Schweiz
Neuenburg

Polizei warnt: Aggressiver Stier im Kanton Neuenburg unterwegs

Polizei warnt: Aggressiver Stier im Kanton Neuenburg unterwegs

10.07.2025, 13:5613.07.2025, 13:12

Im Kanton Neuenburg sorgt derzeit ein ausgebüxter Stier für Unruhe. Wie es auf Alertswiss heisst, ist das Tier aggressiv und soll sich im Bereich Montalchez – Les Prises befinden.

In diesem Gebiet könnte sich der Stier aufhalten.
In diesem Gebiet könnte sich der Stier aufhalten.screenshot: alertswiss

Es handelt sich um einen beige-braunen Charolais-Stier, der rund 600 Kilogramm schwer ist. Das Tier wird derzeit gesucht. Wie «Arcinfo» schreibt, büxte der Stier bereits am Donnerstag aus einer Farm in Montalchez aus. Der Plan ist nun, das ein Tierarzt den Bullen betäubt.

Die für die Alertswiss-Meldung verantwortliche Kantonspolizei Neuenburg rät der Bevölkerung der Umgebung, sich nicht im Freien aufzuhalten und sich an die Informationen der Behörden zu halten. Wer das Tier sieht, soll sich nicht nähern und dies unmittelbar unter der Nummer 117 melden.

Die Polizei bestätigt die Suche nach dem Stier, um 15:30 Uhr sei diese immernoch am laufen.

«Dieses Tier ist während eines Transports von einem nahegelegenen Bauernhof entlaufen. Es war nicht für den Schlachthof bestimmt», sagte Georges-André Lozouet, Sprecher der Kantonspolizei Neuenburg, gegenüber dem «Blick».

Man wisse nach wie vor nicht wo das Tier ist. Die örtlichen Behörden täten ihr bestes, den Stier so schnell wie möglich zu finden und unverletzt einfangen zu können. Sollte er jedoch eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen, müsse man andere Massnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

(dab/nib)

Mehr folgt in Kürze ...

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
32 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Brennsprit
10.07.2025 14:12registriert Juni 2025
und direkt hab ich Bob Marleys "Stier isch ab" in den Ohren.
454
Melden
Zum Kommentar
avatar
El Mussol
10.07.2025 14:50registriert Mai 2023
Der Beschreibung nach könnte es sich fast um meinen Schwager handeln. 🤡
374
Melden
Zum Kommentar
avatar
Hans Jürg
10.07.2025 14:20registriert Januar 2015
Gut ist es kein Wolf. Sonst müssten sich jetzt alle Kühe befürchten, dass sie zum Abschuss freigegeben werden.
325
Melden
Zum Kommentar
32
Immer mehr E-Trottis sind zu schnell
Die Polizei zieht vermehrt zu schnelle E-Trottinetts aus dem Verkehr. Oftmals seien die Besitzerinnen und Besitzer schlecht informiert. Dabei wird die Gefahr unterschätzt. Denn das Unfallrisiko ist enorm.
Für E-Trottinetts gelten auf öffentlichem Grund eigentlich klare Regeln. Doch viele Besitzerinnen und Besitzer sind schlecht informiert, erklärt etwa Rooven Brucker, Sprecher der Kantonspolizei Basel-Stadt, gegenüber SRF. Das kann auch an unzureichender Beratung liegen – wenn sie dann überhaupt stattgefunden hat. Denn E-Scooter, die schneller als 20 km/h fahren, sind nicht nur in Läden, sondern auch online erhältlich.
Zur Story