Schweiz
Schwingen

Millionen Mehrkosten für ESAF 2025

Fabian Staudenmann, oben, und Armon Orlik, unten, im Schlussgang beim Eidgenoessischen Jubilaeumsschwingfest, am Sonntag, 8. September 2024, in Appenzell. Der Eidgenoessische Schwingerverband begeht m ...
Fabian Staudenmann und Armon Orlik beim Jubiläumsschwingfest in Appenzell.Bild: keystone

Mehrkosten im Millionenbereich für nächstes Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2025

09.09.2024, 11:5509.09.2024, 12:12
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Für das nächste Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) 2025 rechnen die Verantwortlichen mit zusätzlichen Kosten im Millionenbereich. Dies, weil die Grundvoraussetzungen auf dem ländlichen Gebiet im Glarnerland herausfordernder seien als in den vorangegangenen Austragungsorten Pratteln und Zug.

So müssten beispielsweise die Bahnhöfe Näfels-Mollis und Weesen temporär ausgebaut werden, schrieben der Eidgenössische Schwingerverband (ESV) und das Organisationskomitee des ESAF Glarnerland am Montag in einer gemeinsamen Mitteilung. Auch sämtliche Park- und Campingplätze auf landwirtschaftlichen Nutzflächen müssten mit Bodenschutzmassnahmen geschützt werden.

Ausserdem seien strenge Auflagen der Behörden mit Kostenfolgen zu berücksichtigen. Weil die Armee ihre Mannstage auf 3600 Tage reduzierte (in Zug 2019 waren es 4200 und in Pratteln 2022 4000), müssten weiter die fehlenden Einsätze mit Leistungen aus der Wirtschaft und dem Zivildienst kompensiert werden. Dazu kämen generelle Preisentwicklungen und erhöhte Ausgaben für die Sicherheit.

Gratisanreise mit ÖV gestrichen

Deshalb habe man sich entschieden, auf eine im Ticket integrierte Gratisanreise mit dem öffentlichen Verkehr zu verzichten. Dies hätte Mehrkosten von 2,5 Millionen Franken verursacht, schrieben die Verantwortlichen weiter.

Ausserdem wurden die Ticketpreise erhöht. In der teuersten Kategorie (gedeckter Sitzplatz) müssen Besuchende 290 Franken berappen. Beim letzten Fest in Pratteln kostete der gleiche Platz 25 Franken weniger. Man sei jedoch überzeugt, dass die festgelegten Preise der Qualität eines Eidgenössischen gerecht werden, hiess es. (sda / kek)

So geht Schwingen – ein Crash-Kurs zum Eidgenössischen

Video: watson/Fabian Welsch, Emily Engkent

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2022 in Pratteln: Joel Wicki.
quelle: keystone / peter schneider
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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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hans gwüsst
09.09.2024 13:41registriert Januar 2016
Es ist schlichtweg nicht nachvollziehbar, dass man sich für das Glarnerland ohne passende Infrastruktur entschieden hat. Die Alternative lautete nämlich St. Gallen. Inklusive passendem Autobahnzubringer, eigenen Bahnhof, riesiges Parkhaus (inklusive Stadion), sowie haufenweise Erfahrung mit Grossanlässen. Eigentlich ein No-Brainer.
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