Schweiz
Wallis

Erdbebendienst meldet Beben mit Stärke von 3,2 bei Zinal VS

Deutlich spürbar: Erdbeben mit Stärke von 3,2 bei Zinal VS

29.05.2023, 19:2229.05.2023, 21:23

Bei Zinal VS hat am Montagabend die Erde mit einer Stärke von rund 3.2 auf der Richterskala gebebt. Dieses Erdbeben dürfte in der Nähe des Epizentrums deutlich verspürt worden sein, teilte der Schweizerische Erdbebendienst der ETH Zürich (SED) in einer ersten automatisierten Meldung mit.

Das Beben habe sich um 18.29 Uhr ungefähr sieben Kilometer nördlich von Zinal ereignet, hiess es in einer ersten Mitteilung. Schäden seien bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel nicht zu erwarten.

Der SED registriert in der Schweiz und im nahen benachbarten Ausland durchschnittlich drei bis vier Erdbeben pro Tag beziehungsweise 1000 bis 1500 Beben pro Jahr. Von der Bevölkerung tatsächlich verspürt werden pro Jahr etwa 10 bis 20 Erdstösse mit Magnituden ab etwa 2.5. (sda)

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«Die Schweiz verkauft die Rolle des Stimmvolks unter Wert»
Andreas Glaser ist Mitautor einer neuen Studie zu den Bilateralen III, die vor einer Machtverschiebung von Volk und Parlament zu Bundesrat und EU warnt. Im Interview vermeidet der Demokratieforscher eine politische Bewertung der Verträge. Doch er findet, das Parlament müsse bei den Verträgen nachbessern.
Herr Glaser, sorgen Sie sich um die direkte Demokratie?
Die Schweiz muss immer um eine gute Zukunft der direkten Demokratie besorgt sein. Im Vorfeld der Masseneinwanderungsinitiative oder jetzt bei der 10-Millionen-Schweiz hat man Auswirkungen der bilateralen Verträge ausgiebig diskutiert. Im Zentrum standen aber selten die Schweizer Volksrechte. Das Vertragspaket ist ein Wecker, der uns daran erinnert, dass wir diese Diskussion jetzt führen müssen.
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