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Schweizer Aktienmarkt im Sinkflug: SMI fällt unter die 8000-Punkte-Marke



Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch nach einer kurzen Verschnaufpause am Vortag seinen Sinkflug wieder aufgenommen und verzeichnet im frühen Handel heftige Verluste. Belastet wird die Stimmung vor allem vom fortgesetzten Verfall der Ölpreise.

Der Leitindex SMI ist im Handelsverlauf sogar zeitweise unter die Marke von 8000 Punkten gerutscht, die er letztmals im Januar 2015 nach dem «SNB-Schock» unterschritten hatte. Die Stabilisierung des Vortags scheine sich damit als Pause herauszustellen, meinte ein Analyst. Auch die Sorge um das Wachstum in China belaste weiterhin.

Der Swiss Market Index (SMI) lag gegen 11. Uhr 3 Prozent im Minus auf 7978 Punkten.  Von den SMI-Titeln notierten bis auf die Aktien des Warenprüfkonzerns SGS alle im Minus. Der Genfer Warenprüfkonzern hat als erster SMI-Konzern seine Jahreszahlen veröffentlicht, wobei er für 2015 einen tieferen Umsatz vermelden, die Margen allerdings stabil halten konnte.

Versicherungskonzern Zurich stürzt ab

Die heftigsten Abschläge im SMI entfallen im frühen Handel auf die Zurich-Titel (-7.7 Prozent). Der Versicherungskonzern hatte vorbörslich für das Schadensversicherungsgeschäft wegen diverser Naturkatastrophen einen betrieblichen Verlust im vierten Quartal vermeldet. Zusätzlich verbucht die Gesellschaft Sonderkosten im Zusammenhang mit ihrem Sparprogramm und nimmt einen Goodwill-Abschreiber für das Lebensgeschäft in Deutschland vor. Der Markt stelle sich nun wohl auf niedrigere Dividendenzahlungen ein, kommentierte ein Analyst.

Starke Kursverluste gibt es zudem für die Grossbankentitel: So sinkt der Aktienkurs der Credit Suisse um 3.6 Prozent und derjenige der UBS um 3.0 Prozent. Auch typische Zykliker gehören zu den heftigen Verlierern des bisherigen Handelstages, darunter die Titel des ölpreisabhängigen Unternehmens Transocean (-4.5 Prozent) oder des Zementriesen LafargeHolcim (-2.9 Prozent).

Am Nachmittag dürften dann die Konsumentenpreise in den USA in den Fokus rücken, die weitere Hinweise auf das Tempo der Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed geben könnten. (whr/sda/awp)

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