Schweiz
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Offen gesagt

«Lieber Breel Embolo, bitte lesen Sie das ...»

Der Basler Fussballprofi Breel Embolo verdient in der Bundesliga 300'000 Euro im Monat. Und wirft in Basel Mieter aus seiner Liegenschaft, um diese zu sanieren. Ein bisschen Nachhilfe in Heimatkunde.



Lieber Herr Embolo

Ich habe letzthin von Ihnen gelesen, was ungewöhnlich ist, weil mich Ihre Branche nicht interessiert. Aber in der bz Basel stand, Sie seien ein «Mieterschreck». Das ist natürlich eine gute Geschichte!

Jetzt hat die Basler Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten also entschieden, dass Sie die Mieter nicht zwecks Luxussanierung in Corpore innert sechs Monaten aus Ihrer Liegenschaft an der Basler Kannenfeldstrasse auf die Strasse stellen dürfen. Sie müssen warten bis September ...

Natürlich dürfen Sie das Haus von mir aus sanieren, es ist Ihre Hütte, Sie sind erwachsen, und wenn Sie die zu einem Rendite-Objekt machen und sich selber einen Image-Schaden beifügen wollen, dann möchte ich Ihnen da gar nicht reinreden.

Ich möchte Sie nur kurz daran erinnern, woher Sie kommen. Und damit meine ich nicht Ihre kamerunische Herkunft. Sondern Ihre baslerische Sozialisierung.

Sie fragen sich jetzt vielleicht, was das mit Ihrer Liegenschaft an der Kannenfeldstrasse zu tun hat und ich will es Ihnen erklären: Es geht um Reichtum und die verantwortungsvoll-bescheidene Art, wie man damit in Basel umgeht. Dazu eine Anekdote und ein historischer Fakt zum besseren Verständnis:

1. Die Schwester meines Daigg-Freundes hat im Pfadi-Sommerlager auf dem Urnerboden ihren Wanderschuh im Schlamm verloren und nicht mehr gefunden. Die Familie, bei weitem reicher als Sie es jemals sein werden, hat daraufhin nicht etwa einfach neue Wanderschuhe gekauft, sondern ist auf den Urnerboden gefahren, um besagten Wanderschuh zu suchen.

2. Die weltweit fast erste politische Körperschaft, die eine progressive Einkommenssteuer einführte, war 1840 Basel-Stadt. Es war also die herrschende Schicht reicher Basler, die erkannt und beschlossen hatte, dass Reichtum verpflichtet und diejenigen, die mehr haben (also sie selbst), auch mehr an die Infrastruktur zahlen sollen.

Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist, wenn man so schnell zu so viel Geld kommt, wie Sie. Aber als Basler haben Sie im Umgang damit bessere Vorbilder und damit auch eine grössere Verpflichtung zu Bescheidenheit und sozialer Umsichtigkeit als Ihre Sportsfreunde.

In Sachen Bescheidenheit machen Sie mich als Co-Basler schon stolz, jetzt würde ich Ihnen noch raten, dass Sie Ihren Mietern bei der Suche nach bezahlbaren Bleiben helfen lassen.

Mit freundlichen Grüssen

Maurice Thiriet

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166Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hierundjetzt 04.04.2019 09:08
    Highlight Highlight Die meisten stellen sich auf Embolos Seite weil Embolo ....aber dann in der Stadt Zürich gegen Gentrifizierung demonstrieren: kann ich. Ich erkenne zur grassierenden Gentrifizierung 0 Unterschied zu Embolos "Renovation"

    Er hätte sich durchaus mehr Zeit nehmen können mit dem künden und / oder den Umbau so planen, dass man als Mieter weiterhin darin leben kann. DAS ist Usanz.
    • Tschüse Üse 04.04.2019 09:13
      Highlight Highlight 6 Monate sollten reichen eine passende Bleibe zu finden und gewisse Renovationen wie z.B eine Asbest Sanierung kann man nicht anders planen.
    • Hierundjetzt 04.04.2019 11:56
      Highlight Highlight Ja vielleicht in Bern, Brig oder Altdorf 😏
    • Tschüse Üse 04.04.2019 12:06
      Highlight Highlight Wohne nahe an Zürich und das 6 Monate durchaus reichen, weiss ich aus eigener Erfahrung. Man muss halt ein wenig dahinter sein.


      Und nein mein Einkommen ist nicht im höheren Segment zu finden, was die Wohnungssuche erleichtert hätte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eh Doch 04.04.2019 09:06
    Highlight Highlight Reichtum verpflichtet. Punkt
  • rodolofo 04.04.2019 07:58
    Highlight Highlight So viel ich gelesen habe, waren das Entscheidungen von Verwaltungs-Profis und nicht von Breel Embolo.
    Der hat vermutlich gar keine Zeit, um sich um diese Liegenschaft zu kümmern, die er nur als Anlage-Objekt mit höherer Rendite gekauft hat und nicht, weil er sich mit dem Haus und seinen MieterInnen irgendwie verbunden fühlt.
    Das machen im übrigen viele Reiche und Super-Reiche so.
    Warum soll Embolo da plötzlich höchsten sozialen Standards genügen?
    Weil er schwarz ist?
    Das Rendite-Denken ist GANZ ALLGEMEIN eine Seuche unserer Zeit, dieses "Möglichst viel aus Mensch und Natur herauspressen".
  • Therealmonti 04.04.2019 04:39
    Highlight Highlight Kann es sein, dass dieser junge Mann, der dank seiner Fussballkünste, sehr schnell reich geworden ist, sich - wie das halt so üblich ist - etwas gar sehr auf seine Manager, seine Steuerberater und ev. noch ein paar andere verlässt, die an seinem Reichtum teilhaben wollen. Vielleicht braucht er auch jemanden, der ihm hie und da die Kappe wäscht und wieder auf den Boden runter holt.
  • Pasionaria 04.04.2019 02:28
    Highlight Highlight M. Thiriet
    I/Brief @ Embolo voll angebracht.
    Meine Frage jedoch:
    Haetten Sie ebenso den Mut, im selben ehrenh. Sinne @ R. Federer (bin tennismaessig (!) ein grosser Fan von ihm)
    zu schreiben, angesichts seines Vorhabens, sein zu 21 Mio. erworbenen Grundstuecks am Zuerichsee, es nach wenigen Jahren zu 35 Mio zu veraeussern. Dies im Wissen, dass
    - es sehr wahrscheinlich von einen chinesischen russischen oder arabischen Millardaer erworben wird
    - dies die Landpreise pervers in die Hoehe treiben wird. Sodass kein normaler Buerger mehr in dieser Gegend wird Land erwerben koennen.
    Dke f. I/Antwort.
    • dickmo 08.04.2019 23:00
      Highlight Highlight @Pasionaria: Ich habe jetzt schon so aufs Dach gekriegt, weil ich Embolo kritisiert habe, jetzt würd ich mich auch an einen Federer trauen. Aber: In der Gegend am Zürichsee kann sich sowieso kein normaler Bürger Land leisten.
  • Adumdum 04.04.2019 00:33
    Highlight Highlight Der Mann ist Fussballspieler - und verwaltet die Liegenschaft sicher nicht selber. Ja, man kann auch da immer die Extra-Meile gehen (ums mal mit den Amis zu sagen), aber wir kennen ja alle die Hintergründe gar nicht so richtig, oder? Und ich bin mir sicher es gibt's ganz ganz ganz viele reiche Schweizer die auch ihr Immobilien ab und zu mal renovieren. Zum Glück gibt's ja noch den Mieterschutz und klare Regeln - auch ohne Sensationspresse. Dachte Watson wäre besser.
  • Carbiegirl 04.04.2019 00:14
    Highlight Highlight Aus Erfahrung und vielen Gesprächen mit anderen Liegenschaftsverwaltern kann ich sagen, dass 6 Monate Kündigungsfrist nicht für alle genügend sind. Vor allem, weil ein solch grosses Sanierungsprojekt nicht so ruckzuck auf die Beine gestellt wird. Faire Verwalter informieren früh, räumen den Parteien mehr Zeit ein und unterstützen sie bei der Suche.

    Mein Tipp: mit Mietverband sprechen, prüfen, ob ein bewilligungsfähiges Bauprojekt vorliegt und ggf Termin bei der Schlichtungsbehörde.
    Meine 90jährige Nachbarin hat damit einen Kündigungsvollzug von 2 Jahren erreicht.
  • Cielodinotte 03.04.2019 23:43
    Highlight Highlight "Nachhilfe in Heimatkunde", Hui hui hui...passt überhaupt nicht zur heutigen Schweiz. Die meisten heutigen Schweizer sind alles andere als bescheiden. Man muss nur ein paar Kommentare lesen, wie Schweizer über verschiedene Themen argumentieren, zum Beispiel über die EU, dann erkennt man die Arroganz der Schweizer und kaum jemand wir dies überbieten in Europa. Die Schweizer sind ganz klar auf matrielles fokusiert und der Fussballer ist es auch. Ich wäre also vorsichtiger so etwas zu schreiben, besonders als Schweizer, das tut dem eigenen Image auch einen Schaden zufügen.
    • dickmo 08.04.2019 22:58
      Highlight Highlight @Cielodinotte: Es geht um Basler Heimatkunde. Nicht um Schweizer Heimatkunde. Das ist ein Unterschied.
  • Honeybadgerisyourfriend 03.04.2019 23:10
    Highlight Highlight Am Schorenweg in Basel wurden 200 Wohnungen ratzfatz gekündigt...schreiben sie lieber der Wincasa AG ein brummiges Briefchen, anstatt hier öffentlich Embolo anzuprangern...(der seinen Mietern übrigens nicht so fristlos gekündigt hat wie die Wincasa AG)...
  • Eidi 03.04.2019 19:49
    Highlight Highlight Ui da ist aber einer neidisch! Solche Sanierungen sind wichtig! Alte Mehrfamilienhäuser sind Co2 Schleudern sondergleichen. Das Gebäude bauphysikalisch aufwerten tut sowohl der Umwelt wie auch der Wirtschaft gut und wird auf lange Sicht auch für Embolo was bringen. Er wäre blöd, würde er das nicht tun. Ich find den Beitrag äusserst anmassend, vorallem da es Immobilienbesitzer gibt, die ganz anders mit den Mietern umgehen. Ich habe fertig
  • rodman 03.04.2019 18:59
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Nausicaä 03.04.2019 18:21
    Highlight Highlight Ich mag die Kommentare von Herr Thieret und hätte gerne mehr davon.

    Es wäre generell toll, wenn auf Watson mehr thematisiert werden würde, was in gewissen Branchen alles falsch läuft und dies nicht bloss an einem Beispiel eines noch sehr jungen Sympathieträgers...

    Was ich traurig finde: Breel Embolo wurde ja auch nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren und steht damit auch exemplarisch für viele Arbeiterkinder, die sozial aufsteigen und ihre Herkunft und die damit verbundenen Bedrängnisse vergessen....
  • Jol Bear 03.04.2019 18:05
    Highlight Highlight Würde Embolo dasselbe Haus komplett zu einem "Minergie-CO2-Emissionsfreien-Musterhaus" umbauen, verbunden mit Kündigungen und nachfolgend teureren Mietpreisen? Würde dann hier auch eine "Nachhilfe in Heimatkunde" für Embolo oder gar eine "Nachhilfe für Klimaschutz" an die Adresse der Mieter" stehen?
  • Phrosch 03.04.2019 18:00
    Highlight Highlight Lieber Herr Thiriet, so wie es zur Schau gestellten Reichtum gibt, gibt es -zum Beispiel im Baasler Daig - auch zur Schau gestellte Bescheidenheit. Und wie immer irgendwo dazwischen die berühmte goldene Mitte.
  • Garp 03.04.2019 17:57
    Highlight Highlight Schreib doch einen Kommentar an die PK's und Versicherungen Mo, auch wenn ich es verstehe, dass Du Embolos Herz ansprechen willst, die andern haben ja keins und sind nicht erreichbar.

    Ich kann nur jedem Mieter empfehlen, beim Mieterverband Mitglied zu sein!
  • DieFeuerlilie 03.04.2019 17:53
    Highlight Highlight Wow.. wenn ich die Kommentare heute hier so lese, habe ich so ein Bild der -nur heute?- hier Kommentierenden:

    Da läuft der Sabber aus den Mundwinkeln beim Gedanken an Geld und Rendite, hmm..?

    Hat der HEV vielleicht diesen Artikel irgendwo hin verlinkt? ;)
    • 7immi 04.04.2019 09:14
      Highlight Highlight @Feuerlilie
      Als Eigentümer bindet man viel Kapital, das man nicht anderweitig verwenden kann. Man geht Risiken ein und muss die Immobilie bewirtschaften (Unterhalt, Verwaltung, Reperaturen,...). Man ist vor Ort gebunden und kann nicht einfach weg wenn etwas ändert. Im Gegensatz dazu hat man als Mieter Flexibilität und finanzielle Sicherheit. Wenn man die Stelle wechselt ist man weg, geht etwas kaputt ruft man an und gut ist. Ich mag meine Mietwohnung , da ich so flexibel bin, ich möchte mich nicht binden. Ohne Investoren gäbe es aber keine Mietwohnungen...
    • DieFeuerlilie 04.04.2019 09:43
      Highlight Highlight Ja, richtig, ohne Investoren gäbe es keine Mietwohnungen.
      Aber.. ohne Mieter gäbe es auch keine (Rendite für die) Investoren.

      Also sind beide Seiten aufeinander angewiesen und sollten deshalb mit dem nötigen Respekt miteinander umgehen.

      Wieso wurde hier solange gewartet, der Unterhalt offenbar jahrelang vernachlässigt?

      Da wurde offensichtlich die Rendite nicht so investiert, wie es für die Pflege des Objekts nötig gewesen wäre.

      Und nun ist das Haus dermassen runtergekommen, dass eine sanfte Renovierung, bei der die Mieter bleiben könnten während der Arbeiten, nicht mehr möglich.
  • P. Silie 03.04.2019 16:57
    Highlight Highlight Was schlägt Watson bzw. Herr Thiriet denn vor? 3 Jahre Kündigungsfrist? Oder 5, 10 Jahre? Lebenslang kostenlos dort leben lassen? Ich finde es immerwieder faszinierend wie es Leute gibt die das Gefühl haben man schulde ihnen etwas, nur weil sie atmen..
    • Adumdum 04.04.2019 00:37
      Highlight Highlight Oder für daseine bezahlen, aber das andere haben wollen (siehe ebenso: kostenlos googeln aber Werbung Scheisse finden, kostenlos WhatsApp benutzen aber Facebook hassen, auf der Bank Zinsen wollen, oder Gehaltserhöhungen wollen aber Rendite verachten, etc. etc )
    • whatthepuck 04.04.2019 09:05
      Highlight Highlight Was man sich schuldet ist zwischenmenschliche Wärme. Und etwas mehr Bewusstsein dafür, dass das eigene Renditestreben die Lebenssituation jener Menschen einschneidend verändert, die einem diese Rendite hereinspülen.

      Aber man darf natürlich schon das Gefühl haben, dass man seinen Mitmenschen tatsächlich nichts schuldet. Zu zweit mit seinem Ego lebt sichs ja auch ganz gut.
    • P. Silie 04.04.2019 09:50
      Highlight Highlight @ whatthepuck: 😳... ich mache dann mal den Hockeyspieler: "I get the puck outta here"
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 03.04.2019 15:33
    Highlight Highlight Viele scheinen hier den Mietvertrag als Einwegvertrag zu betrachten, mit der Begründung der Vermieter soll frei walten können

    Dies ist nicht so!

    Der Vermieter verpflichtet sich dem Mieter eine ordentliche Mietfläche zu überlassen und diese muss der Mieter auch entsprechend unterhalten, dass der Mieter immer den eingegangenen Gegenwert zu seiner Miete bekommt.
    Kommt der Vermieter diesem Unterhalt nicht nach und das Haus "zerfällt" so hält der Vermieter den Vertrag nicht ein.
    Daraus folgt, dass eine Sanierung des Hauses, weil das Haus am "zerfallen" ist, rechtlich gar nicht möglich wäre.
    • MacB 03.04.2019 17:25
      Highlight Highlight Nochmals: Der Fehler ist aber nicht Embolo's im Gegenteil, Embolo saniert ja jetzt. Ein Haus zerfällt nicht in wenigen Jahren, da hat der vorherige Eigentümer gepatzt.

    • FrancoL 03.04.2019 17:42
      Highlight Highlight @MacB; Der Fehler ist und bleibt bei Emolo, er hat eine Liegenschaft übernommen, die offensichtlich marode ist und damit wäre auch klar dass die Mieter die dieses heute Bewohnen nicht den Gegenwert für ihre Mit, die sie bezahlt haben, bekommen haben. Wie Du richtig erkannt hast, zerfällt das Haus nicht innert weniger Jahren, dh die Mieter haben offensichtlich über eine längere Zeit eine NICHT richtig unterhaltene Wohnung bezahlt.
      Mit dem Kauf übernimmt der Käufer auch diesen Zustand und muss sich diesen ankreiden lassen, wohl auch weil die Liegenschaft wohl kaum sehr teuer war.

    • Biotop 03.04.2019 18:06
      Highlight Highlight Zitat Franco L: "...und diese muss der Mieter auch entsprechend unterhalten, dass der Mieter immer den eingegangenen Gegenwert zu seiner Miete bekommt."
      Welche Rolle nun genau spielt der Vermieter in diesem zitierten Szenario?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pixie13 03.04.2019 15:33
    Highlight Highlight Wohnt der Verfasser dieses Beitrags evtl. in dieser Liegenschaft?
  • circumspectat animo 03.04.2019 15:22
    Highlight Highlight 👍
  • Cpt_so_mal_so 03.04.2019 15:08
    Highlight Highlight Sry wenn alle Verträge eingehalten werden, verstehe ich nicht, wieso man überhaupt eine Minute in einen Text investiert.

    Nächste Woche dann so:
    Breel hat Schnauze voll und verkauft an einem GU. GU besitzt nur alle Blöcke im Quartier und reist nun alles ab für Luxus Eigentumswohnungen.
    Wäre Watson dann Happy?
  • LeChef 03.04.2019 15:06
    Highlight Highlight Maurice, ist ja gut gemeint, aber ich bin mir zu 99% sicher dass Embolo seine Liegenschaft nicht selbst verwaltet..
    • FrancoL 03.04.2019 17:46
      Highlight Highlight Und was ändert das?
    • LeChef 03.04.2019 18:37
      Highlight Highlight Naja, er wird halt einfach ja sagen, wenn ihm der Verwalter eine Renovation vorschlägt. Würde ich auch. Wahrscheinlich hat er sich überhaupt nicht damit beschäftigt, was das finanziell und sozial bedeutet. Das entlastet ihn natürlich nicht von sämtlicher Verantwortung, da hast du schon recht.
    • FrancoL 03.04.2019 23:18
      Highlight Highlight Le Chef; Ich habe Dir ein Herz gegeben, weil Du so ehrlich bist. Aber denkst Du nicht dass ein Embolo der jeden Stutz aus seinem Transfer herausgequetscht hat und diese Summe nicht einmal nennen will, auch in der Lage sein sollte Berater an der Seite zu haben die ihn vollumfänglich beraten und ihm die Tragweite eines Liegenschaftenkaufs klar machen müssten, gerade weil er ein bekannter Fussballer ist und man ihn in all seinen Handlungen beobachtet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dogbone 03.04.2019 15:01
    Highlight Highlight Hast absolut Recht, Maurice. Die Gigi Oehri machts auch vor, wie es gehen kann.
  • Marex1950 03.04.2019 14:53
    Highlight Highlight Warum kritisieren Sie ausschliesslich das Handeln von Embolo? In Basel gibt es sicher Hunderte oder mehr Eigentümer, welche auf die gleiche Art oder schlimmer vorgehen. Warum schreiben sie nicht Alle an????
  • Marex1950 03.04.2019 14:51
    Highlight Highlight Lieber Hr. Thiriet
    Ich weiss nicht, ob Sie ein Mehrfamilienhaus in Basel besitzen. Gerne wüsste ich, wie lange Sie als Vermieter warten würden bis alle 12 Parteien ausgezogen sind. Dass das Haus sanieungsbedürftig ist, ist Tatsache. Es muss also etwas getan werden. So wie Sie lehrerhaft auftreten, wären auch 12 oder 24 Monate zu wenig. Denn eines ist sicher, billiger werden die Mieten kaum. Woher nehmen sie das recht, in diesem Ton zu schreiben. Embolo wird sich sicher vorgängig informiert haben.
    • FrancoL 03.04.2019 17:50
      Highlight Highlight Ich würde einmal schätzen, dass Embolo sich da kaum vorrangig informiert hat oder dann falsch beraten wurde. Häuser die nicht lange nach der Handänderung saniert werden müssen, zeigen meistens auf dass sie nicht oder ungenügend unterhalten wurden. Dann stellt sich die berechtigte Frage wieso ein solches Versäumnis auf dem Buckel der Mieter ausgetragen werden muss oder nicht zumindest Kündigungsfristen von 12 Monaten angeboten wurden.
    • nick11 03.04.2019 18:32
      Highlight Highlight wenn sie 12 Monate anbieten, wird die Hälfte nach 6 Monaten raus sein. Sagen wir es ist ein Haus mit 10 Wohnungen à 1800chf, damit verliert der vermieter mal schnell 54000 Franken. Damit geht wohl jegliche Rentabilität für Jahre verlohren. Aber ist ja klar, dass Vermieter eh zu viel Geld haben und welches verschenken sollen.
      6 Monatr ist sehr fair.
    • PeteZahad 03.04.2019 22:34
      Highlight Highlight @FrancoL Es liegt auch am Mieter Instandhaltungen einzufordern wenn der Vermieter das Haus verfallen lässt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • drüber Nachgedacht 03.04.2019 14:50
    Highlight Highlight Ja Maurice

    Nun wissen wir, dass auch die Hausbesitzerlobby ein Auge auf Watson geworfen hat.

    Da merkt man doch gleich in den Kommentarspalten, dass dies nicht die hinterfragenden Watson Leser sind, die sich zu dem Thema äussern.


  • Ich_bin_ich 03.04.2019 14:46
    Highlight Highlight Höchst interessant die Kommentarspalte durchzulesen.

    Abgesehen vom Sachverhalt, welchen ich nicht kommentieren möchte, ist es belustigend zu sehen, wie echauffiert man über die Berichterstattung ist.

    Wie unfair und böse man über Breel berichtet (lustig wie viele Duzis sind mit ihm).

    Wären die Sanierer, Abzocker oder was auch immer, die typischen, bekannten Immobilienfirmen würden die Kommentare wohl anders aussehen...
    • FrancoL 03.04.2019 17:50
      Highlight Highlight Richtig erkannt!
    • Bambulee 04.04.2019 07:33
      Highlight Highlight Falsch erkannt!
  • Mr. Minit 03.04.2019 14:39
    Highlight Highlight Herr Thiriet das ist ja wohl ganz schwach was Sie da bieten. Kaufen Sie ihm doch das Objekt ab und lassen Sie alle da gratis wohnen. Aber typisch, ich denke Sie sind SP-Nahestehend, immer anderen vorschreiben wollen was die zu tun haben. Er hat Geld, mit was auch immer verdient, er darf damit tun und lassen was er will !!
    • FrancoL 03.04.2019 17:52
      Highlight Highlight Ja er darf auch eine marode Liegenschaft kaufen, die kaum unterhalten wurde und den Mietern auch noch kurze Fristen zumuten. Das zeigt wieso unsere Gesellschaft kränkelt.
  • TheRealSnakePlissken 03.04.2019 14:39
    Highlight Highlight Was mich mehr interessieren würde, ist das Umfeld unserer Fussballlegionäre, vor allem der ganz jungen. Die treten ja in erster Linie gegen den Ball, spielen PlayStation, sind dauernd beim Untersuch durch Doktoren und lassen sich „von den Damen den Samen nehmen“ (Udo Lindenberg in den Siebzigern). Die Finanzinvestitionen werden ja wohl eher vom „Clan“ getätigt, der für sein jahrelanges Beine-in-den- Bauch-Stehen „an jedem verdammten Sonntag“ (Al Pacino) und Schiri-Verfluchen auf verschifften Tschutti-Wiesen entschädigt werden will. Bringt die Listicles, sauber sortiert nach Spielerposition!😅!
  • angrod87 03.04.2019 14:20
    Highlight Highlight Ich finde dies Berichterstattung über Breel Embolo schlimm.

    Im Bericht welchen Sie verlinken steht: "Leuthardt befürchtet, dass die Wohnungen mit dem Umbau in eine neue Preiskategorie katapultiert werden"
    Herr Leuthardt befürchtet! Ich habe noch nirgends gelesen: Breel bestätigt, die Wohnungen werden Luxuswohnungen. Oder gibt es schon fixe Mieten für nach der Sanierung? Wenn nein, bitte ich um ein wenig Zurückhaltung, denn im Moment beruht unglaublich viel nur auf Behauptungen und Befürchtungen. Die Fakten sind: das Haus ist renovierungsbedürftig und Breel will es renovieren.
  • 8004 Zürich 03.04.2019 14:18
    Highlight Highlight Der Chefredaktor drückt sich vielleicht etwas ungeschickt aus. Eigentlich will er darauf hinaus, dass diese Art Business zu Lasten von anderen Leuten geht und dass sich das Embolo vorher hätte überlegen sollen. Immobilienbusiness ist oft unfair, verändert gerade in den Städten oftmals Quartiere und Existenzen und fördert die Gentrifizierung. Da kann man sich schon fragen, ob das sein muss, ob man so jemand sein will. Erst recht, wenn man so sozialsiert ist. Und wenn man noch andere Möglichkeiten hat, sein Kapital zu investieren.
    • 8004 Zürich 03.04.2019 14:33
      Highlight Highlight Wenn ein Normalbegüteter eine Liegenschaft erbt, liegt die Sache evtl auch wieder anders. Ist sowieso alles relativ. Und jeder muss es selber wissen. Gewissen Leuten ist bei Investments alles egal, bei anderen ist “erst“ bei Rüstungsindustrie und Co. Schluss, gewisse machen “normal“ Business (Immobilien und so) und nochmals anderen geht das halt auch zu weit, weil es meist auch einen negativen Impact auf Menschen hat, bloss zu Gunsten der eigenen Bereicherung, usw. Kann man so, so oder so sehen. Jeder muss selbst wissen, was für ein (Mit-)Mensch er ist.
    • Bangarang 03.04.2019 14:37
      Highlight Highlight Und wer bezahlt dann den ganzen Bau all dieser Liegenschaften? Zumde der grösste Liegenschaftenbesitzer ist deine PK.
    • 8004 Zürich 04.04.2019 05:08
      Highlight Highlight Die Liegenschaft steht ja bereits. Embolo hat günstig eine Immobilie erstanden, die jetzt plötzlich sanierungsbedürftig ist. Ein Strategiekauf, den man getrost anderen Charakteren hätte überlassen können. Darum ging es von Anfang an: kaufen, rausschmeissen, sanieren und Miete verdoppeln.
      Eben, jeder,gerade wenn er es sich als Millionär eh aussuchen kann, muss selbst entscheiden, was für ein Mensch er ist. An dem Punkt beginnt, endet und vor all zeigt sich letztendlich alles.Und wenn schon Moralkeule: Es ist im Fall ein Unterschied, ob man ein guter oder eben bloss kein schlechter Mensch ist..
  • Arts 03.04.2019 14:17
    Highlight Highlight Das Sanieren wird einem Eigentümer praktisch nahegelegt.

    Durch den Eigenmietwert wird das Schuldenmachen subventioniert.

    Er muss ja irgendwie sein steuerbares Einkommen verringern :)

    • alessandro 03.04.2019 14:33
      Highlight Highlight Eigenmietwert wird nur auf eigens genützte Wohnungen erhoben.
    • Arts 03.04.2019 14:39
      Highlight Highlight Die Miete wird trotzdem als einkommen angerechnet und wenn er saniert, schulden macht verringert er sein steuerbares Einkommen
  • Fruchtzwerg 03.04.2019 14:09
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, der liebe Breel hat damit doch gar nichts zu tun. Der Mist ist doch auf der Idee seiner lieben Finanzberater und Manager gewachsen. In Ordnung ist es aber natürlich trotzdem nicht.
    Trotzdem zum Vergleich: Die Stiftung der Familie Oeri (aus dem tiefsten Daig und auch millionenschwer) baut auch Wohnungen in Basel. Es handelt sich um besonders günstige Wohnungen für sozial Benachteiligte Familien aus verschiedensten Kulturen.
    Daran darf man sich gerne ein Beispiel nehmen.
    • who cares? 03.04.2019 17:46
      Highlight Highlight Breel Embolo wird aber nicht ewigs Fussball spielen können und kommt wie der Autor so schön herausgestrichen hat auch aus nicht so wohlhabenden Kreisen. Er besitzt auch nicht so wahnsinnig viel wie manch andere reiche Leute, wie der Autor uns ebenfalls wissen lässt. Deshalb muss er sein Geld gewinnbringend anlegen und kann es nicht einfach unter den Leuten verteilen. Sonst ist er mit 35 da, wo er zuvor war und ausserdem ohne Job.
    • 8004 Zürich 04.04.2019 05:19
      Highlight Highlight “Er besitzt auch nicht so wahnsinnig viel, wie manch andere reiche Leute“ - wenn es eins ist, lustiges Argument.
  • Arts 03.04.2019 14:09
    Highlight Highlight "300'000 Euro im Monat"

    Und da motzen wir über die Gehälter der CEO's
    • alessandro 03.04.2019 14:37
      Highlight Highlight Er ist in einem richtig kompetitiven Umfeld und wird - wenn die Leistung nicht mehr vorhanden ist - sofort aussortiert.
    • Bangarang 03.04.2019 14:38
      Highlight Highlight Weisch Sport und so isch okeh. Aber Business ... isch böse. Und so.
    • Arts 03.04.2019 14:52
      Highlight Highlight Wenn ich eine stelle antrette für 300'000 im Monat und nach einem Jahr aussortiert werde, brauch ich nicht mehr arbeiten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Uslandschwiizer 03.04.2019 14:08
    Highlight Highlight Lieber Herr Thiriet,
    haben sie den Blick und AZ Artikel ueberhaupt gelesen?

    Ein Klick zu Blick: "Ein Besuch vor Ort zeigt: Tatsächlich ist der Embolo-Block an der Kannenfeldstrasse stark sanierungsbedürftig."
    -> ich finde es positiv, dass der Besitzer den Block nicht verfallen laesst, waehrend er weiterhin Miete dafuer verlangt (die auch einen Investitionsbetrag beinhaltet).

    Weiter zu AZ: "weder ökologischen Ansprüchen noch den Wohnbedürfnissen, wie sie heute erfüllt werden sollten, genügt".
    -> positiv: Mit neuer Isolation und Fenstern sinkt der oekol Fussabdruck und die Wohnqualitaet steigt
    • dickmo 03.04.2019 14:45
      Highlight Highlight Ich habe alle gelesen. Ich habe auch nichts dagegen, dass Embolo seine Liegenschaft saniert. Steht mir ja nicht zu, das zu kritisieren. Ich kritisiere nur die Art und Weise.
    • Mike Minder 03.04.2019 16:35
      Highlight Highlight Ich verstehe die Aufregung nicht. Soll er denn jede Wohnung einzeln sanieren bei einem Auszug? Kostet ja das x-fache und 6 Monate Kündigungsfrist finde ich auch fair.
  • PC Principal 03.04.2019 14:05
    Highlight Highlight Also jetzt darf niemand mehr Wohnungen sanieren? Und in 50 Jahren haben wir dann einen enormen Wohnungsmangel und leben in Bruchbuden.
    • Schildlaus 03.04.2019 16:26
      Highlight Highlight Sicher darf Saniert werden. Es gibt allerdings solche die lassen sich 50 Jahre Zeit und müssen es wie hier umsetzen. Oder man Saniert in kleinen Abständen immer wieder was. Wer immer wieder was saniert hat mehr vom Haus.
    • Eidi 03.04.2019 19:56
      Highlight Highlight @Schildlaus ist imfall toll, in einer Liegenschaft zu wohnen in der zwei Jahre lang gebaut wird. kappa
    • Schildlaus 04.04.2019 01:55
      Highlight Highlight Klingt mehr nach Umbau als Sanierung. Richtig geplant und ausgeführt dauerts nie und nimmer 2 Jahre. Oder ist es ein Hochaus mit 20 Stöcke welches jedes Stockwerk mit 2mt arbeit veranschlagt? Dann noch eben mehrer arbeiten auf einmal statt alle 5 Jahre was und schon dauerts länger und ist intensiver.

      Und was heisst kappa ?
  • sikki_nix 03.04.2019 13:57
    Highlight Highlight Ja liebe Leute, natürlich hat jeder das Recht seine Wohnung zu sanieren und das ist im Einzelnen ja auch nicht schlimm. Wenn das aber alle tun, so wies in dieser Dekade in Basel passiert, und alle ihre Häuser zu teuren Renditeobjekten umbauen, dann hat das einen Einfluss auf das öffentliche Leben. Einerseis werden einkommensschwache Schichten aus früher bezahlbaren Quartieren verdrängt, andererseits werden andere Quartiere zum Ballungsraum für Sozialwohnungen und Billigwohnungen. Es findet also eine Trennung nach sozialen Schichten statt. Kann man gut finden, muss man aber nicht.
    • bebby 03.04.2019 14:45
      Highlight Highlight Sorry, aber das war in Basel schon immer so. Und wenn dann ein Quartier verkehrsberuhigt wird, dann gibt es auch schnell Mieterwechsel. Allerdings ist Basel so klein, dass die Gettobildung räumlich recht beschränkt ist.
  • neutrino 03.04.2019 13:54
    Highlight Highlight Das Wanderschuh-Beispiel ist absurd: Basel-Urnerboden zurück dauert über 6h. Auch mit einem bescheidenen Stundenlohn+Zugticket rechnet sich das nie.
    • SJ_California 03.04.2019 14:15
      Highlight Highlight Wahrscheinlich waren die Wanderschuhe vergoldet...
    • Heini Hemmi 03.04.2019 14:17
      Highlight Highlight Der Daigg im Zug? Träumen Sie weiter! Die sind mit dem Offroader hochgedüst - CO2-neutral.
    • bebby 03.04.2019 14:45
      Highlight Highlight Oder mit dem Heli hingeflogen :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stogge 03.04.2019 13:42
    Highlight Highlight ".. sich selber einen Image-Schaden beifügen wollen, dann möchte ich Ihnen da gar nicht reinreden. "

    Der Imageschaden selber mit einem Kommentar vorantreiben und dann so einen Satz schreiben.

    Da ist jemand wohl etwas zu Basel-Verliebt. Weil ein historischer Fakt vor 180 Jahren zeugt nicht von einer Argumentation. Ist in etwa so, wie wenn die Briten von ihrer Demokratie-Geschichte sprechen. Schön, aber heute ist heute...
  • Dee Lee 03.04.2019 13:40
    Highlight Highlight Lieber Maurice Thiriet
    Ihr Kommentar scheint mir sehr überheblich und driftet etwas gar weit nach rechts ab, so wie Sie die Herkunft extra und absichtlich nicht betonen.
    Zahlen Sie auch jeden Monat in Ihre Pensionskasse ein? Die macht mit Ihrem Geld genau das Gleiche wie Herr Embolo mit seinem.
    Die tolle Eigenschaft, die Sie bei der Familie aus dem Basler Teigg beschreiben, nennt sich übrigens Geiz.
    • dickmo 03.04.2019 14:53
      Highlight Highlight Ich bezweifle, dass unsere Pensionskasse (Sammelstiftung Nest) in renditemaximierte Immobilien-Portfolios investiert ist, aber ich kann mich irren.
    • Hemrock 03.04.2019 16:09
      Highlight Highlight @dickmo: Ein kurzer Blick auf die Homepage der besagten PK ergibt, dass rund 1/4 des Vermögens in Immobilien steckt. Die Rendite-Entwicklung auf selbiger Website zeigt, dass die Immobilien im Jahr 2018 eine Rendite von 2.3% erzielten. Gemäss aktueller Rechtssprechung ist eine Nettorendite von maximal 2% (1.5% + 0.5%) zulässig. So viel dazu...
    • Bambulee 04.04.2019 07:44
      Highlight Highlight Dickmo hat sich aber sehr gut informiert😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 03.04.2019 13:39
    Highlight Highlight Ein neuer Wanderschuh wäre billger, als eine Fahrt in die Innerschweiz und zurück. Aber der Deig muss ja nicht auf die Kohle schauen.

    Wenn die Liegenschaft dem Breel gehört kann er daraus machen was er will, selbst wenn es auch ein Riesenaquarium oder so ist.
  • Manuel Schild 03.04.2019 13:37
    Highlight Highlight Breel hätte in eine Pharmafirma investieren sollen und Krebsmedis fast unbezahlbar machen sollen. Das wäre dann richtig baslerisch gewesen.
    • R4ZKO 03.04.2019 14:14
      Highlight Highlight Made my day!
    • dickmo 03.04.2019 17:19
      Highlight Highlight Touché
    • Schlange12 03.04.2019 18:15
      Highlight Highlight Als Basler erschliesst sich mir aus dieser Aussage keine sachlichen Inhalt. Das würde heissen alle Unternehmen welche sich an Preparaten für die Behandlung von Onkologische Erkrankungen bereichern würden, wären Basler.
      Das würde wiederum bedeuten, dass fast alle Pharmafirmen Basler wären.
      Dies nur weil alle auf Pharmazeutika für die Krebsbehabdlung setzen da dies die nächste Cashcow sein sollte.
      Pfizer, AstraZeneca, GlaxoSmithKline
      alles Basler genau!
    Weitere Antworten anzeigen
  • nitVoZieri 03.04.2019 13:32
    Highlight Highlight Dieser Brief ist völlig unnötig. Das ist Breels Haus, er bestimmt. Würde ich genauso machen.
    • Schlange12 03.04.2019 17:45
      Highlight Highlight Zum guten Glück falsch! Er bestimmt nur in den Rahmen welchen ihn der Gesetzgeber gibt.
  • quallbum 03.04.2019 13:30
    Highlight Highlight Der Besitz von Wohnraum in Städten bringt eine soziale Verantwortung mit sich. Man kann sich sehr wohl dafür entscheiden seine Verantwortung wahrzunehmen. Oder eben rein gewinnorientiert zu denken und teil des Problems zusein. Das nennt man Egoismus. Da gebe ich dem Autoren recht. Natürlich darf Embolo mit seinem Eigentum machen was er will. Es ist nur egoistisch und asozial. Das gilt für alle, die günstigen Wohnraum, dort wo er knapp ist, zugunsten ihrer Bereicherung opfern. Jetzt müssen wir nur noch lernen auch dann aufzuschreien, wenn kein Fussballer beteiligt ist.
  • what's on? 03.04.2019 13:29
    Highlight Highlight Kaum ist der 1. April vorbei, scheint sich das Sommerloch zu öffnen. Wer oder was ist Breel Embolo?
  • Scaros_2 03.04.2019 13:28
    Highlight Highlight Empörungskultur
  • Jesses! 03.04.2019 13:28
    Highlight Highlight Das mit der Bescheidenheit, der Hilfe, des Respekts, des Reichtums, der Verantwortung & des Anstands ist ja gut gemeint. Aber dieser offene Brief ging in die Hose: Falsches Beispiel, schlechte Argumente. Ich spüre hier schlicht Antipathie gegen eine Person. Sonst nichts.
    • bebby 03.04.2019 14:47
      Highlight Highlight Das nennt sich Neid.
    • DieFeuerlilie 03.04.2019 18:05
      Highlight Highlight Ach.. bebby.. bitte..

      Das Neid-“Argument“ bringt man nur, wenn man sonst keines hat.
  • Der_Infant 03.04.2019 13:28
    Highlight Highlight ".. damit meine ich nicht Ihre kamerunische Herkunft." ->Den können Sie sich so was von sparen, oder anders formulieren.

    " Reichtum und die verantwortungsvoll-bescheidene Art, wie man damit in Basel umgeht" -> kann so unterschrieben werden, jedoch klingt das so, als wäre Embolo der Gucci tragende, Lamborghini fahrende Jungprofi

    "Die Familie, bei weitem reicher als Sie es jemals sein werden"->Was wollen Sie mit diesem Satz Breel Embolo sagen?

    "... noch raten, dass Sie Ihren Mietern bei der Suche nach bezahlbaren Bleiben helfen lassen." Wenn das passiert waren Sie dann der, der es gesagt hat.
    • bebby 03.04.2019 14:48
      Highlight Highlight Thiriet hat eventuell etwas gegen Parvenues.
  • Pumabu 03.04.2019 13:25
    Highlight Highlight Guter Artikel, denke genauso. Wobei ich denke, dass hier mehr die Berater von Breel Émbolo dahinterstecken. Dann wird es wohl schwierig. Mit ihm selber könnte man sicher reden
    • Gipfeligeist 03.04.2019 13:49
      Highlight Highlight Ich schätze die harsche Meinung des Artikels ist nicht Embolo gewidmet, sondern ganz generell überissenen Luxus-Mieten in unseren Städten.

      Und diese werden verursacht durch Leute wie Embolo... Er trägt mitschuld und der Artikel ist gerechtfertigt
  • Fabolous 03.04.2019 13:20
    Highlight Highlight Grandios. Das wäre ja der Höhepunkt, wenn man als Vermieter den Mietern bei der Wohnungssuche noch helfen müsste.
    • PVJ 03.04.2019 13:35
      Highlight Highlight Man muss nicht, aber man kann, im Sinn einer freiwilligen Unterstützung gegenüber weniger Privilegierten. Darum geht es ja im Kommentar.
    • Schildlaus 03.04.2019 16:43
      Highlight Highlight Mag unvorstellbar sein für einige. Aber es gibt solche Vermieter welche genau sowas getan haben vor dem Umbau. Erlebte ich gerade selbst im Familienkreis. Wohnblock wird Kernsaniert, diejenige welche mühe hatten etwas anderes zu finden wurden von der Verwaltung unterstüzt und wenn möglich andere Leerstehende Wohnungen zugeteilt in einer anderen Liegenschaft.
  • dave1771 03.04.2019 13:16
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • violetta la douce 03.04.2019 13:16
    Highlight Highlight "Natürlich dürfen Sie das Haus von mir aus sanieren"

    Tja Maurice, du hast es vielleicht noch nicht bemerkt, aber er braucht deine Einwilligung...

    nicht.
  • sixty 03.04.2019 13:13
    Highlight Highlight Ich finde es ok, wenn junge Menschen wie Breel Embolo, die quasi über Nacht reich geworden sind, auch mal eine Moralpauke von jemandem erhalten, der eine etwas andere Sichtweise hat als all jene, die nur zum Ziel haben, sich an seinem Reichtum gütlich zu tun. Aber das verstehen natürlich nur jene, die nicht selber zu den ignoranten und asozialen Egoisten gehören wie das fragwürdige Umfeld der jungen Millionenverdiener.
  • zeusli 03.04.2019 13:12
    Highlight Highlight Diesen offenen Brief finde ich genau so übel wie die Schlagzeile von Blick!
    Ich denke weder die Journalisten vom Blick noch der Herr Thiriet von Watson verfügen über alle Fakten.
  • azoui 03.04.2019 13:09
    Highlight Highlight "Die Familie (...) hat daraufhin nicht etwa einfach neue Wanderschuhe gekauft, sondern ist auf den Urnerboden gefahren, um besagten Wanderschuh zu suchen."

    Tja, von den Reichen lernt man sparen.
    Ansonsten ein doofes Beispiel.
  • Zurigese 03.04.2019 13:08
    Highlight Highlight Ich lese Ihre offenen Briefe stets sehr gerne, Herr Thiriet. Dies ist aber bei weitem der schlechteste – nicht ohne Grund basiert er auf einem Blick-Artikel. Aber wie es scheint, ist man in Basel ja bescheiden.

    PS: Es gibt sicher das eine oder andere basler Schuhgeschäft, das mit Freude einer Milliardärsfamilie ein Paar neue Wanderschuhe verkauft hätte. Die Mitarbeiter sollen ja schliesslich bezahlt werden. Aber da man bei den Reichen ja sparen lernt, wäre besagte Familie für den Einkauf wohl über die Grenze gefahren.

    Lg, ein Zürcher
  • *sharky* 03.04.2019 13:06
    Highlight Highlight @ Maurice Thiriet
    Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen...
    👍
  • MacB 03.04.2019 13:04
    Highlight Highlight Frage an M. Thiriet: Was würden Sie denn an seiner Stelle machen?

    a. nichts, Miete einnehmen und warten, bis das Haus zerfällt
    b. warten, bis den Mietern nach Umzug ist
    c. das Wasser abdrehen
    d. das Haus verkaufen?

    Ist etwas zynisch aber "Bescheidenheit" als Argument vorzubringen, versteh ich echt nicht. Was würde denn nun ein bescheidener Mensch tun?
    • Pumabu 03.04.2019 13:29
      Highlight Highlight MacB sie kennen die Umstände in Basel wohl nicht. Die Wohnungen werden nur saniert, damit man sie nachher teurer vermieten kann. Das mag betriebswirtschaftlich vernünftig tönen und es ist grundsätzlich auch jedem sein Recht mehr Geld zu verdienen aber meistens können sich die Mieter dann die neuen Zinsen nicht mehr leisten
    • whatthepuck 03.04.2019 13:40
      Highlight Highlight Nun, Angaben zum Objekt werden nicht gemacht. Die Geschichte mit dem vereinfachten Baubewilligungsverfahren stinkt aber zum Himmel und es scheint, als ob hier Renditeüberlegungen im Vordergrund stehen (wenig machen aber dennoch die Leute rausdrängen?).

      Embolo kommt aus bescheidenen Verhältnissen, kam jung und schnell zu Geld und wütet nun bereits wie ein eingefleischter Kapitalist. Vergiss nicht, woher du kommst (sozial, nicht geografisch).

      Ich warte nur auf das "er hat den Spiess umgedreht und's durch Fleiss nach oben geschafft" und "alles Neider"-Märli.
    • MacB 03.04.2019 13:49
      Highlight Highlight Wieso wütet er wie ein Kapitalist? Hier "scheint" noch so einiges. Und drum nochmals:

      Was soll er mit dem Block denn ganz konkret machen, als bescheidener Mensch notabene?

    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 03.04.2019 13:03
    Highlight Highlight Das ist eine private Angelegenheit zwischen Mieter und Vermieter. Finde es peinlich, dass sich Medien und die Öffentlichkeit hier einmischen wollen, obwohl keiner die Details kennt.
  • Reudiger 03.04.2019 12:56
    Highlight Highlight Da will wohl einer sehr gerne Moralapostel spielen. Die Sanierungen von Mehrfamilienhäusern ist legitim und manchmal auch zwingend notwendig. Mieter erkaufen sich diese Wohnungen nicht, sie ermieten sie sich. Das passiert in der Schweiz die ganze Zeit, nur scheint es bei Embolo nun speziell ein Problem zu sein, wohl wegen seinem Namen.
    Dass er sein Geld ausgiebt, ist schlussendlich auch gut für die Wirtschaft.
    • Gipfeligeist 03.04.2019 13:55
      Highlight Highlight Gegen die Sanierung kann man absolut nichts sagen, das ist natürlich von Zeit zu Zeit notwendig.

      Die Kritik des Artikel bezieht sich auf die Luxus-Mieten, die durch solch eine Sanierung (gewollt) verursacht werden. Herr Embolo hat sich das Haus nicht gekauft, um Mietern eine Wohnung zu bieten. Es ist eine Investition um überissen teure Wohnungen zu bauen. Denn das ist lukrativ.

      Das Problem liegt bei Luxus-Wohnraum in unseren Städten und dem Geldgier unserer Gesellschaft
  • TanookiStormtrooper 03.04.2019 12:52
    Highlight Highlight Mieter aus Wohnungen zu werfen um sie dann zu sanieren und danach zum höheren Preis zu vermieten ist ja nichts neues. Den Blick interessiert diese Geschichte aber nur, weil da jetzt ein (schwarzer?) Nationalspieler involviert ist. Damit kann man sich an Stammtischen am Ende der Schweiz prima aufregen. Die alten weissen Männer, vermutlich noch einige in der Chefetage von Ringier, machen das sehr viel häufiger und sind bei dieser Entscheidung wohl auch näher dran als Embolo. Die Geschichte ist vor allem eines: verlogen.
    • Toerpe Zwerg 03.04.2019 13:08
      Highlight Highlight "Alte weisse Männer"

      Rassismus.
  • Mutbürgerin 03.04.2019 12:52
    Highlight Highlight Wahnsinn dieses Medienecho, nur weil 3 von 12 Mietern nicht in der Lage sind, innerhalb von einem halben Jahr eine neue Wohnung zu suchen. In der Schweiz hat es zu viele leerstehende Wohnungen, wo ist das Problem?
    • Chili5000 03.04.2019 13:11
      Highlight Highlight Diese Mieter wären vielleicht schon in der Lage. Aber das würde heissen kein Aufsehen zu machen. Die haben wahrscheinlich nur darauf gewartet das etwas vorfällt damit sie sich in einen Kampf stürzen können. Seien es Gartenhäuschen oder Grünabfuhrkontainer. Alles schon erlebt. Die Leute brauchen was zum Streiten sonst hat ihr Leben keinen Sinn...
  • MacB 03.04.2019 12:50
    Highlight Highlight Es ist Breel Embolos gutes Recht und es ist sein Ding. Ich empfeinde es als sehr nervig, dass jeder immer seinen Senf zu Angelegenheiten anderer abgeben muss.

    Der liebe Breel (achtung Mutmassung) ist noch immer seine Wurst am Stand in der Ecke und ist auch sonst auf dem Boden geblieben. Nur weil er jetzt seine Liegenschaft sanieren will, macht ihn das doch nicht zu einem unbescheidenen Menschen.

    Wenn alle so denken würden wie Sie das verlangen, kämen wir auf dieser Welt auch nicht voran.

    P.S. Natürlich ist es unschön aber 6 Mt. Kündigungsfrist sind auch nicht gerade kurz, üblich sind < 3.
    • MacB 03.04.2019 13:01
      Highlight Highlight sorry, er "isst" die Wurst am Stand und "ist" sie nicht...:)
    • Kari Metzger 03.04.2019 15:06
      Highlight Highlight Eventuell liegt für Sie bei soviel Lob für den guten Breel noch ein Deutschkurs und eine Bratwurst mit Senf drin!!
    • FrancoL 03.04.2019 15:20
      Highlight Highlight Bei Sanierungen sind Fristen von 1 Jahr und mehr der Standard für eine faire Kündigung, dies auch weil die Arbeitsvorbereitungen für eine umfassende Sanierung nicht innert weniger Monate erledigt sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 03.04.2019 12:42
    Highlight Highlight "Die Familie (...) hat daraufhin nicht etwa einfach neue Wanderschuhe gekauft, sondern ist auf den Urnerboden gefahren, um besagten Wanderschuh zu suchen."

    Diese Familie mag sehr reich sein, mit dem Rechnen haben sie aber wahrscheinlich nicht so.
    • locogoa 03.04.2019 13:37
      Highlight Highlight Geht wohl weniger um Mathematik sondern um die Lehren die daraus gezogen werden....
      Auch wenn man es sich leisten könnte, gibt es genug Gründe warum man der Tochter nicht einfach neue Wanderschuhe kauft....
    • smoking gun 03.04.2019 13:39
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg: Gut eingelaufene Wanderschuhe sind unersetzlich. Das weiss auch die Basler Daigg-Familie.

      Aber grundsätzlich ist das wirklich ein schlechtes Beispiel von "Reichsein mit Bescheidenheit".

      Embolo lässt sein Haus sanieren. Na und? Das geschieht jeden Tag. Pensionskassen investieren ihr Geld auch gerne in solche Immobilien.

      Ich kenne einen Reichen, der isst am liebsten Cervelatsalat. Aber das hat auch nichts mit "Bescheidenheit" zu tun.
    • bebby 03.04.2019 14:41
      Highlight Highlight Der Daigg hat eben das Vermögen ererbt und nicht erarbeitet wie der Herr Embolo...deshalb haben solche Leute den ganzen Tag Zeit, um in der Schweiz herumzufahren. Und noch was, der Daigg besitzt ja sicher auch ein paar Immobilien, die er sicher nicht günstig vermietet. Wo käme man denn hin. :-)
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