Schweiz
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Rückstände im Trinkwasser: Chlorothalonil-Produkte sind per sofort verboten



Produkte, die das Fungizid Chlorothalonil enthalten, werden in der Schweiz verboten. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) entzieht die Zulassung für das Inverkehrbringen solcher Produkte mit sofortiger Wirkung. Ab dem 1. Januar 2020 dürfen die Produkte nicht mehr verwendet werden. Das teilte das BLW am Donnerstagmorgen mit.

Bei Metaboliten oder Abbauprodukten von Chlorothalonil kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie die Gesundheit gefährden. Die EU hat den Wirkstoff bereits länger als vermutlich kanzerogen eingestuft.

Zu hohe Chlorothalonil-Rückstände im Trinkwasser hatten im Sommer für Schlagzeilen gesorgt. Der Bund leitete daraufhin ein Verfahren zum Verbot des Fungizids ein.

Seit den 70er-Jahren wird Chlorothalonil in der Landwirtschaft eingesetzt. Nun prüft der Bund ein Verbot des Pflanzenschutzmittels. (Symbolbild)

Seit den 70er-Jahren wird Chlorothalonil in der Landwirtschaft eingesetzt. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

Nach der Ankündigung des Widerrufs der Bewilligung konnten Hersteller und Umweltschutzorganisationen ihre Meinung kundtun. Die Industrie legte neue Daten von anerkannten Laboratorien betreffend die Toxizität gewisser Abbauprodukte vor.

Was ist Chlorothalonil?

Der Wirkstoff Chlorothalonil wird in der Landwirtschaft seit den Siebzigerjahren als Fungizid eingesetzt, etwa beim Anbau von Kartoffeln, Getreide und Gemüse. Abbauprodukte können ins Grundwasser und somit auch ins Trinkwasser gelangen.

Die Prüfung der zusätzlichen Informationen durch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) ergab laut Mitteilung, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass gewisse Abbauprodukte dieses Fungizids keine langfristigen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Zudem teilt das BLV die Einschätzung der EU-Kommission, dass Chlorothalonil als wahrscheinlich krebserregend eingestuft werden muss.

Somit seien auch alle Grundwassermetaboliten als relevant anzusehen, schreibt das BLW. Weil zu erwarten sei, dass diese Produkte über den gesetzlichen Normen für Trinkwasser liegen, sei es notwendig, schnell zu handeln, um ihr Vorkommen im Grundwasser zu reduzieren. (sda)

Die neue Form der Landwirtschaft

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76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tom Scherrer (1) 12.12.2019 23:19
    Highlight Highlight Was mich ehrlich verwundert ist, dass ich keine Daten zu meinem Wasser in der Stadt finde.

    Es werden zwar Messungen gemacht, aber schlussendlich werden die Ergebnisse nicht verlffentlicht.

    Der Versuch am Menschen wird mit Absicht im Verborgenen gemacht.

    Und diese Intransparenz ist der eigentliche Skandal.

    Viele aus meinem Umfeld haben auf Plastik Flaschenwasser umgestellt, da dank der Intransparenz das Vertrauen weg ist. Und das hat nun ökologische Folgen.


    Kohlköpfe.

    UmweltBehörden und Politikern sollten das eigene, lokale Hahnenwasser trinken müssen.
  • wolge 12.12.2019 15:58
    Highlight Highlight Irgendwie scheint uns die EU bei solchen Themen und dem Konsumentenschutz schon einiges voraus zu sein...
  • Biker Girl 12.12.2019 14:43
    Highlight Highlight Wieso reagiert man nur bei solchem Gift? Unsere Regierung sollte aktiver sein diesbezüglich.
  • Evan 12.12.2019 13:57
    Highlight Highlight Und jetzt bitte gleich die übrigen Schadstoffe ebenfalls verbieten.
    • brudi 12.12.2019 17:57
      Highlight Highlight Du meinst Sachen wie Weichmacher in Plastik, Alu in Deos, Zusatzstoffe im Essen und jegliche Form fossiler Energie?
    • Evan 13.12.2019 07:39
      Highlight Highlight Eigentlich dachte ich jetzt erst mal an die Schadstoffe in der Landwirtschaft, aber ganz allgemein: je weniger schädliche Stoffe wir verwenden, desto besser. Gerade plastik ist ein riesiges Problem füie Umwelt, gut dass du das ansprichst.
  • cgk 12.12.2019 13:21
    Highlight Highlight Anscheinend hat das BLW mit der Trinkwasser-Initiative das Messer am Hals.
  • T13 12.12.2019 12:42
    Highlight Highlight Seit den 70ern im einsatz und jetzt wirds verboten.
    Ist der lobbyist dafür in pension gegangen oder was is da passiert?
    😂
  • derlange 12.12.2019 11:11
    Highlight Highlight An all diese, die alle Krebserregende Stoffe verbieten wollen, denkt bitte dran was alles bewiesener Massen Krebserregend ist:
    Weg mit Alkohol, Zigaretten, Sonnenlicht, Schimmelpilze, Chrom, Nickel, Russ, HIV, Röntgenstrahlung, Holzstaub, Benzol/Diesel, Asbest....
    Liste beliebig verlängerbar...

    • Evan 12.12.2019 14:41
      Highlight Highlight Hast du noch schlechtere Argumente an Lager?
    • Super8 12.12.2019 15:23
      Highlight Highlight @Evan: Hast du ein Gegenargument auf Lager? derLange hat vollkommen recht. Wieso wird alles andere nicht verboten, obwohl es zum Teil massiv gesundsheitsschädlich ist? Erklär doch mal?
    • Evan 12.12.2019 16:50
      Highlight Highlight @Super8, nein, so läuft das nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 12.12.2019 11:01
    Highlight Highlight Wenn der Bauer sich beim besprühen deines Essen so schützen muss...🤔
    Benutzer Bild
    • brudi 12.12.2019 18:06
      Highlight Highlight Das ist ziemlich sicher ein Bild einer forschungseinrichtung. So läuft das in dr Praxis nicht
  • Super8 12.12.2019 10:44
    Highlight Highlight Das BLW kommt immer hinterher wie die alte Fasnacht. Die EU macht eine Aktionsplan Pflanzenschutzmittel, das BLW macht Jahre später auch einen. Die EU verbietet Imidaclopid, das BLW später auch. Die EU verbietet Chorothalonil, das BLW später auch. Die Liste liesse sich endlos fortsetzen. Wie wäre es mal pro-aktiv zu sein als immer darauf zu warten, was die EU macht. Die Schweiz ist nicht in der EU!
    • rodolofo 12.12.2019 13:27
      Highlight Highlight Eben...
    • Yamamoto 12.12.2019 16:57
      Highlight Highlight Umweltschutzorganisationen die ideelle Verbandsbeschwerdebefugnis rechtswidrigerweise vorzuenthalten kann das BLW dagegen ziemlich proaktiv. ;) Immerhin wurde es sowohl vom Bundesverwaltungsgericht als auch vom Bundesgericht deswegen gerügt.
  • ravendark 12.12.2019 10:42
    Highlight Highlight Hoppala .... ein paar Jahrzehnte und 100'000 Allergiker (Gen-Deformation durch Pestizide, Funghi und andere) in der CH zu spät. Doofe, laaaaaangsaaaaaame, gekaufte Politiker. Was für Schafe ohne Eier.
    • rodolofo 12.12.2019 13:29
      Highlight Highlight Siehe auch:
      "Sie werden sich an unserer Zauberformel für den Bundesrat die Zähne ausbeissen!"
  • Fairness 12.12.2019 10:33
    Highlight Highlight Besser spät als nie! Nun aber bitte unbedingt die Restbestände ordnungsgemäss entsorgen statt noch verspritzen. Das Gift wirkt eh noch lang genug ...
    • Ajx 12.12.2019 11:45
      Highlight Highlight Die Bauern fordern einen Rückkauf des übrigen Planzenmittels vom Bund. Ein Witz, der aber bei der starken Bauernlobby auch schbell einmal ernst wird.
  • Fandall 12.12.2019 10:32
    Highlight Highlight Schon komisch, jetzt wo der Bundesrat wiedergewählt worden ist, wird auf die im zurückgehaltenen Bericht Bedenken bez. Chlorothalonil sofort eingegangen. Ein Schelm...
  • PlayaGua 12.12.2019 10:32
    Highlight Highlight Es ist ganz einfach: Die Konsumenten sollten halt nur noch Bio kaufen. Das tun sie aber nicht. Der Bio-Anteil liegt gerade mal bei 12 Prozent.
    Jeder der also immer über Pestizid-Einsatz klagt und dann konventionell kauft, sollte sich gar nicht mehr äussern.
    • Fairness 12.12.2019 10:59
      Highlight Highlight Solange bei uns die vom Gemüsebauer gepachteten Felder massivst vergiftet werden, um direkt nach der Ernte die Felder zu „tauschen“ und vom Bauer Schweizer Urdinkel mit Knospe angesät wird, muss ich mich doch sehr fragen, wie viel Bio Bio ist??? Direkt danben wird weiterhin massiv Gift gespritzt.
    • wildi blotere 12.12.2019 11:01
      Highlight Highlight Es ist doch absurd, dass wir auf den Goodwill der Konsumenten angewiesen sind, um vertretbar sauberes Trinkwasser zu haben.
      Sowas gehört gesetzlich reguliert.
    • PlayaGua 12.12.2019 11:15
      Highlight Highlight @Fairness

      Bitte verbreiten Sie keine Unwahrheiten. Aus den Bio-Suisse-Richtlinien:
      "Die Produkte der Umstellungsflächen müssen immer als Umstellungsprodukte deklariert und auf dem Kontroll- ausweis entsprechend vermerkt werden. Bei Parallelproduktion der gleichen Kultur auf Bio- und Umstellungs- flächen, bei der das Erntegut äusserlich nicht eindeutig unterscheidbar ist, ist die gesamte Produktionsmenge als Umstellungsware zu deklarieren."
    Weitere Antworten anzeigen
  • GraveDigger 12.12.2019 09:46
    Highlight Highlight , keine böse Chemie etc.. Wir wollen ja Gesund aufwachsen und unsere Kinder sind uns am wichtigsten.

    Aber.. z.b. in China werden auf kosten der lokalen Bevölkerung ganze Landstriche vergiftet und überdüngt für billige Importlebensmittel bei uns.

    Wir kaufen uns einfach vom Dreck frei mit einer heuchlerischen Politik. Alle hier wollen grüne Wiesen und sauberes Wasser, rauchen sollte der Schornstein aber auf der anderen Seite der Erde.
    • Maragia 12.12.2019 11:20
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, aber ich kaufe definitiv keine Lebensmittel aus China ein...
    • Tagedieb 12.12.2019 11:37
      Highlight Highlight @Grave Digger
      Das Problem sehe ich gleich wie du. Aber sag mir doch bitte, wie ich sicher sein kann, die ganze Sch****e nicht zu unterstützen? Wenn ich in Lebensmittelläden stehe läuft bei mir -auch bei Bioprodukten!- ein innerer Film ab, was alles nicht korrekt läuft und wie wir alle verarscht werden. Wer kann noch kontroliieren was hier alles wirklich bio ist?
      Bio kann teurer verkauft werden, eine gewissen Verunreinigung wird toleriert, kontrolliert wird kaum (da viel zu teuer bei den unzähligen Giften.) Was macht da der geld- & machtgierige Unternehmer? Und EINER in der Kette reicht.
    • GraveDigger 12.12.2019 15:04
      Highlight Highlight @Maragia
      Bei convenience ist die Herkunft selten genau deklariert zudem wird auch "eingebürgert"

      @Tagedieb
      Leider werden wir bezüglich Lebensmittel nur beschissen, da in den Mengen die produziert werden keine nachhaltige Landwirtschaft mehr möglich ist. Bei Bio sind die Kosten zu hoch, Erträge zu klein und es wird zu viel Land verbraucht. Da wird überall optimiert das genug auf wenig Fläche wächst auch bei Bio. Auch die Bauern sind heute nur noch profitorientierte Unternehmer.
      Die Probleme werden einfach ausgelagert und Stichproben sind wohl eher selten und wenn passiert ja nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Noah Archer 12.12.2019 09:18
    Highlight Highlight Können diese Vaganten der Ämter eigentlich nicht Klartext schreiben. Die Wortwahl im Beitrag ist Beamtendeutsch und in keiner Weise sachlich korrekt. Nur wage und "auf Grund""anderer"und"möglicherweise" rechtfertigt nichts.
    Die Typen wissen genau dass das Zeug giftig ist. Nun sich derart aus der Verantwortung stehlen und versuchen, ihre Väter die dem Druck der Pharmaindustrie erlagen oder gar korrupt gehandelt haben, zu decken in dem so scheinheilig getan wird, ist verwerflich.
    • Super8 12.12.2019 10:51
      Highlight Highlight Was heisst giftig? Wann ist etwas giftig, bei welcher Dosis und für wen? Beweise mir, dass Chlorothalonil tatsächlich krebserregend ist, bevor du hier eine grosse Klappe hälst. Wenn du etwas Ahnung von Biologie und Risikobewertung hättest, wüsstest du, das es eben nicht so einfach ist. Und dein Vorwurf der Korruption ist lächerlich.
    • Tagedieb 12.12.2019 11:44
      Highlight Highlight Sorry Super8: Zu denken die Lobbies der Pharma hätten keinen Einfluss auf die Gesetzgebung ist hochgradig blauäugig. Und auf welche Weise sie Einfluss nehmen liegt ja wohl auch auf der Hand.

      Das hat genau gar nix mit "Risikobewertung in Biologie zu tun". Ich sag nur Parmelin & ETH. Die Politik ist das Problem nicht die Forschung!
    • La Plaga 12.12.2019 13:55
      Highlight Highlight @super8

      Man schaue sich das Bild des Bauern, im Artikel, mit Sprühwagen an.
      Er trägt den ABC Anzug wohl nur aus freude an der Arbeit.
      Obs Krebserregend ist kann ich auf die schnelle nicht beweisen.
      Um rauszufinden obs giftig ist, musst du nur ein Glas davon trinken.
      Cheers
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hummingbird 12.12.2019 09:05
    Highlight Highlight Mal ein weiser Entscheid. Jetzt einfach mit all den anderen krebserregenden Stoffen das Selbe machen.
    • Amateurschreiber 12.12.2019 12:02
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass man ein generelles Rauchverbot durchbringt...
    • Wäscheklammer 12.12.2019 13:22
      Highlight Highlight Alkohol z.B.? Ah nein das trinkt man ja freiwillig.
    • mghelfi 13.12.2019 15:03
      Highlight Highlight Vollkommen einverstanden: z.B. Nikotin, Koffein, Glutamat, Salz, Zucker... So einfach ist es dann doch nicht. Aber der Ansatz stimmt auf jeden Fall.
  • Team Insomnia 12.12.2019 09:00
    Highlight Highlight Okay, ein schädliches Mittel wurde also verboten. Finde ich toll, freut mich.

    Aber wie viele schädliche Mittel bleiben erlaubt? Über 50? Über 75? Mehr? 🤔
    • Jeremy Liquidpsy 12.12.2019 13:25
      Highlight Highlight Momentan sind in der Schweiz knapp 400 verschiedene Pflanzenschutzmittel zugelassen. Rund 20% davon sind auch im Biolandbau erlaubt.
    • Amateurschreiber 12.12.2019 15:49
      Highlight Highlight Chemisch-synthetisch bedeutet nicht immer "ist giftig" und biologisch bedeutet nicht "ohne Gift"! Es gibt einige starke Gifte, die aus Pflanzen gewonnen werden.
      Einmal hat es hat mich recht Zeit und Nerven gekostet einem Pärchen zu erklären, wieso ein Bio - Insektizid a) giftig ist und b) schädlich für Bienen.
      (Wirkstoff Spinosad).
  • nightdrifter 12.12.2019 08:50
    Highlight Highlight Gut so. Aber viel ist noch zu tun. Sicher ist auch, dass diverse Bauern die bereits gekauften Bestände noch aufbrauchen werden. Aktuell gibt es in unserem Trinkwasser immer noch Rückstände von Mitteln die seit den 70er bereits verboten sind. Es gibt noch einiges aufzuarbeiten!
  • Charlie B. 12.12.2019 08:43
    Highlight Highlight Guter Entscheid. Aber auf der anderen Seite werden weiterhin Zigarettenstummel oder Abfall rücksichtslos weggeworfen.
    • Snowy 12.12.2019 14:23
      Highlight Highlight whataboutism.
    • Snowy 12.12.2019 14:30
      Highlight Highlight Leute die Zigis und generell Abfall wegschmeissen gehen gar nicht, aber hier gehts um staatliche subventionierte Landwirtschaft mit Substanzen die unsere Gesundheit gefährdet.

      Schon noch mal eine grössere Hausnummer.
    • Charlie B. 12.12.2019 15:52
      Highlight Highlight @Snowy, hab ich ja so geschrieben: "auf der anderen Seite" ;-)

      Du darfst dich gerne informieren. 1 Ziggistummel kann 40L Wasser verseuchen. Der Filter einer Zigarette enthält 5000 Giftstoffe.
  • Zeit_Genosse 12.12.2019 08:39
    Highlight Highlight Für die CH schon fast im Rekordtempo eilen wir mit dem Verbot der EU hinterher und sind bei der Umsetzung sogar etwas schneller. Aber ehrlich, nur weil die EU das Verbot aussprach sind unsere Behörden aktiv geworden und nach intensiven Messungen des Stoffes (jene der EU sind ja nicht glaubhaft!?) zum gleichen Resultat gekommen. Wenn es die hiesige Landwirtschaft tangiert, tolerieren wir so einiges Gift und es bewegt sich nur etwas auf Druck von aussen. Nicht besonders vertrauensbildend und ein spezielles Umweltverständnis. Österreich z.B. hat Glyphosat bereits verboten. Das ist progressiv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hosesack 12.12.2019 08:27
    Highlight Highlight Hat Markus Ritter schon das Ende des Bauernstandes ausgerufen?
    • Fairness 12.12.2019 11:00
      Highlight Highlight Nein, aber Ausgleichszahlungen fürs Gift verlangt ...
    • Snowy 12.12.2019 21:28
      Highlight Highlight Wie dreist kann man sein. Die Bauern Lobby gehört gestutzt!
      Benutzer Bild
  • vamosT 12.12.2019 08:23
    Highlight Highlight Und wer entfernt das bereits vorhandene Gift jetzt aus unserem Trinkwasser? Erwa die subventionierten Bauern, welche unser Wasser vergiftet haben?
  • Smagnum 12.12.2019 08:07
    Highlight Highlight Das finde ich eine gute Nachricht . Solche Gifte braucht nun wirklich niemand mehr einzusetzen!
  • nuhresideeli 12.12.2019 08:04
    Highlight Highlight Sieht so einem Traumjob in der Natur aus?
    Endlich wird mal gehandelt, und erst noch schnell.
    Chapeau
  • Snowy 12.12.2019 07:57
    Highlight Highlight Gut so. Allerdings reichlich spät.

    Wetten, man hätte am ursprünglichen Fahrplan im Sommer 2020 festgehalten (oder gar nicht gehandelt, hätten nicht EU-Länder Alarm geschlagen), würden nicht die Trinkwasserinitiativen anstehen...

    Ja zum Schutz unseres Trinkwassers!

    https://www.initiative-sauberes-trinkwasser.ch/
    • Jeremy Liquidpsy 12.12.2019 13:27
      Highlight Highlight Ich hoffe so sehr das diese Initiative angenommen wird! Es kann doch nicht sein das wir und mit den Subventionen selber vergiften.. :/
  • brudi 12.12.2019 07:53
    Highlight Highlight Bevor das bauernbashing anfängt.
    Die Bewilligung kommt vom blw.
  • wipix 12.12.2019 07:49
    Highlight Highlight Endlich!!!!
    Die Tatsache, dass nun endlich doch sehr schnell gehandelt wird und die Messdaten der Trinkwasserspeicher z.T. unter unter dem Deckel gehalten wurden, weisen auf die absolute Brisanz der Angelegenheit hin!🤬
  • benn 12.12.2019 07:37
    Highlight Highlight Kann nicht sein, wir haben doch gemäss SVP, Bauernverband und Oberlobbyst Ritter die beste und naturnahe Landwirtschaft für die der Konsument gerne bereit ist die höchsten Preise, Schutzzölle und Milliarden Subventionen zu zahlen. Das die Schweizer Bauern pro Kopf in Europa die höchsten Hormon- und Pestizidewerte in der Landwirtschaft ausweist ist eine Lüge der feindlichen Ausländer.
  • rodolofo 12.12.2019 07:30
    Highlight Highlight Merke: Chemikalien sind NICHT immer nur harmlos!
    Auch in kleinen Mengen nicht und auch nicht, wenn die Hersteller dieser Chemikalien behaupten, dass sie zwar hartnäckigste Unkräuter und Schädlinge killen, aber für Menschen VÖLLIG UNBEDENKLICH seien...
    Und bitte das jetzt entstehende Misstrauen gegenüber "DEM Establishment" nicht dadurch lösen, dass man den ärgsten Leugnern und Verharmlosern von Chemikalien-Wirkungen hintennach läuft!
    Kritisch bleiben, aber nicht verzweifelt selbstmörderisch!
    (Ich hab's wenigstens versucht...)
  • Emma7 12.12.2019 07:20
    Highlight Highlight Wurde auch langsam Zeit !!

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