DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Worb, 1.10.2015, Bundesrat Ueli Maurer beim Kasernengespraech zum Thema

SVP-Bundesrat Ueli Maurer will bleiben.
Bild: EQ Images

SVP raus aus dem Bundesrat? Ueli Maurer: «Das steht nicht zur Diskussion»

Nach den heutigen Wahlen rücken die Bundesratswahlen vom 9. Dezember in den Fokus. Für die SVP ist klar: Sie wollen einen zweiten Bundesratssitz. Klappt dies nicht, sollte die Partei eine «totale Opposition» machen. Kommt nicht infrage, meint Maurer.



Erstmals äussert sich SVP-Bundesrat Ueli Maurer in der «Schweiz am Sonntag» zur Frage nach einer möglichen «Total-Opposition» der SVP. Nach den Wahlen rücken die Bundesratswahlen vom 9. Dezember in den Fokus.

Wenn es am 9. Dezember wieder nicht klappt mit einem zweiten Bundesratssitz für die SVP, sollte die Partei laut Vize-Fraktionschef Felix Müri «totale Opposition» machen und ihren einzigen Vertreter, Ueli Maurer, aus dem Bundesrat zurückziehen.

Maurer sagte am Samstag gegenüber der «Schweiz am Sonntag», ein Rückzug sei kein Thema. «Das ist die Haltung von Herrn Müri, nicht von der SVP», sagt er. «Ein Rückzug aus dem Bundesrat steht nicht zur Diskussion.»

Unklar ist weiterhin, ob Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) nochmals antritt. Bisher ging man allgemein davon aus, dass die Bündnerin erneut kandidieren wird.

Doch sicher ist das nicht: Aus ihrem Umfeld heisst es gemäss «Schweiz am Sonntag», sie habe ihren Entscheid bereits gefällt, noch vor dem Resultat der Parlamentswahlen. Das könnte bedeuten, sagt ein Vertrauter der BDP-Frau gegenüber der Zeitung, «dass sie aufhört».

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Einst waren ihm 2 zu viel: Jetzt will Ueli Maurer 4 Wochen Papizeit für Bundesangestellte

Finanzminister Ueli Maurer half im Jahr 2017 noch dabei mit, dass der Bundesrat die Volksinitiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub» ablehnte. Hauptargument: Zu teuer.

Die bundesrätliche Empfehlung zur Ablehnung hat nichts gebracht, im Herbst wurde der Kompromissvorschlag des Parlaments vom Volk angenommen und seit diesem Jahr bekommt jeder frischgebackene Vater zwei Wochen Vaterschaftsurlaub. Doch auch dieser Kompromiss wurde von der SVP bekämpft.

Bei Ueli Maurer hat es nun anscheinend …

Artikel lesen
Link zum Artikel