Schweiz
Videos

Kerzers FR: Tote nach Postauto-Brand – Augenzeugen berichten vom Drama

1 / 14
Postauto-Brand in Kerzers FR

Am Mittwochmittag informierten die Behörden über den Postauto-Brand in Kerzers FR.

quelle: keystone / cyril zingaro
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Mehrere Tote nach Postauto-Brand – so haben Augenzeugen das Drama erlebt

Ein Augenzeuge und Ersthelfer berichtet von dramatischen Szenen beim Postauto-Brand in Kerzers FR.
11.03.2026, 10:0311.03.2026, 10:27

In Kerzers im Kanton Freiburg ist ein Postauto komplett ausgebrannt. Sechs Menschen kamen nach derzeitigem Kenntnisstand ums Leben. Fünf weitere Personen wurden verletzt. Drei der Verletzten befinden sich laut Polizei in kritischem Zustand.

Ein Augenzeuge berichtet gegenüber TeleBärn, wie er die Brandkatastrophe miterlebt hat. Er habe die Flammen aus nächster Nähe beobachtet. Der Bus habe angehalten, die Türen seien geöffnet worden. Passagiere hätten das Postauto teilweise mit brennenden Kleidern verlassen: «Eine Frau brannte. Wir konnten das Feuer bei ihr per Hand löschen.»

Video: extern/TeleBärn

Danach wollte er mit einem Feuerlöscher helfen, den er aus seinem Lager holte. Angst habe er nicht gehabt, er habe nur den Insassen aus dem Postauto helfen wollen. «Keine Chance», so der Augenzeuge weiter. Das Feuer war zu gross, die Flammen schossen aus der Tür. Jemand habe noch erfolglos versucht, von aussen einen Stein an die Scheibe des Busses zu werfen, damit die Personen im Innern das brennende Fahrzeug verlassen können.

Ersthelfer geht von Brennstoff im Bus aus

Als die Feuerwehr eintraf, war der Bus bereits im Vollbrand. Die Passagiere, die im Bus gefangen waren, hätten keine Chance gehabt, sagt der Mann, der gegenüber dem Ort des Geschehens lebt.

Ob sich ein Mann im Bus angezündet hat, könne er nicht sagen. Es sei aber sicher ein Brennstoff im Bus und nicht der Motor gewesen. «Das ist einfach ein Drama», so der Augenzeuge weiter.

Eine weitere Augenzeugin lobt die Einsatzkräfte und Ersthelfer. Sie alle hätten gut reagiert, sagt sie gegenüber TeleBärn. Auch eine Stunde nach dem Brand seien Ambulanzen und Rega-Helikopter zu hören gewesen. (fan) (aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Postauto-Brand in Kerzers FR
1 / 14
Postauto-Brand in Kerzers FR

Am Mittwochmittag informierten die Behörden über den Postauto-Brand in Kerzers FR.

quelle: keystone / cyril zingaro
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
17 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Cherokee
11.03.2026 10:45registriert Juni 2020
Mit so etwas muss niemand rechnen - furchtbar!
Viel Kraft allen Beteiligten.
481
Melden
Zum Kommentar
avatar
coheed
11.03.2026 11:02registriert November 2017
Stell dir vor, du bist mit deiner Familie im Bus und so etwas passiert... Mir wird übel!
Dass es Leute gibt, die so etwas machen ist nicht vorstellbar! Was auch immer der Grund für diese Tat war, warum müssen unschuldige Menschen leiden?
472
Melden
Zum Kommentar
avatar
FamilyGuy
11.03.2026 11:50registriert März 2020
Es ist einfach furchtbar… ich verstehe diese „erweiterten Suizide“ einfach nicht… warum reisst man Unbeteiligte mit… jeder darf seinem Leben ein Ende setzen, wenn er wirklich keinen Ausweg mehr sieht.. haben wir im Bekanntenkreis doch schon öfters erleben müssen… aber da reisst man mit seiner Entscheidung einfach keine anderen Menschen mit. Ich bin entsetzt.
281
Melden
Zum Kommentar
17
Entwarnung nach Ammoniak-Leck in Stabio TI
Am Donnerstagabend war in einer Wurstfabrik in Stabio TI Ammoniak ausgetreten. Der Bund warnte um 22.15 Uhr über die App Alertswiss vor dem Leck. Anwohner werden dazu aufgerufen, Fenster und Türen zu schliessen sowie Lüftungen und Klimaanlagen auszuschalten.
Zur Story