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Für Nick B. hat es sich ausgekämpft. bild: facebook

Rechtsextremer MMA-Fighter zieht sich aus Schweizer Kampfsport-Szene zurück



Der Muotathaler Beizer und Kampfsportler Nick B.* zieht die Konsequenzen aus seiner rechtsextremen Vergangenheit. Der 31-Jährige nimmt ab sofort an keinen MMA-Kämpfen mehr teil, wie er gegenüber watson erklärt. «Ich kämpfe nicht mehr an öffentlichen Anlässen und trainiere einfach weiter im Gym.»

Der Innerschweizer hätte am 26. Oktober an der «Best of Bloodsport II Fight Night» in St.Gallen in den Ring steigen sollen. Im Vorfeld des Kampfsport-Events machten Bilder von B. die Runde, die ihn am 13. April 2019 am Rande der Anti-Rassismus-Demo in Schwyz vor einer Bar zusammen mit schweizweit bekannten Neonazis zeigten. 50 Rechtsextreme griffen später linke Demonstranten an.

B. erklärt, dass er bloss in der Bar gearbeitet und dort auch für die Sicherheit geschaut habe. Er lebe inzwischen mit seiner Familie zurückgezogen und habe sich von der Rechtsextremen-Szene abgenabelt. «Ich will nichts mehr mit diesen Leuten zu tun haben.»

B. war im April 2018 nach watson-Recherchen wegen seiner rechtsextremen Vergangenheit von den MMA-Schweizermeisterschaften ausgeschlossen worden. «Ich habe Fehler gemacht. Ich bin kein Rassist», beteuerte der Muotathaler damals. Und zeigte sich diesen Frühling trotzdem wieder Seite an Seite mit den Neonazis.

*Name der Redaktion bekannt

(amü)

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