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Bichsel stellt seine Kolumne in der «Schweizer Illustrierten» ein – «von nun an würde ich mich nur wiederholen»

Schriftsteller hört auf

Bichsel stellt seine Kolumne in der «Schweizer Illustrierten» ein – «von nun an würde ich mich nur wiederholen»

29.12.2014, 14:2429.12.2014, 14:36
«Ich habe meine Geschichten erzählt, von nun an würde ich mich nur wiederholen.»

Mit diesen Worten hat der Autor Peter Bichsel seinen Job als Kolumnist bei der «Schweizer Illustrierten» (SI) gekündigt. Am Montag ist die letzte seiner etwa 400 Kolumnen erschienen.

Unter dem Titel «Am Ende des Jahres zweitausendundvierzehn» sinniert er über das stets Wiederkehrende, die Sehnsucht danach, aber auch die Notwendigkeit, dieser Sehnsucht zu widerstehen. «Erzählen ist letztlich das Aufbäumen gegen jenes Ende, das uns allen sicher ist», heisst es im Text.

Beim Blättern in seinen Kolumnen scheine ihm, er habe stets dieselbe Geschichte erzählt und sich im Kreis herum bewegt. «Jetzt verabschiede ich mich und versuche, geradeaus zu gehen», endet das Stück.

In einem Interview mit der «Weltwoche» sagte Bichsel diesen Sommer, es sei ein Irrtum zu denken, man könne sich Sorgen vom Leib schreiben, man schreibe sie sich – im Gegenteil – auf den Buckel. Und er habe jetzt dann bald einmal den Buckel voll. 

Sie kennen Peter Bichsel nicht? Diese Videos helfen Ihnen auf die Sprünge:

Bichsel-Imitation in «Viktors Spätprogramm»:

Video: YouTube

Und noch in echt bei Aeschbacher:

Video: YouTube/SRF

(aeg/sda)

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