Schweiz
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Offen gesagt

«Liebe Frau Amherd, geben Sie den Piloten, was sie wollen ...»

Die SP möchte keine teuren Kampfflugzeuge, sondern lieber günstige. Doch was die Linke oder das Parlament in Sachen Kampfflugzeuge wollen, ist egal. Nur die Piloten müssen es mögen.



Liebe Frau Amherd

Sie haben ja einen recht guten Start gehabt als Sport- und Verteidigungsministerin. Zwar haben Sie unverzeihlicherweise das Eidgenössische geschwänzt wegen eines Badminton-Turniers, aber das haben die Politkommentatoren nicht gemerkt, weshalb Ihre Einstandskritiken trotz dieses monumentalen Affronts fast schon überschwänglich waren.

Diese rührten vor allem von Ihren beherzten Aufräumaktionen im VBS her, wo Sie die Burgen der Spesenritter tüchtig ausgeräuchert und mit Hilfe eines Alt-Astronauten die anstehende Kampfflugzeug- von der Boden-Luft-Raketenbeschaffung entmischt haben.

Letzteres war das einzig Richtige, denn auf die Einheit der Materie muss bei solch spektakelwertigen Beschaffungsgeschäften ganz genau geachtet werden, um eine saubere Lösung hinzukriegen. Und das ist sehr wichtig, denn der Ausgang dieses Geschäfts wird die Bilanz Ihrer Amtszeit massgeblich prägen.

Noch richtiger als die Entkoppelung von Raketen- und Flugikauf war nur noch, die Referendumsabstimmung über diesen 6-Milliarden-Posten unabhängig vom Typen-Entscheid durchführen zu lassen. Erst das Budget beschaffen, dann den Flieger auswählen.

Das Problem des Gripen, der an der Urne krachend zerschellt ist, war ja nicht, dass er ein schlechtes oder zu teures Flugzeug gewesen wäre. Das Problem des Gripen war schlicht und einfach, dass Ihre Piloten und Offiziere ihn nicht haben wollten, weil zu wenig potent. Das war deren Vorgesetzten und VBS-Chef Ueli Maurer aber offensichtlich egal, wie später herauskam. Er dachte, er brächte den Gripen auch gegen den Willen der Piloten und Offiziere durch. Nun, das hat nicht so gut geklappt.

Dass nun die SP Ihren Plan aus Umweltschutz- oder anderen Gründen bereits auf der Budget-Ebene torpedieren und auf Anraten amerikanischer Experten lieber für weniger Geld ein italienisches Leichtflugzeug kaufen will, ist zwar mühsam, aber eigentlich wurscht. Durchziehen werden die das nicht, wenn sie nicht in Kauf nehmen wollen, dafür verantwortlich zu sein, dass die Schweiz in wenigen Jahren ganz ohne Kampfjet-Flotte dasteht.

Denn genau das droht, wenn die Luftwaffe und das Offizierskorps jetzt nicht den Flieger bekommen, den sie wollen. Eine weitere Beschaffungsodyssee halten die F/A18 nicht durch, und wie die Erfahrung zeigt, ist die Offizierslobby stark genug, einen ihr missliebigen Beschaffungsentscheid durch schädliche Leaks erfolgreich zu torpedieren.

Das gilt, wenn eine parlamentarische Subkommission den Flieger auswählt, wie beim Gripen geschehen. Das gilt vermutlich noch mehr, wenn ein rotgrünes Parlament italienische Leichtflugzeuge beschaffen will. Und es gilt – so ist zu befürchten – auch und gerade im aktuellen Geschäft, wenn die Beschaffungsexperten von Luftwaffe und Armasuisse die Evaluation zur Typenauswahl selbst vornehmen und ihre Vorstellungen dann nicht berücksichtigt werden.

Sie können es sowieso nicht allen recht machen, und die Schweiz braucht eine einigermassen glaubwürdige Luftverteidigung. Deshalb müssen Ihre Prioritäten beim unvermeidlichen bundesrätlichen Interessenausgleich klar auf Seiten Ihrer Offiziere und der Luftwaffe liegen.

Oder kurz: Geben Sie den Piloten den Flieger, den sie wollen.

Liebe Grüsse

Maurice Thiriet

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    Alle Leser-Kommentare
  • Quecksalber 06.11.2019 08:56
    Highlight Highlight Die Flugzeuge müssten einen Rückwärtsgang haben, zum wenden an der Grenze.
  • Andi Weibel 06.11.2019 08:23
    Highlight Highlight Vielleicht sollte sich der Herr Chefredakteur zuerst mal ein wenig mit der Materie auseinandersetzen, bevor er sich für die Militärfreaks ins Zeug legt. Für Luftpolizei brauchen wir keine Luxusjets und Jets für den Luftkampf bräuchten wir nur, wenn wir uns an Auslandseinsätzen beteiligen wollten.
  • wolge 06.11.2019 04:28
    Highlight Highlight Liebe Frau Amherd

    Denken sie doch ein wenig out of the box und lassen sie sich keine Kampfjets andrehen.

    Investieren Sie statt dessen die Milliarden in die hiesige Drohnen Szene. Die Schweiz ist bei diesem Thema führend. Mit ihren Milliarden könnten wir unabhängige Überwachungsdrohnen entwickeln mit denen eine 7x24 Luftüberwachung möglich wäre.

    Ergänzend dazu die moderne Boden-Luft-Abwehr die die Armee will.

    Ausserdem eine moderne Helikopter Flotte bestehend aus Transport- und Kampf-Modellen
    • Quecksalber 07.11.2019 08:47
      Highlight Highlight Guter Kommentar und besser als meiner mit dem fehlenden Rückwärtsgang. Die eigenen Fähigkeiten sind leider wenig gefragt weil nicht aus USA.
  • Sherlock_Holmes 05.11.2019 23:16
    Highlight Highlight Bisher waren viele Flugzeugbeschaffungen – angefangen bei der Gründung der Luftwaffe, inkl. Eigenentwicklungen, bis zur Mirage und Gripen – eine unglaubliche Zangengeburt, begleitet von Pech und Pannen sowie endlosen Diskussionen und Skandalen.

    Dabei sind wir beileibe nicht die einzigen – wie ein Blick nach Deutschland und Österreich zeigt.

    Was Not tut, sind sachliche, mutige Entscheidungen!

    Weitreichende, komplexe und teure Waffensysteme können nur in einem europäischen Sicherheitsverbund sinnvoll betrieben werden.

    Darum braucht es den Willen zur Verantwortung und Nägel mit Köpfen!


  • EI_Duderino 05.11.2019 21:07
    Highlight Highlight Herr Thiriet,

    Danke.

    Ein grosses Lob für diesen Artikel. Mutig wie Sie Stellung beziehen. Da könnten sich die arrivierten Chefredaktoren, unserer geschätzten einheitlichen Tageszeitungen, eine dicke Scheibe Brot abschneiden.

    Frei nach Woody Allen:
    „Der Mensch lebt nicht von Brot allein. Nach einer Weile braucht er einen Drink.“

    Dieser Artikel ist das was ich einen leckeren Drink nenne
  • Goldjunge Krater 05.11.2019 19:49
    Highlight Highlight F35! 😍
  • Fairness 05.11.2019 19:39
    Highlight Highlight Vor allem braucht es ganz sicher für unsere paar Quadratkilometer keine 40 Flieger. Luftpolizei reicht.
    • Fafi69 06.11.2019 01:00
      Highlight Highlight Du hast leider 0,0 Ahnung was die Luftwaffe sonst noch leistet. Informiere Dich bitte gründlich und umfassend.
  • Makatitom 05.11.2019 19:27
    Highlight Highlight «Liebe Frau Amherd, geben Sie den Piloten, was sie wollen ...»
    ....und zwar von Revell im Massstab 1:450
  • SUF 05.11.2019 18:47
    Highlight Highlight Ich las in diversen Kommentaren, dass Piloten quasi garantiert den „Ferrari“ wählen würden. Militärpiloten haben grosse Selektionen überstanden und müssen in ihrer Funktion weitreichende Entscheidungen treffen können, häufig in Sekundenbruchteilen. Ich durfte die Bekanntschaft von diversen Piloten machen, allesamt waren das super Typen; positiv, offen, motiviert, intelligent, überlegt und bescheiden. Die würden nicht den Ferrari wählen, viel eher den Familienkombi. OK, sicher mit dem Sportpaket. 😉
    Ich denke, die Piloten einzubeziehen wäre richtig. Die wissen was es wirklich braucht.
  • Quecksalber 05.11.2019 17:11
    Highlight Highlight Ist Badminton weniger Sport als schwingen? Ich verstehe nicht was man BR Amherd vorwerfen könnte.
  • Hasek 05.11.2019 16:33
    Highlight Highlight Ach ja. Wir werfen Milliarden vor die Säue um ein paar grossen Buben im Tarnanzug ihr Wunschspielzeug zu geben. Aus Geldmangel können wir dafür gleichzeitig Rentenalter erhöhen, Sozialleistungen und Prämienverbilligungen kürzen, Kulturbeiträge steichen etc.

    Nein, der Staat ist kein Selbstbedienungsladen. Gebt den Piloten nicht einfach, was sie wollen. Was für ein Hohn, das überhaupt zu fordern!
  • Neruda 05.11.2019 15:00
    Highlight Highlight Gratulation an Herrn Thiriet. Einziges ziel dieses Kommentars war eine Polemik auszulösen, was gelungen ist. Ob die Journalismus ist, bleibt eine andere Frage. AfD und Co lieben es auch, nur Polemik zu streuen.
  • whatwhaaaat 05.11.2019 14:41
    Highlight Highlight Es stimmt doch gar nicht, dass das für die Steuerzahler teurer werden würde, wenn die Piloten „den Ferrari“ aussuchen würden! Das Stimmvolk spricht nach seinem Gutdünken ein Budget. Falls dann wirklich die Piloten selber aussuchen und sich für das teuerste Modell entscheiden, gibt es einfach weniger Flugzeuge!
    • Hasek 05.11.2019 16:35
      Highlight Highlight Nein, das wird voraussichtlich schön am Stimmvolk vorbei erledigt...
  • TanookiStormtrooper 05.11.2019 14:19
    Highlight Highlight Lieber Mo,
    Gibst du deinen Angestellten auch immer was sie wollen? Dann bewerbe ich mich nämlich und freue mich auf meinen Dienst-Ferrari und den Privatjet um mal kurz in der Karibik was zu recherchieren... 🍹🌴⛱
  • Dominik Treier 05.11.2019 14:18
    Highlight Highlight Warum müssen es nur die Piloten mögen? Ich hätte an meinem Arbeitsplatz auch gerne einen Ultragaming-PC für das Zocken zwischendurch, muss aber mit einer Officeschleuder vorlieb nehmen, weil alles Andere eben unverhältnismässig wäre...
    Egal. Die Schweiz braucht keine Hochleistungsjets, sondern Luftpolizeiflugzeuge, die reichen müssen, um Passagiermaschinen abzufangen... In einem Kriegsszenario wären bei unserer kleinen Fläche alle Jets unnötig, da am Boden zerstört, vor wir wissen was los ist, alles weitere sind Kriegsspielchen. Die können wir uns leisten, wenn es keine Armut mehr hier gibt!
  • John Carter 05.11.2019 13:19
    Highlight Highlight Wenn die Welt gemäss FfF und Extinction Rebellion bald untergeht, dann sollte man sich doch überlegen, ob es wirklich potente Flieger benötigt die zwischen 4000-6000 Liter Kerosin pro Stunde verbrauchen. In der Schweiz werden gemäss Bund jährlich 30'000 Militär-Flugstunden absolviert. Das gibt also richtig viel Schadstoffe in die Luft.

    Da werden doch auf einen Schlag alle Umweltschutz Bemühungen torpediert? Oder liege ich falsch.
    • peeti 05.11.2019 14:12
      Highlight Highlight Jein. Die Flieger gibt es ja schon, es geht um den Ersatz. Folglich werden mit dem Kauf überhaupt keine anderen Bemühungen torpediert.
      Aber klar, umweltfreundlich war die Armee noch nie.
  • Mr. Wayne 05.11.2019 13:16
    Highlight Highlight Es braucht keine neuen Kampfjets. Denn wir brauchen keine Luftwaffe.
    Besser in gute Rettungshelikopter investieren, damit wir unsere Stärken bei Katastrophen oder sonstigen bedürfnissen brauche können.
    Kampfjets sind Spielzeuge der Armeeangehörigen
    • Phoenix_0209 05.11.2019 15:05
      Highlight Highlight ein wort:
      Luftpolizei.
    • Andi Weibel 06.11.2019 08:25
      Highlight Highlight Für Luftpolizei brauchen wir keine Luxusjets.
  • Feuerblümchen 05.11.2019 13:13
    Highlight Highlight „Durchziehen werden die (die SP) das nicht, wenn sie nicht in Kauf nehmen wollen, dafür verantwortlich zu sein, dass die Schweiz in wenigen Jahren ganz ohne Kampfjet-Flotte dasteht.“

    Ich sehe das als Falscheinschätzung der SP. Der SP-Mehrheit wäre gar keine Flotte vermutlich noch lieber als die günstigere Version, weil sie nicht wirklich der Meinung ist, dass die Schweiz eine „einigermassen brauchbare Luftverteidigung“ braucht.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 05.11.2019 16:35
      Highlight Highlight Das ist eine Unterstellungen von ihnen. Vom eigentlichen Thema ablenken, die Schweiz braucht keine superteuren Kampfflugi!
    • Feuerblümchen 05.11.2019 22:43
      Highlight Highlight @Lightning
      Die „Unterstellung“ hat Herr Thiriet in seinem Statement gemacht. Nämlich, dass der SP eine „einigermassen brauchbare Luftverteidigung“ schlussendlich doch wichtiger sein wird, als auf ihre Position zu bestehen. Als SP-Mitglied wollte ich darauf hinweisen, dass ich da die Mehrheit der SP (auch Parlamentarier_innen) anders einschätze.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 06.11.2019 11:57
      Highlight Highlight @Feuerblümchen: Das kam in Ihrem Kommentar nicht so rüber. Der Begriff Luftverteidigung ist auch schwierig. Verteidigen kann man wirklich vom Boden. Abfangen sprich Luftpolizeidienst jedoch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walser 05.11.2019 13:11
    Highlight Highlight Es ist so wie wenn ein grosser LKW Unternehmer seine Flotte erneuert. Die Chauffeure sollten bei einigen Dingen mitreden. Es gibt aber strategische Komponenten. Da haben normale Chauffeure und eben die Piloten zuwenig Wissen und Kompetenzen. Das entscheiden dann andere.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 05.11.2019 13:06
    Highlight Highlight Lieber Maurice, das sehe ich überhaupt nicht so! Wenn ich ein Fahrzeug aussuchen könnte, was ich aber nicht bezahlen muss, dann würde ich mich auch für einen Ferrari entscheiden. Aber das kann nicht das Kriterium sein. Die neue Strategie mit dem Luftpolizeidienst muss eben richtig erklärt werden. Es kann aber nicht sein, dass die Herrschaften das beste "Flugi" aussuchen mit dem Sie dann fliegen können, der Steuerzahler diesen teuren Schrott aber bezahlen muss. Weil nein, die Schweiz braucht einfach keine super teuren Flieger!
  • Nathan der Weise 05.11.2019 12:48
    Highlight Highlight Ressourcenverteilung. Es reicht wohl auch wenn der Bundespräsident zum Eidgenössischen Schwingfest erscheint. Dann muss Frau Amherd nicht auch noch kommen.
  • FITO 05.11.2019 12:44
    Highlight Highlight Nein, soll sie nicht!
    Geht es Watson denn jetzt schon so schlecht dass man nun für die Rüstungsindustrie Lobbyieren muss?
    Es stellt sich grundsätzlich die Frage, ob man 3 bis höchstens 4 Dutzend Aerophilen ihre Spielzeuge nach Wunsch durch Steuergelder finanzieren soll, oder ob man den 7-10% Armutsbetroffenen der schweizer Bevölkerung das gibt was sie zum Überleben brauchen.
    Dieses Geschäft gehört an die Urne und dann kann das schweizer Volk entscheiden, ob sie dieser unnötigen Anschaffung für einen neutralen Staat zustimmen wollen.
    Beim nächsten Artikel ein bisschen mehr Weitsicht, Thiriet!

    • Husii 06.11.2019 16:04
      Highlight Highlight Sie sollten vielleicht mal einen Blick in die Geschichtsbücher werfen. Glauben Sie ernsthaft die Schweiz wäre noch die Schweiz wenn wir vor hundert Jahren keine Armee gehabt hätten?
  • Helvetiavia Philipp 05.11.2019 12:26
    Highlight Highlight Gerade deswegen werden solche Beschaffungen strukturiert durchgeführt. Ingenieure berechnen die Leistungsdaten, Piloten das Handling und Oekonomen die Wirtschaftlichkeit.

    Diese drei Werte fliessen in eine vorab definierte Gesamtbewertung ein.

    Ich habe ein gewisses Grundvertrauen in die Beschaffungsstelle und deren Ablauf. Eine gesunde Skepsis hat der Schweiz aber noch immer gut getan. Aber bis anhin läuft alles unverdächtig.
  • Lowend 05.11.2019 12:25
    Highlight Highlight Normalerweise ist mit das erste, was in einem Krieg zerstört wird, die Infrastruktur wie Flughäfen usw. und darum stelle ich mir immer wieder die Frage, warum das in der Schweiz anders sein sollte, würden wir einmal von irgend einer anderen Nation angegriffen.

    Darum habe ich eine einfache Frage. Kann mir eigentlich irgendjemand einen Krieg nennen, wo die Luftwaffe des angegriffenen Staates auch nur den Hauch einer Chance hatte, überhaupt in die Luft zu kommen und wären darum andere, vermutlich viel billigere Formen des Luftraumschutzes nicht viel intelligenter?
    • Hierundjetzt 05.11.2019 13:13
      Highlight Highlight Dafür gibts dann die Flugabwehr, Stinger etc. Zudem "Krieg" passiert nicht von heute auf morgen, jeder Konflikt hat eine Vorlaufzeit von 5, 10 Jahren....

      Und darum hält sich ja auch hartnäckig das Gerücht, dass wir im Gotthard Pisten für Flugzeuge hätten (wobei ich das persönlich als urban legend halte)
    • Lowend 05.11.2019 13:21
      Highlight Highlight Die Frage bleibt. Was nützt eine sauteure Luftwaffe, die nirgends mehr starten oder landen kann?
    • Rolf_N 05.11.2019 14:02
      Highlight Highlight @Hierundjetzt Nur nützen Stingers nicht viel gegen Marschflugkörper oder Mittelstrekenraketen welche man schon von 5000Km auf einen Flughafen in der Schweiz abfeuern kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hyperventilator 05.11.2019 12:17
    Highlight Highlight Wo er recht hat, hat er recht! Die Beschaffung den Experten überlassen! Wie glaubwürdig ist denn der Vorschlag einer Gruppe, welche die Armee abschaffen möchte und jedes Rüstungsgeschäft zu hintertreiben versucht. Was mir aber noch mehr zu denken gibt: Wenn sich die SP bei anderen wichtigen Themen (AHV Sanierung, Krankenkasse, 2. Säule etc) ähnlich dilettantisch verhält (und von dem muss ich ja wohl ausgehen) dann gute Nacht SP!
  • techiesg 05.11.2019 12:05
    Highlight Highlight Selten so einen schlauen und einleuchtenden offenen Brief gelesen wie diesen. Kompliment! Genau so ist es. (Bin weder Pilot noch sonstiger Staatsangestellter :-))
  • Raber 05.11.2019 12:03
    Highlight Highlight Ich war schon gegen den Kauf der Fa/18 und siehe da,wurden nie gebraucht.Nur als Spielzeug unserer überteuerten Trachtengruppe gebraucht. Wir sind von EU Länder umgeben. Macht alles keinen Sinn.Wir werden auch den neuen Kampfjet nie brauchen und würden das Geld lieber der Bevölkerung zugute kommen lassen, Ahv oder so
    • Eine_win_ig 05.11.2019 12:31
      Highlight Highlight Also fertig Neutralität?
      Die Schweiz ist internationale Verpflichtungen eingegangen. Wur müssen aufgrund von Verträgen (Haager Verträge und Chicago Abkommen, mal googlen) eine Armee haben und den LPD sicherstellen.
      Wie sieht Ihre Vision aus? Rein in die NATO oder die EU? Cool, keine Armee mehr. Aber die beiden oben genannten werden das nicht gratis machen. 2% BIP sind übrigens 13 Mrd in der Schweiz...
    • Leichterbär 05.11.2019 12:47
      Highlight Highlight Umgeben von Eu Ländern mit zig Armeen um den Hals.Und wir brauchen natürlich Kampfjets.Wozu bloss ?Wenn wir keine hätten werden woll sofort die Russen kommen😂
    • Eine_win_ig 06.11.2019 12:16
      Highlight Highlight Nein Leichterbär. Die Russen kommen nicht sofort. Aber wir würden gegen internationales Recht verstossen.
      Die Frage steht in meinem 1. Kommentar: wie weiter?
  • Dogbone 05.11.2019 11:41
    Highlight Highlight Ja Sackhagelgranaten Maurice! Was soll das denn jetzt? Die Piloten sind Befehlsempfänger. Und wenns Aufstand gibt, dann wird das der Luftwaffenchef zu verantworten haben. Wird doch den Sauhaufen sicher einigermassen im Griff haben...

    Und weshalb ganz genau braucht die Schweiz eine einigermassen glaubwürdige Luftverteidigung, wie Du am Schluss noch so nebenbei erwähnst? Wie wärs mit gar keiner Luftwaffe, bzw. mit vielleicht 5 Topflugi, welche durch die passende Anzahl Piloten die Luftpolizei sicherstellen?
  • x4253 05.11.2019 11:39
    Highlight Highlight Nun, dann sind unsere "Experten" aber ziemliche Deppen, denn der von den Piloten so hochgelobte F-35 eignet isch nur bedingt für den Luftpolizei Dienst.
    USA setzen für die Sicherung ihres Luftraums F-16. F-15E und teilw. F-22 ein
    Warum keine F-35?
    Nur Mach 1.6
    Nur 770 Meilen Reichweite
    ..

    Abgesehen davon ist die Stealth Fähigkeit des F-35 schon wieder obsolet: sie konnten mit Passivradar geortet werden.
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/passives-radar-deutsche-technik-enttarnt-us-kampfjet-f-35-a-1289333.html
  • Sauäschnörrli 05.11.2019 11:33
    Highlight Highlight Sicher die beste Lösung für das workplace environment. Jedoch sollten sie als Chef doch auch wissen, dass der Angestellte manchmal gar nicht weiss, was das beste für ihn ist. Dann braucht es eben eine starke Führungspersönlichkeit, die es vermag ihn „druf ufezlüpfe“.
  • Thomas Melone (1) 05.11.2019 11:26
    Highlight Highlight Was heisst denn "glaubwürdige Verteidigung"? Unser Land wurde das letzte Mal 1798 von einem anderen Land angegriffen. In der Zwischenzeit sind wir von Freunden umzingelt, die gleichzeitig noch in einem NATO-Bündnis ist, welches sich verpflichtet, sich in einem Notfall gegenseitig zu helfen. Glaubwürdig und vernünftig wäre es damnach, sich diesem Bündnis anzuschliessen oder dann ganz auf die Armee zu verzichten und die MIttel wirklich für glaubwürdige und vernünfgite Projekte einzusetzen.
    • DemonCore 05.11.2019 12:25
      Highlight Highlight Anfang des 2. Weltkriegs nahm die Schweizer Luftwaffe mehrfach den Kampf mit der deutschen Luftwaffe auf und schoss insgesamt etwa ein Dutzend deutsche Flugzeuge ab. Der letzte Bombenangriff auf Schweizer Territorium fand 1945 auf Schaffhausen statt. Im Kalten Krieg sind mehrfach Luftfahrzeuge der NVA der DDR in den Schweizer Luftraum eingedrungen.
    • LarsS 05.11.2019 12:50
      Highlight Highlight Ach ja. Von Italien, Österreich, Deutschland und Frankreich wissen wir ja aus der Geschichte, wie extrem freundlich sie sein können.
    • DerewigeSchweizer 05.11.2019 13:18
      Highlight Highlight @DemonCore:

      Am 19. Juni 1940 bezeichnete die deutsche Reichsregierung die Abschüsse als flagranten feindseligen Akt und drohte der Schweiz im Wiederholungsfalle Sanktionen und Vergeltungsmassnahmen an (die Schweiz erhielt weniger der wichtigen Kohle von Deutschland). Am 20. Juni (und bis Ende Oktober 1943) verbot General Guisan deshalb aus politischen Gründen Luftkämpfe über schweizerischem Hoheitsgebiet. Am 1. Juli 1940 entschuldigte sich der Schweizer Bundesrat bei der deutschen Reichsregierung für allfällige Grenzverletzungen durch schweizerische Piloten, ohne solche einzugestehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nüübächler 05.11.2019 11:23
    Highlight Highlight Ein Flieger sollte wieder viele Jahre geflogen werden können. Da macht es Sinn nicht einen jetzt schon alten Flieger zu kaufen. Der einzige Flieger der neueren 5. Generation in der Auswahl ist der F35. Die Technologie bleibt auch da nicht stehen, darum darf man hier nicht auf Kosten der Sicherheit sparen.
    • Bruuslii 05.11.2019 12:29
      Highlight Highlight genau: mein nachbars bauer geht auch mit dem neusten porsche pflügen.
      weil er hält es wie du: hauptasche neuste und beste technik!
    • Nüübächler 05.11.2019 13:18
      Highlight Highlight Nur kann und darf man einen Flieger nicht mit einem Traktor vergleichen ( übrigens Porsche Traktoren gibt es nicht mehr, bist auch hier nicht auf dem neusten Stand).
      Du weisst vielleicht ja auch nicht für was unsere Armee da sein müsste.
      Unsere Sicherheit sollte uns noch was wert sein.
    • Bruuslii 05.11.2019 14:38
      Highlight Highlight ich vergleich den flieger ja nicht mit dem traktor, sondern versuche nur mit etwas witz die logik deiner argumentation auf die schippe zu nehmen.

      es geht ja nicht darum, occasionen zu kaufen.
      gerade weil der grippen e "zu neu" war, wurde er unter anderem im 2014 abgelehnt.

      aber erklär doch mal, wieso du denkst, es müsse eine 5te generation kampflugzeug sein.
      welche vorteile / nachteile siehst du gegenüber den anderen (4.5te generation).

      ich stell nur fest: es tummeln sich hier doch einige fanboys des f35 rum, die gar nicht erklären können, wieso der für uns so toll sein soll.

      zu neu: 1:25
      Play Icon
  • luegeLose 05.11.2019 11:17
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man zuerst die Flugzeuge wegstreichen, die nicht in Frage kommen. Der F35 unverhaeltnismaessig teuer. Die Amiflugzeuge sind nicht geeignet fuer die engen Wendungen in den Schweizer Alpen, der FA18 bricht langsam auseinander genau aus dem Grund. Der Rafale oder Eurofighter wuerden am meisten Sinn machen. Der Rafale hat ja schon mal gewonnen, in der Zwischenzeit haben die Franzosen ihn noch mehr reifen lassen.
  • Neruda 05.11.2019 11:16
    Highlight Highlight Wer zahlt befiehlt! Also sicher nicht die Piloten sondern das Volk per Abstimmung.
  • peeti 05.11.2019 11:14
    Highlight Highlight Und die Polizei bekommt ab jetzt Ferraris, Lamborghinis und Co., weil die StreifenpolizistInnen halt solche geilen Boliden wollen?
    Natürlich soll die Pilotenmeinung bei der Beschaffung eine Rolle spielen. Aber “nur die Piloten müssen es mögen”?
    Etwas gar schwach dieses Offen Gesagt.
    • Whitchface 05.11.2019 11:57
      Highlight Highlight Grundsätzlich haben Sie Recht. Der Vergleich hinkt jedoch etwas, da ein Kamfpjet massiv komplexer ist als ein PKW. Die Anforderungen an ein Fahrzeug können von den meisten Leuten beurteilt werden. Das ein Polizeiauto kaum 500 PS braucht wird den meisten Laien bewusst sein. Wie sieht das aber bei den Jets aus? Verständlicherweise kennen die meisten bereits den Unterschied zwischen Generation 4.5 und 5 Flugzeugen nicht. Wurden wir dann bei den Zugtypen befragt? Kaum, weil technisch einfach zu anspruchsvoll.
    • Whitchface 05.11.2019 12:01
      Highlight Highlight PS: bereits die Diskussion Kampfjets oder nicht, ist m.M.n. bereits hinfällig. Ein modernes Boden-Luft-System (à la Iron Dome in Israel) wäre nicht nur massiv effizienter, sondern auch viel günstiger in der Anschaffung und im Unterhalt. Dies gekoppelt mit Drohnen könnte alle Funktionen der Luftwaffe übernehmen. Ja, auch die Luftpolizei. Auf Sicht fliegen kann man auch mit einer Drohne, die non-verbale Kommunikation (bei Ausfall des Funks) fällt sogar leichter. Alles was ein Pilot mit Handzeichen machen kann, kann eine Drohne auch mit LED. Ist halt weniger cool als fätzige F-35...
    • DemonCore 05.11.2019 13:07
      Highlight Highlight Witchface, deine Theorie hat ein kleines Fehlerchen: Solche Drohnen existieren nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Korrekt 05.11.2019 11:13
    Highlight Highlight Nur weil wir eine "Grüne-Welle" hatten (von der die SP nicht profitieren konnte), haben wir noch lange kein Rot-Grünes Parlament.
    • AG_14 05.11.2019 12:21
      Highlight Highlight Korrekt!
  • Alice36 05.11.2019 11:13
    Highlight Highlight Wie wär's denn einfach den Flieger zu kaufen den die Schweiz braucht? Mir ist wirklich egal was die Pilotentruppe will die par Flugzeuge sind im Ernstfall eh bald ausser Gefecht und stehen, wenn sie dann Glück haben, intakt auf zerbombten Startbahnen rum und warten auf Godot.
  • DerewigeSchweizer 05.11.2019 11:11
    Highlight Highlight "Expertenmeinung" in Ehren ...
    aber es gibt Situationen, in denen es auch für einen Experten sehr schwierig wird, objektiv zu bleiben.

    Z.B. wenn der CH-Verteidigungsexperte feststellen müsste, dass es die CH-Armee nicht mehr braucht,
    ...
    dann wäre dies gleichzeitig die Feststellung, dass er von einem Tag auf den andern arbeitslos ist. Kein Job, fertig Karriere und darf auch nicht bei einer fremden Macht anheuern. Der stünde beruflich vor dem Aus, vor dem Nichts.

    Frage an alle grossen Naivlinge:
    Wie viele Experten in dieser Situation bleiben wirklich objektiv?
    Soviel zu "Experten".
    • DemonCore 05.11.2019 12:22
      Highlight Highlight Der "Experte" der die Notwendigkeit einer Armee festgestellt hat, ist der Souverän. Die BV stammt aus dem Jahr 1999.
  • Neruda 05.11.2019 11:10
    Highlight Highlight "Denn genau das droht, wenn die Luftwaffe und das Offizierskorps jetzt nicht den Flieger bekommen, den sie wollen."
    Tolle Offiziere haben wir, die wie 3-jährige trötzeln, wenn sie nicht den Ferrari bekommen, den sie wollen. Eine Schande für unsere Armee sind solch trötzelnde Offiziere!
    Dazu kommt, dass es hier um Steuergelder geht, die ganz bestimmt nicht dazu da sind, den Schwanzvergleich einiger Piloten zu finanzieren, sondern eine angemessene Verteidigung!
  • Error 404 05.11.2019 11:03
    Highlight Highlight Können wir aufhören, die Flugzeuge als Spielzeug zu bezeichnen. Die Piloten arbeiten und trainieren damit. Sie sichern unsere Lufthoheit. Nur weil wir keine Experten sind und nicht wissen, was alles zum Job dazugehört, müssen wir nicht immer alles ins Lächerliche ziehen.
  • Leader 05.11.2019 11:02
    Highlight Highlight Was lese ich im Artikel und was geht in den Kommentaren ab?
    Genau! Wiederum eine Fülle von „Expertenmeinungen“. Zum Lachen.
  • Driver7 05.11.2019 11:01
    Highlight Highlight Dann gebt den Informatiker aber auch die PC's die sie wollen, den Fahrer auch die Fahrzeuge die sie wollen, und und und..
    • DemonCore 05.11.2019 11:52
      Highlight Highlight Gewisse Neubeschaffungen sind recht gut. Neue Bekleidung und die Nachbeschaffung von MGs. Auch die neuen Radschützenpanzer sind gut. Kenne einige LKW Fahrer, die mögen die Iveco-Trucks. Wo wir schwach sind: Unterstützungswaffen auf grosse Distanz, teilweise Übermittlungsmaterial.

      Ach ja, und FIS Heer. Das ist eine absolute Nullnummer und sorgt im Alltag für mehr Probleme als es löst.

      Das wichtigste in jeder Armee sind aber die Leute. Die sind meistens recht gut, wenn sie sich etwas Mühe geben.
    • jimknopf 05.11.2019 13:29
      Highlight Highlight "Das wichtigste in jeder Armee sind aber die Leute. Die sind meistens recht gut, wenn sie sich etwas Mühe geben."

      Wohl nie in der RS gewesen?
  • DemonCore 05.11.2019 10:54
    Highlight Highlight Für die Soldaten unten auf dem Boden ist es auch gut zu wissen, dass die Luftwaffe vernünftig ausgerüstet ist. Die Luftwaffe ist nicht Selbstzweck, sondern hauptsächlich Force Protector.
    • Astrogator 05.11.2019 12:36
      Highlight Highlight Der war gut, im Ernstfall, sprich Kriegsfall, haben ganz sicher nicht wir die Lufthoheit.

      Ich frage mich was die Leute träumen...
    • DemonCore 05.11.2019 13:37
      Highlight Highlight Darf ich fragen, wie sie das beurteilen wollen? Und unter dem Szenario einer geglückten Neubeschaffung von Kampfflugzeugen oder nicht?
    • Astrogator 05.11.2019 15:02
      Highlight Highlight Also grundsätzlich, was Luftpolizei angeht, bin ich der Meinung, dass es neue Flugzeug braucht, ob wir sie uns leisten können ist die andere Frage.
      Unabhängig davon, haben wir nur eine überschaubare Anzahl Flughäfen. Die wären im Kriegsfall wohl Prio 1 Ziele und schnell zerstört.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madmaxbeo 05.11.2019 10:52
    Highlight Highlight Erstens glaube ich nicht, daß ein Chefredakteur sich so äußert, tönt für mich so, das jedes Kind das bekommt was es will. Logisch das die Piloten nur den Ferrari der Lüfte haben wollen. Ob dies finanziell und überhaupt Sinn macht, sollte sehr genau hinterfragt werden. Die Zeiten haben sich geändert, danach sollte man sich richten.
  • michiOW 05.11.2019 10:52
    Highlight Highlight Danke.
  • paulm 05.11.2019 10:50
    Highlight Highlight Ach Herr Thiriet, was wäre gäben Sie endlich Ihren Journalisten, was sie wollen. Die Piloten wollen alles, was nice to have ist, die können fliegen und nicht rechnen.
  • Lowend 05.11.2019 10:47
    Highlight Highlight Gekränkte Krieger sollten nicht zum Kriegen kriegen!

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  • SpikeCH 05.11.2019 10:46
    Highlight Highlight Ich kenne Piloten, darunter auch solche die für die Beschaffungskommission nach Bern durften um ihre Anliegen vorzutragen.

    Den Piloten ist egal welches Flugzeug sie bekommen. Die Unterschiede der Flugzeuge verschiedener Hersteller sind so gering, dass sie nicht Entscheidungsrelevant sind. Viel wichtiger ist:

    A) dass es überhaupt ein neues Flugzeug gibt
    B) dass anständige Wartungsverträge existieren
    C) dass wirtschaftliche und politische Gesichtspunkte sauber geklärt werden (Gegengeschäfte, Trainingsabkommen usw)

    Der Pilot ist Opportunist und kein kleines Kind mit unrealistischem Wunsch.
  • Rolf_N 05.11.2019 10:43
    Highlight Highlight Dass der Gripen an der Urne abstürzte war nicht wegen den wünschen von Piloten und Offizieren. Es gab ganz einfach keinen Grund den Tiger zu ersetzen! Das die SP mit diesem Vorschlag kommt ist auch nichts anderes als das alltägliche Politgeschäft, wo man versucht dem Kompromiss eine Schlagrichtung zu geben damit die Kosten nicht überboarden.
    • Bruuslii 05.11.2019 12:40
      Highlight Highlight aus meiner sicht, wurde nicht der grippen an sich abgelehnt, sondern das packet mit der bodenlufverteidigung. auch dass der grippen e noch nirgends im einsatz war, hat einige gestört.
      mittlerweile wurde der grippen e in ansehnlicher zahl von den brasilianern bestellt.
      von mir aus könnte es sogar der grippen d sein.
      dass grippen nun zurckgezogen hat, liegt wohl daran, dass sie jetzt schon mehrfach von uns verseckelt wurden.

      aus meiner sicht das vernünftgste flugzeug.
      Play Icon
  • papperlapapp 05.11.2019 10:42
    Highlight Highlight Ach die Kampfflieger sind auch so eine Diskussion welche unsachlich geführt wird. Die Diskussion stellt sich immer noch auf die kalte Krieg Doktrin. Krieg führen halt. Eine breite Auslegung der Sicherheits Strategie tut not. Wir verpulvern dutzende Milliarden in ein Militär Apparat ohne über die wirklichen Bedrohungen abstimmen zu können. Wir dürfen über eine Beschaffung nur Ja oder nein sagen, aber ob das Geschäft so Sinn macht nicht. Genau so werden alte Strukturen und Denkweisen erhalten, keine Änderungen nur Upgrades der Technik. Finde das Rückständig.. Sorry
    • DemonCore 05.11.2019 10:56
      Highlight Highlight Nickname checks out...

      Was reden sie von Kalter-Krieg-Doktrin? Haben sie mal den Armeebericht gelesen? Den Sicherheitspolitischen Bericht? Das sind die Schlüsseldokumente der Schweizer Sicherheitspolitik und der aktuellen Doktrin.
    • DemonCore 05.11.2019 10:58
      Highlight Highlight Solche Stammtisch-Tiraden werden meist von Leuten geäussert, die weder etwas vom Kalten Krieg noch von der aktuellen Schweizer Sicherheitspolitik verstehen.
    • P. Hodel 05.11.2019 12:06
      Highlight Highlight Über welche Bedrohungen willst Du an der Urne genau abstimmen?
      Kannst Du, können wir, als Nichtkenner der Materie beurteilen, ob ein Geschäft Sinn macht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sveed 05.11.2019 10:40
    Highlight Highlight Es braucht nicht unbedingt den F35, aber was wir ganz sicher nicht brauchen ist dieser Schrott aus Italien.
    • Näthu Fäldi 05.11.2019 12:23
      Highlight Highlight Beim F35 fliegt wahrscheinlich die CIA gleich mit, wie praktisch
  • Zeit_Genosse 05.11.2019 10:39
    Highlight Highlight Es gilt ein Budgetrahmen für das Geschäft (Beschaffung und Betrieb bis Ersatz) zu vereinbaren. Dann den Typenentscheid durch Fachleute transparent begründet zu treffen. Dann der Kauf und Betrieb organisieren, sowie politische Akzeptanz beibehalten, resp damit soll keine weitere Parteipolitik betrieben werden.
  • domperpignan 05.11.2019 10:37
    Highlight Highlight Gleitschirme mit Wasserwerfer bestücken!
  • Kupetzky 05.11.2019 10:21
    Highlight Highlight Der Watson chefredaktor zieht beziehungskorruption der Demokratie vor. Am besten einfach ignorieren.
    • Karl Bukowski 05.11.2019 11:27
      Highlight Highlight dir hupets ja auf mehreren Ebenen
  • Arts 05.11.2019 10:20
    Highlight Highlight Wenn man schon Flieger braucht um eine Luftpolizeidienst zu gewähleisten dann reichen sicher weniger Flugzeuge um ca. 300 Luftpolizeiensätze pro Jahr zu fliegen.

    Um innerhalb 15 Minuten in der Luft sein reicht ein Triebwerk.

    Es ist nicht mein Hobby mögliche "Kriegsspiele" durch zu denken. Ein zukünftiger "Starwars" im schweizerischen Luftraum findet wohl eher digital vom Boden aus statt. Und nicht mit einer "übermacht" von ca 50 Flugzeugen.
    • DemonCore 05.11.2019 11:17
      Highlight Highlight Interessante Meinung. Widerspricht aber allem was ich von Fachleuten zum Thema gelesen habe. Vlt sollten sie sich mal beim VBS melden, mit ihrer Expertise.
  • Der_Andere 05.11.2019 10:20
    Highlight Highlight Meine Sorge ist dabei auch, dass die Piloten einfach gerne das teuerste, glänzigste Spielzeug, in Form des F-35 hätten. Was auch nachvollziehbar ist. Jeder würde lieber den Ferrari fahren, als den Renault Clio.

    Es bleibt trotzdem fraglich, ob die Schweiz ein überteuertes, wartungsintensives Jagdflugzeug mit Tarnkappeneigenschaften nur für die Luftpolizei braucht, das jetzt auch lange an technischen Problemen gekrankt hat. Die Air Force hat den F-35 schon mehrmals Startverbot erteilt und die interne Kritik war gross.

    Eine zuverlässigere, billigere Lösung wäre m. E. erstrebenswerter.
    • Zauggovia 05.11.2019 10:33
      Highlight Highlight Jeder ist ein kleiner Experte. Genau drum sollte die Typenwahl den echten Experten überlassen werden, und nicht den Kommentarschreibern.
    • phreko 05.11.2019 11:01
      Highlight Highlight @Zauggovia: also überall zugängliche Information ignorieren, damit im stillen Kämmerlein entschiedan werden kann?
    • Der_Andere 05.11.2019 11:03
      Highlight Highlight Ich behaupte nicht ein Experte zu sein. Aber ich interessiere mich für Luftfahrt und verfolge die Causa F-35 seit seiner Konstruktionsphase.

      Selbst ein Teil der US Air Force ist nicht überzeugt vom F-35 und kritisiert ihn sehr offen. Zu teuer, zu geringe Nutzlast, zu langsam, sich widersprechende Entwicklungsziele, technisch sehr anfällig auf Fehler und in seiner Entwicklung sehr unausgereift.

      Und das SIND Experten, die alle diese Dinge kritisierten. U. a. das Pentagon, die Piloten und die Evaluations- und Testabteilung.
      Mit ein bisschen googlen, kann man sich da auch selbst informieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk Mal 05.11.2019 10:19
    Highlight Highlight Erstes Auswahlkriterium: kei amerikanisches Flugzeug. Überteuert und von mässiger materieller Substanz/ Qualität.
    • DemonCore 05.11.2019 11:03
      Highlight Highlight Ahja? Interessant, was irgendwelche Senf-Dazugeber online alles so wissen.
    • Hierundjetzt 05.11.2019 11:07
      Highlight Highlight ...und jetzt begründen wir doch kurz die Aussage, warum wir nicht ein Flugzeug der grössten militärischen Supermacht auf Erden kaufen sollten, die sie selber einsetzen.

      Weil...?
    • Neruda 05.11.2019 11:20
      Highlight Highlight Sowie indirekte Unterstützung von völlerrechtswidrigen Angriffskriegen. Sollte sich die Schweiz, die Hüterin der Genfer Konvention, vielleicht auch mal überlegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • meglo 05.11.2019 10:17
    Highlight Highlight Vor allen Dingen sollten wir unter keinen Umständen ein amerikanisches Kampfflugzeug kaufen! Grund: Die USA ist derzeit alles andere als ein vertrauenswürdiger und verlässlicher Handelspartner. Das gilt ganz besonders im militärischen Bereich. Wer will denn Kampfjets, deren Elektronik nur funktioniert, wenn es den amerikanischen ‚Diktator auf Zeit‘ gerade in den Kram passt.
    • Hierundjetzt 05.11.2019 13:18
      Highlight Highlight bei den Russen ist das selbstverständlich gaaaanz anders... Auch bei den Chinesen, Deutschen oder Franzosen. Die sind alle ganz doll lieb.

      Und klar, russische Flugis um danach noch das komplette Heer und die Flugabwehr auszuwechseln weil nichts mehr kompatibel ist.

      Lieber Meglo, manchmal vernebelt einem die Abneigung gegenüber einem Land komplett die Sicht.
    • meglo 05.11.2019 15:28
      Highlight Highlight @Hierunjetzt
      Sie wären wesentlich glaubhafter, wenn sie mir nicht Dinge unterstellen würden, die ich nicht gesagt habe. Ich sehe weder China noch Russland als Alternativen. Länder, wie Deutschland, Frankreich oder Schweden hingegen schon. Diktaturen und gelenkten Demokratien misstraue ich zutiefst. Leider gleicht sich auch die USA dieser Kategorie an.
  • Triumvir 05.11.2019 10:16
    Highlight Highlight Das ist doch eine ziemlich sonderbare Forderung. Denn alle Soldaten auf der ganzen Welt - dazu zähle ich auch die Piloten der Schweizer Armee - müssen mit dem Material arbeiten, welches der Souverän ihnen mit seinem (Steuer-)Geld zur Verfügung stellt. Punkt.
  • Caturix 05.11.2019 10:14
    Highlight Highlight Es braucht keine enorme Leistung und der Unterhalt muss billig sein. Der Anschaffungspreis ist nicht das wichtigste, es bringt ja nichts wenn es dann im nachhinen sehr teuer wird. Was die Piloten wollen ist unwichtig, die Soldaten werden auch nicht gefragt was sie wollen und was nicht.
  • Rumbel the Sumbel 05.11.2019 10:13
    Highlight Highlight Genau. Die Piloten sollen sagen, was sie brauchen. Ist ihr Arbeits- und schlussendlich, sofern nötig, ihr Kriegswerkzeug. Und welche Experten sind bei dir sonst gemeint?
    • Neruda 05.11.2019 11:23
      Highlight Highlight Mich hat als Soldat auch niemand gefragt, ob ich jetzt diese drecks Pelerine aus dem dicksten Plastik, ohne jegliche Atmungsaktivität haben will. Nicht mal den Töff konnte ich mir aussuchen!
  • DerewigeSchweizer 05.11.2019 10:09
    Highlight Highlight Uii ... wie toll:
    Die Kinder dürfen ihr Spielzeug selber auswählen.
    Kostet ja nur ein paar Milliarden.

    Die fliegen ja hot-missions: Ein unidentifizierter Passagierjet durchfliegt den schweizer Luftraum.
    Ab und zu liest man: "Es wurden X hot-missions geflogen."
    Unser Land ist aber sehr klein udn Flugzeuge sind schnell.
    FRAGE: Wie oft startet unsere Luftpolizei zu einer hot-mission, kommt aber leider zu spät, d.h. der unidentifizierte Jet hat unseren Luftraum bereits wieder verlassen?
    Diese Zahl liest man nie. Aber angesichts des faktischen, muss das zwangsläuf sehr oft der Fall sein.
    • Zauggovia 05.11.2019 10:36
      Highlight Highlight Die Zahl tendiert wohl bei Null. Die Missions werden ja nicht erst ausgelöst, wenn der Jet die Grenze überflogen hat. So oder so, ein Argument für eine 24h-Luftpolizei.
    • DemonCore 05.11.2019 10:52
      Highlight Highlight Das ist das Schlüsselargument für ein Hochleistungsjet. Gerade weil unser Land klein ist, brauchen wir sehr leistungsfähige Jets, da heutzutage auch viele Zivilmaschinen mit annähernd Schallgeschwindigkeit unterwegs sind. Je schneller der Jet umso schneller kann er die Zivilmaschine einholen.
    • DerewigeSchweizer 05.11.2019 11:04
      Highlight Highlight Aha...
      Und wie werden die Missions ausgelöst?
      Vielleicht etwa weil der D, F oder It Luftpolizeidienst den unidentifizierten Flieger bereits begleitet, die CH informiert und ihn dann an der Grenze der CH-Luftwaffe übergibt, damit diese 5 Min später den unidentifizierten Jet wieder der Luftpolizei unseres Nachbarlandes übergibt?
      Tönt nach einer
  • Ohniznachtisbett 05.11.2019 10:06
    Highlight Highlight Bin ich gleicher Meinung. Bundesrat, Parlament und ev Volk geben den Finanzrahmen. Mit diesem Check soll die Luftwaffe kaufen was sie will. Gibt halt je nach Modell eine Flieger mehr oder weniger.
  • Tjuck 05.11.2019 10:02
    Highlight Highlight "Die SP möchte keine teuren Kampfflugzeuge, sondern lieber günstige. Doch was die Linke oder das Parlament in Sachen Kampfflugzeuge wollen, ist egal. Nur die Piloten müssen es mögen."

    Falsch. Zum Preis hat auch das Parlament, und in letzter Instanz auch das Volk etwas zu sagen, falls der Kauf nicht über das normale Budget abgewickelt werden kann.
    • Neruda 05.11.2019 11:26
      Highlight Highlight Herr Thiriet will lieber einen zweiten Mirage-Skandal. Er zahlt offenbar zu wenig Steuern für seinen Geschmack.
  • DemonCore 05.11.2019 09:59
    Highlight Highlight Ob sie in den paar Monaten schon all diese Wundertaten vollbracht hat, die ihr zugeschrieben werden kann ich nicht beurteilen. Wenn sie die technologische Weiterentwicklung der Armee und die absolut nötigen Ersatzbeschaffungen erfolgreich durch das Parlament bringt hat sie aber jedes Lob verdient. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Die grossen Aufgaben stehen erst noch an.
  • Herbert Anneler 05.11.2019 09:58
    Highlight Highlight Den Piloten nur das Beste und Schnellste - auf dass sie es dann in den Boden rammen, weil überfordert: 4 FA/18 verloren durch Pilotenfehler. Stoppt diese Rambos und Möchtegern-Top Guns. Und was man uns Ottonormalverbrauchern eh verschweigt: Ohne Vorwarnung durch Nato-Instanzen haben feindliche Jets unser Land längst überquert, wenn unsere Jets in der Luft sind... Diese neuen Jets sind nicht anderes als eine Subventionierung unserer Industrie - Kompensationsgeschäfte!!! Kaufen wir unseren Luftraumschutz billiger als alles andere bei Deutschland oder Frankreich ein! Wet-Lease!
    • P. Hodel 05.11.2019 12:13
      Highlight Highlight Nein danke.
      Ich möchte den Luftraum unseres souveränen Stastes definitiv nicht durch ausländische Armeen beschützt haben.
      Gehts noch?
    • Herbert Anneler 05.11.2019 18:22
      Highlight Highlight @Hodel: Ein Jet braucht bei Mach 2 10 Min. zur Überquerung von CH von Romanshorn nach Genf. Unsere Jets sind innert 15 Min. in der Luft. Ohne Vorwarnung aus dem Ausland hat kein CH-Jet die Chance, unsern Luftraum zu verteidigen! „Den eigenen Luftraum autonom verteidigen“ ist seit Jahrzehnten eine Illusion!
    • P. Hodel 06.11.2019 10:23
      Highlight Highlight Und fremde Flieger am Himmel trotzdem ein Schwachsinn.
      Überdies: welcher Passagierjet fliegt Mach 2?
  • fools garden 05.11.2019 09:54
    Highlight Highlight Wozu die Schweiz aber eine einigermaßen glaubwürdige Luftverteidigung überhaubt braucht ist mir nicht ganz klar und ich will damit nur die Fliegerbeschaffung, nicht das Militär in Frage stellen.
    • Nostalrius 05.11.2019 10:26
      Highlight Highlight Luftverteidigung ist eher etwas übertrieben. Luftpolizeiliche Aufgaben sollten hier eher im Fokus stehen. Stellen sie sich vor, wie oft die Schweizer Lufthoheit ohne Kampfjetlotte verletzt werden würde.

      Solcher Vorfälle kommen bereits ab und zu vor: https://www.nzz.ch/schweiz/luftwaffe-rund-40-hot-missions-pro-jahr-ld.103997
    • Markus97 05.11.2019 10:42
      Highlight Highlight Die Schweiz ist vetpflichtet ihren Luftraum zu schützen. Beispielsweise bei Flugzeug-Entführungen. Nur der Bundesrat kann ein Flugzeug final abschiessen lassen. Nato-Partner können und werden das nicht machen. Das ist rechtlich nicht möglich. Ausserdem führt die Luftwaffe täglich Kontrollen von Flugzeugen durch. Entspricht der Überflug den Vorschriften? Ist das Flugzeug zugelassen? Weiterhin setzt die Luftwaffe die Neutralität der Schweiz durch. Militärflugzeuge welche die Schweiz für Kampfeinsätze überfliegen, müssen abgefangen werden.
    • DemonCore 05.11.2019 11:06
      Highlight Highlight Ohne Luftwaffe ist eine Armee sinnlos, da im Kriegsfall Bodenoperationen nur unter dem Schutz einer Luftwaffe stattfinden können. Jeder Panzer, LKW, jede Kanone, jede Funkstation, jede Truppen-Unterkunft, jegliche Depots sind ohne Lufthoheit leichtes Ziel der gegnerischen Luftwaffe.

      Keine Luftwaffe = Keine Armee.
  • Saffret 05.11.2019 09:50
    Highlight Highlight Verstehe den Hype um die F-35 nicht. Die ist für unser Land viel zu teuer und zu groß.
    • DemonCore 05.11.2019 11:08
      Highlight Highlight Es gibt ein paar Fanbois, die glauben dass es sonst keine Flugzeuge mehr gibt, die den Namen verdienen. Ich denke weder die Fanbois noch die meisten, die den F-35 zum Vornherein verteufeln haben wirklich das nötige Fachwissen.
  • moedesty 05.11.2019 09:48
    Highlight Highlight Die sollen mit dem Fliegen was ihnen das Volk finanziert.
  • Astrogator 05.11.2019 09:46
    Highlight Highlight "Nur die Piloten müssen es mögen."

    Ich bin Lokführer, gilt das auch für uns?

    Weil, ich mag den Schrottzug von Bombardier nicht...
    • Zauggovia 05.11.2019 10:38
      Highlight Highlight Ich hoff definitiv, dass die SBB Leitung auch die Expertenmeinung von den Lokführern eingeholt hat.
    • Neruda 05.11.2019 11:12
      Highlight Highlight Ja, bei der nächsten Beschaffung entscheiden alleine die Lokführer! Dann gibt's nen schön fetten Führerstand mit Whirlpool!
    • Astrogator 05.11.2019 11:31
      Highlight Highlight @Zauggovia: Von Lokführern müssen sie das nicht, dafür gibt es PEX (ehemals Oberlokführer). Und nein, die fragt man nicht, weil die sind Experten und die sagen Dinge die das Wohlfühlmanagement um Meyer nicht hören will.
      Das sind dann auch die Leute die gehen oder gegangen werden.
      Schliesslich gilt unter Meyer die Devise, ein Manager muss das Tagesgeschäft nicht verstehen um zu managen und ein Fachexperte hat keine relevante Meinung, sonst wäre er ja nicht Fachexperte sondern Manager.

      Grund vieler, sehr vieler Probleme bei den SBB. Es gibt massig Projekte die mit Ansage an die Wand fahren.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Bündn0r 05.11.2019 09:45
    Highlight Highlight Einen Freifahrtsschein in der Typenauswahl halte ich gelinde gesagt für kritisch. Dazu ein Vergleich auf vier Rädern:
    Wenn die Auswahl zwischen einem Golf und einem Fokus getroffen wird, kein Problen. Sollen sie den Wunschtyp haben.
    Wenn aber auch Trabi (Leichtflieger) und Ferrari (F35) zur Verfügung stehen, kann nocht einfach ein Typ beschafft werden, nur weil die Herren Berufsmilitär ein bestimmtes Spielzeug wünschen.
  • Wasmanvonhieraussehenkann 05.11.2019 09:43
    Highlight Highlight Es braucht doch einfach einen klaren Auftrag und ein Budget für die Luftwaffe als Grundsatzentscheide. Oder wieso muss das Volk über den Typ abstimmen wie beim Gripen? Wir stimmen bei den Nationalstrassen auch nicht über den Strassenbelag ab. Für das gibt es Experten.
    • DemonCore 05.11.2019 11:09
      Highlight Highlight Der Auftrag der Armee und der Luftwaffe ist klar definiert und für jedermann nachzulesen in BV, MG, Armeebericht und Sicherheitspolitischer Bericht.
    • Neruda 05.11.2019 11:14
      Highlight Highlight Weil bei einem Geschäft wie der Kampfjetbeschaffung die Expert meist auch ziemlich voreingenommen sind und lieber den fetten Lambo haben, auch wenns der günstigere Konkurrent auch tun würde.
  • ralck 05.11.2019 09:43
    Highlight Highlight Mein Tipp: Die Piloten wollen ihr eigens Spielzeug, also sollen sie es auch selber bezahlen.

    Wenn ich zu meinem Chef gehe und sage, dass ich für die täglichen Flyer und Visitenkärtli den 18-Core-iMac will – weil halt besser und toller als eine 4-GB-RAM-Schwarte, sagt er mir auch, was das Budget ist und was es dafür gibt. Punkt.
  • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 05.11.2019 09:42
    Highlight Highlight "...nd die Schweiz braucht eine einigermassen glaubwürdige Luftverteidigung." Ja ok, aber sie braucht sicher nicht 30 bis 40 Jets (Quelle: Beitrag SRF vom 9. April 2019). Ausser man möchte die Absturzquote weiterhin hoch halten.

    Nein im Ernst, für Luftpolizei Einsätze reichen doch 10 Jets. Für anderes werden sie ja nicht wirklich gebraucht oder zwingend benötigt.
    • DemonCore 05.11.2019 09:57
      Highlight Highlight Haben sie eine Fachkompetenz in Sachen Luftkriegsführung, Luftverteidigung oder Militärökonomie? Nein? Ich auch nicht. Aber ich habe mir von einem Fachmann erklären lassen, dass aus taktischen und logistischen Gründen die minimale Flottengrösse 40 Flugzeuge beträgt. Das hat mit den Turn-Around Zeiten, den Einsatzverfahren und den militärischen Anforderungen an die Durchhaltefähigkeit zu tun. Diese Anforderungen hat die Politik definiert. 60 Flugzeuge wären besser, aber unter 40 ist das Projekt sinnlos, da im Ernstfall nicht tauglich.
    • Max Dick 05.11.2019 10:03
      Highlight Highlight Doch andere Einsätze müssen sie im Fall der Fälle auch fliegen können. Daher brauchts schon konkurrenzfähige Kampfflieger.
    • The Destiny // Team Telegram 05.11.2019 10:06
      Highlight Highlight Ähm Ausbildung?
      Wartung
      Was wenn einer Abstürzt?
      Was wenn zwei auf einmal benötigt werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinkdeeper 05.11.2019 09:39
    Highlight Highlight Für eine Luftwaffe mit Dienst nach Vorschrift zu Bürozeiten von 08.00 - 12.00 und 13.30 - 17.00?
    Im Ernstfall begleiten dann eh Nato oder französische Flieger die entführten Maschinen oder schiessen diese dann ab.

    Lieber das Geld für die Bürger investieren und in die AHV / IV und Bildung investieren.
    • The Destiny // Team Telegram 05.11.2019 10:46
      Highlight Highlight Immer noch die gleichen schrott Argument, die Bürozeiten werden abgeschafft.
    • Error 404 05.11.2019 11:01
      Highlight Highlight Meine Güte, dieser Witz ist sowas von ausgelutscht.
  • virus.exe 05.11.2019 09:36
    Highlight Highlight Super geschrieben! 👍🏻
    • Tjuck 05.11.2019 10:05
      Highlight Highlight Nein, sehr einseitig. Die Piloten sind in die Evaluation mit einzubeziehen, aber es handelt sich sicher nicht um ein Wunschkonzert. Das gibt es im Radio, aber sicher nicht bei öffentlichen Ausgaben. Über das Budget haben auch andere mitzureden, schliesslich handelt es sich um Steuergelder.
  • Christian Mueller (1) 05.11.2019 09:34
    Highlight Highlight Den Bock zum Gärtner machen? Bei der Beschaffung von Kampfflugzeugen geht es einzig und alleine um die Sicherheit und realistische Szenarien. Weder um Piloten zufrieden zu stellen, noch um die Wirtschaft anzukurbeln. Etwas anderes steht auch nicht in der Verfassung.
  • walsi 05.11.2019 09:32
    Highlight Highlight Auch Piloten müssen lernen, dass man nicht immer das bekommt was man will, sondern nur das was es braucht.
    • SpikeCH 05.11.2019 10:49
      Highlight Highlight ich glaube das wissen sie bereits.
  • Zauggovia 05.11.2019 09:31
    Highlight Highlight Bisschen off-topic, aber das Interessanteste an der Diskussion finde ich, dass diejenigen, die am lautesten die Bürozeiten-Witzchen reissen, dann am wenigstens bereit sind Geld in die Hand zu nehmen um die Luftwaffe genügend auszurüsten und genügend Piloten auszubilden, um eine 24h-Sicherung zu garantieren.
    • bullygoal45 05.11.2019 10:48
      Highlight Highlight Bald haben wir sie 😉 Wenn ich mich nicht täusche, 2021.

      Es wurde stetig erweitert, jetzt sind wir bei 18h (+/-) 👍🏻👍🏻
    • ralck 05.11.2019 11:31
      Highlight Highlight «Das Durchschnittssalär inklusive Flugzulage beträgt 157 000 Franken.» (Bundesrat Schmid, 2004, 04.5218)
    • Astrogator 05.11.2019 12:56
      Highlight Highlight @Zauggovia: War nicht die SVP 20 Jahre lang für die Armee zuständig? Die Partei gemäss derer alle die ihren Lohn vom Staat beziehen in einer geschützten Werkstatt arbeiten, ineffizient und viel zu teuer sind?
      Die SVP, due auch ständig Steuersenkungen will und der Meinung ist wir sollten beim Staat noch mehr sparen?

      Und ja, ich finde auch Altersvorsorge, Bildung, Infrastruktur ist wichtiger als fliegendes Viagra.

      Der Staat hat weniger Mittel, also spart man dort wo es nicht wichtig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik Kaiser 05.11.2019 09:30
    Highlight Highlight ähä...und die eigentlich interessante Frage wäre, warum, um alles sin der Welt, braucht die Schweiz eine eigene Luftverteidigung??
    • Markus97 05.11.2019 10:51
      Highlight Highlight Warum braucht die Schweiz eine Polizei und stellt nicht einfach ausländische Söldner an?
    • P. Hodel 05.11.2019 12:19
      Highlight Highlight Wir sind laut Völkerrecht als neutraler Staat dazu verpflichtet, unser Territorium zu schützen.
      Eine Tatsache derer sich viele hier nicht bewusst sind.
    • Nik Kaiser 06.11.2019 11:05
      Highlight Highlight Also, der Vergleich mit der Polizei ist sowas von falsch in verschiedener Hinsicht, dass es gar keinen Sinn macht näher drarauf einzugehen. Der Tatsache das Territorium zu schützen bin ich mit bewusst, aber dies kann in unterschiedlichen Bündnissen geschehen
  • Max Dick 05.11.2019 09:30
    Highlight Highlight Grundsätzlich unterstütze ich es, dass Experten die Auswahl des Fliegers treffen und nicht wir Laien. Allerdings darf nicht einfach der Wunsch des Piloten gelten (ein Taxifahrer kann sich auch nicht einfach seine Automarke aussuchen). Das Verhältnis Kosten/Nutzen muss schon da sein. Ist z.B. der F35 qualitativ nur geringfügig besser als der Superhornet, aber sowohl in Beschaffung, knowhow-Aneignung und im Unterhalt extrem viel teurer, so werden die Piloten wohl auch mit dem Superhornet leben können/müssen.
    • vandalis 05.11.2019 10:08
      Highlight Highlight Grundsätzlich teile ich Ihre Meinung bezüglich der Wahl der Flieger. Ebenfalls das Verlangen nach einer verhältnismässigen K/N-Verhältnis.

      Nur der Vergleich Superhornet - F35 ist m.E. etwa so treffend wie Renault Clio vs Bugatti Veyron. Natürlich ist der F35 im Unterhalt massiv teurer. Der ist so vollgestopft mit modernster Technik (von VTOL ganz zu schweigen) was einem kostengünstigen Unterhalt nicht gerade entgegen kommt.

      Ich will damit nicht sagen dass die Superhornet nichts für die Schweiz ist. Aber die Flugzeuge spielen in zwei verschiedenen Klassen.
    • bullygoal45 05.11.2019 10:47
      Highlight Highlight Die neue elektonik kann auch vieles günstiger machen. Nur als Erfahrungsbeispiel.

      Bei der Hornet mussten wir jede Woche alle 11 Waffenstationen prüfen. Das ging leider nicht per Knopfdruck. Aufwändige Verkabelungen und teuere Geräte mussten montiert werden. Das ging je nach Station bis 45min (wenn kein Fail angezeigt wurde).

      Ich denke die neuen Flieger haben da modernere Funktionen, bei denen man teure Zeit spart.

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