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Die neue SBB-App zeichnet den gefahrenen Weg auf. Dann wird der günstigste Fahrpreis berechnet. 
Die neue SBB-App zeichnet den gefahrenen Weg auf. Dann wird der günstigste Fahrpreis berechnet. Bild: KEYSTONE

Good News für ÖV-Nutzer: SBB lancieren App, die den günstigsten Preis verrechnet  

27.06.2017, 02:3427.06.2017, 10:46

Jetzt springen auch die SBB auf den Zug der selbsterfassenden Ticket-Apps auf: «Wir setzen auf die automatische Reiseerfassung via Smartphone», sagt Christoph Zogg zum «Bund» und «Tages-Anzeiger». Er ist bei den SBB für den digitalen Ticket­vertrieb verantwortlich. «Eine App zeichnet den gefahrenen Weg auf. Gekauft wird das richtige Billett hinterher». Dabei erhält der Passagier automatisch den billigsten Tarif. 

Die Funktion soll 2018 zuerst auf der Test-App SBB Mobile Preview aufgeschaltet werden. Die SBB übernehmen damit das Geschäftsmodell von zwei bereits existierenden ÖV-App-Anbietern: 

  • Fairtiq zählt 30'000 Nutzer und verkauft Zonentickets in in Bern, Fribourg, der Ost- und Zentralschweiz sowie im Engadin.
  • Die App Lezzgo zählt rund 10'000 Downloads und bedient Kunden in der Region Bern und Innerschweiz. Lanciert hat sie die BLS. 

Gerangel der Apps

Beide Unternehmen planen, ab 2018 Billette für die ganze Schweiz zu verkaufen. An Lezzgo ist nicht nur die BLS, sondern auch Postauto und SBB beteiligt. Dass die SBB in Zukunft mit ihrer eigenen App ­antreten, überrascht BLS-Sprecher Hugo Wyler denn auch. Das sei «nicht die Idee der Kooperation». 

«Wahrscheinlich werden die SBB eines der beiden bestehenden Systeme, Lezzgo und Fairtiq, für ihre Lösung verwenden, wobei wir überzeugt sind, dass Fairtiq zurzeit technisch weiter ist», erklärt Renato Fasciati von der Rhätischen Bahn gegenüber dem «Bund» weiter. 

Auf nationaler Ebene laufen derzeit zwei Projekte, die eine Standardisierung des Online-Billetvertriebs vorantreiben, damit GPS-basierte Tickets-Apps besser funktionieren. «Die Regeln für die automatische Reiseerfassung elektronischer Billette sollen bis Ende Jahr beschlossen sein, sodass jeder Vertriebspartner sie ab 2018 anwenden kann», sagt SBB-Digitalchef Zogg weiter.

(red)

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