DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ein Genfer Puff bietet jedem Neu-Geimpften einen Blowjob

Um «den Geimpften für ihren Beitrag zur Wiederaufnahme eines normalen Lebens zu danken», verspricht der Genfer Club «Delicious» seinen Kunden eine ganz besondere Belohnung.
Cet article est également disponible en français. Lisez-le maintenant!
15.11.2021, 14:5826.11.2021, 08:15
Impfen mit sexueller Belohnung in Genf.
Impfen mit sexueller Belohnung in Genf.Bild: Delicious club

Belohnungen anzubieten, um Menschen zu ermutigen, sich impfen zu lassen, ist nichts Neues. Von Waffen in den USA über den Kuchen des BAG bis hin zu den Berlinern aus dem Impfdorf Zürich gibt es viele Beispiele.

Am Freitag ist ein Genfer Sexclub aber noch einen Schritt weiter gegangen: Laut der Website haben Kunden, die sich für den Corona-Piks entscheiden, Anspruch auf einen kostenlosen Blowjob.

«Um den Geimpften für ihren Beitrag zur Wiederaufnahme eines normalen Lebens zu danken, bietet das «Delicious» in Genf jeder Person, die vor weniger als 3 Tagen geimpft wurde, gegen Vorlage eines Nachweises eine PIPE an!», schreibt der Club nüchtern auf seiner Website.

Der Club der aufsehenerregenden PR-Stunts

Dies ist nicht die erste aufsehenerregende Ankündigung von «Delicious». 2018 hatte der Club den «Pfeifenkaffee» auf den Markt gebracht. Das Konzept? Der Kunde konnte sich seinen Kaffee aussuchen und ihn für 80 Franken an einen Tisch gelehnt geniessen, «während sich eine Hostess um ihn kümmert».

watson hat versucht, den Club zu kontaktieren, um herauszufinden, ob das neue Impf-Konzept funktioniert, aber ohne Erfolg. Die Geimpften müssen sich jedenfalls beeilen: Das Angebot gilt nur noch bis zum 30. November.

Impfwoche zeigt auch ohne Sex Wirkung

Obwohl dies ein offensichtlicher Werbegag ist, passt die Ankündigung des Clubs zu den allgemeinen Bemühungen, Impfungen zu fördern. Allerdings gäbe es weit weniger schmuddlige Initiativen. Die offizielle Impfwoche des Bundes hat nämlich auch funktioniert. Statt der normalen rund 11'000 Impfungen am Tag haben sich über 23'000 Menschen die Spritze setzen lassen. (aeg/asi)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Bundesrat setzt Gegenvorschlag zur Konzernverantwortung um

Der Bundesrat hat die Vernehmlassungsergebnisse zur Umsetzung des indirekten Gegenvorschlags zur Konzernverantwortungsinitiative zur Kenntnis genommen und entsprechende Gesetzes- und Verordnungsänderungen beschlossen. Die Koalition für Konzernverantwortung kritisiert die Umsetzung als «Alibi-Übung».

Zur Story