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Gründer der Mühle Hunziken an Weihnachten verstorben – drei Wochen nach dem Verkauf seines Lebenswerks

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Bild: KEYSTONE
«Die Luft ist draussen, ich brauche jetzt Ruhe.»

Gründer der Mühle Hunziken an Weihnachten verstorben – drei Wochen nach dem Verkauf seines Lebenswerks

26.12.2014, 14:5526.12.2014, 15:13
Mühle Hunziken: innen und aussen ein Unikum.
Mühle Hunziken: innen und aussen ein Unikum.Bild: facebook/hillbillymoonexplosion

Peter Burkhart ist tot. Der Gründer des Kulturlokals Mühle Hunziken starb an Weihnachten 72-jährig in Südfrankreich. Sein Sohn Thomas Burkhart bestätigte eine entsprechende Meldung des «Bund». Erst vor drei Wochen musste «Mühli-Pesche» nach langem Rechtsstreit die Mühle verkaufen.

«Die ganze Geschichte um die Mühle Hunziken hat ihm das Herz gebrochen», soll seine Witwe dem «Bund» gesagt haben. Mit dem Verkauf des Musikclubs an zwei alternative Pensionskassen endete – zumindest rechtlich – ein jahrelang geführter, erbitterter Rechtsstreit zwischen dem langjährigen Betreiber und Gründer Burkhart und seinen Nachfolgern, seinem Sohn Thomas und dem Bluesmusiker Philipp Fankhauser.

Mit viel Herzblut betrieb Peter seine «Mühli» – und hatte dementsprechend Mühe, loszulassen. Kaum jemand aus der Schweizer Musikszene, der nicht Anekdoten über das zuweilen irrationale Verhalten des Clubbesitzers zu erzählen weiss. 

Nach der rechtlichen Einigung gab Burkhart zu Protokoll: «Die Luft ist draussen, ich brauche jetzt Ruhe.»

(obi/sda)

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Interview mit neuem Uni Zürich-Rektor
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Mit zwei Problemen haderte die Universität Zürich in den vergangenen Monaten: Dem Fall Mörgeli und dem umstrittenen UBS-Sponsoring. Der neue Rektor Michael Hengartner nimmt Stellung.
Der neue Rektor der Universität Zürich, Michael Hengartner, räumt in den Fällen Mörgeli und UBS-Sponsoring Fehler ein. Einen Vertrag wie jenen mit der UBS werde die Uni künftig sofort veröffentlichen, sagte Hengartner in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Und die Entlassung der Titularprofessorin Iris Ritzmann «sei nicht gut gelaufen». Bei einer Universität dieser Grösse werde es aber immer Fehler geben, sagte er. «Ich garantiere Ihnen: Der nächste Patzer wird kommen.» Wichtig sei aber, dass Politik und Öffentlichkeit wüssten, dass die Uni Fehler aufgreife und alles tue, damit sie kein zweites Mal passierten. Die Uni wolle sich verbessern. Die Politik werde nicht mehr lange Geduld haben. Durch die Geheimhaltung des Sponsoring-Vertrages mit der UBS habe sich die Uni einen Bärendienst erwiesen, sagte der 47-Jährige weiter. Es sei klar, dass man solche Verträge künftig sofort veröffentlichen werde. «Sollte ein Geldgeber von uns verlangen, dass der Vertrag nicht öffentlich gemacht wird, werden wir das Geld nicht annehmen.»
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