Schweiz
ÖV

Weströhre des Ceneri-Basistunnels durchbrochen

Weströhre des Ceneri-Basistunnels durchbrochen

17.03.2015, 13:0317.03.2015, 15:56

Die Arbeiten im Ceneri-Basistunnel kommen voran. Genau um 12 Uhr am Dienstag wurde die Weströhre in Richtung Süden durchbrochen. Der Hauptdurchschlag in Richtung Norden ist für Anfang 2016 geplant.

Der Durchschlag erfolgte gemäss Angaben der Alptransit AG mit grosser Genauigkeit. Die Abweichung war mit zwei Zentimetern horizontal und einem Zentimeter vertikal äusserst gering. Voraussichtlich Ende März 2015 soll der Durchschlag der Oströhre in Richtung Süden erfolgen.

Die Vortriebe in Richtung Norden sind ebenfalls in Arbeit. In der Weströhre fehlen bis zum Durchschlagspunkt bei Vigana noch rund 1500 Meter. In der Oströhre müssen noch rund 2000 Meter Fels ausgebrochen werden. Der 15,4 Kilometer lange Ceneri-Basistunnel soll im Dezember 2019 in Betrieb genommen werden.

Der erste Durchschlag wurde rund 400 Meter vom Südportal in Vezia entfernt von mehr als 600 Mineuren und Projektbeteiligten verfolgt. Mit dabei war auch der Tessiner Baudirektor Claudio Zali und Renzo Simoni, der Vorsitzender der Geschäftsleitung der AlpTransit Gotthard AG. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Calmy-Rey übt Kritik an Sparkurs bei Entwicklungshilfe: «Schadet strategischen Interessen»
Die frühere SP-Magistratin übt scharfe Kritik am Sparkurs bei der Entwicklungshilfe. Der Bundesrat schade damit den Interessen der Schweiz. Im Interview sagt sie zudem, weshalb sie als Linke auf Stimmen für die Neutralitätsinitiative der SVP hofft.
Auch mit 81 Jahren verfolgt alt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey das politische Geschehen noch aufmerksam und schaltet sich immer wieder in Debatten ein. Die Genfer Sozialdemokratin – von 2003 bis 2011 im Amt – war eine der prägendsten Aussenministerinnen der jüngeren Vergangenheit. Mit dem angekündigten Umbau der Internationalen Zusammenarbeit geht sie hart ins Gericht. Bis 2030 will der Bundesrat bei der Entwicklungshilfe 113 Millionen Franken sparen.
Zur Story