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Frauen in der Werbung als blöd hinzustellen, ist sexistisch. Und bei Männern ist es ok?



Wer «sexistische Werbung» hört, denkt vielleicht an so etwas:

Bild

bild via sloggi

Oder an solche Beispiele aus den 1950ern/1960ern/1970ern:

Die Objektifizierung von Frauenkörpern und der Haushalt als Frauenzone sind Klassiker sexistischer Werbung. Aber was ist von «Yvette Michel» zu halten, die derzeit im ganzen Land für die neue SBB-App wirbt?

Bild

bild: watson

Frage an die Bundesbahnen: Waren ältere Herren mit der letzten Version der App überfordert? «Die Aussage soll ganz einfach ausdrücken, dass es auch für Ungeübte kinderleicht ist, ein Ticket via SBB Mobile zu lösen», erklärt SBB-Sprecher Christian Ginsig auf Anfrage. 

Und wenn die Rollen vertauscht wären? Zu dieser hypothetischen Frage mochte sich die SBB nicht äussern.

Bild

bildmontage: watson

Auch bei der Menschenrechtsorganisation «Terre des Femmes», die auf der Website sexismus.ch Sexismus in der Werbung thematisiert, sind die Meinungen über das Beispiel der SBB geteilt. 

«Ich würde sagen, es ist sexistisch, da der Stereotyp dahinter der vergessliche, schusslige ältere Mann ist, der nicht in der Lage ist, ohne seine Frau von A nach B zu kommen.»

Natalie Trummer, Geschäftsleiterin Terre des Femmes

Eine kurze Recherche im Internet zeigt: Tollpatschige Männer, die ohne ihre Frauen völlig aufgeschmissen wären, sind tatsächlich ein beliebtes Narrativ in der Werbebranche.

abspielen

«Ich bat meinen Mann die Rechnungen zu bezahlen und er hat es verschwitzt. – Ja, ich hab auch so einen.» Video: YouTube/The Money Channel

Warum das so ist, dafür kursieren verschiedene Erklärungen.

Ein User auf quora.com behauptet, dass Tollpatschigkeit in der Werbung gut funktioniere, die Unternehmen sich ihre «Opfer» aber gut aussuchen müssen. Frauen oder Minderheiten explizit zu veräppeln, sei mit Risiken verbunden. Weisse Männer hingegen seien «sichere Zielscheiben», weil niemand auf die Idee käme, dass sie tatsächlich Opfer sind.

Einem anderen fiel auf, dass das Phänomen nur bei Haushaltsartikeln auftaucht. Gehe es um Heimwerkerprodukte oder teure Autos, sind die abgebildeten Männer plötzlich kompetent und selbstsicher. Insofern sei das Bild des überforderten Mannes doppelt sexistisch, weil es gleichzeitig überholte Geschlechterrollen transportiere (nur Frauen sind in der Lage, einen Haushalt zu schmeissen).

Und was denkt ihr? Sexistisch oder nicht? Möge die Diskussion beginnen.

Auch ein schönes Beispiel ...

abspielen

Video: YouTube/Andy Robus

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138Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dracului 16.11.2016 09:37
    Highlight Highlight Die Kommunikationsabteilung der SBB hat kein gutes Fingerspitzengefühl, ist unbeholfen, hat ein dümmliches Bild ihrer Bahnkunden und repräsentiert die Firma unter ihrem Wert. Wenn Meyer die Leistungen der Firma näher an die Bürger bringen will, helfen solche Werbungen genau so wenig, wie als er kürzlich den nörgelnden Bahnkunden suchte und kürte. So einfach, das müssten eigentlich sogar die Kommunikationsbeamten der SBB verstehen?
  • Citation Needed 16.11.2016 09:20
    Highlight Highlight Diese Kampagne ist eh super-klischeelastig! Hab einen Spot gesehen, da lismet Yvette im Zug und freut sich, dass sie als (dusselige) digital-immigrant-Omi die App besser beherrscht als der digital-native-Jung-Businessman.. Könnte durchaus sein, dass das Plakat nicht aufs Geschlecht, sondern aufs Alter zielt - nicht, dass es dadurch besser würde!
    🙄
  • pachnota 16.11.2016 08:10
    Highlight Highlight Keine anderen Probleme?
  • elivi 16.11.2016 02:27
    Highlight Highlight Die SBB werbung? .... Ich dachte zu aller erst an alte leute die mit natel nix anfangen können.
    Ich finde zwar auch, dass einige unternehmen irgendwie die falschen kunden bewirbt ... Ausser es geht um ne erotik messe.... Aber ich suche auch nicht explizit nach irgendwelchen sexismus, is mir zu doof.
    Gibt aber auch leute, die hinter jedem artikel die achse der bösen linken feministen lügen presse erkennen.... Lol
  • jtk 15.11.2016 23:24
    Highlight Highlight Klar sexistisch.
    Folgendender spot ist aber unerreicht sexistisch...
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  • Phil Bee 15.11.2016 22:44
    Highlight Highlight Auf jeden Fall sexistisch, klar, aber wirklich unverzeihlich ist, dass die Werbung schlicht plump, unoriginell und langweilig ist.
  • Luca Brasi 15.11.2016 22:21
    Highlight Highlight Ach, in meinem Business schenken wir den Verantwortlichen ein hübsches Paar Zementschuhe und einen Ausflug zur See oder auf dem Fluss, falls jemand respektlos ist. Machen das Frauen etwa nicht?
    PS: Ich hab jetzt Hunger auf einen KFC bucket.
  • salliona 15.11.2016 19:18
    Highlight Highlight ich war tatsächlich ein wenig irritiert, als ich dieses Plakat an unserem Bahnhof gesehen haben. Am Ziel vorbei geschossen, würde ich zur SBB sagen.
    Die Werbung hat bei mir eher Irritation hervorgerufen, im Stil von "Wieso sollte dein Mann das nicht können?"
  • wydy 15.11.2016 17:03
    Highlight Highlight Naja würde jetzt in der Handwerkswerbung über die tollpatschige Frau geschrieben, würde wieder die Sexismuskeule kommen. Von daher ist das Argument nicht falsch.
    • ThePower 15.11.2016 18:23
      Highlight Highlight Du meinst sowas wie früher bei Freitag Nacht News😄?



      Play Icon
    • wydy 16.11.2016 08:09
      Highlight Highlight Genau daran habe ich gedacht :D
  • Kaspar Floigen 15.11.2016 15:58
    Highlight Highlight Ich sage das gleiche, wie auch bei sexistischer Werbung mit Frauen im Fokus. Macht euch mal nicht ins Hemd!
  • sapperlot 15.11.2016 15:53
    Highlight Highlight Hahahaha! ha ha! ha! In anderen Ländern wird man bombardiert und wir in der Schweiz diskutieren darüber, welche Werbungen sexistisch sind und welche nicht? Echt jetzt? Absolute Wohlstandsprobleme!

    Und übrigens, fühlt ihr euch nicht eher angesprochen, wenn vielleicht diese Person in der Werbung eure Schwächen verkörpert?
    Wenn ich nicht gut kochen kann und eine Werbung wirbt mit; "Auch für junge Frauen schnelles, gesundes Essen.." (erfundenes Beispiel) denk ich mir doch nicht, pah das kratzt an meinem Ego, weil ich nicht kochen kann, sondern super, das könnte was für mich sein.
    • Kian 15.11.2016 15:59
      Highlight Highlight Nehmen wir einmal an, watson würde nur noch über Bombardierungen und noch Schlimmeres berichten: Bist du einer von denen, die sich dann über all die deprimierenden Nachrichten beklagen würden?
    • sapperlot 15.11.2016 16:13
      Highlight Highlight Nein, es ist nicht so, dass ich nicht auch für andere Nachrichten bin, auf keinen Fall. Schliesslich habe ich es ja auch gelesen. ;-) Und finde es auch gut, dass man uns Frauen auch zeigt, dass Sexismus nicht nur gegen uns stattfindet.
      Für mich ist mehr das Ausmass an Interesse sowie Berichte/Gespräche (nicht auf watson, sondern im allgemeinen Alltag) erschreckend, wo es doch, auf jeden Fall für mich, ein eher nebensächliches Thema ist.
      Vielleicht bin ich auch einfach nur genervt, dass man langsam bei allem was man sagt, als rassistisch, sexistisch oder sonst was abgestempelt wird.
    • michiOW 16.11.2016 07:56
      Highlight Highlight Genau um das geht es ja. Es gibt verschiedene Arten von Sexismus.

      Ich persönlich finde, dass man das Ganze ein wenig lockerer sehen sollte, wenn man sich eines Klisches bedient in der Werbung oder bei einem Witz.

  • marel 15.11.2016 14:46
    Highlight Highlight Klar ist das sexistisch, aber wir sollten echt nicht so empfindlich sein. Und Zeiten ändern sich halt. Wenn wir in Interviews dereinst gefragt werden, wie es so ist als Mann Chef zu sein, dann wirds wirklich ernst, liebe Männer.
    • stadtzuercher 15.11.2016 18:24
      Highlight Highlight Wer soll nicht so empfindlich sein bei Sexismus? Frauen? Männer?
    • michiOW 16.11.2016 07:57
      Highlight Highlight Alle
  • Lord_ICO 15.11.2016 14:18
    Highlight Highlight Bin ein Mann und fühle mich weder durch diese Werbung noch durch Werbung von Beckham und co in Unterwäsche als Mann herunter gesetzt.
    Das traurige ist, dass Feminazis dies beim weiblichen Geschlecht niemals akzeptieren werden, doch beim Stereotypen Mann anscheinend keine Probleme haben.
    Wir sind mit der Sexismusdebatte mitlerweile so weit, dass man von Frauen angeraunt und beschimpft wird, wenn man aus Höflichkeit ihnen die Türe aufhält (mir passiert diesen Samstag in Zürich). Es passiert leider immer häufiger, dass Höflichkeit als Anmache misverstanden wird.
    • Daniel_a 15.11.2016 16:15
      Highlight Highlight Nur Mut und nicht aufhören mit Türe aufhalten. Es gibt sicher auch Frauen, die sich darüber freuen, und danke sagen.
    • ThePower 15.11.2016 17:51
      Highlight Highlight Also ich halte allen die Türe auf, Frauen,Kindern und Männern. Sowas nennt sich Anstand. Aber das erstaunt mich nicht, manche haben halt einfach Komplexe..
  • ThePower 15.11.2016 14:10
    Highlight Highlight Also für diese Werbekampagne sollte den Verantwortlichen so der Hintern versohlt werden wie der Lady auf Bild 9 der Bildstrecke.
  • Ylene 15.11.2016 13:52
    Highlight Highlight Als Frau fand ich die Sloggi-Werbung null sexistisch. Wenn man nen String bewerben will, wird das halt nackt, liegt ja wohl in der Natur der Sache. Ich fand mehr die geklonten Plastik-Barbie-Hintern der Damen der Lacher, aber gephotoshopt wird ja auch bei Männer- und Kindermodels bis zur Karikatur. 'Yvette Michel' finde ich grundsätzlich eine ziemlich unsympathische Werbefigur (s. auch Fernseh-Spot mit den 3 Mädchen im Zug, wo sie auch so herablassend ist). Super finde ich immer noch die IWC-Werbung, welche herrlich (hehe) überspitzt und mit Augenzwinkern sexistisch und klischeehaft daher kam.
    Benutzer Bild
    • Charlie Brown 15.11.2016 14:17
      Highlight Highlight Word!

      Mein all time favorite dieser Kampagne ist übrigens:
      Benutzer Bild
    • BeWi 15.11.2016 15:16
      Highlight Highlight bei mir hat es gewirkt, ich hab so eine... ;-) Und ja, bin fleissig am Scheiben putzen..
  • zsalizäme 15.11.2016 13:43
    Highlight Highlight Ich habe die Werbung gesehen und fand sie Humorvoll. Aber es gibt wohl Menschen, die immer und überall nach einem Problem suchen. Wie sagt man so schön: Wer sucht der findet.
  • Menel 15.11.2016 13:37
    Highlight Highlight Ich finde dieses Stereotyp-Denken einfach nur ermüdend und bei Leuten, die diese Denken auch noch leidenschaftlich verteidigen, kann ich einfach nur noch den Kopf schütteln. Wo seid ihr eigentlich alle gross geworden? Man muss nur mit ein klein bisschen offenen Augen durch die Welt gehen, damit man sieht, dass dieses Denken ein Witz ist.
    Leider aber auch ein Witz, den viele auch verletzt....emotional und auch wortwörtlich und dabei keinem gerecht wird.
    ...und es trifft dabei immer beide Geschlechter...

    http://derstandard.at/2000001048190/Haengt-das-Pony-hoeher
    • Ylene 15.11.2016 15:13
      Highlight Highlight Menel, du hast ja so recht. Hab den verlinkten Artikel gelesen und weiss gerade nicht, ob ich jetzt weinen, kotzen oder gleich beides soll. Der arme Bub... :-(
  • saukaibli 15.11.2016 13:32
    Highlight Highlight Ich denke dass nur Menschen Probleme mit Klischewitzen haben, die sich ungern in diesem Klische wiedererkennen. Wenn man sich in seiner Rolle sicher ist, kann man doch auch über sich selber lachen. Ich meine, die besten Jugo-Witze haben mir Jugos erzählt, die besten Schwulenwitze kenne ich von Schwulen und die besten Blondinenwitze von Blondinen usw. Leider ist Sebstironie heute eine seltene Eigenschaft, jeder fühlt sich immer gleich angegriffen und beleidigt.
    • Nausicaä 15.11.2016 14:03
      Highlight Highlight Ich kann ziemlich gut selbstironisch sein, aber dann wirklich in Bezug auf idiosynkratische Eigenschaften von mir und nicht zu plumpen Klischees, die seit Ewigkeiten perpetuiert werden und einfach nur sacklangweilig sind.
  • Kyle C. 15.11.2016 13:17
    Highlight Highlight Man sollte sexistische Werbung von Werbung unterscheiden, die mit geschlechtsspezifischen Reizen lockt. An der Sloggi-Werbung sehe ich nichts abwertendes. Man wirbt für Strings, ein weit verbreitetes Kleidungsstück, das fast nur Frauen anspricht. Andererseits werben z.B. Parfum-Hersteller oft mit schönen, halb- oder ganz nackten Männerkörpern. Sex sells bedeutet nicht, dass man ein Geschlecht objektifiziert oder gar abwertet. Da begeht der Autor m.M.n. einen kleinen, aber feinen Fehler. Die Darstellung von idealtypischen Körpern mag teilweise problematisch sein, ist aber ein anderes Thema.
  • Oberlehrer 15.11.2016 13:17
    Highlight Highlight Es gibt vier Dinge, die ich abgrundtief hasse: Altersdiskriminierung, Rassismus, Sexismus und alte weisse Männer.
    • Hierundjetzt 15.11.2016 14:05
      Highlight Highlight Du hasst Dein Vater und Deinen Grosvater? Aha
    • Charlie Brown 15.11.2016 14:13
      Highlight Highlight Du verstehst den Humor vom Oberlehrer nicht?

      Haha.
    • Hierundjetzt 15.11.2016 15:43
      Highlight Highlight nö, das war nicht ironisch gemeint. Umgekehrt liebt er ja sonst Sexismus und Rassimus (sic!)

  • Charlie Brown 15.11.2016 13:13
    Highlight Highlight http://www.faire-werbung.ch/wordpress/wp-content/uploads/2016/09/slk_beschwerdeformular_de.pdf

    Füllt doch alle die ihr euch sexistisch benachteiligt fühlt so ein Formular aus. Ihr könnt dann sicher in Form von User-Inputs über das laufende Verfahren berichten.
  • AlteSchachtel 15.11.2016 12:57
    Highlight Highlight Es scheit, dass aktuell mit einer nie dagewesenen Spitzfindigkeit nach Sexismus gesucht wird. Oft völlig übertrieben und nach eigener Befindlichkeit, Humorlosigkeit und eigenem Selbstwertgefühl subjektiv aufgblustert.
    Das Schlimme daran ist, dass wegen solcher Nichtigkeiten die wirklich sexistischen Übergriffe verbaler oder körperlicher Natur völlig in den Hintergrund verdrängt werden.
    • one0one 15.11.2016 13:54
      Highlight Highlight Word!!
    • Hierundjetzt 15.11.2016 14:04
      Highlight Highlight Genau Malin, DAS meinte die alte Schachtel mit seinem Post.

      Was an breit akzeptierten Rollenbilder falsch sein soll, weist glaubs nicht mal Du selber. Das sind agreggierte Wortbilder ohne Substanz.

      Heirate erst mal und setz Kinder auf die Welt, danach komm wieder und erklär uns was an 400'000 Jahre Evolution falsch sein soll.
    • AlteSchachtel 15.11.2016 15:59
      Highlight Highlight @Malin.B
      Hast Du vielleicht ein Beispiel von diesem subtilen Sexismus um Rollenbilder?
      Das mit den Rollenbildern war ja in der CH bereits in meinen jungen Jahren (80er in Züri) relativ einfach zu durchbrechen, wenn man denn wirklich wollte. Es sei denn, man stammte aus der Unterschicht. Davon waren jedoch beide Geschlechter betroffen - also nix Sexismus.

      Und was die Werbung betrifft: Sex in der Werbung gab es schon immer. Heute regt man sich scheinbar mehr denn je auf, postet in den Social Medias gleichzeitig aber täglich selbst sexy Bildli um zu gefallen.
  • Nausicaä 15.11.2016 12:54
    Highlight Highlight Sexistisch, auf jeden Fall.
    Habe auch ein Beispiel, das mir gerade letztens aufgefallen ist. The Walking Dead, irgendwann Staffel zwei Andrea hat grad ein paar Zombies erlegt, fühlt sich gut und greift Shane während einer Autofahrt voll zwischen die Beine. Ihm hat das 'natürlich' gefallen. Ich hielt das für problematisch und hab mir gedacht, dass man sowas umgekehrt nicht so inszenieren könnte, ohne sich die Sexismus-Frage zumindest zu stellen.
    • Renur 15.11.2016 14:11
      Highlight Highlight Stimmt schon. Erst Gestern hat mir eine Arbeiskollegin freudschaftlich auf die Hüfte + ca. 1/6 Pobacke geklopft. Würde ich als Mann nie bei einer Kollegin machen!
  • DerWeise 15.11.2016 12:41
    Highlight Highlight Naja, spätesten als SP-Frauen begonnen haben rechtskonservative Muslime und ihre Vorstellung der Frau zu verteidigen, habe ich mich aus der Debatte ausgeklinkt....
    • Sapere Aude 15.11.2016 13:10
      Highlight Highlight Glaube kaum, dass du diese Aussage mit einem konkreten Beispiel bzw. Zitat belegen kannst. Niemand von der SP verteidigt die patriarchale Vorstellung von fundamentalistischen Muslime. Nur weil beispielsweise das Burkaverbot bei den Linken umstritten ist, heisst dass nicht, dass die Linken diese Vorstellungen unterstützt bzw. verteidigen würden. Vielmehr ist das Verbot umstritten, weil es von vielen als Symbolpolitik und falscher Lösungsansatz empfunden wird.
    • Kian 15.11.2016 13:13
      Highlight Highlight Im Übrigen ist das Burkaverbot auch bei Teilen der Rechten umstritten, bis tief hinein in die SVP (Fredi Heer, Claudio Zanetti). Liberale aus Überzeugung finden sich in allen Parteien.
  • Eljham 15.11.2016 12:33
    Highlight Highlight Zu Zeiten, wo Frauen selbst den normalen Blick eines Mannes als sexuelle Belästigung taxieren, ist es geradezu obsolet sich zu Fragen, ob dieses Plakat sexuelle Belästigung sei.

    Das linke politische Spektrum lebt heute eine unsägliche Doppelmoral. Über solche SBB-Werbung kann ich als Mann locker hinwegsehen, aber nicht über feministische Heuchelei.
  • Maak 15.11.2016 12:16
    Highlight Highlight 💁🏻‍♂️💁🏼
    Benutzer Bild
  • Matthias Studer 15.11.2016 12:15
    Highlight Highlight Ja, solche Werbung ist sexistisch. Aber ich empfinde es nicht so. Ich glaube das hat damit zu tun, dass ich über mich selber machen kann. Und ich denke, genau das Fehler denen, die sich wegen einem kleinen Plakat nerven. Sie können nicht über dich selber lachen.
  • Mehmed 15.11.2016 12:14
    Highlight Highlight Ich vermisse hier den Aufschrei der Feministinnen.
    • Tartaruga 16.11.2016 01:29
      Highlight Highlight Weil man dann nicht mehr sagen kann, dass die übertreiben oder weil du die Werbung wirklich anstossend findest?
  • LaPaillade #BringBackHansi 15.11.2016 12:10
    Highlight Highlight Ernsthafte Frage: Warum produziert man in solch einem Falle nicht beide Varianten? Dann wären beide Geschlechter "gleich diskriminiert".
  • Theor 15.11.2016 12:08
    Highlight Highlight Männern ist es einfach (noch) egal, wenn man über sie Witze reisst.
  • Quacksalber 15.11.2016 11:59
    Highlight Highlight Juhui, die bewährten Aufreger sind zurück. Tolpatschigkeit ist doch nicht abwertend solange nicht auf Minderheiten gezielt wird.
    • Charlie Brown 15.11.2016 13:01
      Highlight Highlight Die Männer sind aber in der Minderheit in der Schweiz. Nämlich.
  • TanookiStormtrooper 15.11.2016 11:48
    Highlight Highlight Alte weisse Männer jammern einfach nicht rum, sie ärgern sich im stillen und wählen dann einfach Trump.
  • Ivan der Schreckliche 15.11.2016 11:46
    Highlight Highlight Oh man oh man..

  • Bruno Wüthrich 15.11.2016 11:37
    Highlight Highlight «Vogelgrippe: Hühner müssen landesweit in den Stall»

    Streng genommen ist diese Schlagzeile (auf watson.ch) sexistisch. In hohem Masse sogar! Watson kann sich nicht darauf heraus reden, dass da keine Menschen gemeint seien, denn a) wurden Frauen früher unkorrekterweise auch schon mal als «Hühner» bezeichnet, und b) müssten die Leser deshalb, um ganz sicher zu sein, was gemeint ist, den Artikel unbedingt lesen. Was ganz bestimmt nicht alle tun.

    Die Debatte ist absurd, und am vorliegenden Beispiel erkennen wir, dass sie noch viel absurder werden könnte, wenn wir nicht aufpassen.
    • Gantii 15.11.2016 19:07
      Highlight Highlight dafuq?
  • Knut Atteslander 15.11.2016 11:36
    Highlight Highlight Es wurde der Werbung immer und immer wieder erlaubt Lügen zu verbreiten. Werbung ist der Krebs des Kapitalismus.
    Da müsste angesetzt werden.
    • Hierundjetzt 15.11.2016 12:43
      Highlight Highlight Auch Du wirst irgendeinmal Dein Philosophiestudium abschliessen.

      Dann gehst Du arbeiten (ok evtl nur)

      Dann wird Dir bewusst: Heeeeey mein Produkt stellen ja weltweit uh viele Firmen her.

      Zum Glück brauchen WIR keine Werbung. Der zukünftige Kunde weis ja, das es mich gibt. Klar. Logo. Immer.

      Epilog: Du gehst zur JUSO und weinst ab dieser pösen schräcklich realen Welt
    • Charlie Brown 15.11.2016 13:04
      Highlight Highlight @Knut: Und dein Anteil am Kampf gegen Werbung und den Kapitalismus ist, dass du Inhalte auf einer von Werbung finanzierten Plattform konsumierst?

      Hmm....
    • Statler 16.11.2016 07:44
      Highlight Highlight Bill Hicks agrees ;)

      Werbung macht uns unzufrieden mit dem was wir haben. Sie hämmert uns ein, unser Leben sei nur dann gut, wenn wir die beworbenen Produkte besitzen. Und WENN wir sie dann besitzen, erzählt uns die Werbung noch am selben Tag, das Teil sei jetzt veraltet und wir müssten ein neues haben.
      Werbung ist perfide Hirnwäsche, die aus Menschen Konsum-Zombies machen soll. Das Produkt ist dabei zweitranging geworden, es geht nurmehr darum, ein Lebensgefühlt zu verkaufen.

      2 Filmtipps zum Thema: 39.90 (eine Satire auf Werbung) und «The Century of the Self», eine BBC-Doku zum Thema PR.
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  • little_miss_trouble 15.11.2016 11:36
    Highlight Highlight Doch, bestimmt ist das auch sexistisch! Keine Frage...
  • Der müde Joe 15.11.2016 11:32
    Highlight Highlight Es macht langsam echt kein Spass mehr! Heutzutage muss man(n) hinter vorgehaltener einen Frauenwitz erzählen, weil man gleich als sexistisch abgestempelt wird. Frauen wie auch Männer haben ihre starken und schwachen Seiten. Also macht doch BITTE nicht gleich Politik daraus, nur weil man über das andere Geschlecht mal einen Witz macht! Wir sind langsam echt auf einem geistigen Tiefpunkt angekommen.
    Benutzer Bild
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 15.11.2016 12:44
      Highlight Highlight Danke vielmals für diesen Kommentar 👍🏽
  • Der Rückbauer 15.11.2016 11:27
    Highlight Highlight Dubelidiskussion.....Das Genderzeugs geht mir auf den Wecker.
  • D(r)ummer 15.11.2016 11:25
    Highlight Highlight Bei solcher Werbung denke ich im nachhinein immer: "Jetzt kommen wieder die Moralheinis und löschen den kleinsten Funken Humor, der mir für 5 Sekunden Tageszeit ein Lächeln aufgesetzt hat."
    (PS: gewisse(!) Klischees gehören zur Kultur)
  • Madison Pierce 15.11.2016 11:20
    Highlight Highlight Sexistisch ja, aber etwas Spass darf sein. Witze über Österreicher oder Italiener sind ja genau genommen auch rassistisch, aber solange man es nicht böse meint ist es kein Problem.
    • Der müde Joe 15.11.2016 11:47
      Highlight Highlight Genau! Es gibt auch Witze über Schweizer und deswegen fällt mir auch nicht gleich "einen Zacken aus der Krone." Menschen die nicht mehr über sich selber lachen können tun mir echt leid.
    • Ohmann94 15.11.2016 12:09
      Highlight Highlight Witze über Italiener und Österreicher sind GENAUGENOMMEN eben nicht rassistisch... Oder wollen sie ab sofort Nationalitäten als Rassen definieren? Wäre bestimmt ein ganz innovativer Ansatz, den es bisher so bestimmt noch nicht gegeben hat... Sie Rassist! (Spässchen - eigentlich schade, dass man heute alles explizit noch als Spass deklarieren muss - daran sind bestimmt dir Ausländer und die Linken Schuld <- Spassception)
  • Ref 15.11.2016 11:18
    Highlight Highlight Die SBB hat ihr Ziel erreicht!
    Nun gibt's sogar gratis Werbung von Watson für die SBB!
    Die Werbeagentur har alles richtig gemacht!
    Die SBB sollte sich höchstens bei Watson bedanken!
  • Turbi 15.11.2016 11:12
    Highlight Highlight Haben wir Probleme.................
  • Damien 15.11.2016 11:10
    Highlight Highlight Mich stört es als Mann jetzt auch nicht.

    Aber heuchlerisch ist es allemal. Wenn, dann gleich lange Spiesse.
  • Stachanowist 15.11.2016 11:04
    Highlight Highlight Auch immer wieder lustig: Häusliche Gewalt gegen Männer.
    Play Icon
    • Summerweid 15.11.2016 13:11
      Highlight Highlight zu geil
  • Kookaburra 15.11.2016 11:02
    Highlight Highlight Ich denke Männer nähmen das gerne auf sich, wenn dafür sexy Plakate okay sind.

    Alte Menschen sind aber langweilig.

    Und schaut euch Yvette Michel mal an. Die fährt nicht Zug!
  • Stachanowist 15.11.2016 11:01
    Highlight Highlight Auch hier wäre ein Gedankenspiel interessant. Eine Werbung, in der eine Frau implizit als Virus bezeichnet wird? Undenkbar.
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  • BeWi 15.11.2016 11:00
    Highlight Highlight als für die Frau: der Mann wird generell als "Triebtäter" hingestellt und kauft ALLES, Hauptsache es ist ein Po oder ein Busen drauf... Die Models wurden wohl meist fürstlich bezahlt für diese Bilder / Werbung (ja, da kenne ich mich sogar etwas aus..). Also wer ist da nun das "Opfer"?? Aber eben, macht ja nichts, das sind ja eh alles weisse Männer und das sind ja sowieso alles kleine Trump's... die dürfen ja gedemütigt werden, gehört leider schon fast etwas zum Mainstream.
    • Matthias Studer 15.11.2016 12:18
      Highlight Highlight Die meiste Werbung mit viel nackter Haut bewirbt ein Produkt für Frauen.
    • BeWi 15.11.2016 13:13
      Highlight Highlight Reifen, Autos, Bodenbeläge, Bohrmaschinen etc. Alles nur für Frauen? Nun denn..
    • Matthias Studer 15.11.2016 13:31
      Highlight Highlight Mode aller Art. Douche, Bad und sonstige Körperpflegemittel. Parfüm und ähnliches. Autowerbung gehört auch dazu (je nach Auto).
      Gibt noch viel anderes.
  • Freeze 15.11.2016 11:00
    Highlight Highlight Probleme, die die Welt nicht braucht!
  • Stachanowist 15.11.2016 10:59
    Highlight Highlight Und wenn man hier die Geschlechter tauscht?
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    • BeWi 15.11.2016 13:49
      Highlight Highlight ha ha.. find ich zum Kotzen diese Werbung Migros, shame on you! Überlege mir gerade ob ich meine monatlichen Einkäufe von ca. 2000.- neuerdings im Coop machen soll.
  • Bruno Wüthrich 15.11.2016 10:58
    Highlight Highlight Männer sollten nicht auch noch über Sexismus jammern. Dass es ein kleiner Teil der Frauen geschafft hat, das Thema permanent in den Medien zu halten, sollte Männer nicht kümmern. Lassen wir diese Frauen jammern.

    Das besagte SBB-Inserat transportiert die Message auf eine lustige Weise. Der Mensch ist in gewissen Dingen tolpatschig, dies gilt in ganz besonderem Masse für den Mann. Was solls?

    Sexismusdebatten sind lustfeindlich. Deshalb werde ich mir ab sofort keine Mühe mehr geben, immer alles korrekt zu formulieren. Ein bisschen auf korrekt automatisiert bin ich ja trotzdem bereits.
    • Kyle C. 15.11.2016 11:21
      Highlight Highlight Nein, wir sollten sie nicht jammern lassen, sondern uns auf diesen Dialog einlassen. Der Vergleich im Artikel hinkt gewaltig, denn wir blicken nicht auf die gleiche Vergangenheit zurück wie die Frauen.

      Auch ich bin der Meinung, dass gewisse Aspekte des Sexismus etwas überthematisiert daherkommen. Gewisse Bewegungen nimmt Mann somit übertrieben wahr. Aber das bedeutet nicht, dass man auf Durchzug schalten sollte. Vielmehr sollte man auf einen sinnvollen Konsens hinarbeiten. Soll doch Mann mit dem Beispiel vorangehen und solches mit Humor nehmen. Das schliesst eine Diskussion aber nicht aus.
    • olga 15.11.2016 11:42
      Highlight Highlight Wau Bruno, wegen genau solchen Männern wie dir, bin ich Feministin. Du erinnerst uns jeden Tag aufs neue, dass der Kampf für Gleichberechtigung noch nicht gewonnen ist. Und solange Menschen wie du der Meinung sind, dass "es euch Männer nicht kümmern" soll, wirst du vor dem Thema bestimmt keine Ruhe bekommen. Von dem her, sälbertschuld.
      Ps. Das SBB-Inserat ist sexistisch, Männer sind nicht per sé tolpatischig, sowenig wie Frauen per sé tolpatischig sind. Es hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Vielleicht schadets nicht, wenn deine Lust ein bisschen angefeindet wird lieber Bruno.
    • JasCar 15.11.2016 12:18
      Highlight Highlight Dass Stef2014 soviele Blitze bekommt, zeigt doch nur, dass wir Frauen doch noch einiges aufzuholen haben. Ja, Feminismusgeschwafel langweilt, ist ätzend und nervt (wie wir Frauen halt so sind)
      Aber es ist nicht wegzudiskutieren, dass Frauen sehr benachteiligt wurden und als minderwertig galten. In der Vergangenheit extrem, Heute zum Glück weniger in unseren Kulturkreisen.
      Begegnet uns ehrlich auf Augenhöhe, und wir können herzhaft über Frauenwitze lachen. Versprochen!
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  • BeWi 15.11.2016 10:57
    Highlight Highlight Sexistisch finde ich ein überladener Begriff. Aber es ist in der heutigen Gender-Diskussion schon daneben, wenn der weisse Mann als doof hingestellt wird. Eines ist klar, wir (ja ich zähle mich da auch dazu;-)) Männer haben keine Lobby, wir denken immer "ist ja nicht so schlimm" und wehren uns nicht. Schaut mal wie viele Männerberatungsstellen es gibt, in der Stadt Zürich sind es gerade mal 2 gegenüber 150 für Frauen. Das spricht doch auch schon Bände. Abgesehen empfinde ich sexuell motivierte Werbung mit der Frau als "Objekt" eigentlich eher eine Beleidigung für den Mann (weiter)..
    • Kyle C. 15.11.2016 11:25
      Highlight Highlight Sehr treffender, letzter Satz, BeWi. Die Objektivierung der Frau zielt sehr oft auch auf die Oberflächlichkeit und das offenbar sexualgesteuerte Wesen des Mannes ab.
    • lofi 15.11.2016 12:52
      Highlight Highlight @BeWi: deine einschätzung, dass wir männer keine lobby haben, kann ich überhaupt nicht teilen. in allen mächtigen und einflussreichen stellen hat es mehr männer als frauen. ich erleb mich als mann nachwievor als sehr bevorteilt in dieser welt. das mit dem verhältnis der beratungsstellen spricht schon bände... aber wohl eher darüber, wo mehr bedarf nach solchen beratungsstellen besteht.
    • Kyle C. 15.11.2016 13:04
      Highlight Highlight lofi, er meinte wohl eine Männerrecht-Lobby. Davon gibt es wahrlich keine mir bekannte. Liegt wohl daran, dass wir eine solche nicht brauchen. Das hat die Gesellschaftsentwicklung bereits übernommen, zum Nachteil vieler Frauen.
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  • marhu13 15.11.2016 10:51
    Highlight Highlight In den Massstäben die in der letzten Zeit in den Medien ausgebreitet werden ist das grob sexistisch und verletzend. Aber das ist die Theorie. In der Praxis ist dies höchstens amüsant und meiner Meinung nach eine gute Werbung. Was Teilweise als sexistisch gilt ist einfach nur lächerlich in meinen Augen.

    Aber ich finde es gut, dass wenn schon auch mal die Männerseite angeschaut wird.
  • ilmar 15.11.2016 10:50
    Highlight Highlight schön hend mir KEI.ANDERI.PROBLEM.
  • Namenloses Elend 15.11.2016 10:48
    Highlight Highlight Männer können vielleicht besser über sich lachen, bzw. haben kein Problem damit wenn die Werbung Klischees gegen sie anwendet. Ich fühle mich weder angegriffen noch beleidigt. Die ganze Sexismus Debatte nimmt eh langsam bizarre Züge an da muss man schon hardcore drauf sein um sich an gewissen Themen zu stören.
    • Kyle C. 15.11.2016 11:29
      Highlight Highlight Da gebe ich dir recht, geht mir auch so. Nur ist unsere Geschichte eine andere als die weibliche. Es geht nicht nur um sexistische Werbung, sondern wofür sie steht und welche Entstehungsgeschichte dahinter steckt. Man darf das Werbe-Thema nicht isoliert betrachten.
  • Karl33 15.11.2016 10:48
    Highlight Highlight Ich glaube, es gibt in der Tat feministisch-politisch tolerierter oder gar geförderter Sexismus (gegen Männer), und dann von denselben linken Gruppierungen bekämpfter Sexismus.

    Aber wie wir seit Trump wissen, wird sich dieser links-feministische Mainstream in Medien und Politik jetzt etwas umorientieren müssen. Der männerhassende Feminismus ist am Ende.
    • Louie König 15.11.2016 11:23
      Highlight Highlight Danke, dass du Bezug auf die Frage genommen hast. Hast einen extrem wichtigen Beitrag zur Diskussion gegeben. Vorallem dein Bezug zum SBB-Inserat find ich beeindruckend. Und zum Glück bist du nicht einer derjenigen, die einfach gegen eine politische Ausrichtung wettern, sondern objektiv seine Meinung sagt und das in einer Art, die Lust auf eine Diskussion machen. Toll.
    • Mehmed 15.11.2016 12:16
      Highlight Highlight Achtung, die Sittenpolizei. Die hats gerne politisch korrekt.
    • Louie König 15.11.2016 13:31
      Highlight Highlight @Mehmed: Hättest du nicht wenigstens gesittet sagen können? Dann wäre dein Kommentar wenigstens sprachlich ein wenig interessanter.
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  • m:k: 15.11.2016 10:46
    Highlight Highlight Ja, irgendwie schon sexistisch. Aber mich als Mann stört das jetzt nicht sonderlich. Grundsätzlich finde ich, man sollte langsam über diese ganzen zementierten Unterschiede zwischen Mann/Frau hinweg sein. Ein Mann sollte auch gut Kuchen backen und schlecht einparken können, eine Frau gut grillieren und schlecht häkeln. Es ist doch egal, welchem Geschlecht, welche Vorurteile angedichtet werden, jeder soll machen und nicht machen was er will.
  • Timä 15.11.2016 10:44
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, ist doch schei** egal. Die Werbung ist lustig und ohne böse Absichten. Seximus soll dann diskutiert werden wenn es Nachteile für Mann oder Frau gibt, nicht bei völlig irrelevanter bünzli Werbung...
  • Bits_and_More 15.11.2016 10:39
    Highlight Highlight Irgendwie fühlt sich heute, egal bei welcher Aktion, jemand als Opfer und dadurch benachteiligt, obwohl dies der Absender nie beabsichtigt hat.

    Dazu kann ich nur einen Artikel der NZZ empfehlen (http://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/diskriminierung-und-viktimisierung-der-neue-opferautoritarismus-ld.110624)

  • Walter Sahli 15.11.2016 10:39
    Highlight Highlight Natürlich ist es sexistisch, aber solange ich über mich selber lachen kann und mich selbst nicht immer allzu ernst nehme, geht es mir am Hintern vorbei. Mir fällt kein Zacken aus der Krone, wenn man sich über mich lustig macht und mich als schusslig hinstellt.
    Und wenn es beleidigend gemeint sein soll, dann halte ich es mit den Chinesen: Die Beleidigung trifft den, der sie ausspricht.
    • koks 15.11.2016 11:36
      Highlight Highlight Ja, Walter, dann solltest aber auch etwas relaxter sein, wenn ein Mann einen sexistischen Witz über Frauen macht. Gell. Aber dann rufst gleich die Genderpolizei...
    • Walter Sahli 15.11.2016 11:49
      Highlight Highlight Ich bin die Genderpolizei, Pudernase! ^^

      Und nur weil ich etwas vertrage, heisst das noch lange nicht, dass ich dazu schweige, wenn es Anderen angetan wird.


    • Louie König 15.11.2016 12:08
      Highlight Highlight @koks: Weisst du warum? Nein, leider tust du das nicht. Witze sind absolut erlaubt, aus meiner Sicht. Egal über wen oder was. ABER! es muss klar ein Witz sein und das ist bei Typen, wie dir, leider nicht immer der Fall, sondern widerspiegelt, mMn., eine tiefsitzende Überzeugung, dass Männer besser sind als Frauen. Ich fände zum Beispiel denselben Witz über Ausländer zBsp. von einem Rechtsradikalen gar nicht lustig, von einem Linken schon. (sofern der Witz gut ist). Weil die Intention hinter dem Witz eine ganz andere ist.
  • beaker 15.11.2016 10:38
    Highlight Highlight
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  • LordEdgar 15.11.2016 10:36
    Highlight Highlight Ganz klar sexistisch. Und Sexismus geht heutzutage einfach gar nicht, weder gegen Frauen noch (auch wenn sicherlich weniger häufig) gegen Männer.
    • Kyle C. 15.11.2016 11:36
      Highlight Highlight Ich sehe da nur Humor, nichts weiter. Ich gebe mir auch null Mühe, das Haar in der Suppe zu suchen, wenn ich mich nicht davon gestört fühle.
  • GeneralButtNaked 15.11.2016 10:36
    Highlight Highlight Gendert mich nicht voll!
  • Nicolas Steger 15.11.2016 10:31
    Highlight Highlight Sexistisch ja. Heulen nun alle weissen Männer rum? Nein.
    • atomschlaf 15.11.2016 11:47
      Highlight Highlight Sollten wir aber viel öfter tun. Ist heutzutage leider das beste Mittel um mediale Aufmerksamkeit zu erregen und politische Ziele zu erreichen.
      Erst recht, da wir Männer ja eine Minderheit sind.
  • Fumo 15.11.2016 10:30
    Highlight Highlight "Ein User auf quora.com behauptet, dass Tollpatschigkeit in der Werbung gut funktioniere, die Unternehmen sich ihre «Opfer» aber gut aussuchen müssen. Frauen oder Minderheiten explizit zu veräppeln, sei mit Risiken verbunden. Weisse Männer hingegen seien «sichere Zielscheiben», weil niemand auf die Idee käme, dass sie tatsächlich Opfer sind."

    Das kommt eben davon wenn Minderheiten es schaffen besser behandelt zu werden als die anderen. Verweise auf meine Kommentare zum Thema lgbt Meldestelle für Verbrechen.
    Alle sind gleich, die Wenige sind gleicher!
    • pun 15.11.2016 12:28
      Highlight Highlight Ganz im Sinne der neuen trumpschen Verständniswelle fasziniert mich als "gendermainstreamer", dass es wirklich Leute gibt, die sowas ernsthaft glauben, was du schreibst.
      Nicht, dass du denkst, ich bezeichne dich damit als Nazi oder Chauvinist oder dumm, das bist du vermutlich nicht. Deshalb höre ich dir jetzt verständnisvoll zu: warum erlebst du die Gleichberechtigungsbewegung als solche Bedrohung? Für wen ist es eine Bedrohung? Für dich persönlich oder für die gesamte Gesellschaft?
  • Aged 15.11.2016 10:30
    Highlight Highlight "Frauen in der Werbung als blöd hinzustellen, ist sexistisch. Und bei Männern ist es ok?"
    Ja, ist okay, weil wir es auch sind! 😨
    • Menel 15.11.2016 11:04
      Highlight Highlight Dann bin ich also ein Mann? 😳
    • Aged 15.11.2016 14:24
      Highlight Highlight Menel: oh schreck, wenn es denn sein muss. Biete sonst noch die abgeschwächte Form an: blödmann. Gilt, glaube ich, unisolo. 😂
  • Wilhelm Dingo 15.11.2016 10:30
    Highlight Highlight Tolpatschige ältere Herren neben quickfidelen alten Frauen sind eine Realität. Genauso wie zahlreiche technik aversen Damen. Wo liegt das Problem? Weniger political correctness wäre lustiger.
    • Kyle C. 15.11.2016 11:42
      Highlight Highlight Und wo findet diese vermeintliche Realität denn statt? Ist es nicht einfach ein Klischee, dass eben genau aus solchen Werbungen entsteht? Ich kann diese Realität nicht repräsentativ beobachten. Ein älterer Herr, der etwas dusselig ist, gibt humoristisch betrachtet einfach mehr her. Ein Jööh-Effekt halt. Gut zu beobachten bei Loriot z.B. Genau so klischeehaft ist die tyrannisierende Hausfrau mit dem Wallholz und Lockenwickler. Beides nur Gespinste.
    • Lichtblau 15.11.2016 22:41
      Highlight Highlight Grausame Klischees, aber stimmt schon. Dann gab's noch die gestrandeten Dussels auf der einsamen Insel und die blonden Idiotinnen an der Schreibmaschine.

      Aber als Männerversteherin finde ich die SBB-Kampagne (im Angesicht der aktuellen - oft nervenden - Gender-Diskussion) schlicht ein bisschen altbacken. Zug verpasst?
  • DerTaran 15.11.2016 10:28
    Highlight Highlight Ist meinen Kindern schon vor Jahren aufgefallen, dass Männer in der Werbung grundsätzlich als Dumm dargestellt werden.
    • Menel 15.11.2016 11:06
      Highlight Highlight ...unsere Kinder werden auch von klein auf mit Stereotypen zugepflastert 😕
      Nie war die Welt so von Medien durchwirkt wie heute, da fände ich es wirklich sinnvoll zu schauen, was für Bilder wir da in die Welt schicken.
    • Kyle C. 15.11.2016 15:03
      Highlight Highlight Korrekt Menel. Aber Kinder denken halt erstmal so schemenhaft und entwickeln wohl erst später differenzierte Sichtweisen. Indianer sind böse/Cowboys lieb. Frauen sind Prinzessinnen/Männer gute Ritter....Mami ist zuhause und kocht/Papi bringt die Kohle nach Hause. Die Herausforderung besteht nicht darin, solche Bilder zu verbannen, sondern ihr eigenes Hinterfragen zu fördern. Erwiesen scheint, dass wenn Kinder eine gesunde Distanzierung von unrealistischen Medienbildern erlernen, die jugendliche Gefahr einer problematischen Identifikation mit unrealistischen Darstellungen viel geringer ist.
    • Kian 15.11.2016 15:45
      Highlight Highlight @stef2014: Kinder denken schemenhaft und entwickeln alle diese Stereotypen von sich aus? Und Erwachsene denken differenziert? Da wäre ich mir jetzt nicht so sicher.
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