Schweiz
Tessin

Im Auto zurückgelassen: 5-Jähriges Mädchen stirbt im Tessin – Todesursache unklar

Im Auto zurückgelassen: 5-Jähriges Mädchen stirbt im Tessin – Todesursache unklar

Noch ist unklar, warum sich das 5-jährige Mädchen in der Nähe von Lugano in einem Auto befand, wo es ums Leben kam. Die Polizei geht davon aus, dass das Kind dort zurückgelassen worden war, erwähnte die Hitze aber nicht als mögliche Ursache für den Tod. 
22.07.2015, 01:1022.07.2015, 07:57

Tragischer Todesfall im Kanton Tessin: Ein 5-jähriges Mädchen ist am Dienstagabend bei einem Campingplatz in Muzzano in der Nähe von Lugano ums Leben gekommen. Die Polizei geht davon aus, dass das Kind im Auto der Mutter zurückgelassen worden war.

Trotz Wiederbelebungsversuchen der ausgerückten Rettungskräfte sei das Mädchen aus der Deutschschweiz kurz vor 20.30 Uhr beim Campingplatz gestorben, teilten die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Tessin am späten Dienstagabend mit.

Es sei eine Untersuchung eröffnet worden, hiess es weiter. Diese soll zeigen, wie es dazu kam, dass sich das Mädchen im Auto befand und die Todesursache sowie allfällige Verantwortlichkeiten abklären. Die involvierten Personen sowie Gäste und Personal des Campingplatzes werden psychologisch betreut.

Die Polizei erwähnte die im Tessin derzeit herrschende Hitze nicht als mögliche Ursache für den Todesfall und will auch keine weiteren Angaben machen. In grossen Teilen des Tessins warnten die Behörden am Dienstag vor grosser Gefahr wegen einer «extremen Hitzewelle». Nach Angaben von Meteoschweiz stieg die Temperatur im Tessin am späten Dienstagnachmittag auf bis zu 33 Grad. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Pfadi im Kulturkampf – wie Mädchen und Jungs um Macht und Rollen stritten
Die Pfadi ist einer der grössten Schweizer Jugendverbände, in dem Mädchen und Jungen gemeinsam aktiv sind. Ihre Geschichte als geschlechtergemischte Organisation reicht aber gerade mal ein paar Jahrzehnte zurück.
Die Schweizer Pfadi begann als strikt nach Geschlechtern getrennte Jugendbewegung. 1913 entstand der Schweizer Pfadfinderbund (SPB) für die Männer und Jungen; ein Jahr später folgte der Bund Schweizer Pfadfinderinnen (BSP) für die Frauen und Mädchen. Beide Organisationen orientierten sich in ihren Erziehungskonzepten an geschlechtsspezifischen Rollenbildern. Der SPB knüpfte an die Ideen des Gründers der Boy Scouts an, Robert Baden-Powell. In seinen Erziehungsschriften entwarf der Brite Eigenschaften wie Ritterlichkeit, Disziplin und Konkurrenzfähigkeit als Leitlinien des pfadfinderischen Männlichkeitsideals.
Zur Story