Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Auch Liechtenstein ermittelt gegen ehemaligen Raiffeisen-Chef Vincenz



Pierin Vincenz, CEO Raiffeissen orientiert an einer Medienkonferenz in Zuerich am Freitag, 28. Februar 2014 ueber das vergangene Geschaeftshjahr. Raiffeisen hat den Gewinn 2013 um fast 13 Prozent auf 717 Mio. Fr. gesteigert. Das bessere Ergebnis der nach UBS und Credit Suisse drittgroessten Schweizer Bankengruppe kam einerseits durch den Wegfall von ausserordentlichen Pensionskassenzahlungen, anderseits aber auch durch Ertragssteigerungen zustande. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Pierin Vincenz Bild: KEYSTONE

In der Affäre um den ehemaligen Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz werden nun auch die Behörden in Liechtenstein aktiv. Die Liechtensteiner Staatsanwaltschaft führe «in der Sache Raiffeisen Schweiz» eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Geldwäscherei, bestätigte der leitende Staatsanwalt Robert Wallner.

Die Untersuchung richte sich gegen «mehrere Personen», teilte Wallner am Mittwoch zu einem entsprechenden Artikel von «Inside Paradeplatz» mit. Die Staatsanwaltschaft in Vaduz sei im Nachgang zu einem Amtshilfegesuch der Zürcher Staatsanwaltschaft aktiv geworden, berichtete das Zürcher Onlineportal «Inside Paradeplatz».

Gemäss dem Onlineportal soll es bei den Ermittlungen um Zahlungen in Höhe von mehr als einer Million Franken gehen, die über die Liechtensteiner LGT Bank flossen. So habe eine Gesellschaft des in Zürich ebenfalls angeklagten Vincenz-Geschäftspartners Beat Stocker im Jahr 2015 eine «tiefe siebenstellige Summe» an den damaligen Raiffeisen-Chef Vincenz überwiesen.

Die Zürcher Oberstaatsanwaltschaft hatte Anfang 2018 ein Strafverfahren wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung gegen Vincenz und vier weitere Personen aus seinem beruflichen Umfeld eröffnet. Im Zentrum stehen umstrittene Firmenkäufe in der Zeit von Vincenz als Raiffeisen-CEO, bei denen er und weitere Personen mitverdient haben soll. Im vergangenen Jahr sass der frühere Raiffeisen-Chef und Helvetia-Präsident in Zürich während rund 15 Wochen in Untersuchungshaft. (aeg/sda/awp)

Köpferollen bei Raiffeisen – die Rücktritte im Überblick

2023 möchte Schweden das erste Land ohne Bargeld sein

Play Icon

Raiffeisen in der Krise – der Fall Pierin Vincenz

Keine Freilassung – Ex-Raiffeisen-CEO Pierin Vincenz bleibt in U-Haft

Link zum Artikel

Fertig U-Haft – Pierin Vincenz soll vor Ostern frei sein

Link zum Artikel

Der Fall Vincenz hat System bei der Finma – die Statistik spricht Bände

Link zum Artikel

Berufliche Neuorientierung: Pierin Vincenzs Frau verlässt Raiffeisen

Link zum Artikel

Diese 2 Grafiken geben dir den Überblick über das Raiffeisen-Chaos

Link zum Artikel

Mit diesen fragwürdigen Geheimdeals kassierte Pierin Vincenz Millionen

Link zum Artikel

Investigativ-Journalist Lukas Hässig: «CEO Gisel belastet den Neustart von Raiffeisen»

Link zum Artikel

Knall bei Raiffeisen: Verwaltungsratspräsident Rüegg-Stürm tritt per sofort zurück

Link zum Artikel

Das packende Duell im Fall Vincenz – Star-Anwalt kassiert die erste Niederlage 

Link zum Artikel

Raiffeisen-Chef wusste von Vincenz' Machenschaften – griff aber offenbar nicht ein

Link zum Artikel

Raiffeisen-Chef Patrik Gisel war eingeweiht

Link zum Artikel

Trotz Vincenz-Affäre: Raiffeisen mit Rekordgewinn von fast einer Milliarde Franken

Link zum Artikel

Vincenz verbrachte die dritte Nacht hinter Gitter – und ihm drohen Schadenersatzklagen

Link zum Artikel

Pierin Vincenz am Boden – der Ex-Raiffeisen-Chef verbrachte eine Nacht in Gewahrsam

Link zum Artikel

Razzia bei Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz

Link zum Artikel

Die Raiffeisen-Headhunterin: Hat sie den Kontakt zu Leuthard eingefädelt?

Link zum Artikel

Wird Doris Leuthard neue Präsidentin der Raiffeisen-Banken?

Link zum Artikel

Ein weiterer Rückzug: Pierin Vincenz verlässt Repower

Link zum Artikel

Pierin Vincenz: Der Ikarus des Schweizer Bankings

Link zum Artikel

Finma stellt Verfahren gegen Pierin Vincenz ein

Link zum Artikel

Und dann war die Unterstützung weg – diese Fragen bleiben nach dem Vincenz-Abgang offen

Link zum Artikel

Verfahren der Finma dauert an: Pierin Vincenz tritt als Helvetia-Präsident zurück

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Das Erstaunliche ist, dass mit dem Kapitalismus nie Schluss ist»

In seinem neuesten Buch erklärt der Ökonom Mathias Binswanger, weshalb wir dem Wachstumszwang nicht entrinnen können, auch wenn wir regionale Kreisläufe und Genossenschaften fördern.

Darf man im Zeitalter von Greta Thunberg noch von Wachstumszwang sprechen?Die Greta Thunbergs kommen und gehen. Der Kapitalismus und sein Wachstumszwang aber bleiben. Ich will aufzeigen, dass dieser Wachstumszwang systemimmanent ist und nicht von einzelnen «bösen» Menschen verursacht wird.

Welches sind die wichtigsten Merkmale dieses Systems?Unternehmen müssen Gewinn machen, und sie können dies in der Mehrheit nur tun, wenn es Wachstum gibt. Dazu gesellen sich die Konkurrenz und der technische …

Artikel lesen
Link zum Artikel