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Schutzkonzept für Erotikgewerbe: Sex nur noch in Hündchen- oder Reiterstellung



epa08380097 Carolina Gutierrez prepares her outfit containing of a golden bikini and black highheeled ankle boots for another working day as an erotic dancer in Cali, Colombia, 16 April 2020 (issued 23 April 2020). The quarantine to prevent the widespread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the COVID-19 disease has affected the adult industry in the country and changed the way of practicing their business for many sex workers and adult entertainments.  EPA/ERNESTO GUZMAN JR  ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Sexarbeiterinnen leiden unter dem Arbeitsverbot. Bild: EPA

Sexarbeiter sollen ab dem 8. Juni ihre Arbeit wieder aufnehmen können, dies fordert der nationale Zusammenschluss von Beratungsstellen für Sexarbeitende. Dafür hat der Verband umfassende Massnahmen definiert.

So sollen etwa beim Geschlechtsverkehr Stellungen praktiziert werden, bei denen die Tröpfchenübertragung gering und der Abstand zwischen den Gesichtern möglichst hoch ist, schreibt der Verband Prokore am Montag. Beispiele dafür wären etwa die Hündchen- oder Reiterstellung. Zudem sollen die Zimmer nach jedem Kundenkontakt mindestens 15 Minuten lang gelüftet und die Bettwäsche nach jedem Besuch gewaschen werden. Weiter werden zwecks Rückverfolgung Kundenkontaktdaten aufgenommen und für vier Wochen aufbewahrt.

Der Verband erarbeitete das Schutzkonzept zusammen mit Sexarbeitenden, Betrieben, Plattformen, Fachstellen und der Aidshilfe Schweiz und reichte es vergangene Woche beim Bundesamt für Gesundheit sowie der Verbindungsstelle Zivilgesellschaft ein. Gleichzeitig fordert Prokore, dass das Arbeitsverbot per 8. Juni aufgehoben wird.

Mit Desinfektionsmitteln, Handschuhen und Kondomen können die vorgeschriebenen Standardschutzmassnahmen genauso gut auch im Erotikgewerbe eingehalten werden, argumentiert der Verband. Schulungen und Informationskampagnen könnten das Infektionsrisiko zusätzlich eindämmen. Zudem würden sexuelle Dienstleistungen meistens nicht länger als 15 Minuten dauern und Küsse seien bereits vor der Coronapandemie nur selten ausgetauscht worden.

Verbot fördert illegale Sexarbeit

Die negativen Auswirkungen des Sexarbeitsverbots seien schwerwiegend, heisst es weiter. Der Nothilfefonds könne seit April zwar zur Überbrückung Soforthilfe leisten. Doch längerfristig könne eine Verlängerung der Gewerbebeschränkung nicht bewältigt werden.

Zudem ist es laut Prokore gefährlicher, Sexarbeit zu verbieten, statt sie zu regulieren: Aus Not würden immer mehr Personen illegal arbeiten, sagt der Verband voraus. Illegale Sexarbeit berge jedoch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. (sku/chmedia)

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89
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    Alle Leser-Kommentare
  • Balikc 26.05.2020 09:37
    Highlight Highlight Ohne Maske?
    Benutzer Bild
  • Hangover 26.05.2020 07:57
    Highlight Highlight
    Mich würden die Freier mit oder ohne Maske anekeln. Wääähhhh.
  • Das-Malo 25.05.2020 22:13
    Highlight Highlight Da kommt mir das Ganzkörper-Kondom aus "die nackte Kanone" in den Sinn
  • KnolleBolle 25.05.2020 21:53
    Highlight Highlight Beim vom hinten hat nen Vorteil, man muss nicht lächeln dabei...
  • FireWave 25.05.2020 21:50
    Highlight Highlight Wann stoppt der Bundesrat diesen Schwachsinn? Wenn über 20 Jahre keine Neuinfektionen da sind? Wer immer noch glaubt, der Bundesrat habe richtig gehandelt... Das Virus sei so gefährlich... Oder das Gesundheitssystem wurde durch die Massnahmen geschützt.
    Dem empfehle ich folgende Recherche:
    https://online.flippingbook.com/view/330209/
    Einfach erklärt, gut belegt.
    • Thomas Oetjen 26.05.2020 10:25
      Highlight Highlight Ach bitte. Da wird auf Schweden verwiesen, von dem wir heute wissen, dass deren Konzept denen um die Ohren geflogen ist.

      Irgendwelche Meinungen in Flipcharts machen diese nicht wahrer.


  • Hummingbird 25.05.2020 21:24
    Highlight Highlight Wieso nicht einfach mit Mund- und Atemschutzmaske, anstatt mit Stellungsvorschriften (die wohl hinter verschlossener Tür eh niemand einhält...?!
    • Guerzo 25.05.2020 22:49
      Highlight Highlight das kostet extra!
    • lilie 25.05.2020 23:18
      Highlight Highlight @Hummingbird: ... aber vorher unter die Desinfektionsdusche. ☝️
  • Locutus70 25.05.2020 19:57
    Highlight Highlight Na da wird so mancher verheiratete Freier noch was dazu lernen können, wenn es daheim nur selten und dann nur die Missionarsstellung gibt ^^
    • Hangover 26.05.2020 22:03
      Highlight Highlight Täusche ich mich, wenn du auch zu diesen zählst?

  • Zeit_Genosse 25.05.2020 19:56
    Highlight Highlight Mal für diese Branche aus dem Viereck gedacht...

    Im Geschirrspüler überleben die Viren nicht. Ergo überleben sie im heissen Dampfbad, der Sauna oder Infrarot, evtl. starkem UV bei entsprechend hoher Temperatur auch nicht. Das wären dann „Ausweichplätze“, wo man die Bettwäsche nicht wechseln müsste, sondern nur den Kärcher bedienen können müsste. Auch im chlorhaltigen Jacuzzi mit Schnorchel und Brille.... Ach, was denke ich da...

    Übrigens, die Stoffmasken kann man mit dem Dampfbügeleisen oder der Mikrowelle merfachtauglich machen.
    • lilie 26.05.2020 10:12
      Highlight Highlight @Zeit_Genosse: Ui, ich bin nicht sicher, ob das verhebed. 😬

      Das mit dem Aufbereiten von Stoffmasken ist eine Notlösung für den Privatgebrauch, weil es nicht genug Masken gab. Im professionellen Umfeld ist das wohl kaum zugelassen.

      Und so weit ich weiss sind alle von dir aufgezählten "Ausweichplätze" eher Virenschleudern, weil du nur gerade so heiss machen kannst, wie auch der menschliche Körper verträgt.

      Was aber der Mensch an Hitze verträgt, verträgt ein Virus noch lange, deshalb befürchte ich eher, dass die sich in der feucht-heissen Luft pudelwohl fühlen. 😬
    • Zeit_Genosse 26.05.2020 14:51
      Highlight Highlight Das war ironisch gemeint

      Und doch halte ich fest, dass bei 60 Grad im Geschirrspüler & Boiler Bakterien und Viren sterben. Deshalb sollte man ja auch beim Duschen kurz vollheiss einstellen, um die Legionellen zu töten.

      Viren mögen es trocken und kalt (deshalb im Winter besser übertragbar). Der Umkehrschluss ist feucht und heiss liegt den Viren weniger. Wenn die Tröpfchen mit Viren in einer heissen Umgebung, z.B. Saunadampf, geraten wird die Ansteckung massiv reduziert. Auch durch einen heissen und feuchten Rachenraum, wo die Viren als erstes andocken. Das ist keine Mär aber keine Vollkasko.
    • Thomas Oetjen 26.05.2020 15:22
      Highlight Highlight 70 Grad ist die Schmerzgrenze eines Virus. Wenn du ein Bad in der Temperatur geniessen willst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Burdleferin 25.05.2020 19:46
    Highlight Highlight Blick
    Benutzer Bild
    • Eskimo 25.05.2020 22:40
      Highlight Highlight Die Damen auf dem Titelbild scheinen das "gut lüften" jedenfalls ernst zu nehmen...
  • Bits_and_More 25.05.2020 18:49
    Highlight Highlight Warum hast Du KEINE Maske auf?
  • DrDeath 25.05.2020 18:02
    Highlight Highlight Schutz muss sein, da gibt's nix. Vorschlag: wir schneiden aus FFP2-Masken das Ausatemventil raus. Der Lochdurchmesser dürfte für die meisten Kunden eh reichen. Für zwischendurch gibt's einen Stöpsel zum zukorken. Wurde für Pommes und Strohhalme schon erfolgreich so umgesetzt.
  • Chris B. 25.05.2020 17:54
    Highlight Highlight Also wenn ich die "Schutzkonzepte" sehe, welche ich Restaurants, Geschäften und Coiffeur Salons so sehe, dann denke ich kaum, dass von Bordellbesuchen ein grosses Risiko ausgeht. Es treffen sich immer nur 2-3 Personen auf einmal und das für 30-60 Minuten.

    Selbst, wenn eine Prostituierte infiziert ist, würde sie deutlich weniger Personen anstecken, als ein Kellner, welcher sich dank wirkungslosem Schutzkonzept in falscher Sicherheit wägt.

    Der Infektionsverlauf ist in solchen Etablissements einfacher nachvollziehbar und die Leute sind bereits auf Infektionskrankheiten sensibilisiert.
  • Glenn Quagmire 25.05.2020 17:38
    Highlight Highlight Und wer kontrolliert ob die Stellungen eingehalten werden?

    Schickt das BAG Inspekteure, welche den Akt genau beobachten und eventuelle Fehlhandlungen danach büssen?
    • Mat_BL 25.05.2020 19:58
      Highlight Highlight *LOL* Ich würde so gerne Daniel Koch in seiner ruhigen und dezidierten Sprache, über eine derartige BAG Kontrolle Live am Point-de-Presse darüber Fazit ziehen hören!
    • Gsnosn. 25.05.2020 20:06
      Highlight Highlight Stichproben durch BAG,
    • NathanBiel 25.05.2020 20:47
      Highlight Highlight 😂😂😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • mukeleven 25.05.2020 17:09
    Highlight Highlight ou ja - das werden die cash-zahler lieben, die kontaktdaten angeben...
    handy-nummer der ehefrau nicht vergessen, fuer den fall, dass der freier gerade nicht erreichbar an der arbeit, wenn der kanton anruft...
  • Evan 25.05.2020 17:03
    Highlight Highlight Wurde nicht bereits bekannt, das sich die Damen bereits jetzt nicht an die Vorgaben halten?
    • ands 25.05.2020 18:17
      Highlight Highlight Es gibt ja keine "Vorgaben". Nur ein Verbot. Wenn einem das Geld ausgeht, überlegt man sich halt zweimal, ob man lieber illegal arbeitet oder hungert...
  • KoSo 25.05.2020 17:02
    Highlight Highlight endlich werden die wichtigen Dinge geregelt! 🤦🏻‍♂️
    • Mia_san_mia 25.05.2020 17:05
      Highlight Highlight Wieso ist das Deiner Ansicht nach nicht wichtig?
    • Glaedr 25.05.2020 22:29
      Highlight Highlight @koSo
      Nochmals zum mitschreiben
      Wichtig sind
      Spitäler, Lebensmittelläden, Drogerien
      Anschliessend die Schulen
      Sachen wie Coiffeursalon, Restaurant, Campingplätze oder generell öffentliche Plätze wo man die Sonne geniessen kann, Baumärkte, Sport und Bordelle sind im Grunde alle Luxus und gleich (un)wichtig.
    • KoSo 26.05.2020 06:52
      Highlight Highlight tja, es gibt noch soviel zu regeln, kenne viele kleine und kleinst Unternehmer, die absolut vor dem Nichts stehen, ältere Leute die völlig isoliert sind, hochrisiko Patienten deren Kinder in die Schule müssen, Lehrer die anstatt Noten jetzt Einträge verteilen, da Wertung ja so wichtig ist.....

      aber es ist so wichtig das ganze Doggy und Reiter-Stellung-Ding jetzt geregelt zu haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RichiZueri 25.05.2020 16:55
    Highlight Highlight Wie genau sieht denn da das Kontrollkonzept aus?
    Aber mal ernsthaft, wenn Zahnärzte, Physios und sogar Masseure seit bald einem Monat offen haben dürfen, verstehe ich den Unmut des ältesten Gewerbes halt irgendwie schon.
  • The fine Laird 25.05.2020 16:50
    Highlight Highlight Ich glaube die Schnitzelbänke nächstes Jahr in Basel werden kein Ende nehmen wenns so weiter geht..🙃
    • lilie 25.05.2020 17:30
      Highlight Highlight @The fine Laird: Du bist sehr zuversichtlich, dass es nächstes Jahr eine Fasnacht gibt... 😏
  • Madison Pierce 25.05.2020 16:43
    Highlight Highlight Trennwand aus Plexiglas mit Glory Hole?
    • DunkelMunkel 26.05.2020 07:09
      Highlight Highlight Was ist ein Glory Hole?
  • Watchdog2 25.05.2020 16:16
    Highlight Highlight Doggy-Style und Reiterstellung mit Maske?
    Gibts da schon Anleitungsbilder dazu?
    • Citation Needed 25.05.2020 16:48
      Highlight Highlight ...frage für einen Freund!
      ;-)
    • the Wanderer 25.05.2020 17:45
      Highlight Highlight @Watchdog 2

      2m Abstand halten, ansonsten Schutzmaske tragen (kann wunderbar in ein Rollenspiel integriert werden...😋)
  • Amarillo 25.05.2020 16:10
    Highlight Highlight Das Risiko dürfte mit diesen Massnahmen kaum höher sein als in einem vollbesetzten Bus oder Tram, wo das Gros der Leute erst noch keine Masken trägt. Das Problem dürfte eher sein, dass das Schutzkonzept auf Studios zugeschnitten ist. Dort, wo die Kunden in irgendwelchen Bars rekrutiert werden, wird es wohl etwas unrealistisch. Nur Studios ist aber immer noch besser, als wenn das Geschäft komplett in die Illegalität abdriftet. Wer für "ohne Gummi" einen Aufpreis bezahlt, für den dürften weder Lockdown noch Corona abschreckend wirken.
    • Trouble 25.05.2020 17:10
      Highlight Highlight ... der will dann auch "ohne Maske" gegen einen Aufpreis
    • Garp 25.05.2020 17:16
      Highlight Highlight Na im Tram keuchen die wenigsten, kenn auch Leute die rumschreien beim Sex und sehr laut sprechen, wie unser ehemaligen Nachbarn.

      Bin aber auch dafür, dass Sexarbeiterinnen wieder arbeiten können. Illegal werden es die ganz Verzweifelten eh tun.
      Kann mich gut an die schlimmsten Drogenzeiten in Zürich erinnern, was da Freier illegal von den Drogensüchtigen verlangten und durchdrückten.
      (Hatte eine Freundin, die in diesen Bereich gearbeitet hat, um die drogensüchtigen Prostituierten zu unterstützen.)
  • Alteresel 25.05.2020 16:06
    Highlight Highlight Dieses Konzept ist Futter für notleidende Kabarettisten!
    • lilie 25.05.2020 23:22
      Highlight Highlight @Altesel: Ja, die sublimieren ihren Sexualtrieb perfekt. 😁
  • ThePower 25.05.2020 16:02
    Highlight Highlight Prostituierte sind potenzielle (höhö) Superspreader. Wer da jetzt hingeht, spielt quasi Russisch Roulette mit seiner eigenen Gesundheit und derjenigen der Frauen. Ein Puffbesuch wäre daher extrem leichtsinnig im Moment. Allerdings lässt sich Prostitution kaum längerfristig verbieten, deshalb ist das echt schwierig hier eine gute Lösung zu finden.
    • Garp 25.05.2020 17:19
      Highlight Highlight Gibt Leute die kennen da leider nichts. Gibt genug Freier die verlangen auch von illegalen Prostituierten Sex ohne Gummi und gehen darum genau zu diesen und um sie mies behandeln zu können.
    • Meierli 25.05.2020 18:05
      Highlight Highlight Ob Coiffeur, Zahnarzt, Physio oder Prostitution spielt doch eigentlich keine Rolle. Alles bedeutet physische Nähe mit Körperkontakt. Ob man da hingehen soll, ist eine andere Frage. Aber wohl besser als das illegale Geschäft das eh aktuell läuft.
  • nafets 25.05.2020 16:00
    Highlight Highlight ... so soll die Bettwäsche neu, nach jedem Besuch gewechselt und gewaschen werden.. - wow - was für ein genialer Vorschlag, dass da vorher noch niemand drauf gekommen ist, wundert mich etwas.
    und die Personaldaten sollen für 4 Wochen aufbewahrt werden - da wird sicher jeder Kunde freiwillig an diesem Programm mitmachen und ich sehe bildlich vor mir, wie zuhause solch ein Anruf entgegengenommen würde, wenn möglich nicht gleich direkt vom Kunden...
    also dieser Verband gehört aber definitiv auch marketingtechnisch unterstützt..
    • lilie 25.05.2020 16:22
      Highlight Highlight @nafets: Der Anruf würde ja vermutlich vom Kanton kommen und nur dem Betroffenen direkt mitgeteilt. Trotzdem: Unter diesen Umständen werden die Sexarbeiterinnen nicht mehr viel Kundschaft haben...

      Aber eben: Was will man sonst machen? Vollkörperkondom? Sexverbot? Vor jedem Kontakt ein Schnelltest? Das ist echt nicht einfach, hier Lösungen zu finden.
    • el_chef 25.05.2020 17:11
      Highlight Highlight @lilie
      kein problem ;)
      Benutzer Bild
    • lilie 25.05.2020 19:03
      Highlight Highlight @el_chef: Ebe gäll, die Schweizer Freier stehen schon Schlange. 😁

      Nee, ist echt nicht leicht zu lösen. Aber Gottesdienste und Fussballspiele erlauben und kein Sexgewerbe ist irgendwie - Entschuldigung - pervers.

      Und es gibt sicher nicht viele Umstände, in denen dieser Satz einen Sinn ergibt. 😁🤣
  • _andreas 25.05.2020 15:57
    Highlight Highlight Schön und gut solche Schutzkonzepte. Aber haben die wirklich das gefühl irgendjemand würde sich daran halten? Glaube kaum das da jemand kontrolliert 😂
    • Emil22 25.05.2020 16:11
      Highlight Highlight Bin zwar kein Virologe, aber ich kanns mir gerne mal ansehen... :-)
  • Nume no eis, bitteee! 25.05.2020 15:32
    Highlight Highlight „Wenn die im Fussball mit ihrem Konzept durchkommen, dann wirds bei uns doch wohl auch klappen!“
  • ScottSterling 25.05.2020 15:26
    Highlight Highlight Joa, "Mit Desinfektionsmitteln, >>>Handschuhen<<< und Kondomen(...). Das wird höchstens Freier mit ganz spezifischen Fetischen anziehen.
    • lilie 25.05.2020 19:04
      Highlight Highlight @ScottSterling: Krankemschwester und Patient spielen, bis der Arzt kommt? Im wahrsten Sinne des Wortes... 😏
  • _Qwertzuiop_ 25.05.2020 15:24
    Highlight Highlight Wurde eine Therapeutin (?) aus Spanien vor einem Monat nicht wegen genau solchen Vorschlägen ausgelacht?
    • Emil22 25.05.2020 15:33
      Highlight Highlight Wenn sie genau diese Vorschläge gemacht hat: dann wurde sie völlig zu Recht ausgelacht.
    • El Vals del Obrero 25.05.2020 16:12
      Highlight Highlight Bessere Ideen?
  • Atavar 25.05.2020 15:07
    Highlight Highlight "Zwei mal drei macht vier
    Widdewiddewitt und drei macht neune!
    Ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt [...]"

    So oder ähnlich sieht's wohl in den Köpfen aus...
  • who cares? 25.05.2020 14:58
    Highlight Highlight Wenn zwei Leute Sex haben und einer davon hat Corona, hat es der andere nachher auch. So ist es halt.
    • ands 25.05.2020 18:12
      Highlight Highlight Das ist definitiv falsch. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Solange aber keine Tröpfcheninfektion erfolgt, ist sie vermutlich nicht viel höher, als wenn man z.B. am selben Tisch isst (dort ist die Wahrscheinlichkeit einer Tröpfcheninfektion hoch). Und das Schutzkonzept ist ja dazu da, Tröpfcheninfektionen zu verhindern.
    • Leela 26.05.2020 09:11
      Highlight Highlight Lol, aber Sex mit den ganzen Aerosolen soll da weniger gefährlich sein, als am selben Tisch zu essen? Ich denke nicht.
  • Team Insomnia 25.05.2020 14:57
    Highlight Highlight Läck, ich lache Tränen😂!
    Kontaktdaten sollen hinterlegt werden, Zimmer 15min lüften, Realsatire, köstlich🤪!
    • äti 25.05.2020 16:27
      Highlight Highlight Vom Fach?
    • Marc Allenbach 25.05.2020 17:14
      Highlight Highlight Wegen Kontaktdaten hinterlegen - wetten auf einmal heissen alle Besucher “Hans Nötig”
    • 1of8mio 25.05.2020 18:13
      Highlight Highlight @Marc Allenbach

      Besondere Notsituationen - mit Prio auf der Warteliste - heissen dann Hans Nötiger. Und schon klappt das mit der Triage auch im horizontalen Gewerbe!
  • Thomas Oetjen 25.05.2020 14:57
    Highlight Highlight Das Ende der Missionarsstellung?
    • DerHans 25.05.2020 17:49
      Highlight Highlight Die Missonarsstellung gibts ja zu hause...
    • K1aerer 25.05.2020 18:39
      Highlight Highlight @DerHans aber auch nur in einer offenen Beziehung. 🙈
    • DerHans 25.05.2020 19:59
      Highlight Highlight @ K1aerer um Himmelswillen in was für einer rosaroten Märchenwelt leben sie!? Hätte man eine offene Beziehung braucht man wohl nicht in den Puff um auf seine Kosten zukommen. Da ist schon der Eine oder Andere mit der Vorzeigeehe aufgeflogen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satan Claws 25.05.2020 14:51
    Highlight Highlight "Weiter werden zwecks Rückverfolgung Kundenkontaktdaten aufgenommen und für vier Wochen aufbewahrt."

    Das klingt nach einem sehr vernünftigen Konzept.
  • iudex 25.05.2020 14:36
    Highlight Highlight Hören sich diese Leute vom Verband Prokore eigentlich selbst zu?
    • Ruefe 25.05.2020 14:57
      Highlight Highlight Realsatire ^^
    • Silent_Revolution 25.05.2020 15:17
      Highlight Highlight Der letzte Abschnitt trifft zu und das ist entscheidend.

      Die absurden Konzepte kommen einzig und allein daher, dass auch vom Sexgewerbe verlangt wird, ein solches Schutzkonzept vorzulegen bevor auch nur im Ansatz daran gedacht wird, wieder zu eröffnen.
    • Fennek 25.05.2020 15:28
      Highlight Highlight Hast du einen alternativen Vorschlag?
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