für die Dreilandregion und arbeite gerne mit Grenzgängern zusammen, ohne diese würde es uns einiges schlechter gehen! es ist nur ein Gedanke zur Diskussion.
  • andersen 21.05.2016 09:18
    Highlight Highlight Ein Land funktioniert nur, wenn alle in den Händen spuckt.

    So macht es denn auch Spass.
    • Fricktaler 21.05.2016 10:47
      Highlight Highlight Was macht spaß???? Arbeitssklave zu sein und dem Geld hinterher rennen wie jetzt oder das Land von der Fessel des kaputalismuses mit innovativen Ideen zu befreien? Wenn du das 2. meinst dann allez Bge!
    • EvilBetty 21.05.2016 11:09
      Highlight Highlight Funktionieren, funktionieren, funktionieren... Die oberste Maxime heutzutage...
    • dudluu 21.05.2016 11:12
      Highlight Highlight Stimmt. Fragt sich nur: In wessen Hände? Die des Oligarchen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nietram 21.05.2016 09:03
    Highlight Highlight Es hat doch niemand erwartet, dass die Eliten dem BGE etwas abgewinnen werden. Die brauchen es selber nicht. Den anderen werden sie lieber das Wenige, welches sie haben, ebenfalls noch streitig machen. Z.B. indem man ihnen im Alter über die horrenden Pflegekosten, welche von keiner Versicherung übernommen werden, noch das letzte Vermögen aus der Tasche zieht.
    • FrancoL 21.05.2016 10:04
      Highlight Highlight Und was ändert das bGE an Ihrer teilweise richtigen Annahme?
    • koks 21.05.2016 10:38
      Highlight Highlight gutes stichwort. pflegekosten im alter. so ein pflegeheim kostet im monat locker 5-10'000 franken. wer bezahlt dann das? der staat? mit was für einer sozialversicherung, die doch - weniger bürokratie, juhee - abgeschafft wurde?
    • Nietram 21.05.2016 17:14
      Highlight Highlight @FrancoL: Zugegebenermassen nichts. Ich wollte nur aufzeigen, wie dumm es ist, seine politische Haltung einer Gesellschaftsschicht unterzuordnen, der man selber nicht angehört.
      Die meisten Politiker, die gegen ein BGE oder auch nur schon einen existenzsichernden Mindestlohn sind, haben keinen blassen Schimmer, wie es ist, damit leben zu müssen.
      Und die Menschen aus der Unterschicht, die heute gerne bürgerlich wählen, sehen dann, wie ihr sauer erspartes Mini-Vermögen, plus AHV und die bescheidene Pensionskassenrente im Alter wie Eis an der Sonne wegschmilzt.
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  • Grundi72 21.05.2016 08:44
    Highlight Highlight Die junge Grüne hat ja ihr Weltbild erklärt. Sie hofft eigentlich darauf, dass ihr Job durch die Digitalisierung neu von einem Roboter gemacht wird und sie nicht mehr arbeiten muss. Blöd nur, dass sie dann kein Einkommen mehr hat. Das gelte dann übrigens für die halbe Schweiz! Darum will sie 2500.-, dann kann sie ab an die Limmat mit der Gitarre go Kumbayah singen..

    Dass die Digitalisierung, speziell für die CH eine Riesenchance ist wurde nicht diskutiert. Man WILL richtiggehend seinen Job verlieren.

    War interessant dieser Teil der Diskussion. Sogar SP Berset war recht irritiert.

    • Patamat 21.05.2016 11:23
      Highlight Highlight Banana, verdienst du wirklich weniger als 2500?
    • Patamat 21.05.2016 14:14
      Highlight Highlight @Banana
      Dann bist du ein Beispiel, wo jemand tatsächlich von einem BGE profitieren würde. Muss ich so anerkennen, auch wenn für mich ansonsten die meisten Argumente gegen ein BGE sprechen.
  • Thomas Binder 21.05.2016 08:31
    Highlight Highlight Das Argument, welches die Gegner m. E. sofort entwaffnet, hörte ich bisher nirgends: Bei den Arbeitgebern würden die Personalkosten durch Lohnreduktion von beispielsweise Fr. 2500 pro Monat und Wegfallen der AHV/IV-Beiträge massiv sinken. Dadurch würden sie international viel konkurrenzfähiger und könnten gerade die dann weniger attraktiven Jobs unter Fr. 5000 pro Monat wesentlich besser bezahlen, was wiederum den Konsum ankurbeln würde. Der Nettolohn würde auch ansteigen durch Wegfallen der AHV/IV-Beiträge der Arbeitnehmer.

    Arbeitgeber lehnen die Kostenreduktion und Wirtschaftswachstum ab?
    • rodolofo 21.05.2016 08:51
      Highlight Highlight Aber vielleicht ist ja der "Arbeitgeber" kein Heiland, sondern ein Sadist, der uns leiden sehen will, uns ständig mit der verbalen Peitsche antreibt und uns dadurch einschüchtert, dass er ständig nach "fähigeren Bewerbern" Ausschau hält (Beispielsweise mit einem Dauer-Inserat)?
      Und vielleicht gibt dieser "Arbeitgeber" auch freimütig zum Besten, er sei ein Kapitalist, also nur am Profit und nicht an Mitmenschen interessiert zu sein?
      Dann ist unsere Lage verschissen und wir müssen selber Ausschau halten nach einem besseren Arbeitgeber, der uns als Mensch und als Arbeitskraft zu schätzen weiss!
    • Hierundjetzt 21.05.2016 09:29
      Highlight Highlight Thomas, dein theoretisches Model geht nur auf, wenn Du zu 100% exportierst.

      Wenn Du auf die Inlandnachfrage angewiesen bist, die aber infolge BGE ein- und wegbricht, nützt Dir sämtlich Unterstützung nichts
    • Nietram 21.05.2016 09:48
      Highlight Highlight In Ihrer Theorie kämen dann die Fr. 2500.– aus dem Nirgendwo. Ein bisschen Rechnen und Nachdenken schadet auch beim BGE nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 21.05.2016 08:11
    Highlight Highlight Es ist schon verwunderlich, dass gerade Frauen nicht merken, dass vor allem Wiedereinsteigerinnen nicht primär des Geldes Willen wieder Arbeiten gehen sondern, weil sie es einfach wollen!
    Es scheint bei diesen "Super" Frauen in der Arena noch immer die Meinung vorzuherrschen, dass Frauen nur aus finanziellen Gründen arbeiten (müssen)!
    Darum: Hey kommt mal in der Realität an, Ladys!
    • Hierundjetzt 21.05.2016 09:34
      Highlight Highlight Klar Menschen bzw. Deine Kolleginen gehen sicher nicht wegen desGeldes arbeiten. Du ja auch nicht.

      Das nennt man dann Freiwilligenarbeit. ZB bei Tixi, Rotes Kreuz, Spitex, AOZ.

      Wenn nicht, gehts im Endeffekt ums Geld. Punkt.
    • FrancoL 21.05.2016 10:17
      Highlight Highlight Es wäre schön wenn Ihre Annahme zutreffen würde. Sie scheinen auch ein verklärtes Bild der Arbeite die heute im Teilzeitbereich anfallen zu haben. Ein nicht kleiner Teil der anfallenden Teilzeitarbeiten ist nicht das gelbe vom Ei und weder Frau noch Mann die diese Arbeiten leisten müssen empfinden eine wirkliche Verwirklichung in diesen Jobs. Das ist heute doch die Realität. Ich gäbe zu ich Arbeiten und sehe in Brachen die nicht das hohe Lied der totalen Erfüllung singen können, aber dafür sehe viele Teilzeitarbeitende die dies müssen und liebend gerne nicht täten.
    • manhunt 21.05.2016 10:55
      Highlight Highlight genau, frauen arbeiten bloss zu spass. so bloss aus langeweile. weil die sozialbeiträge, um im alter eine halbwegs anständige rente zu haben, die wandern auch einfach so, auf wundersame weise, auf ihr ahv konto. und nein, auch wenn der mann ein leben lang gearbeitet hat, eine rente reicht selten für einen anständigen lebensabend zu zweit.
  • Thomas Binder 21.05.2016 08:06
    Highlight Highlight Frau Gössi ist offenbar die "Swiss Iron Lady" von 1984 - zum Gäusse!

    Das Argument, welches die Gegner m. E. sofort entwaffnet, hörte ich bisher nirgends: Bei den Arbeitgebern würden die Personalkosten durch Lohnreduktion von beispielsweise Fr. 2500 pro Monat und Wegfallen der AHV/IV-Beiträge massiv sinken. Dadurch würden sie international konkurrenzfähiger und könnten die weniger attraktiven Jobs unter Fr. 5000/m besser bezahlen, was wiederum den Konsum ankurbeln würde. Der Nettolohn würde auch ansteigen durch Wegfallen der AHV/IV-Beiträge der Arbeitnehmer.

    BGE JA!
    • Nietram 21.05.2016 09:50
      Highlight Highlight Für das BGE gäbe es genügend gute Argumente. Aber ihr schlechtes wird durch Wiederverwertung nicht besser.
    • FrancoL 21.05.2016 10:22
      Highlight Highlight Und wie hoch wäre bei Ihrer (Fehl)-Annahme der Fehlbetrag der finanziert werden müsste? Ich schätze in bei ca CHF 150 - 180 Mia.
      Und womit würde man diesen Betrag finanzieren?
    • koks 21.05.2016 10:41
      Highlight Highlight "Bei den Arbeitgebern würden die Personalkosten durch Lohnreduktion von beispielsweise Fr. 2500 pro Monat und Wegfallen der AHV/IV-Beiträge massiv sinken."
      Ja, dann werden die Gewinne der Firmen steigen. Neoliberales Argument: Mittelstand subventioniert der Wirtschaft ihre Gewinne.
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  • rodolofo 21.05.2016 07:59
    Highlight Highlight Manchmal muss ich mich aus einer scheinbar realistischen Dynamik ausklinken und mir dadurch eine Aussenansicht verschaffen.
    Dann sehe ich den Käfig mit dem Hamsterrad und stelle mir vor, was ein Hamster in freier Wildbahn alles machen wollte.
    Ein Freiland-Hamster gräbt Tunnelsysteme mit Wohnnischen und schleppt mit seinen grossen Backen Proviant und Wintervorräte in die Vorratskammern.
    Er ist nachtaktiv, paart sich mit einer Hamsterin und zieht den Nachwuchs auf.
    Kein Hamster wäre von sich aus so blöd, ständig in einem doofen Hamsterrad zu laufen und Strom für eine Glühlampe zu produzieren...
    • maxy 21.05.2016 09:28
      Highlight Highlight Aber von innen betrachtet sieht das Hamsterrad aus wie eine Karrierenleiter.
    • Pipapo 21.05.2016 09:53
      Highlight Highlight Und das sollen dann die anderen für ihn erledigen... Weil auf die Annehmlichkeiten der Glühlampe verzichten will er ja auch nicht.
    • FrancoL 21.05.2016 10:27
      Highlight Highlight Unser Wirtschaftssystem mag vielleicht ein Hamsterrad sein, doch bei der gegebenen Dichte der Bevölkerung wird es auch in Zukunft relative starke Strukturen brauchen. Ich sehe bei Ihren Ausführungen immer wieder die Freiheit des eigenen Tuns aufleuchten, was ich teilweise auch befürworten würde. Auf der anderen Seite sehe ich die fordernde Masse! und diese Masse verlangt viel von der Gesellschaft. Die Freiheit wäre dann möglich wenn beide Seiten sich ändern würden, doch da sehe ich wenig Aenderungspotential. Ich arbeite im Dienstleistungsbereich und die Anforderungen werden immer enger . . . .
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  • JoJodeli 21.05.2016 07:56
    Highlight Highlight Ob es in 35 Jahren, wenn es soweit ist, wohl noch die AHV bekomme? Ein Umdenken für die Zukunft ist wichtig. Darum finde ich diese Abstimmung und die Diskussionen die sie auslöst gut. Ob es durchkommt oder nicht...
    • FrancoL 21.05.2016 10:33
      Highlight Highlight Da gebe ich Ihnen völlig recht mit einem Augenzwinkern, denn gerade der immer von den Befürwortern angebrachte Vergleich mit der AHV ist ein reisen Stolperstein. Die AHV ist heute bereits ein halbes Auslaufmodell und zeigt dass man nicht immer richtig liegt mit den Annahmen die man für die Zukunft trifft. Auch das bGE könnte (wie die AHV) schnell mal zu einem Auslaufmodell werden, wenn die Finanzierung wie bei der AHV plötzlich die Deckung versagt und man andere weniger soziale Steuern zur Deckung anrufen müsste.
    • JoJodeli 21.05.2016 10:41
      Highlight Highlight FrancoL, da gebe ich Ihnen auch absolut recht. Aber für die Zeit damals war die AHV ein gutes Modell. Und die Zeiten ändern sich. Ebenso würde ich auch ein BGE nicht in Stein hauen. Aber wir müssen bereit sein bestehende Systeme zu ändern statt darauf zu beharren.
    • FrancoL 21.05.2016 11:30
      Highlight Highlight Ich möchte auch nicht auf dem bestehende System beharren, nein das sicher nicht, aber ich möchte eine Lösung zumindest im Modell durchgedacht haben. Und wenn ich heute noch das bGE bei 1200 oder gar bei 2500 angedacht sehe dann frage ich mich sind den 1200 und 2500 das gleiche? für mich ganz und gar nicht. Und dies schon bei der Betrachtung des sich generierten Fehlbetrags nicht.
      Ich gehe davon aus und das gebe ich umumwunden zu dass nur mit einer (moderaten) Umverteilung der Gewinne ein neues System entstehen kann und das bringt das bGE definitiv nicht.
  • Humbolt 21.05.2016 07:56
    Highlight Highlight Ich finde es sehr schade, dass wir als Gesellschaft nicht genügend Druck zustande bringen um die sehr wohlhabenden korrekt zu besteuern.
    Wenn nähmlich sie all ihr Vermögen, welches sie dank der Infrastruktur des Staates erwirtschaften konnten, sachgemäss versteuern würden, hätten wir schon lange ein BGE, einfach aus dem Grund weil wir nicht wüssen würden, was sonst mit all dem Geld anfangen!

    Jeder RAV-Gänger wird pauschal als möglicher Schmarotzer behandelt und wie ein Kleinkrimineller überwacht, aber wer Millionen versteck, der wird in Ruhe gelassen.
    • rodolofo 21.05.2016 08:19
      Highlight Highlight Ich habe mit den RAV-Beratern grundsätzlich gute Erfahrungen gemacht!
      Die müssen ihre Kontroll-Funktion wahrnehmen, weil das die Politik und die Mehrheit der Bevölkerung, welche gegenüber Arbeitslosen immer noch misstrauisch bis ablehnend eingestellt sind, so wollen.
      Aber die RAV-BeraterInnen sind auch hilfsbereit und begleiten die Stellensuche mit ihren ergänzenden Angeboten und "conactions".
      Arbeitslosigkeit verliert auch bei uns immer mehr ihr Stigma, da sie immer mehr Leute treffen kann. In Südeuropa ist Arbeitslosigkeit bald normaler, als eine Stelle zu haben!
    • Schlumpfinchen #notmeus 21.05.2016 08:30
      Highlight Highlight Was man auch immer gern vergisst, ist das ganze Geld, welches Eltern ihren Kindern in Ausbildung und Studium überweisen. Wenn dieses Geld genützt würde um etwas zu kaufen, würde der Staat auch davon profitieren. Es gäbe vermutlich auch nicht mehr so viele Burnouts etc. weil wir aussteigen könnten, falls uns alles zuviel wird, somit wäre auch da viel Geld gespart.
  • weepee 21.05.2016 07:48
    Highlight Highlight Der bejahende watson Beitrag zum BGE war so klar wie das Amen in der Kirche...
  • rodolofo 21.05.2016 07:46
    Highlight Highlight Mir hat diese Arena-Sendung gefallen.
    Da sah ich unterschiedliche Standpunkte, Perspektiven und Sichtweisen. Die Leute liessen einander ausreden. Auch Petra Gössi fiel mir angenehm auf, da sie weder arrogant, noch gehässig auftrat.
    Allerdings wurde deutlich, dass sie einen starken Willen besitzt und ihr jedes Argument recht ist, diesen auch durchzusetzen...
    Dass mit einem Grundeinkommen endlich auch mal die Gratisarbeit von Müttern und Hausfrauen honoriert würde, was wiederum die Familien stärken könnte, passt ihr natürlich nicht in den Kram, denn nur berufstätige Frauen sind etwas wert...
    • Nietram 21.05.2016 08:57
      Highlight Highlight Für mich hat Gössi zu viel sektenhaften Eifer. Da hilft auch das künstliche Rouge, mit dem sie ihre Blässe vertuscht nicht weiter.
      Ihre Anbiederungen an gewisse SVP-Standpunkte mögen bei einem Teil der Wählerschaft kurzzeitig durchgehen. Aber bald wird die verkrampfte einseitige Wirtschaftssicht dieser Frau bei den Leuten jenes Misstrauen wieder wecken, welches sie der FDP wohl zurecht stets entgegengebracht haben und schon sinken die Wählerzahlen auf das alte Niveau.
  • grandvlad 21.05.2016 07:34
    Highlight Highlight Solange Frauen eh im schnitt 20% weniger verdienen, bleibt das bge tatsächlich sehr attraktiv; zumal würde die Hausarbeit respektiert....
    • Globidobi 21.05.2016 09:13
      Highlight Highlight Die Frauen würden ja immernoch 20% weniger verdienen.
  • who cares? 21.05.2016 07:24
    Highlight Highlight Für mich ist der grösste Einwand gar nicht, dass die Leute evtl nicht mehr arbeiten würden, sondern:
    - Im Moment wird ja von den allgemeinen Kosten des BGE ja noch die Leute abgezogen, die schon arbeiten, aber wenn gemäss Beführwortern (Löpfe) immer mehr Jobs durch die Automatisierung wegfallen, woher kommt das Geld? Noch höhere Mehrwertsteuer? Müssen Unternehmen noch mehr zahlen? Was hindert diese dann daran ins Ausland zu gehen, wenn es nur Maschienen sind, die sie verschieben müssen?
    • Humbolt 21.05.2016 07:47
      Highlight Highlight Die Produktivität wird durch die Automatisierung steigen, dadurch werden die Unternehmen mehr einnehmen und hoffentlich auch mehr Steuern zahlen.
    • Töfflifahrer 21.05.2016 08:16
      Highlight Highlight Ein Teil des Geldes käme von dort wo es heute, dank der Unternehmenssteuerreform, immer mehr hinfliesst, von den Unternehmen die Arbeitsplätze durch die Automatisierung ersetzen, aber ihre Gewinne immer mehr steigern!
      Ob das funktioniert, wenn das nur in der Schweiz so ist?
    • R&B 21.05.2016 08:29
      Highlight Highlight Es wird sehr viel Geld in der Schweiz generiert. Wenn ich mich richtig erinnere, könnten die zusätzlichen Kosten des bge von Finanztransaktionen mit glaub 1 Promille locker finanziert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Imfall 21.05.2016 04:52
    Highlight Highlight bei vielen themen bietet ihr einen richtig erfrischenden journalismus! aber eure BGE propaganda ist für meinen geschmack deutlich über dem limit!
    • TodosSomosSecondos 21.05.2016 07:14
      Highlight Highlight Ja seh ich auch so wie Imfall. Ihr müsst Imfall, die Meinung von Imfall vertreten. Sonst ist es linke Propaganda und davon haben wir ja sowieso schon ein unerträgliches Übermass in der linken Hochburg Schweiz.... Imfall...
    • Imfall 21.05.2016 14:47
      Highlight Highlight imfall
    • Imfall 21.05.2016 15:00
      Highlight Highlight watson ist doch ein newsportal? oder bin ich in der geheimen bge kommandozentrale??
    Weitere Antworten anzeigen
  • bernhardmat 21.05.2016 02:50
    Highlight Highlight Es ist interessant, dass die Gegner des Grundeinkommens einfach sagen, „Es ist nicht finanzierbar“, aber noch kein einziges Mal versucht haben zu erklären oder zu beweisen, warum es nicht finanzierbar ist. Keiner von ihnen ist jemals auf die einzelnen Finanierungsmodelle eingegangen, um sie mit Argumenten zu entkräften. Es wird einfach pauschal gesagt, dass es nicht funktionieren kann, aus, basta. Wo liegt hier die Logik?
    • bernhardmat 21.05.2016 08:06
      Highlight Highlight Es gibt noch andere, bessere Finanzierungsmöglichkeiten, als die MWSt, z.B. die Steuer auf Finanztransaktionen, die Bodenwertsteuer und eine bessere Besteuerung der Superreichen. Meiner Meinung nach ist es nicht klug, alles auf eine einzige Karte zu setzen. Mit 1/oo Transaktionssteuer und einer kleinen Besteuerung des Bodenwerts hätten wir mehr als genug und alle kämen gut weg.
    • rodolofo 21.05.2016 08:09
      Highlight Highlight Die Aktionärs-Gewinne und die astronomischen Saläre und Boni der CEO's sind alle finanzierbar, denn sie werden ja für die absolut fähigsten Leute ausgezahlt, die dermassen super-toll sind, dass sie ein Gehalt, dass so weit über dem Grundeinkommen liegt, wie der Mond von der Erde entfernt ist, auch verdienen!
      Ist das eine utopische Phantasie aus Absurdistan?
      Nein! So ist die Realität!
      Und wir akzeptieren so etwas schulterzuckend, wie wir auch akzeptieren, dass Millionen von Kindern auf unserer Welt an Hunger sterben, weil ihnen niemand eine GRUNDVERSORGUNG geben will!
      So viel zum "Realismus".
    • Schlumpfinchen #notmeus 21.05.2016 08:23
      Highlight Highlight Es hat auch niemand vorgeschrieben, dass es genau 2500 Franken sein sollen, es könnten auch nur 1500 sein, wäre finanzierbar und niemand könnte davon leben. Wie ich mir auch ziemlich sicher bin, dass längerfristig fast niemand mit 2500 leben könnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Patamat 21.05.2016 01:55
    Highlight Highlight Ich gehöre auch zu den 36% Gestressten, denen die Initiative angeblich helfen soll. Aber ein BGE würde mir nullkommagarnix helfen weil a) wenn ich weiter arbeite (egal wieviel Prozent) erhalte ich keinen Rappen mehr, da das BGE nur ein Sockelbeitrag ist und b) wenn ich nicht mehr arbeite, kann ich meinen Lebensstandard (für dessen Erhaltung ich mich ja abstresse) nicht mehr halten, da das BGE zu tief dafür ist.
    • TodosSomosSecondos 21.05.2016 07:16
      Highlight Highlight Solltest Du deinen Job mal verlieren.. weil das Management bei dir Mist gebaut hat, du krank wirst, oder der Frankenkurs noch weiter aus dem Ruder läuft.. dann wirst Du die Unterschiede dann schon verstehen und zu schätzen wissen.. aber das passiert natürlich nur den anderen... den faulen... den Schmarotzern...
    • who cares? 21.05.2016 07:17
      Highlight Highlight + evtl. höhere Sozialabgaben oder höhere Mehrwertsteuer, weil es ja noch finanziert werden muss
    • Humbolt 21.05.2016 07:41
      Highlight Highlight Es geht genau nicht um Leute wie dich. Dein Stress ist selbst gewählt und ergibt sich daraus, dass du auf deinen Standard nicht verzichten willst. Es geht um Leute die einfach jeden Job ausführen müssen, weil zu Hause Mäuler gefüllt werden müssen! Die haben a) keine Wahl und b) werden sie in 5 Jahren noch dazu durch einen Roboter ersetzt!

      Schön wie du das Problem unserer Gesellschaft aufzeigst: Wenn ich nicht davon profitieren kann, dann ist es schlecht, egal wenn 1/3 der Bevölkerung dadurch nachts besser schlafen könnte.

      Du hattest das Privileg dich bilden zu können, das kann nicht jeder!
    Weitere Antworten anzeigen
  • TodosSomosSecondos 21.05.2016 01:47
    Highlight Highlight Diese Gössi Person geht ja mal gar nicht. Damit schafft sich die FDP ja selbst ab. Grauenhaft!
    • HansDampf_CH 21.05.2016 07:29
      Highlight Highlight Leider gefällt das der FDP Klientel
  • Patrick Felder 21.05.2016 01:15
    Highlight Highlight Was waren nochmals die Kernkompetenzen von Gössi, Rösti und Pfister, mit der sie sich an die Spitze der jeweiligen Partei gesetzt haben?

    Keine alternativen Bewerber.
    • TodosSomosSecondos 21.05.2016 07:21
      Highlight Highlight Bei Gössi ganz klar der Fall. Pfister tun sie hingegen unrecht. Er wurde ganz klar zum PP gemacht, um bei den nächsten Wahlen, bei welchen sich die BDP auflösen wird, möglichst viele der konservtiven Ex-BDP-Wähler zur CVP statt zur SVP abzuziehen. Die liberaleren werden eh zur FDP oder GLP gehen, was zu gewinnen gibt's nur bei den konserativen. Rösti wurde PP weil er tut, was man ihm sagt - quasi der Parmelin der Parteileitung.

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