Schweiz
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Zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus gilt es die Abstandsregeln weiterhin einzuhalten. (Archivbild)

Der Gang zum Sozialamt wurde wegen Corona vermehrt angetreten. Bild: sda

«Auswärts essen geht nicht» – Corona hat zu Entlassungen geführt, 6 Betroffene erzählen

Tausende haben wegen des Coronavirus ihren Job verloren oder müssen sich neu orientieren. Wie ist es ihnen ergangen? Wir haben sechs Personen getroffen, die ihre Stelle und ihr Einkommen über Nacht verloren haben. Das sind ihre Geschichten.

anna miller / ch media



Die Coronakrise hat am Schweizer Arbeitsmarkt gravierende Folgen hinterlassen, wenn auch weniger einschneidend als in anderen Ländern – vor allem dank der Kurzarbeit.

Trotzdem: Im ersten Halbjahr 2020 verloren 50'000 Personen ihren Job. Laut Staatssekretariat für Wirtschaft waren Ende Juni 150'289 Arbeitslose bei den Arbeitsvermittlungszentren eingeschrieben, 5'709 weniger als im Vormonat. Damit sank die Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent im Mai 2020 auf 3,2 Prozent im Juni – trotzdem bleibt die Lage vorerst angespannt. Für das zweite Halbjahr rechnet die UBS mit 75000 zusätzlichen Stellensuchenden. (ks)

Lea Dudzik, Musikerin, 35: «Auswärts essen geht nicht»

Lea Lu

Hat jetzt viel Zeit für sich und ihre Gitarre: Musikerin Lea Lu. bild: severin bigler

Ich wäre gerade in New York, hätte Corona nicht eingeschlagen. Nun wurde mein Atelierstipendium der Stadt Zürich verschoben und ich arbeite in der Schweiz weiter. Ich konzentriere mich nun voll und ganz auf die Produktion meines neuen Albums. Bis um ein, zwei Uhr in der Nacht arbeite ich daran. Es ist schön, mal wirklich Zeit dafür zu haben, für meinen Gesang und meine Gitarre.

«Ich bin eine von den Glücklicheren. Den meisten meiner Bekannten im Musikbusiness geht es finanziell miserabel.»

Corona hatte auch sein Gutes, es hat mich fokussieren lassen. Die Notwendigkeit, zu reduzieren, hat mehr Klarheit gebracht. Das ist für mich als Künstlerin wertvoll. Wenig Ablenkung war da von dem, was mir wichtig ist. Das war gut für mich. Die finanzielle Situation aber ist schwierig. Ich kann nirgends auftreten, und das wird wohl noch lange so bleiben.

Die Branche kämpft sonst schon ums Überleben, und Corona hat das alles verstärkt. Ich lebe im Moment von der Hälfte meines normalen Einkommens. Ich kann die Miete bezahlen, die Krankenkasse und die Handyrechnung, sonst fast nichts. Auswärts essen geht nicht, alles, was nicht lebensnotwendig ist, kann ich mir nicht mehr leisten. Und ich persönlich bin noch eine von den Glücklicheren. Den meisten meiner Bekannten im Musikbusiness geht es finanziell miserabel. Man sagt, dass bloss ein Dutzend Musikerinnen und Musiker in der Schweiz überhaupt von ihrer Arbeit leben können. Ich finde, das darf nicht sein. Und ich finde, der Bundesrat hat Versprechungen zu schneller und unkomplizierter Hilfe gemacht, die er so für die Branche nicht einhalten konnte.

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Die Musikerin kann weiterhin Miete und Handyrechnung bezahlen, auswärts essen liege aber nicht mehr drin. bild: severin bigler

Die Branche ist sehr divers, jedes Musikerleben anders. Das hat zu Unmengen bürokratischem Hin und Her geführt. Einige erhalten nun ein Taggeld von zwei oder drei Franken. Ich hätte mir für die Freiberuflichen ein überbrückendes Grundeinkommen gewünscht. Meine Hilfszahlungen enden im September. Was dann ist? Ich weiss es nicht.

Junuz Sinanovic, Servicetechniker, 24: «Ich hoffte bis zum Schluss, dass ich bleiben kann»

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Junuz Sinanovic möchte sich nicht zeigen. Er arbeitet als Servicetechniker. (Symbolbild) bild: ch media

Dass sich etwas ändern wird, wurde mir im März schon klar. Zuerst hiess es in der Firma, man müsse sich in zwei Gruppen aufteilen, um sich nicht anzustecken. Dann wurde die Arbeit weniger, und im Mai sagte der Abteilungschef dann zu uns: Es könnte sein, dass es zu Änderungen kommt. Ich war 2,5 Jahre bei der Firma Ruggli, als Servicetechniker, eine Vollzeitstelle. Der Job hat mir sehr gefallen, er war abwechslungsreich, ein gutes Team, ich durfte auch internationale Einsätze absolvieren.

Doch Corona hat einen Einbruch gebracht, es wurden kaum mehr Maschinen bestellt. Wir haben nicht mehr die Auftragslage, die wir haben sollten, die Leute behalten das Geld, das sie noch haben, zurück, für die Rettung der eigenen Firma. Investieren will im Moment keiner mehr, die Lage ist unsicher, überall. Wir hatten zu Spitzenzeiten sicher so um die 80 bis 90 Prozent weniger Verkauf. Es gab zehn Entlassungen, und ich war eine davon. Ich habe Ende Mai erfahren, dass ich gehen muss. Per Ende Juli ist alles vorbei. Um ehrlich zu sein, hatte ich bereits damit gerechnet. Weil ich einer der wenig erfahrenen Monteure bin. Aber natürlich hoffte ich bis zum Schluss, dass ich bleiben kann. Doch so ist es jetzt. Und ich habe mich ziemlich schnell damit abgefunden.

«Ich will trotz Jobsuche in die Ferien reisen. Einen Sommer in Bosnien, das hatte ich schon lange nicht mehr.»

Ich nehme die Kündigung mittlerweile ziemlich locker. Ich bin 24 Jahre alt, ich finde sicher etwas Neues. Irgendwo wird man immer gebraucht. Und sonst gibt es ja auch noch das RAV. Wenn ich ein paar Monate arbeitslos bleibe, dann ist das eben so. Ich nehme es pragmatisch. Emotional war die Kündigung für mich nicht. Wohl auch, weil ich mich innerlich bereits gut darauf vorbereitet hatte. Aber natürlich tut es weh, dass man die Leute nicht mehr sieht, die man davor jeden Tag sah. Und all die Spässe, die man zusammen machte.

Jetzt bin ich auf Jobsuche und geniesse nebenbei mein Leben, ich will auch in die Ferien reisen, es gibt ja noch genügend Länder, die nicht auf der Liste stehen, vielleicht gehe ich in die Türkei, oder zurück in die Heimat. Einen Sommer in Bosnien, das hatte ich schon lange nicht mehr.

Anne-Sophie Keller, Journalistin, 30: «Ich habe auf Facebook den Frust gepostet»

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Anne-Sophie Keller hat dank Facebook einen neuen Job. Auch sie will sich nicht zeigen. (Symbolbild) bild: ap

Vor Corona war mein Leben perfekt. Ich hatte viel Freiheit, ging auf Reisen, lief den Jakobsweg – und dachte, ich mache ihn zu Ende. Doch dann erreichte die Krise auch Galicien und ich musste die letzten 70 Kilometer meines Wegs abbrechen. Am 1. April hätte ich mit einem Dokumentarfilm anfangen sollen, einem grossen Projekt, bei dem ich die Redaktion und Recherche gemacht hätte.

«16 Minuten nachdem ich einen Post abgesetzt hatte, habe ich per Messenger ein neues Jobangebot bekommen.»

Der Auftrag hätte sicher ein halbes Jahr gedauert, für mich war die 50-Prozent-Stelle eine finanzielle Basis. Daneben wollte ich als Freelancerin weiterarbeiten. Doch sechs Tage vor Start des Projekts kam die Absage vom Sender. Jetzt einen Dokfilm zu machen mit internationalen Reisen ging schlicht nicht. Also fiel alles ins Wasser. Das hat mich zuerst sehr beschäftigt. Es kamen Ängste hoch. So viel Zeit, plötzlich, und kein Anker mehr. Doch ich habe ein grosses Netzwerk, viele Kontakte. Ich habe auf Facebook meinen Frust darüber gepostet, dass der Dokfilm ins Wasser fiel. 16 Minuten nach Absenden des Posts erhielt ich per Messenger ein neues Jobangebot. Ich bin nun bis Ende Jahr bei einem Magazin festangestellt und habe dort mein Pensum aufgestockt. Das gibt mir Halt und eine Struktur. Und ich habe wieder ein Team, was so viel wert ist!

Ich denke aber auch gerne an die Zeit im März zurück. Klar, es herrschte eine grosse Unsicherheit. Aber es eröffneten sich neue Möglichkeiten: Ich hatte plötzlich so viel Zeit. Also ging ich Einkaufen für Nachbarn, habe Leute für Jobs vermittelt oder auch Kinder gehütet – teils unentgeltlich, teils gegen einen Zustupf.

«Ich konnte älteren Menschen helfen und vor allem auch Frauen unterstützen, die von der Coronakrise stark betroffen waren. Das hat mir viel gegeben.»

Ich habe mich kurzfristig komplett umorientiert, war nicht mehr länger die Journalistin, sondern einfach ein Teil der Gesellschaft. Das war schön. Ich war eingebunden in die Nachbarschaft, wir haben uns Briefe geschrieben, ein Kollege hat mir den Laptop geflickt. Ich konnte älteren Menschen helfen und vor allem auch Frauen unterstützen, die von der Coronakrise stark betroffen waren. Das hat mir viel gegeben.

Daniel Bühlmann, Chauffeur, 63: «In meinem Alter stellt dich ja auch niemand mehr an»

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Daniel Bühlmann wurde mitten in der Coronakrise entlassen. bild: britta gut

Mitten in der Coronazeit wurde mir nach 4,5 Jahren gekündigt. Ich fuhr im Auftrag einer Transportfirma für eine Grossbäckerei aus Kloten. Mein Auftrag wurde mir per sofort entzogen. Die Firma hatte aber noch genügend Zeit, sich für Kurzarbeit anzumelden, den Coronakredit des Bundes zu kassieren und einen neuen Bus anzuschaffen. Und ich, 63 Jahre alt, stehe jetzt ohne Job da.

«Nach 45 Jahren im Arbeitsleben will ich nicht zum Sozialamt, ich will arbeiten. Und ich bin nicht der Einzige, der das so erlebt.»

Ich habe in der «Aargauer Zeitung» eine Annonce geschaltet, weil ich hoffte, dass es anderen auch so geht und wir zusammen vielleicht etwas auf die Beine stellen können. Alleine kommst du gegen solche Systemprobleme ja gar nicht an. Und mit 63, in diesem Alter, stellt dich ja auch niemand mehr an.

Ich bin ursprünglich gelernter Schriftsetzer, aber den Beruf gibt es nicht mehr, da bliebe mir theoretisch jetzt nur noch die Selbstständigkeit oder das Sozialamt. Aber wissen Sie, nach 45 Jahren im Arbeitsleben will ich nicht zum Sozialamt, ich will arbeiten. Ich bin ja nicht der Einzige, der das so erlebt.

Es ist egal, mit wem du sprichst, sie sagen alle: Gehen Sie zum Sozialamt. Aber ich will mein Geld nicht geschenkt. Ich habe seit bald zwei Monaten nichts zu tun, und mir ist stinklangweilig. Die Situation ist trostlos. Ich habe ja auch nicht das Geld, ständig etwas zu unternehmen. Mir wäre bereits mit wenig geholfen, ich muss ja nicht 6000 Franken im Monat verdienen wie ein Familienvater, es müsste einfach zum Leben reichen.

«Haben Sie gehört, dass ein Politiker während der Coronazeit auf etwas verzichtet hätte? Der merkt doch gar nicht, wie es den Menschen hier unten wirklich geht.»

Haben Sie gehört, dass ein Politiker während der Coronazeit auf etwas verzichtet hätte? Da oben in seinem Sessel, mit vollem Gehalt, merkt der doch gar nicht, wie es den Menschen hier unten wirklich geht. Der hat eine ganz andere Lebensrealität. Der sagt dann Dinge wie, dass die reiche Schweiz sich die Coronakrise leisten kann. Natürlich, die Statistiken sagen das. Aber meine Realität sieht anders aus, das kann ich Ihnen sagen.

Claudia Stebler, Goldschmiedin, 50: «Manchmal konnte ich nicht mehr schlafen»

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Das Goldschmied-Business ist derzeit hart. bild: Mareycke Frehner

Ich bin Goldschmiedin, da ist es wichtig, nebenbei noch ein Grundeinkommen zu generieren, und ich mag es, Lehrerin zu sein. Ich war deshalb seit acht Jahren für die Klubschule Migros tätig, habe dort Goldschmiedekurse geleitet, zuerst in einem Pensum von 20 Prozent, danach reduziert.

Meine Kurse waren immer gut besucht, nie gab es Probleme. Doch dann kam Corona, und die Anmeldungen blieben aus. Ist doch klar, die Leute hatten Angst, man bucht ja nicht einfach Kurse in der Krise. Und so hatte mein Kurs nicht die benötigte Anzahl Teilnehmende. Der Kurs fiel aus, und die Schule hielt es nicht für nötig, mir das Honorar zu zahlen. Das hat mich sehr getroffen und menschlich enttäuscht. Juristisch ist alles korrekt gelaufen, ich hatte einen entsprechenden Vertrag, im Stundenlohn bezahlt und nur dann, wenn sich genügend Leute für die Kurse interessieren.

«Ich hätte erwartet, dass die Migros mir den Kurs bezahlt, auch wenn keiner kommt.»

Aber ich finde: Corona war anders, das war eine Notsituation, das hat ein ganzes Land getroffen. Ich hätte erwartet, dass die Migros mir den Kurs bezahlt, auch wenn keiner kommt. Weil sie ja auch wussten, dass jeder meiner Kurse sonst immer stattgefunden hat. Meine Rechtsschutzversicherung klärt nun für mich ab, ob sich da noch was machen lässt. Sie haben mir zwar angeboten, mich finanziell zu unterstützen, wenn meine Existenz bedroht ist – doch so krass ist meine Situation ja nicht. Das heisst aber nicht, dass ich nicht verletzt bin. Und mich nun neu orientieren musste.

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Claudia Stebler sieht von der Migros Klubschule (hier diejenige in Olten) kein Geld. (Symbolbild). bild: bruno kissling

Manchmal hat mich das so belastet, dass ich nicht mehr schlafen konnte. Ich habe die an sich für mich belastende Situation nun dazu genutzt, mich vollumfänglich in die Selbstständigkeit zu stürzen. Jetzt hoffe ich, dass alles gut kommt und ich genügend Aufträge habe. Und vielleicht werde ich selbst Kurse anbieten.

Stéphane Lhuissier, Chef de Rang, 49: «‹Du musst nicht wiederkommen›, hiess es»

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Hat am Telefon von seiner Kündigung erfahren: Stéphane Lhuissier. bild: severin bigler

Ich habe ein Jahr als Chef de Rang gearbeitet, in einem Fünfsternehotel in Zürich, mitten in der Stadt. Ich habe mich um die VIP-Kunden einer Grossbank gekümmert. Ich liebe meine Arbeit, ich weiss, was die Gastronomie braucht und habe viel Erfahrung. Ich bin seit 28 Jahren in meinem Beruf, habe ein Diplom der Hotellerie Française, spreche vier Sprachen. Ich sage das alles, weil ich zeigen will, dass diese Arbeit mir wichtig ist. Das ist nicht einfach ein Sommerjob für mich, das ist ein Teil meines Lebens.

Ich wurde im März plötzlich krank, ich war sehr müde. Ich wäre am Anfang nie auf die Idee gekommen, dass es Corona sein könnte, ich blieb einfach zuhause und wollte mich auskurieren. Ich war täglich mit meinem Chef in Kontakt. Sie sagten mir, ich solle das abklären lassen, den Arzt anrufen. Das habe ich dann getan, während des Shutdowns. Der Arzt stufte alles als unproblematisch ein. Und mein Chef erkundigte sich regelmässig und fragte nach mir und meiner Gesundheit, ich schickte die Arztzeugnisse als Bestätigung. Es schien alles ganz normal.

«Die Wahrheit ist doch: Die Firmen suchen alle nur noch Frauen oder junge Männer, zwischen 20 und 35 Jahren.»

Ich hätte am 1. April wieder anfangen sollen, doch plötzlich sagte mein Chef am Telefon: Du musst nicht wiederkommen. Per Einschreiben wurde mir die Kündigung nach Hause geschickt. Sie zahlten mir noch zwei Monate mein Gehalt. Letzte Woche hatte ich nun mein erstes Treffen beim RAV, fast zwei Monate seit meiner Arbeitslosigkeit. Sie sagten, sie hätten so viel zu tun, dass es für einen Termin nicht eher reichte.

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Immerhin: Stéphane Lhuissier hat bereits wieder Aussicht auf eine neue Stelle. bild: severin bigler

Ich habe Karriere gemacht in Paris, aber ich bin fast 50 Jahre alt, und die Wahrheit ist doch: Sie suchen alle nur noch Frauen oder junge Männer, zwischen 20 und 35 Jahren. Schauen Sie sich die Annoncen an, ich falle da komplett durch. Doch ich versuche, positiv zu bleiben, ich mache Recherchen, ich suche einfach weiter und mache mir keinen Druck. Ich halte jetzt auch in anderen Bereichen nach einer Stelle Ausschau, in der Reinigung, als Chauffeur. Mittlerweile habe ich sogar erste Aussichten auf etwas Neues.

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140Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alice im Wunderland 20.07.2020 10:19
    Highlight Highlight Die Wirstschaft sollte doch zum wohle der Allgemeinheit dienen, oder?
    Leider fühlt es sich manchmal so an als diene die Wirtschaft nur der Wirtschaft selbst....
  • Fakten 20.07.2020 09:41
    Highlight Highlight Sparen > Louis Vuitton Täschchen
  • Borki 20.07.2020 08:08
    Highlight Highlight Kann jemand, der etwas davon versteht, erklären, wie das bei freischaffenden Musikern und anderen Künstlern so funktioniert im Moment?

    Was haben die vor Corona für Beiträge bezahlt? Und was bekommen sie jetzt für wie lange?
  • NotWhatYouExpect 20.07.2020 08:08
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach wäre hier das bedingungslose Grundeinkommen sehr hilfreich gewesen.
    • Das etwas 20.07.2020 08:59
      Highlight Highlight und wer finaziert dieses grundeinkommen ihrerer meinung nach?

      regnet es das geld aus dem himmel?

      weclome back to kommunismus. die ddr und konsorte haben ja alle so gut funktioniert wenn der staat für dass überleben garntiert ;)
    • Borki 20.07.2020 10:55
      Highlight Highlight @Das etwas: Das BGE mit dem Kommunismus im Allgemeinen und der DDR im Speziellen zu verwursteln, bringt jetzt also gar niemandem etwas. Informieren Sie sich!


      Und nein, ich bin ganz und gar nicht für ein BGE.
    • NotWhatYouExpect 20.07.2020 10:57
      Highlight Highlight @Das etwas: Die Allgemeinheit wie wir dies jetzt auch schon machen mit allem möglichen.

      Auf deine anderen zwei Idiotischen Anmerkungen gehe ich jetzt nicht ein.

    Weitere Antworten anzeigen
  • mon tuno 20.07.2020 07:38
    Highlight Highlight Erst ab einen gewissen Alter ist Arbeitslosigkeit existentiell, da man irgendwann einfach nicht mehr eingestellt wird. Je älter man ist, desto mehr Fixkosten fallen an, weil man sich im Leben halt ein wenig eingerichtet hat.

    Aber es geht, man schränkt sich ein. Auswärts essen, ausgehen, Kultur, Kino usw. ist Luxus.





  • Turi 19.07.2020 22:57
    Highlight Highlight Wenn die Politik sagt die Schweiz könne sich Corona leisten dann stimmt es auch...
  • Detritus 19.07.2020 21:08
    Highlight Highlight Auch mich hat es erwischt.
    Ich war knapp 10 Jahre bei der Firma - dann hiess es Coronabedingt, zu Alt, zu Teuer.
    Ich bin 61. Das ich noch irgend eine Job finde ist unwahrscheinlicher als ein 6er im Lotto.
    Was mir bleibt sind knappe 2 Monatslöhne, dann heisst es Aus die Maus...
    • pop_eye 19.07.2020 22:22
      Highlight Highlight Mit 61 bekommen Sie die verlängerte Rahmen- bzw. Bezugsfrist auf dem RAV. Ja, Sie haben Einkommenseinbussen, aber die Maus ist für Sie nicht aus!
    • CalibriLight 19.07.2020 22:46
      Highlight Highlight Ich weiss, dass es schlussendlich nur eine Plattitüde ist -- aber ich drücke ganz fest die Daumen!
      Und zum RAV gehen ist absolut keine Schande, dafür hat man jahrelang bezahlt.
    • Coffeetime ☕ 20.07.2020 00:52
      Highlight Highlight Schade, dass Sie sich diesen Nick gegeben haben. Sie sind kein Abfall, kein Mensch ist Abfall.

      Für die, die diesen Kommentar nicht verstehen: Detritus heisst Abfall auf Franz. oder Zerfall.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Le French 19.07.2020 20:19
    Highlight Highlight Ich hoffe, der Servicetechniker hat sich Anfang Mai bereits beim RAV gemeldet, sonst sieht er lange kein Geld. Nach Bosnien für den Sommer liegt nicht drin, solange er keinen neuen Job hat.
    • Irene Adler 19.07.2020 21:18
      Highlight Highlight Woher weisst du, wieviel Geld er hat?
    • Nausicaä 19.07.2020 22:04
      Highlight Highlight Le French: Es gibt Leute, die sparen. Soweit ich unterrichtet bin, verdienen Servicetechniker gut.
  • Notabik 19.07.2020 20:15
    Highlight Highlight An alle Musiker und möchte gern Künstler in diesem Land: Jeder, der wegen Corona seinen „Job“ verloren hat, ist bei der Bundesverwaltung gut aufgehoben. Wir können fähige Leute immer gebrauchen!
  • De-Saint-Ex 19.07.2020 19:43
    Highlight Highlight Dieses Bashing der Kulturschaffenden geht mir sowas von auf dem Sack. Es scheint immer schlimmer zu werden. Insbesondere eine Partei „fördert“ es gar noch. Wie weit sind wir wohl noch von Ausdrücken wie entartete Kunst entfern? Nur noch Folklore unterstützenswert... Kulturschaffende hatten es hierzulande schon immer schwer... mussten auswandern (und müssen es noch)... bis sie, ungefragt, wie bis vor kurzem noch auf einmal unsere Banknoten zierten. Elend!
    • sickkicks21 19.07.2020 22:09
      Highlight Highlight Naja man kann auch als Hobby Kultur schaffen. Ich verstehe nicht warum es als Selbstverständlich angesehen wird mit einem Hobby seinen Lebensunterhalt zu verdienen, nur weil es ein paar wenige geschafft haben. Ich würde auch gerne Fussballprofi werden, aber wenn ich nicht gut genug bin dann sehe ich das selbst ein.
    • SeboZh 19.07.2020 22:28
      Highlight Highlight Auch wenn jemand in der ganzen Schweiz bekannt ist, so ist das immer noch nur ein kleiner Teil vom weltweiten Kuchen. Aber dass man mit Musik für 8mio Menschen, sein Lebensunterhalt erwirken kann, geht halt nicht in jedem Fall auf. Und ich weiss wovon ich rede. Meine halbe Familie sind Künstler und Musiker... Aber sogar diese haben bereits früh erkannt dass es ein 2. Standbein braucht in der Schweiz. Und dabei wird der Onkel auch im Moma in New York ausgestellt. Beruhige dich de Saint
    • De-Saint-Ex 19.07.2020 22:40
      Highlight Highlight ach ja... nicht nur igno auch noch arro gant oder einfach nur gefrustet?
      was will man da noch gross argumentativ diskutieren... alle Kulturschaffenden, die nicht von Beginn weg Erfolg haben, üben also ein Hobby aus...?
      Und ob ein Fussballprofi zu den Kulturschaffenden zählt? Was soll‘s...
    Weitere Antworten anzeigen
  • snowflake_ 19.07.2020 19:20
    Highlight Highlight Im Übrigen ein Tip: im Moment ist es keine schlechte Idee, etwas Grld an Hilfsorganisationen wie Caritas zu spenden. Auch wenn ich selber auf Kurzarbeit bin, bald die Stelle verliere und vergeblich Bewerbungen schreibe, weiss ich, dass im Moment viele Leute kaum über die Runden kommen und Hilfe brauchen. Hilfe, die von den reichsten 0.3% welche 31% des Vermögens besitzen sicher nicht kommen wird. Leute wie Blocher versuchen sich weiterhin zu bereichern als ob es keine Krise gäbe.
  • Pollo Loco 19.07.2020 18:48
    Highlight Highlight Zur Goldschmiedin: wenn es vertraglich mit Stundenlohn geregelt ist verstehe ich ihre Aufregung nicht. Warum muss man das nich versuchen anzufechten? Nur weil es die Migros ist, ist es noch lange nich der Pestalozzi.
    • NotWhatYouExpect 20.07.2020 08:03
      Highlight Highlight Nun auf Stundenbasis heisst noch lange nicht nur, dass Sie für gearbeitete Stunde arbeitet. Je nach dem heisst es dort eventuell auch min. 20 Stunden pro Monat oder so. Dann hätte Sie z.B. Anrecht auf diese 20 Stunden.

      (War bei einer Kollegin so die als Aushilfe in der Schule gearbeitet hat.)
    • Pollo Loco 20.07.2020 12:14
      Highlight Highlight "Sie haben mir zwar angeboten, mich finanziell zu unterstützen, wenn meine Existenz bedroht ist – doch so krass ist meine Situation ja nicht. Das heisst aber nicht, dass ich nicht verletzt bin. Und mich nun neu orientieren musste."

      Geht eher um Trotz, als um Recht oder Finanzen. Finde ich einfach unnötig. Wann dann hättr ich auf die angebotene finanzielle Unterstützung gesetzt.
  • R. Peter 19.07.2020 18:36
    Highlight Highlight Nicht wegen Corona, wegen der Massnahmen des Bundes! Bitte bei der Wahrheit bleiben.
    • Selbstverantwortin 19.07.2020 19:57
      Highlight Highlight 62 Blitzer meinen, das Virus hätte direkt die Wirtschaft runter gefahren und nicht die Massnahmen. Realitätsverweigerung at its best.
    • ScottSterling 19.07.2020 20:11
      Highlight Highlight Und der Bund hat sie sich eines morgebs einfach so aus den Fingern gesaugt?
    • samuel_97 19.07.2020 20:57
      Highlight Highlight Als jemanden, der nicht direkt mit dem Virus Erfahrung gemacht hat bzw. sein Umfeld ist es immer einfach die Massnahmen zu kritisieren. Und erst Recht noch, wenn man keine Verantwortung tragen muss.
      Sie beide, R. Peter und Selbstverantwortin, hätten ziemlich wahrscheinlich nicht den Mum gehabt, als Bundesrat keine Massnahmen zu ergreifen. Und selbst wenn, hätten sei spätestens nach 2-3 Wochen dem immensen öffentlichen Druck beugen müssen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 19.07.2020 18:35
    Highlight Highlight Mir wird hier richtiggehend schlecht... man könnte meinen, gewisse Kommentarschreiber würden sich eine chinesische Kulturrevolution herbeiwünschen
    • Saraina 20.07.2020 01:02
      Highlight Highlight Geht mir schon länger auch so. Ich bin echt schockiert!
  • drüber Nachgedacht 19.07.2020 17:59
    Highlight Highlight Bis auf den Chauffeur und den Herrn vom Hotelgewerbe habe ich mit niemandem in dem Bericht verbarmen.
    Wenn man einen Vertrag unterschreibt muss man sich halt bewusst sein was drin steht.
    Servicetechniker werden überall gesucht. Auch während Corona. Wer sich auf eine Musikerkarriere einlässt, weiss von Anfang an, dass dies ein brotloser Job ist wenn man nicht bei den ganz grossen mitspielt.
    Und die Journalistin hat ja sofort wieder einen Job gekriegt. Also alles ok.
    • De Hans-Ueli vom Pragel 19.07.2020 21:17
      Highlight Highlight Ja genau, als hättest Du mit der Möglichkeit einer globalen Pandemie gerechnet...
      Schildbürgerstreichli
    • Das etwas 20.07.2020 10:00
      Highlight Highlight @hans ueli

      wer musiker wird weiss das die chancen seinen lebensunterhalt damit zu verdienen gleichgross sind wie filmstar in hollywood zu werden.

      jeder 2 oder 3 glaubt er/sie/es sei der oder die grosse künstler/in ...

      wer jetzt keine erflog hatte würde auch ohne corona zu 99,99% keine erfolg haben. weil er entweder zu 0815 macht wie die meisten oder er/sie/es besitzt einfach zuwenig talent für ein leben als künstler.

      musiker verticken atm ihre songs auf youtube, spotyfy und co oder geben twich konzerte (sogar djs machen das)
  • Felix Meyer 19.07.2020 17:50
    Highlight Highlight Die meisten Musiker in der Schweiz KÖNNEN von ihrem Job leben. Die meisten Musiker in der Schweiz sind aber auch nicht komplett selbstständig, sie unterrichten zusätzlich ein Instrument an einer Musikschule.
    Wer das nicht tut und dann in kompletter Selbstständigkeit nicht von seiner Musik leben kann, hat vielleicht einfach nicht realisiert, dass er dafür zu wenig bekannt ist.
    • mukeleven 19.07.2020 18:04
      Highlight Highlight lea gibt meines wissens nach auch gitarrenstunden und gesangsunterricht...
    • Das etwas 20.07.2020 10:07
      Highlight Highlight @mukeleven

      dan stellt sich die farge wenn sie so gut unterrichtet warum sie dan nicht bei einer musikschule angestellt ist? was man im hobby macht heisst nochlangenicht mann könne davon leben ;)

      vielleicht ist sie eben auch nur eine von 100-tausenden die nur "glaubt" sie wäre genug talentiert.

      statistisch sind eben 99,99% dieser glaubenden eben nicht wirklich talentiert genug ;)
  • TZL 19.07.2020 17:44
    Highlight Highlight Einen Sommer in Bosnien ( das wohl demnächst auf der Quarantäneliste landet) und dann zum RAV. Bravo sage ich da nur....
    • maylander 19.07.2020 18:04
      Highlight Highlight Wenn er bei der Firma noch Ferien zu gut hat darf er die auch beziehen.
      Ansonsten ist es beim RAV sehr genau geregelt und wird auch sanktioniert wenn man unerlaubt Ferien macht.
    • Hierundjetzt 19.07.2020 18:25
      Highlight Highlight Du kriegst nach 3 Monaten Kontrollfreie Tage „Ferien“ von der ALK

      Ist richtig und wichtig so!

      Vielleicht meldet er sich ja erst nach den Ferien an

      Hör endlich auf zu jammern 🙄😤
    • MeinSenfHierUndJetzt 19.07.2020 18:31
      Highlight Highlight @ TZL: Warum soll er nicht den Sommer über nach Bosnien? Vorsichtig sein und Quarantäne einhalten bei der Rückkehr und gut ist...
      Es ist ja um Gottes Willen auch niemandem geholfen, wenn er hier sitzt und Däumchen dreht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • snowflake_ 19.07.2020 17:42
    Highlight Highlight die Wirtschaft möchte ja nicht nur höchstens 35jährige anstellen, sondern man braucht auch gleichzeitig noch x Jahre Berufserfahrung, eine hohe Ausbildung und y Weiterbildungen
  • Fox on the Run 19.07.2020 17:36
    Highlight Highlight Begrenzungsinitiative Ja im September, damit auch unsere Corona Arbeitslosen wieder eine Chance auf eine neue Arbeitsstelle erhalten, und nicht durch billiges EU Personal ersetzt werden.
    • ingmarbergman 19.07.2020 18:29
      Highlight Highlight Begrenzungsinitiative würde uns nur in eine noch tiefere Wirtschaftskrise stürzen.
      Die SVP macht nur Politik für Milliardäre. Die Intiative ist da keine Ausnahme.
    • lilie 19.07.2020 18:48
      Highlight Highlight @Flo: Ja, immer diese billigen Musiker aus der Ukraine und die schlecht ausgebildeten Goldschmiede aus der Türkei! 🙄🤦‍♀️
    • M.ax 19.07.2020 18:55
      Highlight Highlight Viel Blitzer wollen lieber viele Arbeitslose und noch mehr Zuwanderung. Nix verstanden bis sie selber Kinder haben oder selber im entsprechenden Alter sind. Ich freu mich jetzt schon für Euch!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jekyll & Hyde 19.07.2020 17:26
    Highlight Highlight An Daniel Bühlmann:
    Ich kann ihre sicht zwar verstehen aber sie stimmt nicht.
    Sie kriegen das Geld nicht geschenkt vom Sozi. Sie haben 45 Jahre Steuern bezahlt damit leute in einer ähnlichen Lage "überleben" konnten nun bezahle ich z.b dafür das Sie das können.
    Nennt man Solidaritätsprinzip, nur keine falsche Scheu
    • Garp 19.07.2020 17:44
      Highlight Highlight Bevor er etwas vom Amt bekommt, muss er eh erst sein ganzes Erspartes aufbrauchen. Inzwischen kann er ja eine neue Stelle suchen. Ich wünsch ihm Glück.
    • MeinSenfHierUndJetzt 19.07.2020 18:34
      Highlight Highlight @ Garp: Das ist doch Quatsch! Er ist 63, hat vorher 4.5 Jahre gearbeitet. Dh. er kriegt jetzt Arbeitslosengeld, also 70% von seinem bisherigen Lohn, und normalerweise sollten seine Taggelder grad bis zur Pensionierung mit 65 reichen. Wenn er nicht sogar noch eine Stelle findet in der Zwischenzeit...
    • Garp 19.07.2020 18:51
      Highlight Highlight Er hat 4.5 Jahre bei der Firma gearbeitet, die ihm gekündigt hat. Ich kenne seinen Lohn nicht und weiss nicht ob 70% reichen. Es geht ihm ja auch darum noch etwas zu tun zu haben. Vielen fällt die Decke auf den Kopf, werden depressiv, wenn sie aurangiert werden.
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  • Völkerrechtler 19.07.2020 17:11
    Highlight Highlight Wenn selbst in Nichtcorona-Zeiten nur "ein Dutzend Musiker in der Schweiz von Ihrem Gehalt leben können" (Zitat der interviewten Musikerin), sollten sich die anderen vielleicht einfach für einen anderen Beruf entscheiden oder diejenigen die Künstler finanzieren, die der jeweiligen Musik auch etwas abgewinnen können.

    Es ist aber sicher nicht der Staat oder die Allgemeinheit dafür verantwortlich, Sänger zu finanzieren, die selbst ohne Corona von ihrem Gesang nicht leben können! Mir zahlt auch niemand einen Lohn für meine Hobbys, deshalb mache ich sie auch nicht zu meinem Beruf!
    • Garp 19.07.2020 18:06
      Highlight Highlight Es geht nicht um ein Hobby. Bis ein Künstler von seinem Beruf leben kann, ist nunmal eine gewisse Förderung oft notwendig.
      Manche können mit gegenwärtiger Kultur aber einfach nichts anfangen. Kultur ist ein wichtiges Gut für die Gemeinschaft.
    • Pbel 19.07.2020 18:26
      Highlight Highlight Du meinst so?
      Benutzer Bild
    • Völkerrechtler 19.07.2020 19:44
      Highlight Highlight @GARP:

      Jeder selbständige Nichtkünstler muss selbständig in die Gewinnzone kommen oder sich einen neuen Erwerb suchen, weshalb soll das einem selbständigen Künstler nicht zumutbar sein?

      Und falls man Künstler gleichwohl staatlich subventionieren sollte, zahlen sie dann Ihre Subventionen und Fördergelder dann auch verzinst zurück, wenn sie später erfolgreich sind?

      Und kein Problem mit Kulturförderung, aber wenn für mittelmässige Darbietungen nicht mal diejenigen dafür aufkommen wollen, die damit was "anfangen" können, scheint sie auch nicht besoners förderungswürdig zu sein!



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  • Roger Rüebli 19.07.2020 17:01
    Highlight Highlight Auswärts zu Essen geht auch für viele mit Vollzeitstelle nicht.
    • Team Insomnia 19.07.2020 17:17
      Highlight Highlight Ja die arme Frau tut mir ganz furchtbar leid. Ich habe Tränen in den Augen...
    • De-Saint-Ex 19.07.2020 18:10
      Highlight Highlight Sorry das ist unterste Schublade.... mimimi... „ich auch nicht und ich arbeite 100%“... dann machst Du was falsch oder bist sinnlos unterbezahlt...
    • Butschina 19.07.2020 18:21
      Highlight Highlight Habe ich auch gedacht.
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  • ruvos 19.07.2020 17:01
    Highlight Highlight Etwas stimmt nicht mit unserm System.

    Es kann doch nicht sein das Menschen ab 50 Jahren keinen Job mehr bekommen und auf der anderen Seite viele junge Arbeitskräfte aus dem Ausland kommen und hier arbeit finden. Wenn nur noch wirtschaftliche Gründe mit immer höheren Löhnen für Manager und Firmeninhaber zählen, dann ist es ein ganz schwaches System das von der Politik korrigiert werden muss!!
    • Irene Adler 19.07.2020 17:12
      Highlight Highlight In der Wirtschaft geht es immer um wirtschaftliche Gründen.
    • Posersalami 19.07.2020 17:38
      Highlight Highlight Ws gibt andererseits auch viele Jobs, die ein 50-jähriger viel besser macht als ein 30-jähriger. Stichwort Erfahrung!

      Zudem ist die Arbeitslosigkeit bei Ü50 tiefer als im Durchschnitt. Es ist also alles nicht so schlimm, wenngleich auch diese Einzelschicksale traurig sind..

      Aber was willst du? Garantie auf eine Stelle wie in der Sowjetunion?
    • Irene Adler 19.07.2020 18:12
      Highlight Highlight Sag mir bitte 5 Berufe, die man mit 30 Jahren Erfahrung besser macht als mit 10.
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  • Denkblase 19.07.2020 16:45
    Highlight Highlight Ich als 33 Jähriger sage: Wenn die Wirtschaft nur noch junge zwischen 20-35 Jahren möchte, dann sollten sie nochmals verstärkt zur Kasse gebeten werden, somit Arbeitnehmer ab 45 Jahren bei Arbeitslosigkeit einen finanziellen Ausgleich bekommen! Wer A sagt, muss auch B sagen!
  • Slender Man the Mohrenkopf 19.07.2020 16:35
    Highlight Highlight Künstler mit Atelierstipendium um nach New York zu gehen. Was für einen Unfug mit den Steuergeldern getrieben wird ist schon unglaublich. Dann fordert man noch rin Grundgehalt, weil man sonst nicht überlebensfähig ist.
    • DerTaran 19.07.2020 17:23
      Highlight Highlight Ich habe mal auf der Webseite zum Thema Atelierstipendium nachgelesen, spektakulär ist das nicht. Eigentlich traurig, dass eine bekannte schweizer Künstlerin von ihrer Musik nicht leben kann.
    • w'ever 19.07.2020 18:05
      Highlight Highlight @taran
      wenn diese von dir genannte "bekannte künstlerin" nicht davon leben kann, dann ist sie entweder nicht bekannt, nicht gut genug oder beides.
    • Slender Man the Mohrenkopf 19.07.2020 18:42
      Highlight Highlight @DerTaran
      Traurig finde ich eher, dass man sich als Künstler auf Geld von der Allgemeinheit verlässt, anstatt sich seinen Lebensunterhalt selber zu verdienen. Wenn einer eine Autowerkstatt aufmacht, kann er auch nicht ein Stipendium beantragen, aber für die brotlosen Künstler ist das kein Problem.
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