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Zoo Zürich: Koala-Männchen Milo stirbt an Viruserkrankung

Zürcher Koala-Männchen Milo stirbt an Viruserkrankung – und wird vielleicht bald Vater

25.03.2020, 09:3725.03.2020, 09:37
Der Zürcher Zoo verliert auch seinen zweiten männlichen Koala: Milo starb an einer Infektion mit Retroviren.
MiloBild: Zoo Zürich

Auch Zoo-Tiere haben mit Viruserkrankungen zu kämpfen. Im Zürcher Zoo ist auch das zweite Koala-Männchen, Milo, an einem Retrovirus gestorben. Das Tier wurde am vergangenen Donnerstag eingeschläfert.

Milo sei zusehends schwächer geworden, teilte der Zoo Zürich am Mittwoch mit. Die Untersuchungsergebnisse hätten keine Hoffnung auf eine Besserung zugelassen. Deshalb sei das Koala-Männchen schliesslich eingeschläfert worden.

Milo erkrankte an Retroviren, die bei Koalas ein Krankheitsbild ähnlich einer Leukämie auslösen. Im Dezember 2019 war bereits das andere Koala-Männchen, Mikey, an den Folgen dieser Krankheit gestorben. Somit verbleiben in der Anlage nur die beiden Weibchen Maisy und Pippa. Die Koalas kamen im Februar 2018 in den Zoo Zürich.

Möglicherweise noch Nachwuchs gezeugt

Gemäss Zoo-Mitteilung gibt es einen Lichtblick: Milo konnte sich vor seinem Tod noch mit Maisy und Pippa paaren. Ob es Nachwuchs gibt, ist aber erst in einigen Monaten klar.

Die Zoo-Tierärzte wollen die Untersuchungsresultate der beiden Todesfälle nutzen, um einen Virenausbruch künftig frühzeitig erkennen zu können. Treten bereits klinische Symptome auf, kann den befallenen Tieren kaum mehr geholfen werden.

In Australien sind grosse Teile der Koala-Population Träger solcher Retroviren. Bei einer Infektion beginnen diese Viren, sich im Körper zu vermehren, greifen das Immunsystem und die Bildung der Blutkörperchen an. Der betroffene Koala hat keine Abwehrmöglichkeiten gegenüber Krankheitskeimen mehr und verliert die Fähigkeit zur Blutgerinnung. (aeg/sda)

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Koala besucht Apotheke, kauft aber keine Medikamente
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«Es gibt heute auf der Bühne Jokes, die an Schwulenwitze der 90er-Jahre erinnern»
Michael Elsener ist ein politischer Comedian, Léa Spirig leitet das Casinotheater Winterthur. Ein Gespräch über Queersein, Ängste, Humor als Überlebensstrategie und die Schweiz als Abstimmungs-Wohngemeinschaft.
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