Schweiz
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Leute hoeren einer Rede zu, wahrend der Jubilaeumsfeier 100 Jahre SVP Kanton Bern am Samstag, 10. Maerz 2018 in Schuepfen. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Volles Haus an der Jubiläumsfeier der SVP Bern in Schüpfen.  Bild: KEYSTONE

Berner SVP feiert ihren 100. Geburtstag – und legt dabei diese Getränkeliste auf



Im bernerischen Schüpfen traf sich am Samstag das «Who is Who» der Schweizerischen Volkspartei.

Die Alt-Bundesräte Christoph Blocher und Adolf Ogi, Partei-Präsident Albert Rösti ...

Nationalrat Albert Roesti, SVP-BE, rechts, spricht mit Alt Bundesrat Christoph Blocher, links, und Alt Bundesrat Adolf Ogi, Mitte, wahrend der Jubilaeumsfeier 100 Jahre SVP Kanton Bern am Samstag, 10. Maerz 2018 in Schuepfen. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

... die Bundesräte Ueli Maurer ...

Bundesrat Ueli Maurer, fotografiert wahrend die Jubilaeumsfeier 100 Jahre SVP Kanton Bern statt, am Samstag, 10. Maerz 2018 in Schuepfen. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

... und Guy Parmelin.

Bundesrat Guy Parmelin spricht an der Jubilaeumsfeier 100 Jahre SVP Kanton Bern, am Samstag, 10. Maerz 2018 in Schuepfen. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Sie alle feierten das 100-jährige Bestehen der Berner SVP.

Auf dem Bild: Niels Fiechter (Co-Präsident der Jungen SVP Bern), Andreas Thiel (Satiriker) und SVP-Nationalrat Erich Hess

Funiciello-Shot und K.O.-Tropfen

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte unter anderem die «Minger-Bar», benannt nach dem ehemaligen SVP-Bundesrat Rudolf Minger. 

Angeboten wurden an dieser «Minger-Bar» normale Party-Klassiker. Allerdings war die SVP so frei und erfand für diverse Getränke neue Namen. «Sommaruga-Drink» für «Gin Tonic», «Asylchaos» für «Flying Hirsch» und «Multi-Kulti-Drink» für «Malibu-Ananas».

Auch die Shots wurden umgetauft: Bestellte man «K.O. Tropfen» erhielt man 4 cl Zugerkirsch, wer ein Gläschen «Vieille Prune» – «alte Pflaume» – wollte, der nahm einen «Funiciello-Shot».

Zur Erinnerung: Der ehemaligen Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin wurden im Dezember 2014 an der Landammannfeier möglicherweise K.O.-Tropfen verabreicht. Mit schweren Konsequenzen für die Betroffene.

Bild

Die Getränkeliste an der Minger-Bar. bild: leserreporter

«Das hat System»

Die Getränkeliste sei von der Jungen SVP Bern ausgearbeitet worden, sagt Werner Salzman gegenüber watson. Der Präsident der SVP Bern findet die Namen unproblematisch. «Wir haben uns die Liste angeschaut und das Okay dafür gegeben.»

Juso-Präsidentin Tamara Funiciello stellt derweil fest: «Die SVP ist frauenverachtend. Das beginnt bei den Drinknamen, geht weiter über die Hasskommentare im Internet und endet beim systematischen Abbau von Kitas, Pflegebereich, sowie dem Einsatz gegen Lohngleichheit und gegen griffige Massnahmen bei sexualisierter Gewalt.»

Den Pflaumen-Vergleich will Funiciello nicht kommentieren. (cma)

«Erich Hess, wovor hast du mehr Angst als vor Ausländern?»

abspielen

Video: watson/Nico Franzoni, Lya Saxer

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    Alle Leser-Kommentare
  • Anna Landmann 15.03.2018 18:47
    Highlight Highlight Die Berner Jung-SVPler sind Meister im Unterbieten jeglichen Niveaus, kein Wunder, ist ihr Patron doch Erich Hess. Doch die Nachfolger um Nils Fiechter unterschreiten dessen tiefe Vorgaben gar noch locker, ein ums andere Mal.
  • Thomas Melone (1) 14.03.2018 15:06
    Highlight Highlight „Im Sommer 1933 bezeichnete Rudolf Minger, der Gründer der heutigen SVP im Parlament das Aufkommen der Frontenbewegung als eine «gesunde Reaktion» der Schweizer Jugend gegen die politische Linke und teilte er dem deutschen Gesandten Ernst von Weizsäcker mit, der Nationalsozialismus in Deutschland sei eine «naheliegende, ihm sympathische Entwicklung». Minger forderte in jenen Jahren wiederholt ein Zusammengehen seiner Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei (heutige SVP) mit den faschistischen Fronten...“ Quelle: wikipedia
  • Ursus ZH 14.03.2018 13:53
    Highlight Highlight Was in der Öffentlichkeit noch nicht bekanntgemacht wurde: An der Bar wurden gar keine Drinks und Shots konsumiert, dafür mehr Kinderschokolade, Kinder-Überraschungseierund Lollipops. Auch die Nuggis fanden regen Absatz, vor allem unter der Jungen SVP.
  • Citation Needed 14.03.2018 07:55
    Highlight Highlight Schenkelklopferhumor. Und nicht mal besonders lustig, imho.
    • RETO1 14.03.2018 09:32
      Highlight Highlight gib mal ne Kostprobe von deinem Humor zum besten hier, bin ja gespannt ob du die SVP übertrumpfen kannst
    • Citation Needed 14.03.2018 20:52
      Highlight Highlight darum schreib ich imho (in my humble opinion). Du darfst das selbstverständlich sauwitzig finden, steht Dir frei.
  • lilie 14.03.2018 07:32
    Highlight Highlight Haha, die Getränkeliste einer Maturafeier mit dem Motto "Die Welt ist am Arsch" (oder so ähnlich)...

    An und für fich kann man ja froh sein über die schonungslose Offenheit der SVP, dann weiss man wenigstens, woran man ist...

    ... und sucht dann nach rin paar Erwachsenen, welche in der Lage sind, die Geschicke unseres Landes in die Hand zu nehmen.
  • Wusi 13.03.2018 14:35
    Highlight Highlight Ich dachte zuerst, ich hätte eine alte Geschichte gelesen. Da hat sich aber nur was wiederholt...

    https://www.watson.ch/Schweiz/UserInput/782976753---Niveaulosigkeit-vom-Feinsten----Die-SVP-provoziert-an-ihrer-Party-mit-K-O--Tropfen-Shots
    • Citation Needed 14.03.2018 07:56
      Highlight Highlight Traditionalisten halt.
      ;-)
  • SemperFi 13.03.2018 14:32
    Highlight Highlight Eigentlich traurig, dass sich die einstmals so stolze und rechtschaffene Berner Kantonalpartei aus Machtgeilheit zur Steigbügelhalterin der Zürcher Bonzen machen liess. Mingers Rüedu würde sich im Grab umdrehen angesichts dieser nützlichen Idioten, die da sein Erbe verhunzen.
    • Anna Landmann 15.03.2018 18:45
      Highlight Highlight Dem Minger, dem populistischen Möchtegern-Bauer, gefiele der Stil der aktuellen SVP nicht mal so schlecht. Etwas Nationalismus, unantastbare Beiträge für die Bauern und ein Ton, der auf niemanden Rücksicht nimmt: Minger pur!
  • db13 13.03.2018 14:32
    Highlight Highlight Kindergarten-Attitüde!
  • f303 13.03.2018 13:16
    Highlight Highlight ... und die meisten Gründungsmitglieder immer noch dabei. :-)
  • Patsia 13.03.2018 12:52
    Highlight Highlight Ich stelle mir gerade vor, wie Blocher und Konsorten an die Bar gehen und sagen "ich hätt gern es Asylchaos" :-D

    Aber abgesehen von diesem Schmunzler, finde ich die Getränkeliste grenzwertig (Funiciello-Shot) bis "unter aller Sau" (K.O.-Tropfen). Ja, Spass darf und muss sein, aber es ist ein schmaler Grat zur Diffamierung, Herabsetzung und Beleidigung. Für eine politische Partei wäre es angemessen, über die eigene Nasenspitze zu denken und die Auswirkungen des eigenen Handelns vorher zu reflektieren.
    • Lucida Sans 13.03.2018 17:17
      Highlight Highlight Also, bitte! Verlangen Sie keine Unmöglichkeiten von einer Partei wie der SVP! Die Drinks sind doch ganz auf deren Linie.
    • Astrogator 14.03.2018 09:54
      Highlight Highlight Wenn eine Partei primitiv politisiert, zieht das entsprechende Leute an. Ich glaube sogar, dass das niemand böse meinte. Schlichte Gemüter eben...
  • Platon 13.03.2018 12:50
    Highlight Highlight Und als sie gemerkt haben, dass es gar kein Asylchaos gibt, haben sie es sich herbeigesoffen. Armselig.
    • Chrigi-B 13.03.2018 14:27
      Highlight Highlight hahhahahhah, würde mir mal den Bericht der UN Komission und die Statistiken zu den Flüchtlingen in den Sozialwerken ansehen....
  • Das-Malo 13.03.2018 12:24
    Highlight Highlight Wieviel Politik passt in ein Shotglas?
    • Lowend 13.03.2018 18:23
      Highlight Highlight Die der svP passt da locker rein!
  • Posersalami 13.03.2018 11:14
    Highlight Highlight Vieille Prune bei den Shots, da kann man echt nicht mehr ab diesen Kulturbanausen.. das tut ja richtig weh!
    • Herbert Anneler 14.03.2018 08:07
      Highlight Highlight Kulturbanausen? Die haben gar keine Kultur!
  • Roterriese #DefendEurope 13.03.2018 10:46
    Highlight Highlight Zur Erinnerung: Der ehemaligen Zuger "Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin wurden im Dezember 2014 an der Landammannfeier möglicherweise K.O.-Tropfen verabreicht"

    Zur Erinnerung: mittlerweile wurde gegen sie Anklage wegen übler Nachrede und falscher Beschuldigung erhoben.

    Ps: Wird heute wieder sehr selektiv aufgeschalten? Hängt das jeweils vom Autor ab?
    • dickmo 13.03.2018 10:58
      Highlight Highlight @roterriese Team #NoSRG: Der Eindruck der selektiven Aufschaltung könnte deswegen entstehen, weil ich grad selber gucke, ob die Kommentare den Richtlinien entsprechen oder nicht. Beim Punkt "Kommentieren zum Inhalt der Geschichte" scheinen viele Mühe zu haben... Sie haben natürlich recht bezüglich der Zuger Sex-Affäre, weshalb ich den hier jetzt stehen lasse, im Sinne einer Kritik an der journalistischen Leistung, obwohl das Thema die Getränkekarte der SVP ist.
    • Qui-Gon 13.03.2018 13:28
      Highlight Highlight Das öffentliche Hochhalten der K.O.-Tropfen-Story ist so oder so primitiv. Die (J)SVP ist halt einfach eine stillose Truppe. Und alle fallen auf die plumpe Provokation rein.
    • dorfne 13.03.2018 13:55
      Highlight Highlight @Qui-Gon. Drauf rein fallen jene, die diese Provokation eben nicht als solche sehen, sondern also etwas Sauglattes!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 13.03.2018 10:45
    Highlight Highlight Ich mag zwar die Partei und deren Programm überhaupt nicht, aber einen gesunden Humor pflegen sie. Unter gesundem Humor verstehe ich übrigens "politisch möglichst unkorrekt".
    • aglio e olio 13.03.2018 11:16
      Highlight Highlight Seit wann ist PC, bzw nichtPC Kriterium für Humor?
      Ok, im Suff am Stammtisch kann ein nonPC Spruch den mangelnden Geist für feinen Humor lässig überspielen, aber sonst?
  • Cool Hand Luke 13.03.2018 10:43
    Highlight Highlight Beim Brainstorming zur Namensgebung, da wäre ich gern dabei gewesen.
    • Mia_san_mia 13.03.2018 12:43
      Highlight Highlight Oh ja...
  • Geophage 13.03.2018 10:28
    Highlight Highlight Erich Kästner sagte einst: "Der Humor ist der Regenschirm der Weisen." Die SVP besitzt offensichtlich gemeinsam nur einen defekten Knirps.
  • Passierschein A38 13.03.2018 10:17
    Highlight Highlight Bin weiss-Gott kein SVP-Wähler, aber an einer internen Afterparty muss das Niveau nicht immer so hoch sein und uns als nicht-Eingeladene hat das eigentlich gar nicht zu interessieren!
    Macht also kein Geschrei!
    • karl_e 13.03.2018 12:16
      Highlight Highlight Afterparty? Aber, aber.
    • Cubbie 13.03.2018 13:42
      Highlight Highlight Hier geht es nicht um ein Saufgelage eines Fünftligaclubs, an dem es etwas derber zu und her gehen kann. Das war eine Feier der Berner Sektion unserer grössten Partei (nur Anteil der Wähler, nicht was die Politik betrifft) der Schweiz. Da geht es immer um öffentliche Präsenz. Ich sehe da keine private Feier.
      Und wenn diese Hirnis es fertig bringen, nur beleidigende und herabwürdigende Namensgebungen für Drinks zu kreieren, und du dies so locker nimmst, dann regt euch auch bitte nicht mehr auf, wenn ihr Farblich immer in eine braune Ecke abgeschoben werdet. Ist ja nur eine Farbe.
  • alterecht? 13.03.2018 10:01
    Highlight Highlight So geschmacklos wie die Namen sind dürfte bloss Wasser ausgeschenkt werden..
  • Lowend 13.03.2018 09:56
    Highlight Highlight Ein wichtiger Unterschied zwischen Juso und der svP besteht darin, dass es sich bei den einen um unerfahrene Jungpolitikerinnen und Politiker handelt, während die svP, als ehemals staatstragende Partei, hier ihr 100 jähriges Jubiläum im Kanton Bern feiert.

    Anders gesagt; solche sexistische, Gewaltkriminalität verherrlichende und politische Gegner beleidigende Getränkenamen sind ganz klar Kalkül und zeugen von der absolut widerwärtigen Gesinnung dieser alten und politisch erfahrenen Radaubrüder! Degoutant, würden die alten Berner und sicher auch Minger zu solch widerlichem Treiben sagen.
  • elias776 13.03.2018 09:46
    Highlight Highlight Am besten wäre, wenn die Medien das einfach ignorieren würden und so nicht auf die Provokation reagieren würde.
    • aglio e olio 13.03.2018 11:20
      Highlight Highlight Dann besteht die Gefahr, dass die Grenze des Ausprechbaren immer weiter verschoben wird. Was grossen Einfluss auf den Stil der Politik hat.
  • René Obi 13.03.2018 09:42
    Highlight Highlight Hach sind die lustig.... (ironie off)
  • Gegu 13.03.2018 09:38
    Highlight Highlight das niveau sinkt und sinkt...
  • Hiker 13.03.2018 09:31
    Highlight Highlight Gratuliere, damit haben diese SVP Akteure mal wieder ihr ganzes Niveau gezeigt. KO Tropfen, wie unglaublich originell! Und funiciello shot, ich kriege mich nicht mehr ein. Wie lange musste diese kreative Truppe wohl über solch intelligenten Sprüchen gebrütet haben? Das nenne ich mal saubere Politik momol! Da sind unsere Jusos nur noch Chorknaben mit ihrem Menstruationsurlaub. Die sollen mal KO Tropfen versuchen, sollte dann eine Frau sexuell belästigt werden, wen störts? Echte Eidgenossen machen sich höchstens noch lustig darüber. Ach was würden wir machen ohne diese lustige SVP?
    • mukeleven 13.03.2018 13:09
      Highlight Highlight gut haben wir dich @hiker.
      du bist sowas von viel kreativer und lustiger. momol.
  • irgendwie so: 13.03.2018 09:26
    Highlight Highlight Nun ja, hab spasseshalber versucht, Drinks mit SVP-Prominentennamen zu kreieren

    sorry...

    das ist dann komplett ungeniessbar...
  • redsnapper 13.03.2018 09:17
    Highlight Highlight respektlos, einfältig, pubertär - das soll eine partei sein, die "schweizer werte" verteidigt?
    • Herr J. 13.03.2018 13:24
      Highlight Highlight Mein Gott, die Humorlosigkeit in diesen Kommentarspalten bedient ja alle gängigen Klischees über das linke Spiessertum.
      Keine anderen Probleme?
    • Astrogator 14.03.2018 10:04
      Highlight Highlight Jetzt gelten Linke sogar schon als Spiesser?
      Sind also die Linken die wahren Konservativen und Bewahrer der Schweizer Werte? Danke schön für das Kompliment 😉
  • dorfne 13.03.2018 08:33
    Highlight Highlight Das ist nicht lustig, das ist nicht originell, das ist nur Sexismus nach Art der SVP! Die Namen der Drinks sagen es: K.O.-Tropfen! Damit werden fast ausschliesslich Frauen betäubt, um sich nachher sexuell an ihnen zu vergehen! Vieille Prune: Alte Pflaume für die JUSO Vorsitzende Funiciello. Sommaruga-Drink. Aber die SVP findet, die Frauen seien jetzt gleichberechtigt. Darum wird ja auch auf Betreiben der SVP das Gleichstellungsbüro im Kanton Aargau geschlossen.
    • RETO1 13.03.2018 11:29
      Highlight Highlight mir gefallen die Namen der Drinks, bei allen andern und besonders den linken Parteien gibt's an Versammlungen nichts zu lachen und schon gar nichts originelles zu trinken
      Ein dreifach Hoch der SVP
      Alle Kritiker hier sind ja nur neidisch weil sie nicht geladen waren
    • JaneSodaBorderless 13.03.2018 12:15
      Highlight Highlight Ah, da taucht die sagenumrankte, kleine, graue Maus, die alles heimlich beobachtet wieder auf - erzähl uns doch mal ausm Nähkistchen der anderen Parteiversammlungen, Reto1. Bin gespannt!
  • El Vals del Obrero 13.03.2018 08:20
    Highlight Highlight Artikel wie solche und die entsprechende Aufmerksamkeit und Gratis-Werbung ist doch genau das, was die damit erreichen wollen. Die lachen sich doch darüber ins Fäustchen und trotzdem spielen alle ihr Reizbewirtschaftungs-Spiel mit, insbesondere die JUSO.
    • AustinOsmanSpare 13.03.2018 08:55
      Highlight Highlight Die JUSO und die SVP sind ein Liebespaar, die passen perfekt zusammen.

      Wie im Kindergarten.
    • dorfne 13.03.2018 09:00
      Highlight Highlight Bei welcher Volksgruppe glauben Sie, kommt diese Gratis-Werbung gut an?!
    • pun 13.03.2018 09:14
      Highlight Highlight "Insbesondere die JUSO"? ... Funiciello hat die SVP als die Sexisten bezeichnet, die sie sind, dafür mehr als genug Beispiele unabhängig von der Getränkekarte genannt und einen Kommentar zur alten Pflaume abgelehnt. Das ist ziemlich abgebrüht und professionell.
      Der JUSO kannst du höchstens vorwerfen, dass sie ihr eigenes Reizbewirtschaftungsspiel spielen.
  • Quecksalber 13.03.2018 07:51
    Highlight Highlight Grosse Ehre für diejenigen, die da aufgeführt sind. An der Basler Fasnacht erwähnt zu werden, ist natürlich noch besser.
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 13.03.2018 07:46
    Highlight Highlight SVP so: mimimi
    Und die anderen: MIMIMI

    Hey, entspannt euch. Auch Parteien dürfen ironisch sein. Muss ja niemand dabei sein oder lustig finden. Humor ist Geschmacksache und gut ist.
    • Micha Moser 13.03.2018 08:46
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass Spiess-Hegglin sowas als „Scherz“ abtun wird. Was ich auch verstehen kann.
    • dorfne 13.03.2018 09:15
      Highlight Highlight Das finde ich nicht ironisch. Eher unpassend - sexistisch sowieso. Ich hätte da ein paar andere Namen für die SVP-Plörre! Wie wärs damit: "no tax for rich man" für einen 100 J. alten Single Malt Whiskey; "men only for Bundesrat" für einen doppelten Ristretto (mann muss ja wach bleiben bei soviel Frauenpower); "EU down shot" für einen Kafi Pflümli usw.
    • Liselote Meier 13.03.2018 10:18
      Highlight Highlight Ironie ist es gewiss nicht. Ironie = etwas ausdrücken, aber das Gegenteil meinen.
      z.B. du lässt das Geschirr beim Abwaschen fallen, jemand applaudiert und sagt gut gemacht.

      Dies ist Sarkasmus/Polemik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 13.03.2018 07:46
    Highlight Highlight Als Kinder in den 80-er / 90ern haben wir zu den Politikern aufgeschaut.
    Politiker - egal welcher Couleur - waren respektierte und kultivierte Menschen.

    Nun lese ich von einem "Funiciello"-Shot am 100 jährigen Geburtstagsfest einer Kantonalpartei (nicht der Jung-SVP) der grössten Parte der Schweiz.

    Schade, wie unsere Konseskultur innert weniger Jahren stirbt.
  • LordEdgar 13.03.2018 07:45
    Highlight Highlight Will die Juso Feiertage abschaffen bekommt sie Aufmerksamkeit.

    Gibt die JSVP den Shots bescheuerte Namen bekommt sie Aufmerksamkeit.

    Jeder auf seine Weise.
  • Seralina 13.03.2018 07:43
    Highlight Highlight Ich finde es wirklich unter aller sau!! Kindisch,fremdenfeindlich und verletzend!!
    Provokation hin oder her... für ein politisches fest sowas von nicht akzeptabel!!!
    Ich empöre mich!!
    • dorfne 13.03.2018 14:07
      Highlight Highlight @Herr J. Darüber empöre ich mich auch, und wie! Hier haben wir aber ein anderes Thema!
      Man/frau kann sich bei jedem Thema für Menschenwürde und Gerechtigkeit setzen. Im vermeintlich Kleinen fängt es an.
  • Pleep 13.03.2018 07:33
    Highlight Highlight Leute, die Vieille Prune als Shot bezeichnen, sollten NIEMALS politische Macht erhalten... Zeugt von fehlender Bildung und ganz schlechtem Urteilsvermögen. 😂
    • alterecht? 13.03.2018 10:01
      Highlight Highlight 4 President
    • Mia_san_mia 13.03.2018 12:42
      Highlight Highlight Das geht wirklich nicht.
  • thzw 13.03.2018 07:31
    Highlight Highlight Ich finde die Namen eigentlich ganz witzig.
    • dorfne 13.03.2018 09:24
      Highlight Highlight Sie gehören bestimmt nicht zu den Männern, die sich empören, wenn dann mal eine Frau einen sexistischen Spruch fallen lässt, wo Sie diese sexistischen Namen doch witzig finden! Das sind diese Drink-Namen nämlich mehrheitlich. Es ist ein Unterschied, ob bei einer Privatparty mal ein sexistischer Spruch fällt, dagegen kann frau/man sich wehren, oder es gut sein lassen. Wenn aber die grösste Partei der Schweiz sich unter den Augen der Oeffentlichkeit so aufführt, gibt mir das sehr zu denken.
    • atomschlaf 13.03.2018 11:09
      Highlight Highlight Ach, Abbaio, Sexismus gegen Männer ist längst salonfähig geworden.
      Ich erinnere nur an die diversen Werbespots oder Inserate wo Männer als unterbelichtete Dummerchen dargestellt werden.
      Mit etwas gutem Willen kann man das als späte Revanche für die in früheren Jahrzehnten oft übliche Darstellung der Frau als naives Heimchen am Herd durchgehen lassen, aber sexistisch ist es allemal!
    • dorfne 13.03.2018 13:03
      Highlight Highlight @atomschlaf. Ich stimme Ihnen zu. Das find ich auch total daneben. Aber von der grössten Partei der Schweiz erwarte ich etwas Besseres!
  • Majoras Maske 13.03.2018 07:14
    Highlight Highlight Dieses Jubiläum ist für Bern ein trauriger Tag. Vor hundert Jahren war Bern noch der wirtschaftlich stärkste und bevölkerungsreichste Kanton. Aber 100 Jahre SVP-Stillstand haben tiefe und ernste Spuren hinterlassen, die man wohl selbst in weiteren 100 Jahren nicht mehr aufholen kann.
    Moralisch ist diese Partei komplett verkommen. Ihre Drinks sind unreife Beleidigungen, ihre Politik ist Egoismus. Kein Wunder, muss die Berner SVP mittlerweile Bettelbriefe verschicken, dass man die ganze Familie an die Urne zerren soll, weil "Gleichgesinnte" sie nicht mehr so selbstverständlich wählen würden.
    • dorfne 13.03.2018 09:28
      Highlight Highlight Es durchschauen halt immer mehr Leute, dass diese Partei nur zwei Themen hat. Die EU gehört nicht dazu, die dient nur der Aufmerksamkeit, dem Scheingefecht. Die Themen sind: Keine Steuern für Superreiche und Grossunternehmen, Abschaffung des Sozialstaates. Da passt es, dass die SVP-Granden sich neuerdings bei den Ultraliberalen anbiedern. Die haben genau das in ihrem Programm!
    • atomschlaf 13.03.2018 11:13
      Highlight Highlight Ironischerweise helfen Links- und Mitte-Parteien tatkräftig bei der künftigen Abschaffung des Sozialstaates mit, indem sie jegliche Massnahmen gegen die Zuwanderung in die Sozialhilfe regelmässig torpedieren!
      Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass sich daraus finanzielle Sachzwänge ergeben werden, die dem Sozialstaat grösseren Schaden zufügen werden als die SVP je könnte.
  • tostaky 13.03.2018 07:00
    Highlight Highlight Und wieder ist die gewünschte Aufmerksamkeit nach der bewussten Provokation sicher...
    • Driver7 13.03.2018 07:36
      Highlight Highlight in diesem Punkt unterscheiden sich JSVP und JUSO nicht grossartig..
    • @schurt3r 13.03.2018 08:24
      Highlight Highlight Solche frauenverachtenden "Schnapsideen" sollten angeprangert werden, finde ich als Mann.
    • Sauäschnörrli 13.03.2018 08:41
      Highlight Highlight Ja, die Juso provoziert auch sehr gern. Nur waren die Vorschläge von Menstruationsurlaub und Abschaffung der christlichen Feiertage politischer Natur. Die JSVP schafft es scheinbar nicht anders von sich reden zu machen, als über reines Grenzen ausloten auf dem Niveau Spätpubertierender.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 13.03.2018 06:58
    Highlight Highlight Die SVP hält wieder einmal ein Empörungsstöckchen hin und alle Linke, inkl. der Presse, springen drüber.
    • Maon 13.03.2018 07:22
      Highlight Highlight Lieber nichts sagen und ihnen das Gefühl geben solche "Spässe" seien ok?
      Der Funicello-Shot-Witz geht ja noch, ich muss zugeben, dass ich auch als Juso-Mitglied ein bisschen geschmunzelt habe, doch der K.O.-Tropfen-"Witz" geht ja wohl gar nicht...
    • El Vals del Obrero 13.03.2018 08:55
      Highlight Highlight @Maon: Natürlich geht das nicht.

      Nur werden jene, die angesprochen werden, kaum das Gefühl haben "Oh, das 'Spässchen' wird kritisiert. Ja, jetzt sehen wir plötzlich ein, dass wir da falsch lagen. Wir bitten um Entschuldigung und werden das nie mehr tun."

      Warum nicht nichts sagen und ihnen das Gefühl geben, dass solche "Spässe" nichts nützen, weil der Rest der Schweiz sich nicht auf dieses Niveau hinabbegeben will?
    • walsi 13.03.2018 08:58
      Highlight Highlight Provokationen, die nicht funktionieren, hören mit der Zeit von selber auf. Wenn sie aber die gewünschte Reaktion erhalten, werden sie fortgeführt.
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Neue Studie zeigt: 33'000 Suizidversuche innert eines Jahres in der Schweiz

Die Studienautoren sind selber erstaunt, wie viele Befragte über Suizidversuche berichten. Am höchsten sind die Zahlen bei Menschen mit geringer Bildung und bei Alleinstehenden.

Je höher die Bildung, desto seltener versuchen Menschen, sich das Leben zu nehmen. Das hat sich in einer Befragung von fast 20 000 in der Schweiz wohnenden Menschen deutlich gezeigt. In den zwölf Monaten vor der Befragung hatte im Schnitt jede tausendste Person mit einem Hochschul- oder Fachhochschulabschluss einen Suizidversuch gemacht. Bei denjenigen, die nur die obligatorische Schule abgeschlossen haben, waren es dreizehn von tausend.

Erstaunt sind die Autoren darob nicht. «Wenn wir …

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