Schweiz
Tessin

Zehn Kilometer Stau vor Gotthard-Nordportal

Schon wieder: Zehn Kilometer Stau vor Gotthard-Nordportal

16.07.2023, 13:2816.07.2023, 13:28

Vor dem Gotthard-Nordportal zwischen Erstfeld und Göschenen hat sich am Sonntag einen zehn Kilometer langen Stau gebildet. Die Wartezeit betrug eine Stunde und vierzig Minuten.

Bereits am frühen Sonntagmorgen meldete der TCS-Verkehrsdienst Verkehrsüberlastung am Gotthard. Bis 13.00 Uhr wuchs der Stau stetig an.

Schon am Samstag – zum Beginn der Sommerferien im Kanton Zürich – kam es vor dem Gotthard zu einer Blechlawine. Zeitweise betrug die Staulänge 15 Kilometer, was einer Wartezeit von zwei Stunden und dreissig Minuten entsprach. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Tödliche Schneemassen – warum so viele Menschen in Lawinen sterben
124 Menschen sind diesen Winter europaweit bereits Lawinen zum Opfer gefallen. Das sind überdurchschnittlich viele Todesfälle und die Saison ist nicht vorbei. Wo gingen die Lawinen nieder und was macht diesen Winter derartig tödlich? Ein Blick in den aktuellen und die vergangenen Winter.
Am späten Nachmittag des 1. Novembers 2025 geht bei der Vertainspitze im Südtirol eine Lawine ab und begräbt fünf deutsche Bergsteigerinnen und Bergsteiger. Sie konnten nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden. Das Unglück war diese Saison die bisher tödlichste Lawine in den Bergen Europas – doch bei Weitem nicht die einzige. Laut des Europäischen Lawinenwarnsystems (EAWS) endeten diesen Winter bereits 90 Lawinenniedergänge tödlich.
Zur Story