Schweiz
Neuenburg

Kirchenglocken in La Chaux-de-Fonds läuten 6,5 Minuten

Kirchenglocken in La Chaux-de-Fonds läuten 6,5 Minuten – zum Gedenken an den Sturm

24.07.2024, 14:4824.07.2024, 14:48

Die Kirchenglocken in La Chaux-de-Fonds NE haben am Mittwoch um 11.25 Uhr 6 Minuten und 30 Sekunden lang geläutet. Sie erinnerten damit an den heftigen Sturm in der Stadt vor genau einem Jahr.

Video: watson/Lucas Zollinger

Die Bevölkerung hielt für einige Minuten inne und gedachte des für manche traumatischen Ereignisse vom 24. Juli 2023. Mehrere Personen fanden sich dazu in den beiden Parks Crêtets und Gallet anwesend. Wegen der Verwüstung ihrer Bäume symbolisieren diese beiden Orte die durch die Katastrophe verursachten Schäden.

Die 6 Minuten und 30 Sekunden entsprachen der tatsächlichen Dauer des Naturereignisses. Vor einem Jahr der heftige Sturm mit Windböen von über 200 Kilometern pro Stunde über die Uhrenstadt gefegt. Eine Person in einem Auto kam durch einen umgestürzten Baukran ums Leben, rund 50 Personen wurden verletzt.

4000 bis 5000 der rund 7500 Gebäude in der Region wurden durch das Unwetter in Mitleidenschaft gezogen. 1600 Hektar Wald wurden beschädigt, Tausende Motorfahrzeuge zerstört. (saw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Nahost: Hälfte der Schweizer bereits aus der Krisenregion ausgereist
Zahlen des Bundes zeigen: Viele der im Mittleren Osten gestrandeten Schweizerinnen und Schweizer konnten auf eigene Faust ausreisen.
Plötzlich waren die Arabischen Emirate, Oman oder Katar nicht mehr sommerwarme Ferienparadiese, sondern Kriegsgebiet. Nachdem die USA und Israel am 28. Februar Teheran angegriffen hatten, schlugen die Mullahs zurück: Sie schickten Drohnen und Raketen auf ihre Nachbarländer, nach Dubai etwa oder Katar. Der Luftraum über der Krisenregion wurde gesperrt, die Airlines stellten ihre Flüge ein – und Tausende Reisende sassen fest. Darunter auch zahlreiche Schweizerinnen und Schweizer.
Zur Story