Schweiz
SVP

In Zürich wird die erste Albisgüetli-Tagung ohne Blocher abgehalten

Alt Bundesrat Christoph Blocher spricht an der 36. Albisguetli-Tagung der SVP, aufgenommen am Freitag, 19. Januar 2024 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Christoph Blocher wird nicht als Hauptredner auf der Bühne stehen.Bild: keystone

In Zürich wird die erste Albisgüetli-Tagung ohne Blocher abgehalten

17.01.2025, 14:0817.01.2025, 14:08

Die Zürcher SVP hält heute Freitag ihre traditionelle Albisgüetli-Tagung ab. Erstmals steht Christoph Blocher nicht als Hauptredner auf der Bühne. Er hatte vergangenes Jahr angekündigt, dass seine Redezeit am Albisgüetli abgelaufen sei.

Statt Blocher steht nun «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel am Rednerpult. Als Gastredner ist SP-Bundesrat Beat Jans eingeladen. An der Albisgüetli-Tagung in Zürich treffen sich seit 36 Jahren jeweils rund 1000 SVP-Mitglieder zu politischen Reden und einem Abendessen.

roger köppel in der arena
Roger Köppel wird am Rednerpult stehen.Bild: srf

Geprägt war der Anlass bisher durch Blochers Auftritte, die er jeweils mit der Anrede «liebi Fraue und Manne» begann. Nach seinem angekündigten Rückzug von der Bühne war lange Zeit offen, wie es mit dem Anlass weitergehen soll. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
Wider die Quacksal­ber, Kurpfu­scher, Stümpler – der Fall «Längmat­thans­li»
Ein Berner Heiler aus Worb zog in den 1840er-Jahren die Massen an. Allerdings waren die Methoden von «Längmatthansli» umstritten und nicht selten starben seine Patientinnen und Patienten nach der Behandlung.
Stiegen aus dem Kamin dicke, gelbe Rauschwaden gen Himmel, hatte sich der Meister in sein Geheimkabinett auf dem Estrich zurückgezogen und rang mit mächtigen Geistern, um ihnen ihre letzten Geheimnisse zu entreissen. Dann mussten die Pilgerscharen, die von nah und fern angereist waren, um ihn zu sehen, manchmal tage- und nächtelang vor dem stattlichen Bauernhaus ausharren. Unter freiem Himmel sang und betete die Menge, um sich die Wartezeit zu verkürzen.
Zur Story