Schweiz
Wahlen 2023

Wahlen 2023: Kampagnen von SVP und FDP waren am teuersten

Das Parlement anlaesslich der Gesamterneuerungswahlen des Bundesrates durch die Vereinigte Bundesversammlung, am Mittwoch, 13. Dezember 2023 im Nationalratssaal in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)
Parteien und Ständeräte haben sich die Wahlen einiges kosten lassen.Bild: keystone

Finanzielle Schlussbilanz der Wahlen 2023: Kampagnen von SVP und FDP waren am teuersten

19.01.2024, 10:0119.01.2024, 14:55
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Parteien, Verbände und Organisationen haben im Vorfeld der nationalen Wahlen vom vergangenen Herbst fast 55 Millionen Franken an Ausgaben für ihre Kampagnen deklariert. Die grösste Einzelkampagne war jene der SVP Schweiz. Die FDP legte die höchsten Einnahmen offen.

Die Politikfinanzierung untersteht auf Bundesebene neuen Transparenzvorschriften. Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) publizierte am Freitag die definitiv gemeldeten Einnahmen der eidgenössischen Wahlen 2023 und eine Liste, der im Zuge der Wahlkampagne kontrollierten Akteurinnen und Akteure.

Nationalratswahlen: Vergleich Budget/Schlussrechnung

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grafik: efk

Gemeldet wurden für die Nationalratswahlen 277 Schlussrechnungen im Umfang von 54,6 Millionen Franken. Die grösste Einzelkampagne war jene der SVP Schweiz. Sie kostete 4,6 Millionen Franken. Mit 12,9 Millionen Franken legte die FDP insgesamt die höchste Summe der offenlegungspflichtigen Einnahmen offen, vor der SVP mit 11,6 Millionen Franken.

Für den Ständerat sind ausschliesslich Schlussrechnungen über 50'000 Franken bei erfolgreichen Kampagnen offenlegungspflichtig. Mit Einnahmen von über 400'000 Franken schwang die Zürcher GLP-Ständerätin Tiana Angelina Moser obenaus. Ingesamt meldeten alle Ständeratskandidaten zusammen Zuschüsse von knapp über 6 Millionen Franken. (pre/sda)

Einnahmen der Ständeratswahlen gemäss eingegangenen Schlussrechnungen

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quelle: screenshot: svp
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51 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Grobianismus
19.01.2024 10:29registriert Februar 2022
Die FDP redet immer von effizientem Wirtschaften. Wirklich effizient scheinen ihre Kampagnen jedoch nicht zu sein, wenn man bei so viel Geld so wenig Sitze hat.
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Magnum
19.01.2024 11:45registriert Februar 2015
Keine Überraschung: Die Lakaien der Konzerne und Hochfinanz können klotzen, nicht kleckern. Es sind denn auch genau diese Parteien, die sich gegen die Transparenz in Sachen Finanzierung von Kampagnen und Wahlkämpfen stemmen.

Wes Brot ich fress, des Lied ich krächz...
Aber ja: immer fürs Volk, ist klar.
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