Schweiz
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Der nächste grüne Angriff folgt bestimmt: Warum auch der Sitz der SVP im Visier ist

Schon in zwei Jahren könnten die Grünen eine neue Chance erhalten, in den Bundesrat einzuziehen.

Henry Habegger / ch media



Magdalena Martullo-Blocher, vor sich einen Berner Apéroteller mit Leckereien aus dem Festakt für Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, fegt die Frage unwirsch mit einer Handbewegung beiseite. Die Frage hatte gelautet, ob die Blocher-Tochter Kandidatin bei der nächsten Bundesratswahl sein wird.

Gregor Rutz, SVP-ZH, Thomas Aeschi, SVP-ZG, und Magdalena Martullo-Blocher, SVP-GR, von links, diskutieren an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 12. Dezember 2016 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Für die SVP in den Bundesrat? Thomas Aeschi und Magdalena Martullo. Bild: KEYSTONE

Und diese nächste Bundesratswahl könnte schon in zwei Jahren stattfinden. Einige Beobachter rechnen damit, dass SVP-Finanzminister Ueli Maurer dann seinen Rücktritt gibt.

Weil die Grünen, die gestern leer ausgingen, weiterhin Anspruch auf einen Sitz erheben werden, könnte die Übung für die SVP knifflig werden.

«Jede Partei, die ab jetzt eine Vakanz hat, riskiert einen Sitz – inklusive die SVP», sagt der Basler Nationalrat und SP-Vizepräsident Beat Jans. Dies, weil am Mittwoch die unbestrittenerweise notwendige Anpassung der Bundesratszusammensetzung nicht realisiert worden sei.

In zwei Jahren könnten die Grünen gegen die SVP antreten

Viele Beobachter gehen davon aus, dass die SVP für die Nachfolge von Maurer mit EMS-Chefin Martullo und SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi antreten wird. Beide stossen zumindest bei Mitte-links auf wenig Gegenliebe.

«Falls die SVP einen ihrer beiden Sitze verlieren sollte, dann müssten wir alle Optionen prüfen.»

Aber vor allem: Weil SVP und FDP nur 103 von 246 Parlamentsmitgliedern zählen, aber weiterhin vier von sieben Bundesratsmitgliedern stellen, wird die Übervertretung des Rechts-Blocks ein Thema bleiben. Bei Links-Grün, aber auch in der Mitte bei CVP, BDP und EVP herrscht die Meinung vor, die Rechten hätten insgesamt nur drei Sitze zugute. Die vorübergehende Rückstufung der SVP auf einen Sitz ist für viele notfalls kein Problem. Umso weniger, als der am Mittwoch wiedergewählte Cassis als sehr SVP-nah gilt.

Nicht ganz so sieht es der St.Galler SVP-Nationalrat Mike Egger: «Falls die SVP einen ihrer beiden Sitze verlieren sollte, dann müssten wir alle Optionen prüfen.» Will heissen, auch den Gang in die Opposition. «Aber ich gehe davon aus, dass alle Parteien zur aktuellen Konkordanz stehen», sagt Egger.

Mitte-Fraktion mit den Grünliberalen...

Aber ein Sitzverlust an die Grünen droht auch der zweitstärksten Bundeshausfraktion, der SP, falls sie die nächste Vakanz hat: SVP und FDP könnten dies mit Hilfe der CVP durchsetzen, welche eigene Pläne verfolgt.

Denn in der Mitte-Fraktion um die CVP schwebt einigen ein Konkordanzmodell vor, das drei Sitze für rechts, zwei Sitze für die Mitte und zwei für Rot-Grün umfasst.

In dieser Zauberformel, die in Blöcken rechnet, werden die Grünliberalen dem Mitte-Block zugerechnet, der damit derzeit auf 60 Sitze käme. Zum Vergleich: Der Block mit SP und Grünen zählt aktuell 83 Sitze. Die Grün­liberalen waren einst bereits Teil der CVP-Fraktion.

Kaum Prognosen wagen Politiker für die Gesamterneuerungswahlen von 2023. Naheliegend scheint immerhin: Bleibt die heutige Bundesratszusammensetzung bis dahin unverändert und bleiben die Grünen ähnlich stark, dann wird der Druck auf die FDP gross sein, einen ihren beiden Bundesräte zurückzuziehen. Tut sie es nicht, könne ihr das Gleiche passieren wie 2003 der CVP, als Ruth Metzler abgewählt und Christoph Blocher (SVP) installiert wurde.

... oder Grünliberale mit den Freisinnigen

Andererseits ist aber auch denkbar, dass die umworbenen und ambitionierten Grünliberalen und die FDP zusammenrücken. Auch dieser Block könnte dann zwei Sitze für sich beanspruchen. SP und Grüne wiederum hoffen, dass sie 2023 stark genug sein werden, um insgesamt drei Sitze fordern zu können.

So oder so: Eine stabile Mehrheit für eine dauerhafte neue Formel ist derzeit nicht in Sicht. (bzbasel.ch)

Regula Rytz - Reaktion auf die Wahl-Niederlage

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    Alle Leser-Kommentare
  • P.M aus W 12.12.2019 13:45
    Highlight Highlight Also befürworten würde ich einen solche Angriff nur wenn sie einzig Martullo Blocher ohne alternative aufstellen würden. Die SVP hat zweifellos Anspruch auf 2 Sitze auch wenn ich überhaupt nichts mit dieser Partei anfangen kann. Ich bin sowieso für 9 Bundesräte eine Vergrösserung wäre dringend nötig.
  • 044 508 39 39 het sie gseit 12.12.2019 12:26
  • THEOne 12.12.2019 12:12
    Highlight Highlight "Der nächste grüne Angriff folgt bestimmt".
    und er wird auch genauso schnell und kläglich scheitern wie eh und jeh. sie haben ja bereits bewiesen, dass sie mit ihrer rosaroten brille keine ahnung von der echten welt und deren politik haben.
    der klimahype wird wieder verstummen und es kommen wieder andre probleme...
    istsoweilwarsoweilbleibtsoweilistso
  • landre 12.12.2019 11:36
    Highlight Highlight Ein BR-Gremium mit 9 Mitglieder könnte so manche politische so wie technische Probleme lösen.
    • Füdlifingerfritz 12.12.2019 12:07
      Highlight Highlight .... und würde zu noch mehr teuren Steuergeld-Löhnen und Pensionen an Politiker führen... lieber nicht.
    • LongDong Silver 12.12.2019 12:53
      Highlight Highlight Dann lieber gleich auf 10 runden.. Gerade Zahl und so.
  • murrayB 12.12.2019 10:52
    Highlight Highlight Hätte wäre Fahradkette - ist wohl zu vermessen hier bereits Prognosen anzustellen aufgrund eines grünen "Hypes"... Die Gesundheitskosten, Altersvorsorgeprobleme werden zukünftig die relevanten Themen werden...
    • Swen Goldpreis 13.12.2019 08:23
      Highlight Highlight Der grüne "Hype" wird nicht einfach verschwinden und das ist auch gut so. Der Klimawandel wird noch ein sehr viel grösseres Thema, sobald man die Folgen so richtig am eigenen Leib spürt. Aber Gesundheitskosten und Altersvorsorge werden sicherlich zwei andere grosse Themen der nächsten Jahrzehnte sein.
  • Tobias W. 12.12.2019 10:34
    Highlight Highlight Die Zauberformel ist der reinste Witz. Es diene „zur Stabilität“ - aber dafür würde es ja auch genügen, amtierende Bundesräte nicht abzuwählen.

    Aber prinzipiell sollte die Regierung gemäss Wählerstärken der Parteien/Fraktionen zusammengesetzt werden, wenn man schon von Konkordanz spricht!

    Eigentlich sollte die SP einen Sitz an die Grünen abgeben, und die FDP einen an die GLP.
  • uhl 12.12.2019 10:16
    Highlight Highlight Es kann jeder so rechnen und die Blöcke so zusammenstellen, wie es ihm grad passt. Da man keine halben Bundesräte haben kann, wird es kaum je für alle passen. Nimmt man SVP und FDP auseinander (was politisch in vielen Fällen Sinn macht), hat die SVP deutlich mehr Anspruch. Wie mittig die glp ist, hängt vom Thema ab. SP/Grüne kommen zusammen auf 2,3 Bundesräte. Man kann es drehen und wenden wie man will. Sicher ist: Als die SVP in der Opposition und die BDP Bundesräte hatte, war sicherlich viel mehr falsch als jetzt. Auch das muss man unabhängig von seiner politischen Position anerkennen.
  • gobo 12.12.2019 10:09
    Highlight Highlight "Wir Grünen haben eine ganz klaren Auftrag vom Volk"
    Von welchem Volk? Von den 87% welche NICHT für euch gestimmt haben?
    • Walterf 12.12.2019 11:01
      Highlight Highlight Ja, logisch. Die SVP wurde auch von 76% nicht gewählt!
    • Watson, Parteiblatt der Linken 12.12.2019 15:09
      Highlight Highlight Tjo 25% sind immer noch mehr als 13% @Waltert
  • p3kko 12.12.2019 09:54
    Highlight Highlight Ein Angriff auf den Sitz der SVP durch die Grünen entspricht vom Unrechtsgehalt inetwa der Wahl von FDP-Cassis durch die SVP.
  • Thomas G. 12.12.2019 09:40
    Highlight Highlight Hört doch auf. Es ist vorbei, die Normalität möge wieder Einzug halten.
  • Jaklar 12.12.2019 09:15
    Highlight Highlight Das zauberformel geplänkel ist doch völlig überlebt. Besser wäre, dass man die departemente besser aufteilt. Dann vielleicht acht oder neun br hätte. Die grössten 8 oder 9 parteien hätten dann je einen br.
    Dann vielleicht noch die amtszeit von 4 auf 6 jahre verlängern und gut ist.
    • Pat the Rat aka Ninetosix Homofissix 12.12.2019 11:10
      Highlight Highlight Dazu poste ich hier eine Graphik mit den 9 stärksten Parteien im Nationalrat.

      Willst Du wirklich einen Bundesrat aus einer Partei die nur 2.4% oder noch weniger Wähleranteil hat?
      Benutzer Bild
  • #veganseatmeat 12.12.2019 09:04
    Highlight Highlight Falls sich die Grünen in 4 Jahren immernoch im Wachstum auf Kosten der SP befinden, werden die Bürgerlichen Parteien nicht lange zögern und auf Kosten der SP einen grünen BR wählen. Ein Angriff auf die SVP sehe ich als ungerechtfertigt. Je nach Abschneiden der GLP kann es auch zu einem Wechsel von FDP zu einem GLP BR geben.
  • Bruno S.1988 12.12.2019 09:02
    Highlight Highlight Die Grünen verlieren mit diesem ganzen Gehabe ihre erst kürzlich dazugewonnen Sympathie punkte!
    • RatioRegat 12.12.2019 09:52
      Highlight Highlight Ja, aber nur bei denen die ohnehin nicht grün wählen...
    • Blitz Gordon 12.12.2019 10:43
      Highlight Highlight Die grünen haben vom Wandel der Zeit profitiert ohne wirklich etwas davon beigetragen zu haben. Es zeigt sich nun deutlich, dass sie mit dem Grundsätzlichen der Politik überfordert sind.
  • Majoras Maske 12.12.2019 08:54
    Highlight Highlight Dass die SVP einen Sitz an die Grünen verliert halte ich für sehr unwahrscheinlich. Viel eher werden die Bürgerlichen versuchen den Sitz der Grünen auf Kosten der SP durchzudrücken.
    • Watson, Parteiblatt der Linken 12.12.2019 09:36
      Highlight Highlight Es ist kein Durchdrücken. Rechnerisch gesehen haben die Grünen und die SP zusammen Anrecht auf 2.1 Sitze und nicht 3
    • Snowy 12.12.2019 09:47
      Highlight Highlight Was auch korrekt wäre.

      Den FDP-Sitz hätte eine GLP-Kandidat angreifen müssen.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 12.12.2019 12:12
      Highlight Highlight Was ja auch gut und richtig wäre. Geht überigens nicht ohne die Grünen. die gestern ja bereits ihre Zustimmung. die SP anzugreifen signalisierten.
  • WID 12.12.2019 08:46
    Highlight Highlight 1: Die SVP hat aufgrund des Wähleranteils Anspruch auf 2 Sitze, die SP eher nicht. 2: Die Grünliberalen müssen sich entscheiden, ob sie eher unsere Lebensgrundlagen schützen wollen oder ob sie lieber dem Geldverdienen dienen wollen.
    • Snowy 12.12.2019 09:46
      Highlight Highlight Die GLP ist eine Mittepartei mit grünem Einschlag nach links und das ist auch richtig so.
      Wer kompromisslos "grün" will, wählt das Original.

      (Ich sympathisiere eher mit der GLP).
  • Ironiker 12.12.2019 08:22
    Highlight Highlight Und wenn die neue Zauberformel heissen würde, dass der Bundesrat die Parteienstärke des National- und Ständerates abbilden muss hätten wir zwei Probleme gelöst:

    1. Es wird zur Normalität, dass Bundesräte nicht wiedergewählt werden. Warum sollen die sowas wie eine Besitzstandeswahrung haben?

    2. Die unsäglichen politischen Spielchen mit den Bundesräten welche ein Jahr vor den Gesamterneuerungswahlen zurücktreten würde aufhören. Da muss ich Regula Rytz recht geben. Die Altbundesräte Leuthard und Schneider-Ammann traten nur ein Jahr vorher zurück, um ihren Parteien den Bundesratsitz zu sichern.
  • Tepesch 12.12.2019 08:17
    Highlight Highlight Die SVP hätte als einzige Anspruch auf 2 Sitze. SP/Grüne zusammen ebenfals 2. Mitte und FDP je 1 Sitz.

    Der übrige Sitz ist abhängig von der GLP. Theoretisch könnte sie mit FDP, Mitte oder Links zusammenspannen. Vermute aber, dass sie der FDP zum 2, aber einem etwas grüneren Sitz, verhelfen würde.
    Für einen eigenen BR ist die GLP aktuell noch zu schwach.
    • Watson, Parteiblatt der Linken 12.12.2019 08:46
      Highlight Highlight Es ging auch nicht um eine gerechte Abildung der Wählerstärken, sondern um eine nicht gerechtfertigte Übervertretung des linken Lagers. Korrekterweise hätten die Grünen einen Sitz der SP angreifen müssen
    • Platon 12.12.2019 10:44
      Highlight Highlight @Eseirretor69
      Damit die FDP dann trotz weniger Wähleranteilen einen Sitz mehr hat als die SP?! Träum weiter! Es geht alleine darum, dass die CVP auch im BR zur Mehrheitsmacherin würde. Ob die SP noch einen Sitz der GLP abgeben müsste, kann man natürlich auch diskutieren. Jedoch schafft es die GLP nicht einmal einen einzigen Ständerat zu stellen. Jetzt haben wir einfach das Problem eines rechtsbürgerlichen BR, der nicht den Wähleranteilen und den beiden Kammern entspricht.
    • Watson, Parteiblatt der Linken 12.12.2019 12:01
      Highlight Highlight @Platon rechnet man die SP ZUSAMMEN mit den Grünen kommt man auf 2.1 Bundesrat. Daher ist es nix mit einem zusätzlichen Grünen Bundesrat auf Kosten der FDP. Damit wäre das Linke Lager klar übervertreten. träum weiter!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Albi Gabriel 12.12.2019 08:17
    Highlight Highlight Eine Anpassung der Bundesratszusammensetzung ist weder unbestritten noch notwendig. Vielleicht ist sie innerhalb der linksgrünen Wählerschaft unbestritten, aber für die Mehrheit der vereinigten Bundesversammlung und ziemlich sicher auch für die Mehrheit der Bevölkerung gibt es momentan keinen Grund für einen Bundesratssitz für die Grünen.
  • Ironiker 12.12.2019 08:15
    Highlight Highlight Mich nervt das Gejammer der Grünen, vor allem von Glättli. Als die SVP vor jahren einen Anspruch auf einen zweiten Bundesratssitz hatte, hiess es, die SVP müsse das gute Wahlergebniss zuerst bestätigen. Ich bin sicher, dass es damals von den Grünen bei der Bundesratswahl für die SVP keine Stimme gab.

    Und nun, wenn es einen selber betrifft wird der Wählerwille missachtet?

    Ich bin sehr dafür, dass der Bundesrat ein Abbild der Parteienstärke im National- und Städerat ist. Aber dann muss mann die Regeln VOR den Wahlen festlegen und damit Leben können, dass Bundesräte nicht wiedergewählt werden.
    • Snowy 12.12.2019 09:41
      Highlight Highlight Wäre sofort dafür, dass man diese Vorgehensweise für die Wahlen 2022 definiert!
  • Snowy 12.12.2019 08:07
    Highlight Highlight Martullo Blocher ist der absolute worst case für eine BR-Besetzung!

    Diese Frau geht aus so vielen Gründen überhaupt nicht.
    Der wichtigste aber ist derselbe wie bei ihrem Vater: Nicht kompatibel mit unserem Konkordanz System.

    Ja, die SVP hat ein Anrecht auf zwei Sitze. Aber wenn Sie unbedingt und nur Martullo durchdrücken will und keine Alternative anbietet, wird sie Schiffbruch erleiden – zu Recht!

    Da wäre mir sogar ein Aeschi lieber. Der ist zwar ein übler Neokonservativer, allerdings auch ein Opportunist und Karrieremensch, der sich im Bundesrat anpassen würde.
  • Smeyers 12.12.2019 08:00
    Highlight Highlight Nur zur Erinnerung 87% der Bevölkerung haben die Grünen NICHT gewählt.
    • Interessierter 12.12.2019 09:34
      Highlight Highlight Aber warum hat dann aus Ihrer Sicht die CVP das Recht auf einen Sitz?
    • Walterf 12.12.2019 11:07
      Highlight Highlight Ja, und 90 % gaben die CVP nicht gewählt, und 76% die SVP nicht.
      Man kann sich die Zahlen immer zurechtlegen
    • Walterf 12.12.2019 12:29
      Highlight Highlight Aber dass die SVP von 76% nicht gewählt wurden, ist nicht dasselbe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AlienTechnologie 12.12.2019 07:56
    Highlight Highlight Soll die SVP doch in die Opposition gehen🤷‍♂️ Ein sitz wird ihnen weggenommen und den anderen geben sie als Trotzreaktion auf? Sorry aber wenn sie das echt in Betracht ziehen sind sie keine echten BR Kandidaten.
    • Trompete 12.12.2019 08:04
      Highlight Highlight Bei über 25% Wähleranteil, wird es kaum begründbar sein, ihnen einen Sitz abzuknöpfen. Zudem ist Mike Egger nicht der Sprecher der SVP. ;-)

      FDP oder SP werden vermutlich in 4 Jahren in den sauren Apfel beissen müssen.
    • SteveLaCroix 12.12.2019 08:50
      Highlight Highlight Sorry, aber wenn die anderen in Betracht ziehen, der SVP mit 25 % Wähleranteil einen Sitz zu nehmen und an deren Stelle ein Grüne zu wählen, dann sind das alle keine Volksvertreter und gehören aus dem Bundeshaus gejagt!
  • Arutha 12.12.2019 07:46
    Highlight Highlight Wenn die Bundesratswahl anhand von Blöcken gewählt werden, fände ich dies eine sehr gute Idee.
    Aber es sollte dann auch verboten werden, dass Listenverbindungen ausserhalb dieser Blöcke erstellt werden. Denn dies wäre (wie teilweise jetzt auch) eine Verarsche.

    Und wenigstens wurde gestern klar, dass die GLP mit den Grünen weniger am Hut hat als mit der FDP. Dann können die beiden Grünparteien nicht immer von DER grünen Welle sprechen.
  • Black Cat in a Sink 12.12.2019 07:41
    Highlight Highlight Die ständigen Diskussionen zu Konkordanz und Zauberformel sind so was von anachronistisch. In der Schweiz gibt es einen Reformstau und die Probleme sollten (endlich) angegangen werden. Das Volk hat das verstanden und bei den letzten Wahlen alle etablierten Parteien entsprechend abgestraft. Mit dieser BR-Wahl wurde der Auftrag des Volkes von den gewählten Politikern missachtet und Parteiinteressen dem Wohl des Landes vorangestellt.
    • Watson, Parteiblatt der Linken 12.12.2019 09:41
      Highlight Highlight SP und Grüne haben zusammen Anspruch auf 2.1 Sitz. Die Grünen hätten ihren Anspruch gegenüber der SP durchsertzen müssen. 13% sind nicht das Volk
  • Noblesse 12.12.2019 07:03
    Highlight Highlight SVP hat Wähleranteil nur mit Ausländerthema und gegen EU geholt. Ist das staatstragend? Ohne Ausländer und EU-Wirtschaft geht es in der CH gar nicht. Klimawandel leugnen sie usw. Ein Skandal! Für mich sofort mit einer grünen Position auswechseln, wenn es dann geht!
  • Jacques #23 12.12.2019 06:35
    Highlight Highlight ... Irgendetwas sagt mir, dass bei Rücktritt Maurer die SVP und Mitte Grün einen Deal eingehen. Maurer durch SVP ersetzen mit Wahlgarantie Grün im 23. Oder grün kommt rein mit Wahlgarantie SVP im 23.

    FDP wird Federn lassen.

  • Vinc 12.12.2019 06:28
    Highlight Highlight Dieses opportunistische hin und her nervt mich langsam. Die 3 wählerstärksten Parteien kriegen 2 Sitze, Nr. 4 einen. Egal ob es einem passt. Fertig! Ich hätte z.B. am liebsten gar keine SVP oder SP in welcher Regierung oder in welchem Rat auch immer, muss aber zugestehen dass beide zwei BR-Sitze zu Gute haben.
  • Töfflifahrer 12.12.2019 06:21
    Highlight Highlight Die SVP ist bereits eine Oppositionspartei, damit müssen die jetzt wirklich nicht drohen.
    • Kampfsalami 12.12.2019 07:51
      Highlight Highlight Jop. Da musste ich schon ein wenig schmunzeln als ich das gelesen habe.
    • Noblesse 12.12.2019 09:58
      Highlight Highlight Töfflifahrer hat recht. "Staatstragende" Oppositionspartei! Sowas gibt es nur in der CH.
  • Locutus70 12.12.2019 06:00
    Highlight Highlight Nix genaues weiß man nicht ^^
  • Philipp L 12.12.2019 05:52
    Highlight Highlight Naja selbst wenn man kein Fan der SVP isf, sie ist momentan die einzige Partei mit Ansprüchen auf 2 Sitze. Die SP und die FDP müssten bei der nächsten Vakanz beide einen Sitz abgeben. Die SP an die Grünen, die FDP nach den nächsten Wahlen, wenn sich der Trend bestätigt, an die Grünliberalen.
    • Sandro Lightwood 12.12.2019 06:26
      Highlight Highlight Sollte der Angriff auf den SVP-Sitz gelingen, fängt der Spass ja erst richtig an. Dann müsste sich die SVP überlegen, einen Sitz der SP oder der FDP anzugreifen. GP würde dann wiederum den Angriff des FDP Sitzes unterstützen, SP natürlich auch (weil sonst der eigene Sitz zittert). GLP unterstützt wohl eher den Angriff des SP Sitzes. Das mal nur ein mögliches Szenario.
    • ursus3000 12.12.2019 07:38
      Highlight Highlight wir haben Anspruch auf gute Politiker nicht Parteien auf Sitze , und da bleibt die SVP uns was schuldig oder was macht eigentlich Parmelein genau?
    • Kunibert der Fiese 12.12.2019 09:09
      Highlight Highlight Wollte ich grad schreiben. Wenn eine partei anrecht auf 2 bundesratssitze hat, dann die svp mit knapp 30% wähleranteil.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füdlifingerfritz 12.12.2019 05:49
    Highlight Highlight Logo, dann hätten Parteien mit 11.4 (CVP) bzw. 13.2 Prozent (Grüne) gleich viele BR-Sitze wie eine mit 25.6 Prozent. Klingt fair.
    Die Formel muss angepasst werden, das ist klar aber die beiden SVP-Sitze sind davon vorerst sicher nicht betroffen. Und das sage ich als jemand, der in seinem Leben noch nie SVP gewählt hat.
    • Oigen 12.12.2019 08:12
      Highlight Highlight jo, und wo ist der unterschied zu jetzt wo die 4. stärkste partei keinen sitz hat?
      gebt doch gleich 4 an die svp und 3 an die sp und führt das ami 2 parteien system ein.

      wir sehen ja wie gut das funktioniert
  • 044 508 39 39 het sie gseit 12.12.2019 05:42
    Highlight Highlight Ritz ist deckungsgleich mit Sommaruga. Der Schaden ist am geringsten, wenn wir diese mit Ritz austauschen.
    • Til 12.12.2019 07:30
      Highlight Highlight Schadensbegrenzung aus Sicht der Umwelt wäre es aber, wenn weniger FDP/SVP im Bundesrat sitzen.
    • JoeyOnewood 12.12.2019 07:56
      Highlight Highlight Sorry Sehr geehrte... Egal wie man rechnet: Bevor die SP einen Sitz an Grün verliert, muss man über die Überrepräsentation der FDP sprechen. Alles andere entbehrt jeglicher Arithmetik.

      Einzeln betrachtet
      - Die SP ist leicht grösser als die FDP (1 zu 2 Sitze ist unlogisch)
      - Die FDP ist leicht grösser als die Grünen (2 zu 0 Sitze ist unlogisch)

      Als Block:
      - SP und Grüne haben 30% —> 2.1 Sitze
      - FDP hat alleine 14% —> 1 Sitz oder Zusammen mit der SVP 40% —> 2.8 Sitze

      Der Standpunkt, Links-Grün soll sich doch bitte 2 Sitze teilen, während Rechts 4 hat, ist antidemokratisch, sorry.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 12.12.2019 08:35
      Highlight Highlight Til
      Meinen Sie? Dafür in allen anderen Themen aber mind. Höchststrafe.
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