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100'000 Knochenbrüche pro Jahr: Eine Schweizer Unfall-Statistik in 11 Gifs

08.03.2016, 11:49
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Winterzeit ist Skizeit ist leider Knochenbruchzeit. Aber auch in anderen Jahreszeiten und vor allem abseits der Piste bricht sich die Schweizer Bevölkerung jedes Jahr zehntausende von Knochen. 11 Erkenntnisse aus den Statistiken der Obligatorischen Unfallversicherung (UVG): 

91'000

So viele Knochenbrüche registrierte die UVG im Jahr 2014. Rentner und Kinder sind in dieser Zahl nicht enthalten, das Total dürfte demnach höher ausfallen.

19'000

Nur 19'000 oder knapp 20 Prozent der Knochenbrüche ereignen sich am Arbeitsplatz.

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72'000

72'000 oder fast 80 Prozent entfallen auf die Freizeit.

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Knick-knack – gleich geht's weiter mit den Knochenbruch-Statistiken. Vorher aber kurz ein – äh – knackiger Hinweis:

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So, schon lassen wir's wieder zusammen krachen!

☠ Sport

In der Freizeit ist also Vorsicht geboten: Am häufigsten ereignen sich Knochenbrüche beim Sport (35 Prozent). Auch die Jahreszeiten sind diesbezüglich ein Faktor: Erlebt die Schweiz einen Rekordsommer, dann verbringen die Menschen mehr Zeit im Freien und mit Sport, was sich wiederum in mehr Unfällen niederschlägt.

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☠ Haushalt

Auch unter die Kategorie Freizeit fällt die Gefahrenzone Haushalt: 30 Prozent der Knochenbrüche ereignen sich beim Aufenthalt in Häusern und auf privatem Grund.

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Hand

Welche Knochen brechen denn gerne? Bei den Berufsunfällen betreffen 28 Prozent Handgelenk, Hand und Finger.

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Fuss

Auf Unterschenkel, Knöchel und Fuss entfallen 26 Prozent.

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Kategorie «ausgleiten»

Mit rund 35 Prozent die meisten Knochenbrüche gehen auf «ausgleiten, abrutschen» zurück.

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Kategorie «getroffen werden»

28 Prozent werden unter «getroffen werden» verbucht. Zum Beispiel wenn einem etwas herunterfällt.

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Verkehr

Fast 10 Prozent der Unfälle mit Knochenbrüchen ereignen sich im Strassenverkehr.

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Der Faktor Alter/Geschlecht

Knochenbrüche verteilen sich mehr oder weniger regelmässig auf die 20- bis 50-Jährigen, wobei Männer etwas öfter betroffen sind als Frauen. Ab 50 steigt der relative Anteil der Frauen bei den Knochenbrüchen merklich. Eine mögliche Erklärung: Die meisten Männer verletzen sich beim Sport und nach 50 nimmt ihre sportliche Betätigung ab. Frauen hingegen kommen vor allem im Haushalt zu Schaden – ein vom Alter offenbar unabhängiges Risiko. 

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