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Erhöhte Polizeipräsenz wegen Pink Panther beim Gefängnis bei der Zürcher Kaserne.
Erhöhte Polizeipräsenz wegen Pink Panther beim Gefängnis bei der Zürcher Kaserne.Archivbild 2013: KEYSTONE

Polizei erhöht wegen Pink-Panther-Räuber die Präsenz vor Zürcher Gefängnis

21.02.2018, 11:1421.02.2018, 11:21

Vier aus Osteuropa stammende Männer sind am Montagmorgen in Lugano bei einem versuchten Juwelenraub ertappt worden. Die Polizei der Stadt Lugano und die Kantonspolizei waren bereits vor Ort, als die Vier zur Tat schreiten wollten. 

Die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich sind massgebend daran beteiligt, dass die vier mutmasslichen Straftäter kurz vor der Begehung eines Raubüberfalls in Lugano festgenommen werden konnten. Deshalb bleiben die Zürcher Behörden für die Weiterführung der Untersuchung zuständig, weshalb die vier Verhafteten zuständigkeitshalber nach Zürich überführt wurden.

Mittlerweile wurden die Verhafteten auf verschiedene Gefängnisse verteilt. Der zuständige Staatsanwalt hat gestern für alle vier Beschuldigten beim Zwangsmassnahmengericht die Anordnung der Untersuchungshaft beantragt. Aufgrund einer laufenden Lageeinschätzung wurde die Polizeipräsenz bei der Kaserne / PROPOG vorübergehend erhöht, heisst es am Mittwoch in einer gemeinsamen Mitteilung der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich.

Die vier gehören gemäss Medienmitteilung zu einer Bande, die aus ehemaligen Soldaten der Balkankriege besteht und sich Pink Panthers nennt. Sie sind bekannt für spektakuläre Einbrüche in Juweliergeschäfte in aller Welt. Der Tessiner Polizei gelang es nun einen weiteren Einbruch in einem Juweliergeschäft im Zentrum Luganos zu verhindern.

Dies unter anderem aufgrund einer gezielten Videoüberwachung. Im Zuge der Polizeiaktion wurde ausserdem ein Waffenarsenal beschlagnahmt Die Verhafteten wurden unter Verdacht des versuchten Raubes festgenommen. Die Untersuchung erstreckt sich zudem auf ähnliche Raubüberfälle im Tessin und im Ausland, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. (whr/sda)

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