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Finne muss nach mutmasslichem Mord an junger Genferin vor Gericht



ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS SICH DIE GERICHTSKOMMISSION WEDER AUF ANDREAS MUELLER NOCH AUF OLIVIER JORNOT ALS NACHFOLGER VON BUNDESANWALT MICHAEL LAUBER HAT EINIGEN KOENNEN, AM MITTWOCH, 25. NOVEMBER 2020 - Olivier Jornot, procureur general, s'exprime lors d'une conference de presse sur la politique de lutte contre la criminalite pour la periode 2018-2020, ce mercredi 3 octobre 2018 a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Generalstaatsanwalt Olivier Jornot Bild: keystone

Der Mann, der verdächtigt wird, im März 2018 eine Frau in ihrer Wohnung im Genfer Quartier Plainpalais getötet zu haben, muss sich wegen Mordes vor Gericht verantworten. Er wird auch beschuldigt, die 26-jährige gewaltsam festgehalten, geschlagen, vergewaltigt und ihren Leichnam verunehrt zu haben.

Generalstaatsanwalt Olivier Jornot habe am Freitag Anklage beim Strafgericht erhoben, teilte Genfer Staatsanwaltsanwaltschaft am Dienstag mit. Der 33-jährige Verdächtige war am 14. März 2018 im Treppenhaus des Gebäudes von der Polizei festgenommen worden, die nach der Entdeckung der Leiche in der Wohnung im Stadtteil Plainpalais alarmiert worden war. Er trug Gegenstände und Wertsachen auf sich, die dem Opfer gehörten.

Die Untersuchung habe ergeben, dass der Angeklagte im Oktober 2017 seine finnische Heimat verlassen habe, um sich auf eine Reise quer durch Europa zu begeben. Der Mann kam am 13. März 2018 in Genf an.

Experten gehen von einer stark verminderten Zurechnungsfähigkeit des mutmasslichen Täters aus. Ihm drohen zwei bis zehn Jahre Gefängnis mit Verwahrung. (aeg/sda)

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