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Im Auge des Hurrikan Lorenzo. Bild: screenshot Twitter

Hurrikan Lorenzo rollt auf Europa zu – 5 Dinge, die du wissen musst



Was genau passiert gerade?

Über dem östlichen Atlantik wütet derzeit Hurrikan «Lorenzo». Der Sturm erreicht Windspitzen von knapp 300 km/h und ist somit der höchsten Kategorie 5 zuzuordnen. Lorenzo befindet sich momentan knapp 2000 Kilometer südwestlich der Azoren.

Es wird erwartet, dass er die Inseln, allen voran die nordwestliche Insel Flores, in der Nacht auf Mittwoch erreicht. Dort wird er wahrscheinlich nur noch ein Kategorie-2-Hurrikan sein, was jedoch immer noch Windböen von bis zu 200 km/h und starken Regen mit sich bringen kann. Eine weitere sehr grosse Gefahr geht von der erwarteten Sturmflut aus, diese dürfte die Küstengebiete und tiefer gelegene Orte unter Wasser setzen. Es ist von sehr grossen Schäden an Natur und Infrastruktur auszugehen.

Sind schon Menschen zu Schaden gekommen?

Ja. Der Schlepper Bourbon Rhode ist am Donnerstag in der Nähe des Hurrikans gesunken. Elf der vierzehn Besatzungsmitglieder werden zurzeit noch vermisst, drei konnten gerettet werden.

Schiffe, die sich in der Nähe des Hurrikans aufhalten, machen zurzeit einen grossen Bogen um den Sturm. Eine Karte von MarineTraffic zeigt eindrücklich, wie die Schiffe versuchen, dem Hurrikan auszuweichen.

Wird Lorenzo auch auf europäisches Festland treffen?

Voraussichtlich schon. Nachdem er die Azoren hinter sich gelassen hat, wird er laut aktuellen Berechnungen in Richtung britische Inseln und Irland ziehen und dort im Südwesten am Freitag als Tiefdruckgebiet noch teils stürmische Winde und grössere Niederschlagsmengen mit sich bringen.

Danach sieht es aktuell so aus, als würde der Sturm über dem Nordatlantik verschluckt werden und rasch zerfallen.

Ein Hurrikan in Europa? Wie kann das sein?

Das ist tatsächlich etwas aussergewöhnliches. Hurrikan Lorenzo entwickelte sich am 23. September aus einer tropischen Welle an der Küste Westafrikas zu einem veritablen Kategorie-5-Hurrikan. Möglich war dies aufgrund der warmen Wassertemperaturen von bis zu 28 Grad im östlichen Atlantik.

Lorenzo gilt bereits jetzt als einer der grössten Hurrikans, die jemals im zentralen Atlantik gesichtet wurden. In vielen Hinsichten ist der Sturm aussergewöhnlich:

Kann der Hurrikan auch für die Schweiz gefährlich werden?

Nein. Einen Einfluss auf das hiesige Wetter kann er jedoch durchaus haben. Roger Perret von Meteonews sagte gegenüber dem Blick, dass es momentan zwei Möglichkeiten für Lorenzo gäbe. Eine wäre, wie oben bereits beschrieben, dass der Hurrikan weiter richtig Grossbritannien und Irland zieht.

Die andere wäre ein Richtungswechsel Richtung Osten, so würde Lorenzo auf das Festland von Europa treffen – auch auf die Schweiz. Dabei würde er massiv an Geschwindigkeit verlieren und zu einem normalen Tief werden. Mit Wind und Regen müsste jedoch trotzdem gerechnet werden.

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Balois 30.09.2019 19:56
    Highlight Highlight Ich habe den Artikel sachlich lesen können und finde im Artikel keine Polemik, keine Panikmache und keine Klimawandel-Diskussion. Bei mir löst der Artikel aus, dass es für viele betroffene Leute stürmisch wird und es ein ausserordentliches Ereigniss darstellt. Ich versteh einige Kommentare einfach nicht, welche nahezu reflexhaft den Klimawandel verneinen müssen.
  • Mügäli 30.09.2019 18:36
    Highlight Highlight Vielleicht trifft dieser uns nicht aber der nächste wird kommen. Es zeigt einmal mehr, wie stark die ‚Mutter Natur‘ sein kann und wie wenig wir Menschen dagegen tun können. Umso wichtiger, dass wir Sorge tragen und uns wieder mehr um sie als um unsere gedankenlose Lebensweise ‚kümmern‘ ...
  • Queen C 30.09.2019 12:35
    Highlight Highlight Katastrophenjournalismus
  • Super 30.09.2019 11:40
    Highlight Highlight "Hilfe! Ein Wolf! Ein Wolf! "

    Lorenzo ist inzwischen auf Cat. 2 zurückgestuft...
    Benutzer Bild
    • Schlumpfinchen #notmeus 01.10.2019 07:14
      Highlight Highlight Jap, bis zu 200km/h ist ja nicht so schlimm gell. PS: das würde sogar im Text stehen, mehrfach.
  • Mcapple 30.09.2019 11:29
    Highlight Highlight „Rollt auf Europa zu“, wenn das mal nicht Panikmacherei ist...
    Die Azoren sind zwar Teil von Europa, aber einen Landfall wird es wahrscheinlich nicht geben.
    Habe kürzlich in Japan mehrere Typhoons erlebt, die Berichterstattung war definitiv sachlicher als diese...
    • Dennis Andrew Frasch 30.09.2019 15:52
      Highlight Highlight Laut aktuellen Berechnungen wird er entweder in Grossbritannien und Irland oder aber auf der iberischen Halbinsel auf Festland treffen. Dass er dabei bereits stark abgeschwächt sein wird, ist im Artikel (mehrfach) erwähnt.

      Neben der Tatsache, dass er die Azoren doch ziemlich heftig treffen dürfte, ist ein Bericht über Lorenzo wichtig, da es in diesen Breitengraden noch nie einen Kategorie-5-Hurrikan gegeben hat.
    • Schlumpfinchen #notmeus 01.10.2019 07:12
      Highlight Highlight Toll, ein Sturm trifft mit Windgeschwindigkeiten bis zu 200km/h auf eine Inselgruppe und dir fällt nix besseres ein, als einen zynischen Kommentar zu schreiben. Nur weil Leute schon Leid erlebt haben, auch schlimmeres, bedeutet das nicht, dass uns solche Dinge egal sein sollten. Der Bericht ist sachlich, alles weitere interpretierst du wohl einfach hinein.
  • Bruno Meier (1) 30.09.2019 10:58
    Highlight Highlight Zum Glück sind die National- und Ständeratswahlen bald vorbei. Dann braucht es nicht jeden Tag Propaganda zum drohenden Weltuntergang in Folge Klimawandel verursacht durch rechte Politik.
    • Aurum 30.09.2019 11:11
      Highlight Highlight Hat nichts mit rechts/links zu tun, sondern mit Tatsachen. Tatsache ist, dass extreme Wetterereignisse zunehmen - ob man nun den Kopf in den Sand steckt oder nicht.
    • PlayaGua 30.09.2019 11:21
      Highlight Highlight @Aurum
      Hurricans werden durch die Wassertemperatur beeinflusst. Es ist derzeit nicht klar, ob die Wassertemperatur im Atlantik aus natürlichen Ursachen geschieht oder menschengemacht ist. Der Klimawandel führt wahrscheinlich zu einer Abschwächung des Golfstroms. Das wiederum könnte gar kältere Wassertemperatur zur Folge haben.
    • Thomas G. 30.09.2019 12:06
      Highlight Highlight Tatsache ist dass extreme Wetterereignisse stark abgenommen haben in den letzten 200 Jahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 30.09.2019 10:45
    Highlight Highlight Lorenzos Stärke hat nachgelassen. Ausserdem ist er sehr stationär in der Mitte des nördlichen Ocean. 10:30h.
    Benutzer Bild
  • PlayaGua 30.09.2019 10:09
    Highlight Highlight @Dennis Frasch
    Wieso MUSS ich das wissen?
    • Schlumpfinchen #notmeus 01.10.2019 07:13
      Highlight Highlight Musst du nicht, aber dann musst du auch den Artikel nicht anklicken und keinen Kommentar schreiben. Mich jedenfalls interessiert das Thema und ich danke Dennis für diesen Bericht.
  • lilie 30.09.2019 08:55
    Highlight Highlight Diese Fake News wieder! Es gibt eindeutige Beweise, dass der Sturm auch die Schweiz erreichen wird!

    Quelle: Sharpie
    Benutzer Bild
    • Mimi1200 30.09.2019 09:01
      Highlight Highlight Danke für den Lacher am morgen ❤️😂
    • SJ_California 30.09.2019 09:06
      Highlight Highlight Ich vermute, lilie hat dies direkt aus dem weissen Haus getwittert - als Whistleblowerin sozusagen.... 😉
    • Charlie B. 30.09.2019 09:11
      Highlight Highlight Genau, und es wird Wind und Regen geben, imfall.
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