Schweiz
Wallis

Caritas und Rotes Kreuz leiten zweite Phase der Blatten-Hilfe ein

Caritas und Rotes Kreuz leiten zweite Phase der Blatten-Hilfe ein

24.06.2025, 09:4524.06.2025, 09:45

Die Caritas und das Schweizerische Rote Kreuz leiten nach der Soforthilfe die zweite Phase der Hilfe an das von einem Bergsturz zerstörte Lötschentaler Dorf Blatten VS ein. Dabei geht es um Überbrückungsbeiträge. Am Dienstag belief sich die Spendensumme bei den beiden Organisationen auf 3,8 Millionen Franken.

Mit der Überbrückungshilfe sollen die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes zeitnah Beiträge für provisorische Massnahmen wie etwa Unterkünfte oder dringende Anschaffungen erhalten. In einem weiteren Schritt sind Beihilfen an ungedeckte Restkosten geplant, wie die beiden Organisationen mitteilten.

HANDOUT - Des militaires naviguent sur une barque de l'Armee suisse sur le grand lac qui c'est forme a l'endroit du village de Blatten le vendredi 20 juin 2025 a Blatten dans le Loetsch ...
Die Armee bei Blatten im Einsatz.Bild: keystone

Den Angaben zufolge stellen hohe Kosten und Verluste nach Katastrophen für Betroffene mit geringerem Einkommen und ohne finanzielle Rücklagen ein Armutsrisiko dar. Das soll die Restkosten-Hilfe vermeiden.

Die Soforthilfe an die Betroffenen wurde bereits Anfang Juni ausbezahlt. Sie belief sich auf 2000 Franken pro Person. Caritas und das Rote Kreuz leisteten diese Hilfe zusammen mit der Glückskette zu je einem Drittel. Caritas und Rotes Kreuz arbeiten bei Naturkatastrophen in der Schweiz zusammen. Sie koordinieren die Hilfe mit anderen Hilfswerken und der Glückskette. (rbu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Hohe Konzentration hochgiftiger Pestizide in Luzerner Fluss gefunden – die Sonntagsnews
Schweizer Parlamentarier haben eine Freundschaftsgruppe für Grönland gegründet und Nestlé hat nach einem Preisstreit die Lieferung von Thomy-Mayonnaise an die Migros eingestellt: Das findet sich in den Sonntagszeitungen.
Die Betreiber der Bar Le Constellation in Crans-Montana sind laut «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» vor dem tödlichen Brand Ziel zweier Untersuchungen im Wallis gewesen. Eine erste Untersuchung habe den Verdacht auf missbräuchliche Verwendung eines Covid-Kredits über 75’500 Franken für den Kauf eines Maserati betroffen. Das Verfahren sei jedoch mit einer Nichtanhandnahmeverfügung abgeschlossen worden, nachdem das Betreiberpaar nachgewiesen habe, dass das Fahrzeug nicht privat genutzt worden sei, sondern in der Buchhaltung des Betriebs figurierte. Eine zweite Untersuchung habe die kantonale Arbeitsinspektion geführt. Diese sei nach Anzeigen französischer Angestellter wegen nicht eingehaltener Arbeitszeiten, nicht bezahlter Nachtarbeit und missachteter Ruhezeiten aktiv geworden. Anfang 2022 seien mehrere Inspektoren vor Ort eingesetzt worden. Welche Konsequenzen die Walliser Behörden aus den Vorwürfen gezogen hätten, sei laut den Zeitungen unklar.
Zur Story