Schweiz
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«Die Stimmung ist nicht gut, und das seit Jahren»: SBB-Spitze reagiert auf Vertrauenskrise

Der Bahn-Personalchef zeigt Verständnis für den Frust vieler Angestellten. Er kündigt einen Kulturwandel an.

Sven Altermatt / ch media



Pfeifkonzert waehrend einer Schweigeminute fuer den verstorbenen SBB - Zugbegleiter im Zuercher Hauptbahnhof am Freitag, 9. August 2019, (KEYSTONE/Walter Bieri)

Ausdruck der Vertrauenskrise: Pfeifkonzert während einer Schweigeminute für den tödlich verunglückten Zugbegleiter. Bild: KEYSTONE

Verspätungen. Überfüllte Züge. Rückstände beim Unterhalt. Lokführermangel. Wirren um eine Milliarden-Beschaffung. Und dann noch der tragische Unfall eines Zugbegleiters, der zur Frage führt, ob die Bundesbahnen zu wenig in die Sicherheit investiert haben.

Die SBB schlagen sich derzeit mit vielen Problemen herum. Obwohl der Service-public-Betrieb immer mehr Passagiere befördert und zuletzt Rekordergebnisse vermelden konnte, steckt er in einer Vertrauenskrise. Diese macht sich insbesondere bei den 33'000 Angestellten bemerkbar. Viele von ihnen sind unzufrieden, oder besser formuliert: noch unzufriedener.

«Die Stimmung ist nicht gut, und das seit Jahren», erklärte Giorgio Tuti, Präsident der Eisenbahnergewerkschaft SEV, jüngst in dieser Zeitung. Er kritisierte die fehlende Dialogbereitschaft. Viele hätten das Gefühl, sie seien bloss Nummern auf einer Excel-Tabelle. Die Bähnler sahen sich zuletzt mit einem Geflecht aus Umstrukturierungen und Sparprogrammen konfrontiert.

Giorgio Tuti, Praesident SEV spricht waehrend der SGB-Delegiertenversammlung, am Freitag, 24. Maerz 2017 im Hotel Ador in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Giorgio Tuti, Präsident der Eisenbahnergewerkschaft SEV. Bild: KEYSTONE

In den internen Personalumfragen stellten die Angestellten ihren Chefs in den vergangenen Jahren kein gutes Zeugnis aus. Im November 2018 betrug die Zufriedenheit mit der Konzernführung noch 47 von 100 Punkten. Und die Personalmotivation sank im Vergleich zum Vorjahr um 2.7 Prozent. Derzeit läuft die neuste Umfrage, die Resultate sollen im Winter vorliegen.

Nachdem SBB-CEO Andreas Meyer seinen Abgang für nächstes Jahr angekündigt hatte, forderte Gewerkschaftsboss Tuti die Konzernspitze auf, «die Signale ernst zu nehmen und auf das Personal zu hören, das den Bahnbetrieb letztlich ausmacht». Wurden die Warnrufe erhört?

Tatsächlich sind aus der Konzernleitung aktuell ungewöhnlich selbstkritische Töne zu vernehmen. In einem internen Interview, das sich an die ganze Belegschaft richtet, räumt SBB-Personalchef Markus Jordi sogar Versäumnisse ein:

«Die unzähligen Reorganisationen stecken vielen Mitarbeitenden in den Knochen.»

Der tragische Unfall eines Zugbegleiters habe «das Fass für viele Kolleginnen und Kollegen zum Überlaufen gebracht». Es fehlt an Personal, Infrastruktur und Zügen. Jordi spricht von Ressourcenproblemen, von einer anspruchsvollen Betriebslage. «Ich kann die Frustration als Resultat dieser Häufung nachvollziehen.» Selbst der oberste Personaler beobachtet bei den Bundesbahnen eine Kluft: «Die Distanz zwischen den Mitarbeitenden und der SBB-Leitung ist spürbar und wurde in der letzten Zeit eher grösser.»

Jordi analysiert die Spannungen bereitwillig. «In den letzten Jahren haben wir sehr schnell sehr viel verändert», weiss er. «Verständlich, dass man kaum noch nachvollziehen kann, weshalb und in welchem Tempo wir Dinge ändern und anpacken.» Zwar seien diese Veränderungen notwendig und das Tempo teilweise von aussen getrieben. Doch die Einführung von Grossprojekten müsse auf Anhieb besser gelingen.

Konzernspitze will mehr auf die Angestellten hörenWie aber will die Konzernspitze das Vertrauen der Angestellten zurückgewinnen? «Wir müssen die Organisation verschnaufen lassen», sagt Jordi. Als Konsequenz der jüngsten Ereignisse verspricht er der Belegschaft einen Kulturwandel.

Ihm persönlich sei es wichtig, «dass wir besser auf unsere Mitarbeitenden hören, uns auch kritischen Stimmen stellen und einen guten Austausch pflegen». Zudem will Jordi auf Schönrederei verzichten:

«Wenn etwas nicht gut läuft, müssen wir dazu stehen und verständlich erklären, wie wir die Dinge angehen. Punkt. Schluss.»

Den Gewerkschaften windet Jordi ein Kränzchen. Vielleicht müsse man sich mehr an den Sozialpartnern orientieren, sagt er. «Sie sind in ihrer Sprache näher bei den Mitarbeitenden.»

Jordi zählt zu den erfahrensten SBB-Spitzenkräften. In der Konzernleitung ist er das einzige Mitglied, das so lange wie Chef Meyer dabei ist. Der 58-jährige Solothurner Jurist und Personalfachmann gehört der Führungsriege seit 2007 an. Bei den Gewerkschaften geniesst er mehr Wohlwollen als andere Bahnmanager, trotz harter Verhandlungen um den neuen Gesamtarbeitsvertrag und seiner Nähe zu Meyer. Jordi wird als möglicher Anwärter auf den CEO-Posten gehandelt, manche sehen ihn auch als Interimschef.

SBB nimmt Meldewesen unter die Lupe

Gegenüber der Redaktion von CH Media konkretisieren die SBB, wie der angekündigte Kulturwandel eingeleitet werden soll. Laut einem Sprecher müssten die Veränderungen auf verschiedenen Ebenen passieren. Er nennt ein Bündel an Massnahmen: So will die Konzernleitung ihre Entscheide über die internen Kanäle besser und verständlicher erklären. Ihre Mitglieder sollen ausschwirren und sich auch den Angestellten ausserhalb der Zentrale erklären. Ebenso würden sie in «Live-Chats» Rede und Antwort stehen. «Generell soll der persönliche Kontakt ausgebaut werden», betont der SBB-Sprecher.

«Wir haben Feedbacks erhalten von Mitarbeitenden, dass ihre Rückmeldungen zu wenig ernst genommen werden»

In der Pflicht sieht die Konzernleitung alle Führungskräfte. Grosse Entscheide werden bei der Bahn meist kaskadiert kommuniziert: zuerst den Kadern, dann dem Personal. Die Führungskräfte sollen mit Präsentationen, Handouts und Factsheets unterstützt werden, um auch heikle Entscheide ihren Mitarbeitern zu erklären.

Ein weiterer Punkt ist das Meldewesen. Wird Hinweisen von Angestellten zu Defekten oder Problemen sorgfältig genug nachgegangen? Nach dem tödlichen Unfall des Zugbegleiters kamen Zweifel auf. «Wir haben Feedbacks erhalten von Mitarbeitenden, dass ihre Rückmeldungen zu wenig ernst genommen werden», bestätigt der Sprecher. Ein externer Gutachter nimmt derzeit das Meldewesen unter die Lupe. Die SBB beteuern: «Es ist uns ein Anliegen, dies aufzuarbeiten.» (aargauerzeitung.ch)

SBB will in Zukunft mehr Luxuswohnungen bauen

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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Meyer Andrej 10.10.2019 20:12
    Highlight Highlight Markus Jordi hat nichts begriffen, seine Kader haben nichts begriffen, sein Basiskader hat nicht begriffen. Die Mitarbeiterzufriedenheit ist auf dem absoluten 0 Punkt angekommen. Egal welche Stellen man konfrontiert, man wird immer zugetextet und jeder Chef säuselt seine einstudierten Phrasen ab. Insbesondere wir Lokführer haben es satt, die Bettel SMS, die Drohungen, die Sprachprüfungen in der Freizeit, die Ausbildungen in der Freizeit. Es reicht, Markus, WIR HABEN DIE SCHNAUZE VOLL VON DIR! Geh weg von der SBB und nimm deine Kollegen mit!
  • Meyer Andrej 10.10.2019 19:49
    Highlight Highlight Die SBB Führung unternimmt seit Jahren nichts, gar nichts dagegen.Die Mitarbeiter sind der Führung absolut egal, kritische Stimmen werden stumm geschaltet, aber leider schaffen sie es nicht bei allen. Wir Lokführer haben die Nase voll, es reicht, alle unnützen Work Shops und Task Force‘s die keinen Funken von Veränderung wollen, die nur die Probleme relativieren, damit man mit gutem Gewissen weiter das Unheil veranstalten kann. Die SBB Leitung bis tief ins Basislader haben kläglich versagt, es ist eine Schande wie mit Mitarbeitern umgegangen wird, pfui!
  • Chieni 10.10.2019 17:33
    Highlight Highlight
    Wenn neue Reorganisationen starten bevor die Alte weder abgeschlossen noch auf Wirksamkeit geprüft ist, zeugt dies nicht von einer hohen Kompetenz des Managements.
    Einige so genannte Manager verwechseln Kantinenessen mit einer Betriebswirtschaftsausbildung.

  • Dani S 10.10.2019 11:21
    Highlight Highlight "In den letzten Jahren haben wir sehr schnell sehr viel verändert"... sagt Jordi. Stimmt: Züge voller und dreckiger, Preise höher, Verspätungen öfter, Schienen und Rollmaterial abgenutzter, Mitarbeiter frustrierter. Wer will so ein Topmanagement?
    • Meyer Andrej 10.10.2019 19:51
      Highlight Highlight Jordi hat Toco eingeführt, die perfekte Antwort auf Wertschätzung gegenüber dem Personal! Jordi sagte, dass Toco marktgerechte Löhne zahle, also denn Markus, ein markgerechter Lohn eines Lokführer Kat. B. liegt momentan in etwa bei 125K ohne Zulagen. Markt spielt auch in die andere Richtung, aber das versteht Herr Jordi nicht, er wird es jetzt auf die harte Tour verstehen müssen.
  • Scott 10.10.2019 09:17
    Highlight Highlight Trotz ständig steigender Anforderungen, welche dazu führen, dass ein Masterabschluss viel mehr zählt als jahrzehntelange Erfahrung, werden die Firmen nicht besser.
    • Meyer Andrej 10.10.2019 19:54
      Highlight Highlight Ist ja alles super bei uns, wir haben Fachspezialisten und Experten, die richtigen Fachleute an der Basis sind zu teuer und nur kostende Posten. Das Management ist eine Frechheit und es ist Zeit für Massnahmen, GAV kündigen und den Betrieb lahmlegen, es reicht, wir haben genug. Wir wollen wieder den Kunden in die Augen schauen können, das was abläuft ist unanständig, Billetpreise, Defekte, Ausfälle ich schäme mich für diese Leistung. Jeder Zug ist kaputt, jeden Tag Streckenunterbrüche, katastrophale Leistung!
  • Novize 10.10.2019 09:00
    Highlight Highlight In unseren Staatsbetrieben mit Ausnahme von Swisscom und ETH gibt es aufgeblähte Verwaltungen mit hunderten von unnützen Sesselklebern mit Gehältern zwischen CHF 130'000 bis 200'000 und feudalen PK Lösungen. Diese Sesselkleber sind eine undurchdringbare Lehmschicht und sitzen Veränderungen erfolgreich aus 😉 Andreas Meier (AM) versuchte die Lehmschicht der SBB mit preussischer Direktion und teutonischer Konfrontation zu durchdringen und ist dabei gescheitert. AM vergass, dass Sesselkleber Menschen und Schweizer sind und u.a. Respekt und Wertschätzung benötigen, um sich loyal zu verändern.
    • Karoon 10.10.2019 12:32
      Highlight Highlight Wieso mit Ausnahme von ETH und Swisscom?
    • rodolofo 10.10.2019 14:32
      Highlight Highlight Meyer war also der Wurm, der die Lehmschicht durchdringen wollte...
    • ninolino 10.10.2019 19:22
      Highlight Highlight @Novize: Meyer hst die Kultur eingeführt/zerstört/wasauchimmer. Das ist wahrscheinlich das einzige, wobei er neben seinen Gehaltssteigerungen erfolgreich war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 10.10.2019 08:44
    Highlight Highlight Die selbstkritischen Töne werden von der Politik in Bern schnell wieder abgewürgt werden. Und das Credo der betriebswirtschaftlichen und renditeorientierten SBB-Führung schnell wieder in den Vordergrund gestellt werden.
  • banda69 10.10.2019 08:33
    Highlight Highlight Ein grosses Dankeschön den Stimmungsmachern der Nation, der selbsternannten "Partei des Volkes".


    https://m.20min.ch/schweiz/news/story/verkehrspolitik-der-svp-22157280
    Benutzer Bild
  • Nik G. 10.10.2019 08:25
    Highlight Highlight Der Fisch stinkt immer am Kopf zuerst. Dies ist in vielen Firmen so. Statt auf das Personal zu höhren wird Umstrukturiert und dafür geschaut dass die grossen oben bleiben. Häufig in Firmen mit alten Hierarchie Stufen. Leider gibt es noch zuviele solche Militäris die das Gefühl haben damit kann man etwas erreichen. Funktioniert heutzutage nicht mehr in der Wirtschaft!
    • rodolofo 10.10.2019 14:31
      Highlight Highlight Da die SBB ein "öffentlich-rechtliches" Unternehmen sind, spiegelt sich in der Unternehmenskultur auch die Politik.
      Und diese ist -richtige Bähnler bedauern das wohl- nicht sozialdemokratisch geprägt, sondern knallhart bürgerlich.
      Für Bürgerliche gilt der Grundsatz, dass das billigste Angebot automatisch auch das beste Angebot ist.
      Bei den Bombardier-Schaukel-Pannenzügen merkte man dann, dass diese Grundregel der Kostenminimierung doch nicht so toll ist...
      Und wenn auch das Personal nur noch als "Kostenfaktor" behandelt wird, dann sinken Motivation und Leistungsbereitschaft gegen Null...
  • Fiu 10.10.2019 08:06
    Highlight Highlight Vieleicht wäre es besser die Anforderungen runter zu schrauben um anderen die Chance zu geben, die auch einen Job Suchen. Es gibt sehr viele ältere Menschen und Junge ohne Aubildung die einen Job Suchen.
    Man kann nicht Personalmangel auf anhieb Lösen, wenn man zu hohe Anvorderungen hat. Hat man im Sicherheitsdienst ebenso bemerkt und nun sieht es dort auch viel besser aus, obwohl Betriebsklima auch immer noch ein Grosses Problem ist. Das ist wohl bei vielen Grossen Firmen das Problem.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 10.10.2019 08:00
    Highlight Highlight Weniger Angelsächsisches Modell mit Gewinnmaxime und mehr richtung Patron wo der einzelne Mitarbeiter genauso wichtig ist wie die Firma.

    Fangt zuerst an das Human Ressources wieder in Personalabteilung usw. umzunennen und das zu Leben,Mitarbeiter sind keine Ware
  • Me:ish 10.10.2019 07:53
    Highlight Highlight Leider waren und sind die Kader (von Teamleiter aufwärts) nach wie vor absolut lernresistent und immun gegen Verbesserungsvorschläge. Dies wohl auf Grund der Vorgaben von noch weiter oben. Diese Reorganisation, die seit April läuft und bereits mind. 1 Burnout-Opfer forderte (kürzlich im Blick), wird wohl auf biegen und brechen durchgedrückt, egal wie sinnlos und kontraproduktiv sie auch ist. Würden die Verantwortlichen doch noch eingestehen, was für einen Unsinn sie losgelassen haben, würden sie ihr Gesicht verlieren. Lieber verheizt man noch weitere Mitarbeiter und Teamleiter.
    • Meyer Andrej 10.10.2019 20:00
      Highlight Highlight Wir haben jetzt für jeden Misthaufen eine Einteilung, für jede Ansammlung von Cheffen einen Teamleiter, für jedes Grüppchen Teamleiter einen Vorgesetzten, dieser hat einen Stv., dieser einen Chef, dieser wiederum einen Teamleiter. Und DU FAHRGAST wunderst Dich wieso DU, soviel bezahlst? Glaubst DU FAHRGAST, wir wollen diesen Wasserkopf? Wir wollen Kunden sicher, sauber und pünktlich von A nach B fahren, aber das ist seit Jahren nicht die Prio A bei uns, wir kümmern uns um Digischrott, selbstfahrende Züge, IT Flops, WC Tapeten, Starbucks, Swiss Pass und Boni, Bahn ist Nebensache!
  • Le French 10.10.2019 07:52
    Highlight Highlight Vielleicht sollte die SBB nicht nur auf ihre Angestellten hören, sondern vor allem auch auf ihre Kunden! Ich habe jahrelang in der Stadt Zürich gewohnt und gearbeitet. Dabei war ich nur auf Tram und Bus angewiesen. Das funktionierte super. Seit 2 Monaten arbeite ich aber wieder ausserhalb der Stadt. 10 km entfernt. Mit der SBB dauert das 40 Min plus unzählige Minuten Verspätung. Mit dem Auto 20 Min ohne Verspätung. Das SBB Jahresabo kostet mich 1200 Fr. für täglich überfüllte Züge. Wenn ich mit dem Auto fahre, bezahle ich für das Benzin halb soviel. SBB ist für mich gestorben.
    • Hillibillyjoe 10.10.2019 15:19
      Highlight Highlight Viel spass in Zürich...😂
    • Karoon 10.10.2019 23:24
      Highlight Highlight Die alte Leier. Du darfst nicht nur Benzin, sondern musst auch Steuern, Versicherung, Unterhalt, Reparaturen, Parkplatz, Staustunden und va Abschreibungen deines Autos rechnen. Wenn du das machst, kommst du den 1200 Franken sehr nahe. Wetten?
  • Smiley99 10.10.2019 07:52
    Highlight Highlight Ungewohnte Töne aus der SBB-Zentrale, wenn die das wirklich durchziehen, kann sich mancher Betrieb ein Stück abschneiden. Der Chef sollte heute nicht mehr Kommandant, sondern Coach sein, und genau in diese Richtung geht es nun. Und ein Chef der so selbstkritisch ist ist auch viel Wert.
    • Astrogator 10.10.2019 08:06
      Highlight Highlight Der Jordi ist nervös, sein Leistungsausweis beschränkt sich auf jahrelanges bearbeiten von Meyers persönlichem Tunnelportal. Und nun merkt er, dass er nicht nur keine Akzeptanz im Betrieb hat und seine Ernennung zum CEO zu Kündigungen beim fahrenden Personal führen wird sondern, dass seine Zeit aus Sicht vieler bei der SBB komplett abgelaufen ist.
      Jetzt hat er plötzlich Kreide gefressen und alles was unter Meyer gut war findet er jetzt aber ganz schlecht. Glaubwürdigkeit, Loyalität und Integrität kennt der höchstens aus dem Duden. Das hatten wir jetzt 13 Jahre, es wird Zeit für einen Wandel.
    • Illuminati 10.10.2019 09:08
      Highlight Highlight Aber ich bleibe kritisch, weil schon bisschen komisch dass solche selbstkritische Töne ausgerechnet dann kommen, wenn die Mitarbeiterumfrage ins Haus flattert. Hoffen wir, es ist nicht nur heisse Luft sondern es tut sich auch wirklich etwas!
    • Astrogator 10.10.2019 12:40
      Highlight Highlight @Illuminati: man hat sämtliche Fragen zur Kompetenz, Führung und ähnliches zur Konzernleitung aus dem Fragebogen gestrichen.

      Dem Jordi geht es folglich bloss darum sich zu positionieren. Noch einer der hart aufwacht wenn er merkt, dass jahrelanges schleimen am Ende nicht belohnt wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gorgeous 10.10.2019 07:42
    Highlight Highlight Ich kanns nicht mehr lesen. Warum wohl widerspiegelt sich die schlechte Stimmung nicht in der Fluktuationsrate? Der Lacher zum Schluss mit den Umstrukturierungen. In der Privatwirtschaft werden dann meistens Mitarbeiter abgebaut. Und bei der SBB?

    Heult leise!
    • HabbyHab 10.10.2019 09:17
      Highlight Highlight Was glaubst du wohl, weshalb es zum Beispiel zu wenig Lokführer hat.. die haben es anderso besser.
    • Meyer Andrej 10.10.2019 20:09
      Highlight Highlight Ist doch super, der Markt wird jetzt auch in unserem Job spielen, super Sache. Jordi muss einmal begreifen, dass Bahn, Eisenbahn und nicht Management Gelaber bedeutet. Lokführer, Zugpersonal, Reinigung, Schalter, das sind die Leute der Bahn, das Gesicht der Bahn u d wir wollen Kunden die zufrieden sind, momentan sind wir alle enttäuscht, ALLE! Es ist eine Schande wie wir mit unseren Kunden umgehen, eine Schande wie unsere Management mit uns umgeht. Ich bin sehr beruhigt, der grosse Knall, Pensionierungen, Kader Freistellungen steht unmittelbar bevor, ich freue mich, wenn endlich Köpfe rollen!
  • rodolofo 10.10.2019 07:34
    Highlight Highlight Überall ist es das Selbe:
    Aus den Angestellten wird immer mehr herausgepresst.
    Sie müssen schneller UND sorgfältiger arbeiten, "flexibler" sein, das heisst rund um die Uhr und kurzfristig einsetzbar, oder "freigestellt". Lohnerhöhungen kommen natürlich aus Gründen des "hart umkämpften Weltmarkts" nicht in Frage, wohingegen man die CEO's, Manager und Aktionäre wegen ebendiesem "hart umkämpften Weltmarkt" mit astronomischen Gehältern, Boni, Abgangsentschädigungen und Dividenden hätscheln und mästen muss.
    Es ist wie beim Zaubern: Mit Fingerfertigkeit, Ablenkung und doppeltem Boden. Guguus? Dadaa!
  • Max Müsterlein 10.10.2019 07:33
    Highlight Highlight Zu viel HSG, zu wenig Mensch.
  • benn 10.10.2019 07:29
    Highlight Highlight Ich arbeite bei swisscom, bei uns ist es genau gleich, nur haben wir den hohen margendruck um dem shareholder (51% staat) die hohen dividenden weiterhin zahlen zu können.
  • Scaros_2 10.10.2019 07:26
    Highlight Highlight Ein Kulturwandel? Also will die SBB vom klassischen Hierarchischen Modell hin zum Netzwerk und anstelle von "Boss" sein zu "Servant Leadership" - Und weil es ja ein Kulturwandel ist, ist es etwas, dass mind. 5 Jahre dauert und dann doch nicht fruchtet weil die Schweizer Mentalität sehr träge ist einen wandel zu akzeptieren weil es für uns typisch isch, dass wir keine Veränderungen mögen.

    Wird sicher gut.
  • wolge 10.10.2019 06:27
    Highlight Highlight Eine Situation wie wir sie in vielen / immer mehr Unternehmen antreffen...

    Das Problem liegt an unserem Verständnis von Führung und Organisation. Dieses basiert auf dem im Jahre 1911 veröffentlichten wissenschaftlichen Management nach Frederic Taylor.

    Das Unternehmen wird als Maschine betrachtet, der Mensch als Ressource (Zahnrad). Optimiert werden einzelne Teile. Ziel ist hohe Effizienz. Zahlen sind wichtiger als Gefühle. Der Mensch trägt eine „professionelle“ Maske. Bullshitjobs sind weit verbreitet. Einen Sinn sucht man des Öfteren vergebens...

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    • Schönbächler 10.10.2019 07:09
      Highlight Highlight Es geht noch viel Weiter. Am ende liegt es nähmlich tatsächlich an den durch Kapitalismus getriebenen "freien Marktwirtschaft" und dem damit verbunden gedrängten Grössenwahn der immer wie grösser wachsenden Konzerne. Schliesslich besteht ja ein Verdrängungskampf. Zurückfahren oder stagnieren ist keine Option. Immer mehr und immer grösser.
    • Johnny Marroni 10.10.2019 10:31
      Highlight Highlight Nein. Auch wenn das eine unpopuläre Meinung ist, es hat einfach nichts mit dem Kapitalismus zu tun. Solche Probleme gab und gibt es auch beim Sozialismus. Es geht um uns Menschen, dass es uns schwer fällt, Macht nicht zu missbrauchen und über unsere eigenen Schatten zu springen - aber das ist viel schwerer zu akzeptieren, als einfach das System anzuprangern.
    • Schönbächler 10.10.2019 20:31
      Highlight Highlight Ich habe nicht erwähnt das der Sozialismus die bessere alternative ist. Ich habe nur den Grössenund Wachstumswahn vom "Adventure Capitalism" ein bisschen kritisch betrachtet. Sozialismus hat eh noch viele andere bedeutungen und kann nicht so einfach veralgemeinert werden wie die pseudoheuchlerei der freien Marktwirtschaft.

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