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ETH Zürich in den Top 10: Schweizer Hochschulen schneiden bei Ranking hervorragend ab

Die ETH Zürich ist die Neuntbeste von 800 Hochschulen in aller Welt.
Die ETH Zürich ist die Neuntbeste von 800 Hochschulen in aller Welt.
Bild: Wikipedia

ETH Zürich in den Top 10: Schweizer Hochschulen schneiden bei Ranking hervorragend ab

30.09.2015, 22:0001.10.2015, 07:24

Mit sieben Hochschulen unter den 150 besten Universitäten der Welt schneidet die Schweiz im diesjährigen Hochschulranking der Zeitschrift Times Higher Education (THE) hervorragend ab. Die ETH Zürich hat es als einzige nicht-angelsächsische Uni seit langem in die Top 10 geschafft.

10 Schweizer Universitäten finden sich im THE-World University Ranking unter den 800 besten Hochschulen der Welt, wie THE am Mittwoch mitteilte. Die ETH Zürich findet sich dieses Jahr sogar auf Rang 9 – seit einem Jahrzehnt hat es keine Uni aus einem nicht-englischsprachigen Land unter die ersten 10 geschafft.

Auf Rang 31 folgt die ETH Lausanne (EPFL), danach die Universitäten Basel (Rang 101), Zürich (104), Bern (120) Genf (131) und Lausanne (144). Freiburg, St.Gallen und Neuenburg liegen zwischen den Rängen 200 und 500. Nicht im Ranking erscheinen die Universität Luzern und die Università della Svizzera Italiana.

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Sehr international

Die Schweizer Institutionen gehörten zudem zu den internationalsten, lobten die Herausgeber: Sie hätten den sechsthöchsten Anteil an internationalen Studierenden, nämlich 27 Prozent. Bei den Dozierenden seien es sogar 45 Prozent. Die Schweiz liege auch bei den Bildungsausgaben mit 3,1 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts weit vorne.

Ihre zunehmende Internationalität habe zahlreichen europäischen Universitäten im THE-Hochschulranking Vorschub geleistet, erklärte Redaktor Phil Baty. Vor allem Grossbritannien und die Niederlande glänzen mit 34 respektive 12 Institutionen in den Top 200. Unis in 13 europäischen Ländern wie Zypern, Ungarn, Island oder Serbien sind neu im Ranking dabei.

Wichtigste Uni-Rangliste

Die Europäer haben die USA in ihrer Vormachtstellung leicht zurückgedrängt. In Asien fielen Japan und Südkorea leicht zurück, während China die Stellung hielt.

Das Times-Ranking hat sich mittlerweile als wichtigste Uni-Rangliste etabliert. Es basiert auf 13 Indikatoren aus den Bereichen Forschung, Lehre, Zitierungen, Internationalisierung, Wissenstransfer und Einwerbung von Drittmitteln aus der Wirtschaft. Erstmals listet es dieses Jahr 800 statt 200 Institutionen aus insgesamt 70 Ländern auf. (whr/sda)

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