Schweiz
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Bein einem Lawinen-Ungl

Lawinengefahr bis zur Stufe 4 wegen intensiver Schneefälle. (Symbolbild) Bild: sda

Teilweise grosse Lawinengefahr in den Alpen und Verkehrsprobleme



Wegen des Dauerschneefalls und viel Wind hat sich die Lawinengefahr in Teilen des Alpengebiets stark erhöht. Vom Lötschental VS bis in die Surselva im Kanton Graubünden war sie gross. Auf den Strassen kam es wegen der Schneefälle zu Rutschpartien und Unfällen.

Gemäss Angaben des Schweizerischen Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) herrschte im erwähnten Gebiet grosse Lawinengefahr (Stufe 4), im restlichen Alpenraum sowie im Jura erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3).

Für die Nacht auf Mittwoch waren vor allem im Norden und Westen intensive Schneefälle angesagt. 30 bis 50 Zentimeter Neuschnee erwartete das SLF am nördlichen Alpenkamm vom Wildstrubel bis zum Tödi, im restlichen Alpenraum sowie im Jura 20 bis 30 Zentimeter.

Bis am Freitag können es laut SRF Meteo am Alpenhauptkamm sogar bis 120 Zentimeter werden, lokal auch mehr. Die intensivste Niederschlagsphase wurde für die Nacht auf Donnerstag prognostiziert.

Probleme auf Schiene und Strasse

Der teilweise heftige Schneefall vom Dienstagnachmittag führte an mehreren Orten im Kanton Bern zu Verkehrsproblemen. Die Berner Kantonspolizei erhielt zwischen 12 und 18 Uhr rund 50 Meldungen zu Unfällen auf winterlichen Strassen. Mindestens fünf Personen wurden verletzt, wie die Polizei per Twitter mitteilte.

Zwischen Biel BE und Delsberg JU kam es auf der Autobahn A16 zu Staus und es galt eine Schneekettenpflicht. Auch der Schienenverkehr im Kanton Bern war teilweise betroffen, namentlich im Seeland. Es kam zu Zugausfällen und Betriebsstörungen.

Die Kantonspolizei Aargau meldete auf Twitter rund 20 Verkehrsunfälle infolge der Schneefälle. Ernsthaft verletzt habe sich dabei aber niemand.

Schwerverkehr auf A2 angehalten

Auf der Autobahn A2 zwischen Göschenen und der Raststätte Schwerverkehrzentrum Ripshausen meldete der TCS eine Sperrung für Lastwagen wegen des Schneefalls. Der Schwerverkehr wurde in den Warteräumen angehalten.

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) meldete, dass der Busbetrieb auf verschiedenen Linien wegen Schnee und Eisglätte teilweise stark eingeschränkt oder vorübergehend unterbrochen sei.

Zwei Verletzte gab es in Rain LU nach einem Frontalzusammenstoss zwischen zwei Autos auf schneebedeckter Fahrbahn.

Im Kanton Schaffhausen verletzte sich eine Autofahrerin leicht, als sie auf schneebedeckter Strasse frontal in ein korrekt entgegenkommendes Fahrzeug prallte. (sda)

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