Spekulationen um WEF-Wegzug aus Davos – so reagiert der Bundesrat
Vom 19. bis zum 23. Januar fand das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos, Graubünden, statt. Während diesen Tagen trafen sich Staats- und Regierungschefs und Vertreterinnen aus Wirtschaft und Gesellschaft in den Bündner Bergen.
Doch Davos hat auch ein Kapazitäts-Problem. Die Infrastruktur kommt jeweils an den Anschlag, auch die Unterkünfte geben immer wieder zu reden. Die Frage, ob Davos noch der richtige Austragungsort ist, stellt sich jedes Jahr wieder.
Nun hat WEF-Co-Präsident Larry Fink im Interview mit der «Financial Times» erneut andere Durchführungsorte ins Spiel gebracht. Im Bericht spielt er mit den Gedanken, das WEF ins Ausland zu verlagern, konkret nach Detroit, Dublin, Jakarta oder Buenos Aires.
Die Veranstalter geben sich allerdings gelassen, offiziell heisst es in einem Statement:
Auch Schweizer Vertreter setzen sich für den Erhalt des WEF in Davos ein, unter anderem Co-Präsident André Hoffmann. Er argumentiert auch aus Umweltgründen für den Standort Davos: «Bei Austragungsorten wie Jakarta wären die Umweltauflagen, die zu beachten sind, deutlich schwächer als in der Bündner Gemeinde.»
Auch Bundesrat Ignazio Cassis setzt sich im Blick für den Verbleib des WEF im Bündnerland ein. «Das WEF ist enorm wichtig für die Schweiz. Der Bundesrat ist sich sehr im Klaren darüber, dass er alles machen wird, um das WEF in der Schweiz zu halten.» (nib)
