DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bilderbuchwetter am Eidgenössischen – und das bereits seit 33 Jahren.
Bilderbuchwetter am Eidgenössischen – und das bereits seit 33 Jahren. Bild: KEYSTONE

So viele Jahre hat es am Eidgenössischen tatsächlich nicht mehr geregnet

Das Wetterglück der Eidgenössische Schwingfeste ist so legendär wie unerklärlich. Seit dem letzten Regentropfen an einem Eidgenössischen sind 33 Jahre vergangen.
20.08.2019, 04:3420.08.2019, 08:59

Der grosse Hosenlupf mit gesamtschweizerischer Ausstrahlung findet alle drei Jahre fast immer am letzten August-Wochenende statt. Man könnte schliessen, dass dieses Wochenende generell das hiesige meteorologische Vorzeigewochenende ist. Es wäre ein Trugschluss, wie ein weiterer Blick in die Chronik der grossen Schwingfeste zeigt. Der Kilchberger Schwinget und das Unspunnenfest, die traditionellen Revanchen, finden jeweils ein Jahr nach einem Eidgenössischen in aller Regel ebenfalls Ende August statt. Die Kilchberger Schwinget 1996 und 2002 waren verregnet, ebenso das Unspunnenfest 2011, bei dem es zudem sehr kalt wurde. 2005 musste das Unspunnenfest um ein Jahr verschoben werden, nachdem schwere Unwetter über das Bödeli zwischen dem Brienzer- und dem Thunersee gezogen waren.

So scheint denn also über den Eidgenössischen Festen ein Azorenhoch zu schweben, dass sich von nichts verjagen lässt. Am frühen Samstagmorgen des Eidgenössischen 1986 entlud sich über Sitten ein fürchterliches Gewitter mit Blitz und Donner und prasselndem Regen. Gerade als um 8 Uhr die ersten Schwinger zusammengriffen, drehte jemand den Hahn zu. Seither haben kein Schwinger und kein Zuschauer am grössten und bedeutendsten Fest einen Tropfen vom Himmel gespürt. Wasser können die Schwinger seither nur aus den Holzbrunnen neben den sieben Plätzen und aus den Mineralwasserflaschen beziehen. Es ist phänomenal.

Manchmal ist es an einem Eidgenössischen Fest fast zu schön, um angenehm zu sein. Nämlich dann, wenn es schier unerträglich heiss wird. Aussergewöhnlich hohe Temperaturen machten allen in der Arena an den letzten zwei Eidgenössischen Festen in der Romandie zu schaffen, 2001 in Nyon und 2016 in Estavayer. Die Verantwortlichen der fünf Teilverbände schauten in Estavayer dafür, dass sich die Athleten zwischen den Gängen abkühlen und erholen konnten. Ohne begleitende Massnahmen hätten die kraftraubenden Einsätze gefährlich werden können. (bzbasel.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Favoriten für den Königstitel beim Eidgenössischen 2019

1 / 14
Die Favoriten für den Königstitel beim Eidgenössischen 2019
quelle: keystone / peter klaunzer
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das sagt Matthias Sempach zu seinem Rücktritt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
DerSeher
20.08.2019 07:10registriert März 2014
Ich mag es jedem Fest mit Wetterglück gönnen auch wenn hier die Ausfälle bei Regen wohl überschaubar wären. Die Streetparade hatte auch über Jahre Wetterglück, macht doch alles mehr Spass mit strahlend Sonnenschein! auf ein tolles, schönes ESAF (oder sonst wo) Wochenende! :)
401
Melden
Zum Kommentar
3
Zwei Polizeiexperten erklären, warum die Hells Angels unterschätzt werden
Die Hells Angels umgibt ein Mythos. Sie werden oft als freiheitsliebende Motorradfahrer dargestellt, die nur nebenbei Straftaten begehen. Worum es wirklich geht.

Der Motorradclub Hells Angels hat in der Schweiz das Image eines nicht ganz harmlosen, aber doch liebenswerten Männervereins. Das geht so weit, dass die «Coopzeitung» mit den Höllen­engeln sogar Stimmung fürs Weihnachtsgeschäft machte. So interviewte die auflagenstärkste Zeitung des Landes den Präsidenten der Zürcher Hells Angels, Patrick «Hemi» Hermetschweiler, in der Weihnachtsausgabe 2020 und stellte ihm auf vier Seiten Wohlfühlfragen - und niemand empörte sich. Um zu verstehen, warum das ein Problem ist, hilft ein Blick nach Deutschland, wo die Rockerkriminalität stärker im Fokus steht.

Zur Story